Zündungsprobleme die Zweite

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Claude-Michel
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Re: Zündungsprobleme die Zweite

Beitrag von Claude-Michel »

Hallo Robert, es geht ja hier um kleine Verbesserungen die abgelehnt werden mit der Begründung: mit dem alten ging es auch. Das passt nicht so in die avantgarde Szene.
Anzeigetafel habe ich auch schon auf LED umgerüstet weil man das blaue Fernlicht Lämple kaum sieht. Mit einer stärkeren Glühlampe schmilzt das blaue Kunststoffplätschen.
Auf E umbauen ist schon heftig. Habe auch keine eigene PV-Anlage. Da würde ich erst auf ie umbauen 😉
Gruß
Claude-Michel
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Claude-Michel
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Re: Zündungsprobleme die Zweite

Beitrag von Claude-Michel »

Hallo Tom, du merkst den Unterschied im unteren Drehzahlbereich.
Gruß
Claude-Michel
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anieder Verified
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Re: Zündungsprobleme die Zweite

Beitrag von anieder Verified »

Bei den ie gibt der Verteiler übrigens auch mechanisch den Einspritzbeginn vor.
Das dazu nötige sog. Gebiss verschleißt wie ein Unterbrecher und kostet alleine soviel wie eine 123.
Und ja man kann auch dieses instandsetzen.

Grüße
Andreas
Hans-Uwe Fischer
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Re: Zündungsprobleme die Zweite

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

Claude-Michel hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 10:01 Hallo Tom, du merkst den Unterschied im unteren Drehzahlbereich.
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Ja, da ist was dran. Je langsamer ein typ. Verbrennungsmotor dreht, desto unförmiger wird seine Winkelgeschwindigkeit. Dabei schlackern die Antriebselemente zur Verteilermechanik derart, dass die VT-Mechanik, je nach Zustand des ges. Antriebstranges, nicht mehr präzise arbeiten kann.

Und je langsamer der Motor dreht, desto langsamer öffnet auch der Unterbrecherkontakt. Dadurch verlängert sich das Öffnungsprellen der Kontakte. Haben diese dann auch noch auf ihren Kontaktflächen "Berg" und "Mulde", sieht die Oszilloskop-Anzeige noch grausamer aus. Ergo. Je älter die Karre, umso höher den Leerlauf stellen.

01. Die Summe dieser Prellzeiten (ON und OFF) gehen zu lasten des Schließwinkels und somit auch zur Verkürzung der Spulen-Ladezeit. Das ist aber bei niedrigen RPMs kaum von Bedeutung.

02. In diesem Zusammenhang haben elektronische Zündverteiler, wie z.B. 123, ein paar Vorteile.

03. Wird zwischen mech. Kontakt und Zündspule eine Elektronik geschaltet, so reagiert diese auf die Vorderflanke der Prellung und schaltet entsprechend genau. Auch werden die Kontakte erheblich (ewig) geschont und der Schließwinkel verlängert. Es fließt nur ein sehr schacher Steuerstrom (Trigger). Vermutlich kann auch der Kondensator entfallen.

04. Wird der Kontaktsatz kpl. entfernt und durch einen elektronische Konakt ersetzt, hat man m.E. eine ideale Lösung. Prellfreies und genaues Öffnen und zusätzlich die mech. Einstellmöglichkeiten wie sie in den Handbüchern ( Zündkurven ) beschrieben werden. Damit ist jede Zündkurve mit Hilfe einer Flachzange zu realisieren. :-)

Ich habe seinerzeit einige ZV umgebaut (Pkt. 03) und mit der ZV-Prüfbank eingestellt. Dafür habe ich die Prüfbank auf LED-Betrieb umgebaut. Vorteil: Jetzt konnte man sehr genau zusätzlich den Schließwinkel ablesen.

huf

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MenrathU Verified
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Re: Zündungsprobleme die Zweite

Beitrag von MenrathU Verified »

Hallo,

vor zig Jahren rüstete ich meine DS mit einer kontaktgesteuierten Transistorzündanlage aus, deren Schaltung ich im Elektronikmagazin ELV gefunden hatte. Ich berichtete seinerzeit auch in der HP. Der durch den Unterbrecher fließende Strom ist tatsächlich so klein, dass an den Kontakten kein Verschleiß mehr auftritt, aber andererseits wieder groß genug, damit eine Selbstreinigung stattfindet. Das einzige, was jetzt noch verschleißen kann, ist das Schleifklötzchen gegen die Unterbrecherwelle. Seit dem Einbau musste ich jedoch weder den Schließwinkel noch den ZZP korrigieren. Das empfinde ich durchaus als Vorteil.
Beste Grüße, Uwe
Hans-Uwe Fischer
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Re: Zündungsprobleme die Zweite

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

MenrathU hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 18:29 Hallo,

vor zig Jahren rüstete ich meine DS mit einer kontaktgesteuierten Transistorzündanlage aus, deren Schaltung ich im Elektronikmagazin ELV gefunden hatte. Ich berichtete seinerzeit auch in der HP. Der durch den Unterbrecher fließende Strom ist tatsächlich so klein, dass an den Kontakten kein Verschleiß mehr auftritt, aber andererseits wieder groß genug, damit eine Selbstreinigung stattfindet. Das einzige, was jetzt noch verschleißen kann, ist das Schleifklötzchen gegen die Unterbrecherwelle. Seit dem Einbau musste ich jedoch weder den Schließwinkel noch den ZZP korrigieren. Das empfinde ich durchaus als Vorteil.

Ja, da muss ein Mindestfrittstrom fließen. Als Kontaktselbstreinigung betrachte ich mehr die mech. Reibung zwischen den Kontaktflächen.

huf

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Til Verified
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Re: Zündungsprobleme die Zweite

Beitrag von Til Verified »

Ich habe ausschliesslich auf Robert's Ueberlegung bzgl. SM reagiert und auch nichts abgelehnt, sondern die Meinung eines SM Experten wiedergegeben - ich habe nichts gegen elektronische Zuendungen (oder Menschen, die solche verbauen), will nur selbst keine :-) - Til

PS: die laengste Zeit, die ich jemals gebraucht habe, einen 2CV zum laufen zu bekommen, war wegen einer elekronsicher Zuendung - da war das Pluskabel zur Zuendung innerhalb des Kabels gebrochen und so einen Kabelbruch haette ich bei der Orignalzuendung mit ziemlicher Sicherheit schneller entdeckt
Hans-Uwe Fischer
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Re: Zündungsprobleme die Zweite

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

Til hat geschrieben: Fr 7. Feb 2025, 20:12 (...)
PS: die laengste Zeit, die ich jemals gebraucht habe, einen 2CV zum laufen zu bekommen, war wegen einer elekronsicher Zuendung - da war das Pluskabel zur Zuendung innerhalb des Kabels gebrochen und so einen Kabelbruch haette ich bei der Orignalzuendung mit ziemlicher Sicherheit schneller entdeckt
.
Mal ehrlich... Wie soll man das jetzt einordnen und für eine objektive Beurteilung, bzw. Vergleich, nutzen?


huf
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Til Verified
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Re: Zündungsprobleme die Zweite

Beitrag von Til Verified »

OK - fair enough: N=1 - halten wir fest: es gibt viele, die gute Langzeiterfahrungen mit elktronischen Systemen gemacht haben - ich habe gute Langzeiterfahrungen mit Originalzuendungen gemacht - Til
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