ich habe seit ein paar Monaten eine ID19B von 1971 aus Frankreich.
Sie war viele Jahre abgemeldet, auseinandergebaut und ist dann wieder zusammengebaut worden.
Seit dem Sommer war sie immer wieder mal in der Werkstatt. Viele Teile ersetzt, läuft eigentlich gut und rund.
Wiederkehrendes Problem: wenn sie zwei Wochen stand, ist das Starten bzw. Anbleiben ein Problem. Mit neuem Anlasser geht sie eigentlich ganz gut an. Dann aber läuft der Motor nur ca 10 Sekunden, bevor er einfach ausgeht, obwohl ich Gas gebe. Habs auch mit verschiedenen Choke-Einstellungen versucht. Am Anfang rausgezogen, dann aber auch mit reingeschobenem. Das ganze kann ich 6-7 Mal wiederholen, beim 4. Mal fährt sie sogar hoch. Dann aber wieder das gleiche Problem. Dann riecht es irgendwann streng nach Benzin - und wenn ich unter das Auto schaue finde ich eine Benzinlache darunter.
Neben anderen Problemchen, die mittlerweile behoben sind (Kühler, Benzinpumpe, Tankreinigung) kommt das immer wieder. Vor zwei Wochen bin ich täglich 2 Stunden Autobahn gefahren. Lief wunderbar, traumhaftes Fahren
Undichte Benzinleitungen können es ja dann eigentlich nicht sein, weil es ja zwischendurch gut geht, oder? Den Vergaser hatten wir schon mal auf, haben den Schwimmer angeschaut und etwas angeschliffen an zwei kleinen Stellen, scheint aber zu funktionieren. Eine neue Zündspule wurde empfohlen, die ja das Ausgehen des Motors erklären könnte - aber das Benzin? Habt ihr ne Idee? Doch Vergaser? Schwimmer, Schwimmernadel??? Oder kennt es jemand und weiß sofort Bescheid, woher das Benzin kommt und warum?
Viele Grüße und Danke schon mal,
Alex