Er arbeitet noch, ja....nur bei 2,5V erzeugt er schon kein Zündfunken mehrHans-Uwe Fischer hat geschrieben: Di 31. Dez 2024, 11:56
... der arbeitet sogar noch bei 0 Volt.
Grüße
Hans-Uwe
Zündungsprobleme
- Claude-Michel
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Re: Zündungsprobleme
Gruß
Claude-Michel
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Claude-Michel
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Hans-Uwe Fischer
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Re: Zündungsprobleme
.Claude-Michel hat geschrieben: Di 31. Dez 2024, 12:00Er arbeitet noch, ja....nur bei 2,5V erzeugt er schon kein Zündfunken mehrHans-Uwe Fischer hat geschrieben: Di 31. Dez 2024, 11:56
... der arbeitet sogar noch bei 0 Volt.
Grüße
Hans-Uwe![]()
... das ist nicht sein Problem.
huf
..
Re: Zündungsprobleme
Der Schwingkreis ist halt auch Physik.Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Di 31. Dez 2024, 11:48 @ Hy1600
Vielleicht hattest du bei deiner Schwingkreis-Erklärung den 2.Absatz im Hinterkopf?
2024-12-31 11_37_26-20241231_113521.jpg.png
huf
https://www.leifiphysik.de/elektrizitae ... -ph11-a1-1
Re: Zündungsprobleme
mein Gedanke ist einfach, dass sich ein sinusförmiger Verlauf am besten transformieren lässt.
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Hans-Uwe Fischer
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Re: Zündungsprobleme
.anieder hat geschrieben: Di 31. Dez 2024, 13:05Der Schwingkreis ist halt auch Physik.Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Di 31. Dez 2024, 11:48 @ Hy1600
Vielleicht hattest du bei deiner Schwingkreis-Erklärung den 2.Absatz im Hinterkopf?
2024-12-31 11_37_26-20241231_113521.jpg.png
huf
https://www.leifiphysik.de/elektrizitae ... -ph11-a1-1
Danke! Sehr interessanter link. Ich habe diesen mal grob überschlagen. Offensichlich geht es bei der Aufgabenstellung nicht um den bipolaren Elko, welcher parallel zum Unterbrecher geschaltet ist. Vielmehr geht es um die Kapazität Czk die sich zwischen den ZK-Elektroden bildet. Ungefähr abzuschätzen an der Stirnseitenfläche der runden +Elektrode. Dieser Czk im homogenen Wirkungsbereich ist völlig resistent gegenüber den ca. 15kV. Der hier im Thread genannte Kondensator, parallel zum Unterbrecher, würde dieser Hochspannung aber absolut nicht standhalten.
Der Zündkerzenkondensator ist halt auch ein Kondensator.
huf
.
- Claude-Michel
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Re: Zündungsprobleme
Dieser Schwingeffekt zwischen Zündspule und Kondensator hat doch nichts mit der Art wie der Stromkreis geöffnet wird zu tun. Ob dieser mit einem mechanischen oder elektronischen Unterbrecher geöffnet wird spielt keine Rolle.
Warum verzichtet man dann auf diesen Kondensator wenn man mit einem Transistor oder IGBT schaltet. Braucht ihn aber bei einem mechanischen Kontakt?
Warum verzichtet man dann auf diesen Kondensator wenn man mit einem Transistor oder IGBT schaltet. Braucht ihn aber bei einem mechanischen Kontakt?
Gruß
Claude-Michel
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Re: Zündungsprobleme
diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Funkenbildung an den Kontakten ist ja vielleicht nicht abzustellen durch die mech. Bewegungen und damit nur eine verzögerte Stromänderung gegeben. In einer elektronischen Schaltung evtl. möglich, kann ich nicht sagen.
Re: Zündungsprobleme
Hallo HUF,
hatten wir nicht vor Jahrzehnten mal eine Diskussion über die hohe gewollte Induktivität der Bougicord Kabel?
Kannst du dich erinnern?
Ist jetzt kein helfender Beitrag, ist mir nur gerade beim Lesen eingefallen.
Grüße,
Pit
hatten wir nicht vor Jahrzehnten mal eine Diskussion über die hohe gewollte Induktivität der Bougicord Kabel?
Kannst du dich erinnern?
Ist jetzt kein helfender Beitrag, ist mir nur gerade beim Lesen eingefallen.
Grüße,
Pit
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Hans-Uwe Fischer
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Re: Zündungsprobleme
Hallo Pit,Pit hat geschrieben: Di 31. Dez 2024, 16:05 Hallo HUF,
hatten wir nicht vor Jahrzehnten mal eine Diskussion über die hohe gewollte Induktivität der Bougicord Kabel?
Kannst du dich erinnern?
Ist jetzt kein helfender Beitrag, ist mir nur gerade beim Lesen eingefallen.
Grüße,
Pit
ja, da war wohl mal was. Aber ich komme auch nicht drauf. Während dieser Zeit habe ich einen Großauftrag für die Erfassung und Erstellung der Kennlinien, Prüfung und Justage für Elektromagnete in Roboter-Gelenken, usw. erhalten. Das waren sozusagen deren Ellenbogengelenke. Im Störungsfall (z.B. Stromausfall) mussten diese Gelenke sofort gebremst und gehalten werden. Diese gigantischen Elektromagnete waren nicht größer als ein runder Bierdeckel. Ich erinnere mich, dass wir während der Konstruktions- und Testphasen fürchtlerliche Stromschläge beim Hantieren mit den Induktivitäten zu spüren bekamen. Dort lernten wir die Vorzüge und den Gebrauch von Löschdioden, Dämfungsglieder usw. kennen.
Der Auftraggeber und CEO war ein hochdekorierter Physuker. Mein Glück: wir haben im selben Laborraum gearbeitet. Ich interessierte mich für sein Projekt, er für meins ( er war m.E. der Erfinder des eBikes ). Wir haben bis ins kleinste Detail der Magnetwissenschaft diskutiert und auch entsprechende physikalische Gesetzmäßigkeiten in die Software einfließen lassen. Eines haben wir aber nicht klären können: Was ist Magnetismus? Wir kennen leider nur seine Auswirkungen. Ich unterstelle aber mal, dass Elon Musk an diesem Grenzbereich bereits am Kratzen ist.
Grüße
Hans-Uwe
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Re: Zündungsprobleme
Hallo,
der Kondensator dient in erster Linie zur Unterdrückung der Funkenbildung am Unterbrecherkontakt, damit zur Verschleißminderung, indem er, wie oben gezeigt, die gemäß U = dI/dT entstehende Spannungsspitze beim Abschalten zumindest teilweise übernimmt und zusammen mit der Primärinduktivität der Spule in eine umgekehrt logarithmisch abfallende, sinusförmige Wechselspannung umwandelt. Zur Transformation in Hochspannung würde jedoch diese Spannungsspitze alleine sehr wohl genügen, eine Wechselspannung ist hierzu nicht erforderlich. Sie bewirkt jedoch u. U. eine Verlängerung der Gesamt-Funkendauer.
Elektronische Zündanlagen wie die 123 und auch die kontaktgesteuerte nach einer Bauanleitung in ELV, die quasi seit Anbeginn zuverlässig in meiner DS funktioniert (ich habe in der HP berichtet), ersetzen den Unterbrecher durch einen Halbleiterschalter und haben diesen Kondensator nicht. Hier fließt die gesamte umgesetzte Energie direkt in den Funken.
der Kondensator dient in erster Linie zur Unterdrückung der Funkenbildung am Unterbrecherkontakt, damit zur Verschleißminderung, indem er, wie oben gezeigt, die gemäß U = dI/dT entstehende Spannungsspitze beim Abschalten zumindest teilweise übernimmt und zusammen mit der Primärinduktivität der Spule in eine umgekehrt logarithmisch abfallende, sinusförmige Wechselspannung umwandelt. Zur Transformation in Hochspannung würde jedoch diese Spannungsspitze alleine sehr wohl genügen, eine Wechselspannung ist hierzu nicht erforderlich. Sie bewirkt jedoch u. U. eine Verlängerung der Gesamt-Funkendauer.
Elektronische Zündanlagen wie die 123 und auch die kontaktgesteuerte nach einer Bauanleitung in ELV, die quasi seit Anbeginn zuverlässig in meiner DS funktioniert (ich habe in der HP berichtet), ersetzen den Unterbrecher durch einen Halbleiterschalter und haben diesen Kondensator nicht. Hier fließt die gesamte umgesetzte Energie direkt in den Funken.
Beste Grüße, Uwe