Hallo,
auf dem letzten Jahrestreffen am 29.6.24 in Naumburg habe ich anlässlich des 70jährigen Jubiläums der Hydropneumatik bei Citroën einen Workshop zu den grundsätzlichen Eigenschaften der Federung durchgeführt.
Zum Zeigen der Funktion habe ich in den Kamerawagen ein Manometer eingebaut, das den Druck in der hinteren Federung anzeigt.
Normalhöhe nahezu ohne Beladung mit 61 bar:
Anzeige größer:
Normalhöhe mit Belastung (~105 bar):
Danke an Hans für das Bild.
Höchststellung (141 bar):
In Tiefstellung ist kein Druck in der Federung. Wenn man in Normalstellung schaltet, steigt der Druck schnell auf 37 bar (Fülldruck der hinteren Kugeln bei
diesem Auto). Gleichzeitig hebt sich das Auto etwas, die unteren Anschläge werden entlastet und ein Teil des Gewichts wird von der Hydraulik getragen.
Der Druck steigt auf 61 bar und das Auto hebt sich weiter bis auf die Normalhöhe, dann schließt der Höhenkorrektor den Ölzustrom und die Höhe bleibt konstant.
Mit zusätzlicher Beladung federt das Auto ein, der Höhenkorrektor öffnet wieder, das Auto steigt wieder auf Normalhöhe bei in diesem Fall ~105 bar Druck.
Bei dieser Höhe ist
dieses Auto knapp unter dem oberen Anschlag.
Für die angehobenen Zwischenstellungen habe ich keine Druckwerte dokumentiert, sie sind aber höher als 61 bar. Schon in der ersten Zwischenhöhe ist die Federung deutlich härter, sie wird schon in den oberen Anschlag gedrückt. Die 2. Zwischenhöhe unterscheidet sich kaum von der Höchststellung.
In der Höchststellung bleibt der Korrektor in der Füllstellung und in der Federung ist der Systemdruck von 135 bar bis 165 bar.
Bei diesem Auto sind alle Anschlaggummis neu und noch nicht plattgedrückt.