Motoröl 2026

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Zitrönenfalter Verified
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Re: Motoröl 2026

Beitrag von Zitrönenfalter Verified »

maldini hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 13:54 und so eine verschraubbare Ölkanne. (Offene drecken irreparabel zu!)

Grüße
Karl
Das Teil aus deinem Link kostet ja nun nicht die Welt, aber ich nutze zum einfüllen seit Jahren einen offenen ein-Liter-Küchenausgießer (ein alter Meßbecher), nach Benutzung wird das Teil mit einem Lappen ausgerieben,und in's Regal gestellt. Umgedreht, dann spart man sich das ausreiben vor den nächsten Benutzung.
Bisher Stressfrei...
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Zitrönenfalter Verified
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Re: Motoröl 2026

Beitrag von Zitrönenfalter Verified »

MenrathU hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 10:50
Das mag ja sein. Aber wird das auf nur einer einzigen dieser Seiten schlüssig und nachvollziehbar begründet? Oder plappert das vielleicht doch nur irgendeine KI raus?
Nein, Begründung habe ich auch keine gefunden - daher ja mein Gedankenspiel mit den 4 Liter im Motor, die zwei Jahre halten und der eine "Reserve"-Liter verdirbt nach 6 Monaten...

Meiner Meinung nach ist das mit dem "Verderb" reines Marketing-Geschwätz - jeder entsorgte Liter ist halt Umsatzsteigerung!

ich werde genau wie die letzten 30 Jahre die Reste ins Regal stellen und beim nächsten Wechsel mit verwenden, soweit sie nicht durch Nachfüllen zwischenzeitlich ohnehin aufgebraucht sind.

Jeder wie er mag! Öl, das ist glaube ich wie Gott - reine Glaubenssache. Aber immerhin werden Ketzer hier nicht ermordet... ;-)
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MenrathU Verified
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Re: Motoröl 2026

Beitrag von MenrathU Verified »

Dieser Deiner Meinung schließe ich mich vorbehaltlos an!!!
Beste Grüße, Uwe
Hans-Uwe Fischer
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Re: Motoröl 2026

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

Zitrönenfalter hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 20:41
MenrathU hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 10:50
Das mag ja sein. Aber wird das auf nur einer einzigen dieser Seiten schlüssig und nachvollziehbar begründet? Oder plappert das vielleicht doch nur irgendeine KI raus?
Nein, Begründung habe ich auch keine gefunden - daher ja mein Gedankenspiel mit den 4 Liter im Motor, die zwei Jahre halten und der eine "Reserve"-Liter verdirbt nach 6 Monaten...

Meiner Meinung nach ist das mit dem "Verderb" reines Marketing-Geschwätz - jeder entsorgte Liter ist halt Umsatzsteigerung!

ich werde genau wie die letzten 30 Jahre die Reste ins Regal stellen und beim nächsten Wechsel mit verwenden, soweit sie nicht durch Nachfüllen zwischenzeitlich ohnehin aufgebraucht sind.

Jeder wie er mag! Öl, das ist glaube ich wie Gott - reine Glaubenssache. Aber immerhin werden Ketzer hier nicht ermordet... ;-)

Mit Verlaub Herr Zitronenfalter, aber dein Post ist pures Geplapper. Und dein letzter Absatz gleicht einer Killerphrase.

Es wurde hier deutlich darauf hingewiesen, dass Motoröl ein Mindesthaltbarkeitsdatum besitzt. Die Gründe dafür erklärt dir gerne Freund-KI. ;-)


huf
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Thomas Held Verified
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Re: Motoröl 2026

Beitrag von Thomas Held Verified »

Ich habe den Inhalt meines historischen Blechkanisters (Elf 20W40 oder so) irgendwann bei Bedarf einfach mal zu meinem damals noch verwendeten mineralsichen 15W40 dazu gekippt. Darauf, dass das 70er/80er-Jahre-Oel abgelaufen sein koennten, bin ich damals nicht gekommen. :)
Gruß

Tom
Hans-Uwe Fischer
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Re: Motoröl 2026

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

Thomas Held hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 11:10 Ich habe den Inhalt meines historischen Blechkanisters (Elf 20W40 oder so) irgendwann bei Bedarf einfach mal zu meinem damals noch verwendeten mineralsichen 15W40 dazu gekippt. Darauf, dass das 70er/80er-Jahre-Oel abgelaufen sein koennten, bin ich damals nicht gekommen. :)

Ja, damals....... Vor ca. 50 Jahren hätte ich in meinem 2CV6 vermutlich sogar Speiseöl nachgekippt. Aber heute....?


huf
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maldini Verified
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Re: Motoröl 2026

Beitrag von maldini Verified »

… Darauf, dass das 70er/80er-Jahre-Oel abgelaufen sein koennten, bin ich damals nicht gekommen…

Ich glaube man ist auch erst später darauf gekommen das Mineralöle ein Ablaufdatum haben ..
Wie ist das eigentlich bei LHM? Ich habe 2 ltr. Reservegebinden seit ein paar Jahren unter der Kofferraumabdeckung.

Ich könnte mir vorstellen, dass das mit einer EU Verordnung zu tun hat, die bei allen Produkten eine Mindesthaltbarkeit vorschreibt. Das ist sinnig - aber bei machen Sachen eben auch widersinnig (aber verpflichtend).
Zement = sinnig
Bienenhonig = unsinnig

Mineralöl = (bitte die richtige Antwort eintragen)

:D

Grüße
Karl

PS: .. den schönen Elf 2ltr. Blechkanister (weiß/gelb) hab ich auch - den Ausgiesser habe ich getauscht!
Hans-Uwe Fischer
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Re: Motoröl 2026

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

maldini hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 13:25 … Darauf, dass das 70er/80er-Jahre-Oel abgelaufen sein koennten, bin ich damals nicht gekommen…

Ich glaube man ist auch erst später darauf gekommen das Mineralöle ein Ablaufdatum haben ..
Wie ist das eigentlich bei LHM? Ich habe 2 ltr. Reservegebinden seit ein paar Jahren unter der Kofferraumabdeckung.

Ich könnte mir vorstellen das das mit einer EU Verordnung zu tun hat die bei allen Produkten eine Mindesthaltbarkeit vorschreiben. Das ist sinnig - aber bei machen Sachen auch widersinnig.
Zement = sinnig
Bienenhonig = unsinnig

Mineralöl = (bitte die richtige Antwort eintragen)

:D

Grüße
Karl
Gerne:

KI: "Motoröl von vor 50 Jahren (ca. 1976) unterscheidet sich von heutigen Hochleistungsölen (Stand 2026) grundlegend in seiner chemischen Basis, der Viskosität und der Additivierung.

1. Chemische Basis: Mineralisch vs. Synthetisch
Damals (1970er): In den 70ern waren fast alle Öle rein mineralisch, gewonnen durch die Destillation von Rohöl. Synthetische Öle kamen zwar Mitte der 60er auf den Markt, waren 1976 aber noch ein teures Nischenprodukt.
Heute (2026): Moderne Motoren nutzen fast ausschließlich vollsynthetische oder teilsynthetische Leichtlauföle. Diese sind chemisch maßgeschneidert, um extremen Druck- und Temperaturbelastungen standzuhalten, die mineralische Öle zerstören würden.

2. Viskosität (Fließfähigkeit)
Damals: Üblich waren dickflüssige Öle wie SAE 20W-50 oder 15W-40. Motoren hatten größere Fertigungstoleranzen (Lagerspiele), die ein zäheres Öl benötigten, um den Schmierfilm stabil zu halten.
Heute: Moderne Motoren sind extrem präzise gefertigt und benötigen sehr dünnflüssige Öle (z. B. 0W-20 oder sogar 0W-8), um sofort nach dem Start alle Schmierstellen zu erreichen und den Kraftstoffverbrauch durch geringere innere Reibung zu senken.

3. Additive und Reinigungswirkung
Reinigungsleistung (Detergentien): Heutige Öle enthalten starke Reinigungsadditive, die Schmutzpartikel in Schwebe halten, bis sie im Ölfilter landen. 1976 gab es noch Öle mit geringer Reinigungswirkung, bei denen sich Schmutz absichtlich als Schlamm in der Ölwanne absetzte (da viele alte Motoren gar keinen oder nur grobe Filter hatten).
Verschleißschutz (Zink/ZDDP): Alte Öle hatten oft einen hohen Anteil an Zink (ZDDP) zum Schutz von Bauteilen wie Flachstößeln. In modernen Ölen wird Zink reduziert, da es Abgasnachbehandlungssysteme wie Partikelfilter (DPF) oder Katalysatoren beschädigen kann.

4. Zusammenfassung: Warum man sie nicht vertauschen sollte
Eigenschaft Öl um 1976 Öl heute (2026)
Typ Meist mineralisch Meist vollsynthetisch
Viskosität Dickflüssig (z. B. 20W-50) Dünnflüssig (z. B. 0W-20)
Fokus Mechanische Abdichtung Effizienz & Emissionsschutz
Risiko Schlammbildung in modernen Motoren Kann alte Dichtungen angreifen & Öldruckverlust in Oldtimern verursachen
Für Fahrzeuge aus den 70ern gibt es spezielle Oldtimer-Öle, die die heutige chemische Stabilität mit der damals benötigten Viskosität kombinieren. "

huf
Hans-Uwe Fischer
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Re: Motoröl 2026

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

maldini hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 13:25 … Darauf, dass das 70er/80er-Jahre-Oel abgelaufen sein koennten, bin ich damals nicht gekommen…

Ich glaube man ist auch erst später darauf gekommen das Mineralöle ein Ablaufdatum haben ..
Wie ist das eigentlich bei LHM? Ich habe 2 ltr. Reservegebinden seit ein paar Jahren unter der Kofferraumabdeckung.

Ich könnte mir vorstellen das das mit einer EU Verordnung zu tun hat die bei allen Produkten eine Mindesthaltbarkeit vorschreiben. Das ist sinnig - aber bei machen Sachen auch widersinnig.
Zement = sinnig
Bienenhonig = unsinnig

Mineralöl = (bitte die richtige Antwort eintragen)

:D

Grüße
Karl
Mein vorheriger Beitrag ist doppelt und ungültig und lässt sich nicht löschen.

Gerne:

KI: "Motoröl von vor 50 Jahren (ca. 1976) unterscheidet sich von heutigen Hochleistungsölen (Stand 2026) grundlegend in seiner chemischen Basis, der Viskosität und der Additivierung.

1. Chemische Basis: Mineralisch vs. Synthetisch
Damals (1970er): In den 70ern waren fast alle Öle rein mineralisch, gewonnen durch die Destillation von Rohöl. Synthetische Öle kamen zwar Mitte der 60er auf den Markt, waren 1976 aber noch ein teures Nischenprodukt.
Heute (2026): Moderne Motoren nutzen fast ausschließlich vollsynthetische oder teilsynthetische Leichtlauföle. Diese sind chemisch maßgeschneidert, um extremen Druck- und Temperaturbelastungen standzuhalten, die mineralische Öle zerstören würden.

2. Viskosität (Fließfähigkeit)
Damals: Üblich waren dickflüssige Öle wie SAE 20W-50 oder 15W-40. Motoren hatten größere Fertigungstoleranzen (Lagerspiele), die ein zäheres Öl benötigten, um den Schmierfilm stabil zu halten.
Heute: Moderne Motoren sind extrem präzise gefertigt und benötigen sehr dünnflüssige Öle (z. B. 0W-20 oder sogar 0W-8), um sofort nach dem Start alle Schmierstellen zu erreichen und den Kraftstoffverbrauch durch geringere innere Reibung zu senken.

3. Additive und Reinigungswirkung
Reinigungsleistung (Detergentien): Heutige Öle enthalten starke Reinigungsadditive, die Schmutzpartikel in Schwebe halten, bis sie im Ölfilter landen. 1976 gab es noch Öle mit geringer Reinigungswirkung, bei denen sich Schmutz absichtlich als Schlamm in der Ölwanne absetzte (da viele alte Motoren gar keinen oder nur grobe Filter hatten).
Verschleißschutz (Zink/ZDDP): Alte Öle hatten oft einen hohen Anteil an Zink (ZDDP) zum Schutz von Bauteilen wie Flachstößeln. In modernen Ölen wird Zink reduziert, da es Abgasnachbehandlungssysteme wie Partikelfilter (DPF) oder Katalysatoren beschädigen kann.

4. Siehe unten:
huf

Pkt. 4. Habe ich leider nur als screen dump tabellarisch hinbekommen.

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Zitrönenfalter Verified
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Re: Motoröl 2026

Beitrag von Zitrönenfalter Verified »

Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 09:50 Mit Verlaub Herr Zitronenfalter, aber dein Post ist pures Geplapper. Und dein letzter Absatz gleicht einer Killerphrase.

Es wurde hier deutlich darauf hingewiesen, dass Motoröl ein Mindesthaltbarkeitsdatum besitzt. Die Gründe dafür erklärt dir gerne Freund-KI. ;-)


huf
Mit Verlaub, Herr huf, mal davon abgesehen dass ihre Ausdrucksweise sehr zu wünschen übrig lässt, sollten Sie doch mittlerweile gelernt haben, dass alle meine Freunde reale Intelligenz besitzen, ich also keinen KI-Freund habe den ich befragen könnte oder überhaupt befragen will…

Da Sie ja offensichtlich einen guten Draht zu dieser neuen Spezies haben, könnten Sie doch ihre Freunde mal fragen, weshalb ein Öl im Motor zwei Jahre hält, aber bei den um ein Vielfaches niedrigeren „Belastungen“ im Lager nach 6 bis 12 Monaten wesentliche Eigenschaften verloren haben soll…???

So lange mir diesen ganz offensichtlichen Widerspruch niemand logisch und schlüssig erklären kann, so lange nehme ich mir die persönliche Freiheit, dieses MHD als Marketing-Geschwätz zu bezeichnen und zu ignorieren.

Es bleibt Ihnen natürlich unbenommen, an ihre eigenen Götter zu glauben und deren Glaubensvorschriften zu befolgen. Ist ja auch im Grundgesetz so festgelegt…
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