Dichtungen für LHS-Lenkkopf
Re: Dichtungen für LHS-Lenkkopf
Hallo Christian,
da steht doch Dichtring für Betätigungs- bzw. Kolbenstange. Das bezieht sich also auf die Dichtungen im Arbeitszylinder. Die waren von Anfang an da. Ich denke, wir reden vom Lenkkopf. Da die Teile erst 1966 gekommen sind, wirst Du sie im Langhuber-Katalog nicht finden. Im CPD 562 haben die Teflon-Ringe die No. DS 444-109, mit dem Zusatz ab 9/66.
Ich wäre meiner Sache nicht so sicher, wenn ich das nicht alles vor ein paar Tagen in Vorbereitung auf meine Reparatur durchgegangen wäre.
Liebe Grüsse
Robert
da steht doch Dichtring für Betätigungs- bzw. Kolbenstange. Das bezieht sich also auf die Dichtungen im Arbeitszylinder. Die waren von Anfang an da. Ich denke, wir reden vom Lenkkopf. Da die Teile erst 1966 gekommen sind, wirst Du sie im Langhuber-Katalog nicht finden. Im CPD 562 haben die Teflon-Ringe die No. DS 444-109, mit dem Zusatz ab 9/66.
Ich wäre meiner Sache nicht so sicher, wenn ich das nicht alles vor ein paar Tagen in Vorbereitung auf meine Reparatur durchgegangen wäre.
Liebe Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
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Christian T
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Re: Dichtungen für LHS-Lenkkopf
Hallo Robert,
baust Du denn auf grün um oder bleibst Du bei rot?
Gruß Christian
baust Du denn auf grün um oder bleibst Du bei rot?
Gruß Christian
Re: Dichtungen für LHS-Lenkkopf
Hallo Christian,
wie ich oben schon schrieb, betrifft die aktuelle Lenkungsreparatur meine "grüne" 21er, also das Auto, mit dem ich z.Zt. in Berlin fahre. Ich hatte die Lenkung bei der Restauration nicht angefasst und bin immerhin 4 Jahre damit gefahren. Daneben, oder besser hauptsächlich, bin ich mit dem Umbau der DS 19 von "rot" auf "grün" beschäftigt. Da weiss ich allerdings noch nicht, ob ich die originale Lenkung umbaue oder eine gebrauchte grüne überhole, denn die haben ab '67 einen dünneren Arbeitskolben, auf den die gesamten lieferbaren LHM-Überholsätze abgestimmt sind. Was das Thema "Lenkung" angeht, zehre ich immer noch von einem Wochenendseminar, das ich vor vielen Jahren bei Dirk Trompeter mitgemacht habe.
Ich würde an Deiner Stelle die alte Lenkung reparieren, denn dann kannst Du die Einstellungen im Chassis markieren und erleichterst Dir den Einbau. Auch weisst Du bei Deiner alten Lenkung, dass die Drucküberschneidung stimmt und kannst Dir auch die Einstellung sparen. Nicht vergessen, als erstes die Feder auf der Lenksäule entspannen!
Viele Grüsse
Robert
wie ich oben schon schrieb, betrifft die aktuelle Lenkungsreparatur meine "grüne" 21er, also das Auto, mit dem ich z.Zt. in Berlin fahre. Ich hatte die Lenkung bei der Restauration nicht angefasst und bin immerhin 4 Jahre damit gefahren. Daneben, oder besser hauptsächlich, bin ich mit dem Umbau der DS 19 von "rot" auf "grün" beschäftigt. Da weiss ich allerdings noch nicht, ob ich die originale Lenkung umbaue oder eine gebrauchte grüne überhole, denn die haben ab '67 einen dünneren Arbeitskolben, auf den die gesamten lieferbaren LHM-Überholsätze abgestimmt sind. Was das Thema "Lenkung" angeht, zehre ich immer noch von einem Wochenendseminar, das ich vor vielen Jahren bei Dirk Trompeter mitgemacht habe.
Ich würde an Deiner Stelle die alte Lenkung reparieren, denn dann kannst Du die Einstellungen im Chassis markieren und erleichterst Dir den Einbau. Auch weisst Du bei Deiner alten Lenkung, dass die Drucküberschneidung stimmt und kannst Dir auch die Einstellung sparen. Nicht vergessen, als erstes die Feder auf der Lenksäule entspannen!
Viele Grüsse
Robert
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aquablader
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Re: Dichtungen für LHS-Lenkkopf
Nicht vergessen, als erstes die Feder auf der Lenksäule entspannen!
Hallo Robert!
Kannst Du da mal genauer werden? Wann ist dieser Zeitpunkt, um die Feder zu entspannen?
Geht es um den Einbau der Lenkung und den damit verbundenen Einstellungen oder um das Einstellen des Überschneidungsdrucks?
VG Ingo
Hallo Robert!
Kannst Du da mal genauer werden? Wann ist dieser Zeitpunkt, um die Feder zu entspannen?
Geht es um den Einbau der Lenkung und den damit verbundenen Einstellungen oder um das Einstellen des Überschneidungsdrucks?
VG Ingo
Re: Dichtungen für LHS-Lenkkopf
Hallo Ingo,
das sollte ein Hinweis auf die Feder sein, die die Lenksäule nach unten drückt. Diese Schelle mit Ovalschraube. In der Reparaturanleitung fehlt dieser Schritt!
Das sollte man imho als allererstes machen, sonst würgst du unten die Verbindungsschraube des Lenkritzels mit der Lenksäule kaputt und wenn Du die Lenkung dann rausnimmst, knallt das Lenkrad auf die Chromspange, wenn du ein 2. Brett hast.
Viele Grüsse
Robert
das sollte ein Hinweis auf die Feder sein, die die Lenksäule nach unten drückt. Diese Schelle mit Ovalschraube. In der Reparaturanleitung fehlt dieser Schritt!
Das sollte man imho als allererstes machen, sonst würgst du unten die Verbindungsschraube des Lenkritzels mit der Lenksäule kaputt und wenn Du die Lenkung dann rausnimmst, knallt das Lenkrad auf die Chromspange, wenn du ein 2. Brett hast.
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
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aquablader
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Re: Dichtungen für LHS-Lenkkopf
Hallo Robert, danke!
Ich dachte, da gibts noch irgendwo einen Tip, den man beachten sollte, wenn man die Lenkung leichtgängiger kriegen will. Immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich diese Bauteile funktionieren.
Ich habe ja seinerzeit eine NOS-Lenkung eingebaut, dabei aber nie die Überschneidungsdrücke geprüft.
Halt die die Batterie links sitzen und müsste bei Feststellen eines Fehlers alles wieder auseinander nehmen.
Und irgendwie fährt die Dame zu gut...
VG Ingo
Ich dachte, da gibts noch irgendwo einen Tip, den man beachten sollte, wenn man die Lenkung leichtgängiger kriegen will. Immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich diese Bauteile funktionieren.
Ich habe ja seinerzeit eine NOS-Lenkung eingebaut, dabei aber nie die Überschneidungsdrücke geprüft.
Halt die die Batterie links sitzen und müsste bei Feststellen eines Fehlers alles wieder auseinander nehmen.
Und irgendwie fährt die Dame zu gut...
VG Ingo
Re: Dichtungen für LHS-Lenkkopf
Hallo Ingo,
wenn das Auto gut fährt, stimmt die Einstellung der Überschneidung. Die Überschneidung macht sich vor allem in der Mittellage bemerkbar, ist sie falsch, fühlt es sich an, als ob die Lenkung entweder "einrastet" oder schwammig ist.
Wenn Dir die Servounterstützung nicht ausreichend erscheint, prüfe den Systemdruck bzw. den Druckregler. 10 bar zu wenig machen sich bereits deutlich bemerkbar.
Viele Grüsse
Robert
wenn das Auto gut fährt, stimmt die Einstellung der Überschneidung. Die Überschneidung macht sich vor allem in der Mittellage bemerkbar, ist sie falsch, fühlt es sich an, als ob die Lenkung entweder "einrastet" oder schwammig ist.
Wenn Dir die Servounterstützung nicht ausreichend erscheint, prüfe den Systemdruck bzw. den Druckregler. 10 bar zu wenig machen sich bereits deutlich bemerkbar.
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
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aquablader
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Re: Dichtungen für LHS-Lenkkopf
Danke, Robert!
Da kann ich von ausgehen, daß das in Ordung ist. Rasten gibts keine, schwammig ist da auch nix.
Auf nassem Werkstattboden lenkt es sich aber auch viel leichter, die Michelin-Reifen nähern sich der Verschleißgrenze, das addiert sich wohl alles. Entschädigt werde ich durch Pumpenintervalle im 5-Minuten-Bereich...
VG Ingo
Da kann ich von ausgehen, daß das in Ordung ist. Rasten gibts keine, schwammig ist da auch nix.
Auf nassem Werkstattboden lenkt es sich aber auch viel leichter, die Michelin-Reifen nähern sich der Verschleißgrenze, das addiert sich wohl alles. Entschädigt werde ich durch Pumpenintervalle im 5-Minuten-Bereich...
VG Ingo