Das ist keine Energiepolitik, das ist Kurzschlusspolitik
Re: Das ist keine Energiepolitik, das ist Kurzschlusspolitik
Ich denke, die schlaue Kombination verschiedener Techniken wird der Weg der Zukunft sein. Heute beim Autofahren hörte ich einen Beitrag, dass jetzt daran gearbeitet werden würde, 2% der Fläche als mögliche Windanlagenflächen freizugeben. Gefühlt haben wir doch schon 50% verbaut, dachte ich bei mir. Und dann kam genau die Frage, wie dass dann mit dem Strom bei Flaute aussehen würde und jemand aus Nordrhein-Westphalen erklärte, dass dann mit Biogas hervorragend ausgeglichen werden könnte. Und mit Wasserstoff... Da dachte ich mir Prima, dann fangt doch endlich mal an.
Ja, auch als AKW-Gegner würde ich die alten Brennstäbe aufbrauchen. Das macht dann auch keinen Sinn mehr "neuen" Atommüll wegzuschmeißen. Dachte sowieso, dass bei dem durchaus geplanten Ausstieg aufgrund der Kosten darauf geachtet werden würde die Dinger mehr oder weniger aufzubrauchen.
Und auch ich habe mich schon in meiner etwas zurück liegenden Jugend gefragt, warum nicht jede alte Wassermühle Strom produzieren könne und auf jedem neuen Dach nicht Paneele liegen - sehen auch nicht schlimmer aus, als die Glitzer-Dachpfannen auf den Selbstverwirklichungsalbträumen unserer Vorstädte. Aber das war bis vor nicht so langer Zeit ja nicht möglich.
Ja, auch als AKW-Gegner würde ich die alten Brennstäbe aufbrauchen. Das macht dann auch keinen Sinn mehr "neuen" Atommüll wegzuschmeißen. Dachte sowieso, dass bei dem durchaus geplanten Ausstieg aufgrund der Kosten darauf geachtet werden würde die Dinger mehr oder weniger aufzubrauchen.
Und auch ich habe mich schon in meiner etwas zurück liegenden Jugend gefragt, warum nicht jede alte Wassermühle Strom produzieren könne und auf jedem neuen Dach nicht Paneele liegen - sehen auch nicht schlimmer aus, als die Glitzer-Dachpfannen auf den Selbstverwirklichungsalbträumen unserer Vorstädte. Aber das war bis vor nicht so langer Zeit ja nicht möglich.
Re: Das ist keine Energiepolitik, das ist Kurzschlusspolitik
Selbstverwirklichungsalbträume ..
die gibt es in Westfalen auch - nicht nur in Bärlin ..
Das „Biogas“ soll die Windflauten auffangen? Dann sind wir aber im Märchenreich!
Im übrigen möchte ich nicht in einem endlosen Maisacker leben. Die Restnatur kann es zudem gar nicht…
Großflächige Biogasanlagen und Biodiversität passen nämlich nicht gut zusammen -
Das solche Ideen aus NRW - mit 16.000.000 Einwohnern - kommen, ist schon drollig…
Grüße
Karl
die gibt es in Westfalen auch - nicht nur in Bärlin ..
Das „Biogas“ soll die Windflauten auffangen? Dann sind wir aber im Märchenreich!
Im übrigen möchte ich nicht in einem endlosen Maisacker leben. Die Restnatur kann es zudem gar nicht…
Großflächige Biogasanlagen und Biodiversität passen nämlich nicht gut zusammen -
Das solche Ideen aus NRW - mit 16.000.000 Einwohnern - kommen, ist schon drollig…
Grüße
Karl
-
Carsten_SM
- Beiträge: 1141
- Registriert: Sa 5. Sep 2009, 20:51
Re: Das ist keine Energiepolitik, das ist Kurzschlusspolitik
Die ganz nackte Wahrheit ist, dass in unseren Breiten die Energiedichte, die wir abschöpfen können, für unseren Energiekonsum in Verkehr, Nahrung, Heizung nicht reicht. Also
a) endlos viele Anlagen bauen, das wird keiner auf Dauer wollen (die 2% heißt, dass die WKA dicht an Häuser drankommen), oder
b) wir importieren aus der Sahara (der uralte Bölkow- Plan, später mal Desertec genannt), oder
c) wir bleiben Teil- Nuklear. Wobei man hier die modernen Konzepte zu Fluid-Reaktoren berücksichtigen muss, die teils Atommüll verwerten können. Nicht umsonst wirft Bill Gates da zig Millionen in die Forschung rein.
All das hat David McKay schon ganz nüchtern nachgerechnet. Leider früh verstorben, eigentlich müsste das mal jemand auf aktuelle Wirkungsgrade und Flächensituationen neu nachrechnen:
https://www.withouthotair.com/
Carsten
a) endlos viele Anlagen bauen, das wird keiner auf Dauer wollen (die 2% heißt, dass die WKA dicht an Häuser drankommen), oder
b) wir importieren aus der Sahara (der uralte Bölkow- Plan, später mal Desertec genannt), oder
c) wir bleiben Teil- Nuklear. Wobei man hier die modernen Konzepte zu Fluid-Reaktoren berücksichtigen muss, die teils Atommüll verwerten können. Nicht umsonst wirft Bill Gates da zig Millionen in die Forschung rein.
All das hat David McKay schon ganz nüchtern nachgerechnet. Leider früh verstorben, eigentlich müsste das mal jemand auf aktuelle Wirkungsgrade und Flächensituationen neu nachrechnen:
https://www.withouthotair.com/
Carsten
Re: Das ist keine Energiepolitik, das ist Kurzschlusspolitik
E-Autos werden in Deutschland gefördert, dann stellt die Politik fest, Merde die meisten
Leute haben zu kurze, oder gar keine – Verlängerungskabel
Leute haben zu kurze, oder gar keine – Verlängerungskabel
Re: Das ist keine Energiepolitik, das ist Kurzschlusspolitik
@Ich persönlich würde mich jedenfalls freuen, wenn nicht ein Metzger nach dem anderen dicht machen muss,
Salut Michael Klette,
dir ist aber bewusst, dass viele, nicht alle, der Metzger auch in den EU-Fleischhöfen einkaufen(müssen, da sie keine Schlachtgenehmigung haben)
Aldi, Lidl, Kaufland, Globus u. a. kaufen auch bei regionalen Erzeugern ein, ohne eingriff der Politik,
in Frankreich machen Supermärkte Werbung mit Bauern aus der Region,
Ich persönlich esse gerne Hausmacher in Gläsern, mittlerweile bin ich ein Experte für Verfahren der Haltbarkeit,
Aufschnittwurst esse ich seit 50 Jahren nicht mehr.
Bin Spezialist für Zusatzstoffe in Lebensmittel, (meine Frau starb 2003 an dem Scheiß, der unserem Essen beigefügt wird) da sind die Atomkraftwerke für mich das kleinste Problem.
Gegen die Zusatzstoffe in unserem Lebensmittel protestiert keiner. Auch du nicht.
Schau mal bei Jogurt wie viele Zusatzstoffe drin sind und hoffentlich gehst Du danach auf die Straße.
Gruß aus Lothringen
Salut Michael Klette,
dir ist aber bewusst, dass viele, nicht alle, der Metzger auch in den EU-Fleischhöfen einkaufen(müssen, da sie keine Schlachtgenehmigung haben)
Aldi, Lidl, Kaufland, Globus u. a. kaufen auch bei regionalen Erzeugern ein, ohne eingriff der Politik,
in Frankreich machen Supermärkte Werbung mit Bauern aus der Region,
Ich persönlich esse gerne Hausmacher in Gläsern, mittlerweile bin ich ein Experte für Verfahren der Haltbarkeit,
Aufschnittwurst esse ich seit 50 Jahren nicht mehr.
Bin Spezialist für Zusatzstoffe in Lebensmittel, (meine Frau starb 2003 an dem Scheiß, der unserem Essen beigefügt wird) da sind die Atomkraftwerke für mich das kleinste Problem.
Gegen die Zusatzstoffe in unserem Lebensmittel protestiert keiner. Auch du nicht.
Schau mal bei Jogurt wie viele Zusatzstoffe drin sind und hoffentlich gehst Du danach auf die Straße.
Gruß aus Lothringen
- Michael Klette
- Beiträge: 1394
- Registriert: Mo 21. Apr 2003, 10:58
Re: Das ist keine Energiepolitik, das ist Kurzschlusspolitik
Hallo Papasitt,
Deine letzten beiden Zeilen sind mal wieder eine haltlose Unterstellung! Danke dafür!
Ansonsten nur so viel. Ich esse seit 15 Jahren kein Fleisch mehr und nur noch sehr wenig Milchprodukte. Unsere Familie (5 Kinder) haben alles durch. Fleischlos, Vegetarisch und Vegan. Alle Phasen führten in unserer Familie zu regen diskussionen und tatsächlich kann man noch in Harmonie gemeinsam essen. Alle leben und niemand leidet unter Mangelerscheinigungen. So viel zu deinen Unterstellungen.
Nun zu Deiner nächsten Falschbehauptung: Dazu ein paar links aus dem Bergischen Land:
https://grimberghof.de/
https://www.klosterbauer.de/index.php/schlachtung.html
https://scheurenhöfchen.de/biofleisch-vom-hof/
Dazu kannst Du des weiteren unter google zu dem Begriff " Schlachtungen im Bergischen" recherchieren.
Ich hoffe diese Horizonterweitung findet Zugang in Deine zukünftigen Post's zu diesem Thema.
Gruß Michael
Deine letzten beiden Zeilen sind mal wieder eine haltlose Unterstellung! Danke dafür!
Ansonsten nur so viel. Ich esse seit 15 Jahren kein Fleisch mehr und nur noch sehr wenig Milchprodukte. Unsere Familie (5 Kinder) haben alles durch. Fleischlos, Vegetarisch und Vegan. Alle Phasen führten in unserer Familie zu regen diskussionen und tatsächlich kann man noch in Harmonie gemeinsam essen. Alle leben und niemand leidet unter Mangelerscheinigungen. So viel zu deinen Unterstellungen.
Nun zu Deiner nächsten Falschbehauptung: Dazu ein paar links aus dem Bergischen Land:
https://grimberghof.de/
https://www.klosterbauer.de/index.php/schlachtung.html
https://scheurenhöfchen.de/biofleisch-vom-hof/
Dazu kannst Du des weiteren unter google zu dem Begriff " Schlachtungen im Bergischen" recherchieren.
Ich hoffe diese Horizonterweitung findet Zugang in Deine zukünftigen Post's zu diesem Thema.
Gruß Michael
-
Hans-Uwe Fischer
- Beiträge: 1834
- Registriert: Do 30. Jan 2003, 08:27
Re: Das ist keine Energiepolitik, das ist Kurzschlusspolitik
So hat jeder seine persönliche Meinung. Gleich vorab: [size=large]Tiere sind keine Lebensmittel.[/size]
Ich bin für AKWs, aber gegen Metzger.
huf
Ich bin für AKWs, aber gegen Metzger.
huf
Re: Das ist keine Energiepolitik, das ist Kurzschlusspolitik
Da stimme ich Dir zu, dass passt für mich auch erst einmal nicht so gut zusammen. Leider quatschte mein Navi dazwischen - wenn ich es richtig verstanden habe ist die Idee, die Gülle, die zur Zeit auf die Felder gekippt wird (und massive Schäden verursacht), zu Biogas zu machen. Damit wäre dann zusätzliches Gas da und gleichzeitig wird der Überdünung entgegengesteuert.maldini hat geschrieben: Das „Biogas“ soll die Windflauten auffangen? Dann sind wir aber im Märchenreich!
Im übrigen möchte ich nicht in einem endlosen Maisacker leben. Die Restnatur kann es zudem gar nicht…
Großflächige Biogasanlagen und Biodiversität passen nämlich nicht gut zusammen -
Karl
Das Kernproblem ist allerdings die maßlose Ausbeutung unserer Ressourcen - da werden wir so oder so sehr intensiv über Sinn und Zweck und den Folgen nachdenken und sehr schnell handeln müssen.
Ich bin der festen Überzeugung, dass es überhaupt nicht drum geht "in Höhlen" zu leben; jeder muss einfach mal seine Bereich durchgehen und dort runterfahren, wo es wirklich unsinnig ist und häufig nicht wirklich weh tut. Z.B. fliegen wir seit Jahren nicht mehr, essen deutlich weniger Fleisch, Heizen unsere Bude nicht bis Endanschlag - dafür fahre ich immer noch zu viel Auto in der Stadt und muss dort einfach konsequenter werden.
In diesem Sinn einen netten weiteren Tag
Ralph
-
Carsten_SM
- Beiträge: 1141
- Registriert: Sa 5. Sep 2009, 20:51
Re: Das ist keine Energiepolitik, das ist Kurzschlusspolitik
Soweit ich weiß, verwandelt sich die Gülle nicht 1:1 in Gas. Man kippt Mais dazu, damit die kleinen Tierchen was zu essen haben….
Also, wenn man mehr Gülle reintut, muss auch mehr Stärke / Mais hinzu.
Carsten
Also, wenn man mehr Gülle reintut, muss auch mehr Stärke / Mais hinzu.
Carsten
Re: Das ist keine Energiepolitik, das ist Kurzschlusspolitik
Das Entscheidende ist, dass die Gülle aus importiertem Futtermitteln besteht, dass auf ehemaligen (Regen)Waldflächen in Südamerika produziert wird!
Wenn es es nur um Fäkalien ginge, die durch Futtermittel erzeugt werden, die auf der eigenen Scholle angebaut würden..
Hätte man nur einen sehr deutlich geringeren Tierbestand - und gar keine überzählige Gülle.
Gülle in Biogasanlagen zu leiten, die mittels Importiertem Viehfutter entstanden ist, löst unsere Energieprobleme ganz gewiss nicht!
Grüße
Karl
Wenn es es nur um Fäkalien ginge, die durch Futtermittel erzeugt werden, die auf der eigenen Scholle angebaut würden..
Hätte man nur einen sehr deutlich geringeren Tierbestand - und gar keine überzählige Gülle.
Gülle in Biogasanlagen zu leiten, die mittels Importiertem Viehfutter entstanden ist, löst unsere Energieprobleme ganz gewiss nicht!
Grüße
Karl