erstmal zur orientierung:
es geht um folgende leitung:

diese hab ich demontiert, gesäubert und in den galvanikbetrieb meines vertrauens gegeben.
beim säubern/reinigen der leitungen fiel mir ein "verschluss" auf. stochern mit federdraht ergab eine verstopfung unmittelbar nach dem 3-wege-verteiler:

mhhh... was ist das für eine leitung?
es ist diese:

gut, da wird dann wohl die galvanikpampe die leitung verstopft haben....
also rein mit dem 2.5mm bohrer! aber der fördert späne!!
was tun?
ja, da wird der "lötmann" 1974 wohl ein wenig mehr lot reinlaufen lassen und jetzt ist die leitung zu!
es hilft nix, ab mit dem ding in die rohrschlosserei!
dort ereifern sich eine handvoll erfahrener männer: warmmachen, durchblasen, endoskopieren.... es hilft alles nix, das ding ist zu!
also: sägen!

uiii!
wasn das?
nochmal sägen:

da ist draht drin!!!
und das auf ganzer länge!

da kann nie richtig druck durchgekommen sein.
die braven männer der rohrschlosserei fertigten mir sogleich eine neue leitung:

fein! aber beim zerlegen des bremsventils zeigte sich, dass sich das ding bewegt haben muss:

so... was nun? hab nun alle hydraulikanleitungen und handbücher durch.
vermutung: der draht im rohr gehört da net rein! da der verteilerzylinder auf 60bar kalibriert wird, kann da auch keine drossel vorgesehen sein.
die "rollspuren" meines verteilerschlittens gibt es, weil jemand schonmal die bremsventileinheit getauscht hat. es gibt nämlich massive "zangenspuren" am drainageschlauch.
und? was sagen die kompetenten herren hier im forum? gehört da ein draht rein oder nicht? ....hat jemand so ein leitungsbündel rumliegen und kann mal gschwind durchblasen?
bin gespannt was rauskommt.
grüße
thomas
