Vielleicht kurz zur Erklärung:
Vielleicht kurz zur Aufklärung: Es gibt zwei Unterbrecher, zwei Kondensatoren (= einer pro Unterbrecher) und zwei Doppelzündspulen (= eine pro Unterbrecher).Robert hat geschrieben: ...
Das grosse Mysterium ist bei dem Auto doch bekanntlich die Zündung. Wenn ich die Sache richtig verstehe (Ich habe so ein Ding noch nie in der Hand gehabt), teilen sich je zwei Zylinder (1+4 und 2+3) zwar einen gemeinsamen Zündkontakt, aber jeder Zylinder hat seinen eigenen Nocken auf der Verteilerwelle. Wenn der Nocken für den 4. etwas eingelaufen ist und der Kontakt grenzwertig eingestellt, könnte ich mir so ein Problem erklären. Wie gesagt, reine Theorie, aber ich wollte Dir den Gedanken nicht vorenthalten.
Jede Doppelzündspule befeuert zwei Zylinder: 1+4 sowie 2+3. Diese Pärchen funken gleichzeitig, also für einen der Zylinder quasi immer unnötig. Das ist in der Ente übrigens genauso.
Grund war, daß ein "echter" Verteiler mit Verteilerfinger und -kappe höher baut, dafür war kein Platz weil der neue Querstromkopf anfangs außenliegende Ansaugkanäle hatten, und die sind eben einem richtigen Verteiler im Weg.
Baut man nur zwei Unterbrecher ein paßt das in ein flacheres Döschen, daß da noch drunterpaßt - voila. Doppelzündspulen fanden sich dank 2CV ja schon im Citroën-Regal.
Die EInstellung der Unterbrecher auf Gleichlauf ist ein bißchen ein Kompromiss aus möglichst gleichen Schließwinkeln und exakten gleichen Zündzeitpunkt.
Im Prinzip können daher Zündungsprobleme für beide Zweige unabhängig auftreten da 2x vorhanden (Unterbrecher, Schließwinkel, Kondensator, Zündspule). Das beträfe dann zwei Zylinder gleichzeitig.
Ist es nur ein Zylinder wäre es eher Zündkabel, Zündkerze oder natürlich alles mechanische (Ventile, Kolbenringe, ...).
Leider ist der Ausbau des Verteilers (eigentlich: Unterbrechers) etwas doof, weil der Ansaugkrümmer weg muß.
Gruß Michael