ID Amatutenbrett bis 1968

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Hendric94
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Registriert: So 27. Aug 2017, 13:50

Re: ID Amatutenbrett bis 1968

Beitrag von Hendric94 »

Hallo Karl,

ich habe es damals mit dem VHT Wrinkle Lack aus der Dose probiert. Das Produkt funktioniert gut, aber die "kräuselungen" passen überhaupt nicht zu dem Armaturenbrett. Zudem ist es relativ schwierig die kräuselungen auf der gesamten Fläche gleichmäßig hinzubekommen. Ich habe es damals erstmal auf einem Blech probiert und ich fande es relativ schwierig.
Ich habe damals eine überholte Blende für meine ID erhalten. Diese ist perfekt gemacht. Wo das gemacht worden ist kann ich dir leider nicht sagen.

Viele Grüße
Hendric94
Beiträge: 45
Registriert: So 27. Aug 2017, 13:50

Re: ID Amatutenbrett bis 1968

Beitrag von Hendric94 »

anbei noch ein Bild.
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PXL_20240806_143242116_copy_2012x2672.jpg
Doctor-D
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Re: ID Amatutenbrett bis 1968

Beitrag von Doctor-D »

Schwieriges Thema.
VHT hab ich bei meinem Panhard gemacht, aber sah nicht wirklich gut aus.
Ist ja auch schwarz.Unser Pulverbeschichter kann Crinkle, ziemlich gut, aber ist schwarz.
Was ich bisher gelernt habe:Man kann Pulver mischen lassen, aber die Mindestabnahmemenge.Deshalb haben wir da noch nichts gemacht.
Es gab einen Italiener.Aber irgendwie ist die Quelle mit den Brettern versiegt.Es gab einen Ungarn, aber das hatte nichts mit dem Original zu tun.
Ausbesserungen gingen laut Forum wohl gut mit Tamiya Alkydlacken, irgendwer hat das mal gepostet vor zehn oder mehr Jahren.
Den ganzen Kram erst schwarz zu pulvern oder in Schrumpf zu lacken und dann deckend in hell zu machen erscheint mir auch etwas sinnlos.
Der Lichtstreif.
Ein Kunde will das original haben.Ich bohre nochmals meinen Pulvermann an.Meinen wohlgesonnen Nachbarn.
Vielleicht kann ich das aufstellen.Aber nur vielleicht.
Das 69er Brett ist eh besser, Karl, von der Bedienung.Aber ich verstehe Deinen Ansatz.
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Trax Verified
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Re: ID Amatutenbrett bis 1968

Beitrag von Trax Verified »

Hi Karl,
Marco de Laurentis. Aus Pescara (IT). Er spricht Italienisch und Englisch.
+39 371 441 7209
Ein Kumpel und ich haben jeweils ein Armaturenbrett beschichten lassen. 66er ID und 62er DS. Traumhaftes Ergebnis.

Grüße
Thom
Die Beiträge von Trax stellen keine technische Empfehlung bzw Beratung oder/und Rechtsberatung dar.
In seinen Beiträgen beschreibt er nur wie Trax es machen oder nicht machen würde bzw wie Trax es meint oder nicht meint......
hy1600
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Re: ID Amatutenbrett bis 1968

Beitrag von hy1600 »

"Eine Angabe der Bezugsquelle wäre schön."
habe ich leider nicht, da einmaliges Projekt, hatte mich damals nur für eine teurer Variante des Sprühlackes entschlossen, da 20€. Da ich damals alles 3 mal machen musste und zum Schluss den Schirm am Akkuschrauber langsam drehen liess, sind wohl keine Reste mehr in der Dose gewesen, aber ich schaue mal in der Werkstatt.
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maldini Verified
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Re: ID Amatutenbrett bis 1968

Beitrag von maldini Verified »

Hallo zusammen,

Was haltet ihr von:
Anthrazitgrau RAL 7016
für die dunklen Partien (die obere Hälfte)?


Grüße
Karl
IMG_0208.jpeg
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hgk Verified
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Re: ID Amatutenbrett bis 1968

Beitrag von hgk Verified »

Moin Karl,
das habe ich letzte Woche gerade probiert, finde ich zu hell.

[attachment=0]IMG_20240731_142439.jpg[/attachment]
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IMG_20240731_142439.jpg
MsG
Hans

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maldini Verified
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Re: ID Amatutenbrett bis 1968

Beitrag von maldini Verified »

Hallo Hans,

danke für die Info!
dann vielleicht besser:
RAL 7021 Schwarzgrau

Davon hab ich auch noch eine Dose!


Grüße
Karl
IMG_0209.png
IMG_0209.png (5.23 KiB) 2080 mal betrachtet
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maldini Verified
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Re: ID Amatutenbrett bis 1968

Beitrag von maldini Verified »

Hallo Zusammen,

kleiner Zwischenbericht - mit Manöverkritik. ;)

IMG_1655.jpeg
zur Erinnerung - das war der Ausgangszustand.
Ich habe mit grüner Seife (Frosch) gesäubert - ging sehr gut.
Anschliessend mit Scheuermilch (Frosch) nachgesäubert - und nach ergiebigen spülen mit Fertan Rostumwandler behandelt.
Normalerweise ist loser Rost nach so einer Behandlung problemlos (nach 24 Std.) abzuwaschen … bei Schrumpflack nicht! Der Lack bildet mit dem Rost eine haftende (unschöne) Schicht. Ich habe dieses Amalgan mit einen Einwegskalpell vorsichtig bis aus blanke Metall entfernt.
Thomas hat mir zwei alte (Spray) Dosen Schrumpflack geliehen - und ich habe mit dem Lackaufbau experimentiert.

Wie bereits beschrieben habe ich den Lack in ein altes Glas gesprüht - und den (sehr dünnflüssigen) Schrumpflack dann mit einem weichen Zeichenpinsel aufgetragen. (die man als Kind für Wasserfarben benutzt hat!)
Wie in der Anleitung beschrieben, satt aufgetragen in zwei Arbeitsgängen (10 min. Zwischentrocknung.

IMG_1672.jpeg
Ich bin mit dem Ergebnis recht zufrieden!
Wichtig war nach dem zweiten satten Auftrag eine „Hitzekabine“ zu improvisiert - die auf 60-70C° aufgeheizt wurde. so etwas ist mit einer regelbaren Heissluftpistole leicht zu realisieren, Pistole war auf 130C° gestellt. (siehe Fotos)

Soweit so gut -
Was mich überrascht hat, ist die heftige Bleichwirkung der Scheuermilch! Da ich ohnehin einmal drüberlackieren werde nicht relevant. Aber ansonsten - vorsichtig benutzen!

Interessant ist das gute „crinkle“ nach zweimaligen Pinselauftrag - für kleine Reparaturen sicher ein guter Weg.
Der „kleine Hitzeschrank“ ist aber glaube ich ein Muss!

Grüße
Karl
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Hans-Uwe Fischer
Beiträge: 1834
Registriert: Do 30. Jan 2003, 08:27

Re: ID Amatutenbrett bis 1968

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

Moin Karl,

nachdem ich mir die Fotos angeschaut habe, gibt es für mich nur eine Lösung: Glassperlenstrahlen. Dadurch sehen die Teile wie neu gefertigt aus. Danach Fett- und Silikonentferner üppig anwenden* und das Ganze mit passendem Schrumpflack überziehen. Das Ergebnis wird dich grinsen lassen.

Grüße
Hans-Uwe

*) Silikon lässt sich nicht durch Glasperlenstrahlen entfernen.
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