Moin,
euch allen vielen Dank für die bisherigen Antworten!
Der Kat war gewiss warm, ich war zuvor gut 70 km gefahren, das sollte eigentlich genügen

. Bei der ersten AU unmittelbar nach Einbau der Kat-Anlage waren die Messwerte in den gleichen Größenordnungen wie die von Peter genannten. Bereits zwei Jahre später gab es Probleme, die jedoch während der AU durch Drehen an der Gemischregulierschraube in den Griff zu bekommen waren. Die Originalwerte waren jedoch bereits damals nicht einzuhalten. Und jetzt, nochmals zwei Jahre später, gab's den totalen Ausreißer

(.
Ich gehe jetzt von zwei Möglichkeiten aus: 1. Auch wenn es vernehmlich aus dem Flexrohr zischt, also Überdruck anzunehmen ist, könnte es sein, dass wegen des pulsierenden Abgasstroms auch Luft in den Raum vor der Sonde angesaugt wird, wodurch die Regelung natürlich eine falsche Lambda-Information (zu mager) vermittelt bekäme und das Gemisch anfettet. Daher der einigermaßen korrekte Lambda-Wert bei zu hohem CO-Anteil. Sehe ich das richtig?
Zum zweiten ließe der Umstand, dass der CO-Wert jetzt zwei Größenordnungen höher ist im Vergleich zum Neuzustand, in der Tat auf einen defekten Kat schließen, nicht? Denn Werte um einige Prozent sind doch auch bei katlosen Fahrzeugen üblich. Bestärkt werde ich in dieser Befürchtung durch den Umstand, dass Madame schon einige Male wegen einer gestörten Zündung (Kerzen nach Motorwäsche nass) Probleme mit dem Anspringen hatte. Was meint ihr dazu?
Beste Grüße
Uwe