Federzylinder hi.re.
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Nicolas
Federzylinder hi.re.
Hallo, ich bin es wieder,
bin mir bei einer Sache noch nicht sicher, daher nochmal ein Beitrag mit der Bitte um Hilfe.
Ich habe im tiefen Frankreich eine DS im Visier, dazu eine Menge Fotos erhalten, auf der sie bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr gut aussieht.
Nun würde ich gerne runter und die Göttin eigenhändig nach Hause fahren.
Eine Aktion mit Hänger etc. ist mir zu stressig.
Der Besitzer hat mich auf folgende Dinge hingewiesen:
- Das Kardangelenk vo.re. ist verschlissen und sollte gewechselt werden.
Aufwand? Problematisch für eine Heimfahrt?
- Der Federzylinder hi.re. wirft - laut Besitzer nur beim Hochfahren auf höchste Stellung - etwas LHM raus, was aber nach den Spuren auf den Fotos zu urteilen nicht die Masse ist. Nun empfiehlt er mir, mit einem Hänger zu kommen, was mich schon etwas misstrauisch macht.
Von Euch bekam ich den Hinweis auf eine vermutlich defekte Manschette.
Meine Frage nun: Kann man mit diesem Defekt 800km kommod und easy über die Autoroute nach Hause zu schweben, oder ist dies erfahrungsgemäß zu riskant??? Würde es nicht ausreichen, hin und wieder zu kontrollieren und 1-2 Fläschchen LHM dabei zu haben?
Vielen Dank für Euer Feedback.
Cordialement
Nicolas
bin mir bei einer Sache noch nicht sicher, daher nochmal ein Beitrag mit der Bitte um Hilfe.
Ich habe im tiefen Frankreich eine DS im Visier, dazu eine Menge Fotos erhalten, auf der sie bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr gut aussieht.
Nun würde ich gerne runter und die Göttin eigenhändig nach Hause fahren.
Eine Aktion mit Hänger etc. ist mir zu stressig.
Der Besitzer hat mich auf folgende Dinge hingewiesen:
- Das Kardangelenk vo.re. ist verschlissen und sollte gewechselt werden.
Aufwand? Problematisch für eine Heimfahrt?
- Der Federzylinder hi.re. wirft - laut Besitzer nur beim Hochfahren auf höchste Stellung - etwas LHM raus, was aber nach den Spuren auf den Fotos zu urteilen nicht die Masse ist. Nun empfiehlt er mir, mit einem Hänger zu kommen, was mich schon etwas misstrauisch macht.
Von Euch bekam ich den Hinweis auf eine vermutlich defekte Manschette.
Meine Frage nun: Kann man mit diesem Defekt 800km kommod und easy über die Autoroute nach Hause zu schweben, oder ist dies erfahrungsgemäß zu riskant??? Würde es nicht ausreichen, hin und wieder zu kontrollieren und 1-2 Fläschchen LHM dabei zu haben?
Vielen Dank für Euer Feedback.
Cordialement
Nicolas
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Hans-Uwe Fischer
Re: Federzylinder hi.re.
Hallo Nicolas,
folge seiner Empfehlung! An einer DS/ID läßt sich alles wunderbar richten und instandsetzen, aber nicht unterwegs. Auch für den Fall, daß du leer zurückfährst, es ist aber alles unter deiner Kontrolle. Denke auch daran, eine DS läßt sich im Fall der Fälle (fast) nicht abschleppen.
Erfolgreiche Überführung wünschend
Hans-Uwe Fischer
folge seiner Empfehlung! An einer DS/ID läßt sich alles wunderbar richten und instandsetzen, aber nicht unterwegs. Auch für den Fall, daß du leer zurückfährst, es ist aber alles unter deiner Kontrolle. Denke auch daran, eine DS läßt sich im Fall der Fälle (fast) nicht abschleppen.
Erfolgreiche Überführung wünschend
Hans-Uwe Fischer
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Nicolas
Re: Federzylinder hi.re.
Ok, danke für den Hinweis ..
Ist mir aber irgendwie zuviel Act ;-( Der Wagen wird regelmäßig gefahren, das Problem scheint nicht sooo riesig zu sein.
Daher möchte ich nochmal nachhaken: Gibt es da Erfahrungen der Art "wenn, dann immer gleich katastrophal" oder "muss unbedingt gemacht werden, sollte aber für eine softe Überführung kein Problem sein".
Ich weiß, aus der Ferne ist das schwer zu beurteilen, und ein Hänger ist sicher besser, aber so richtig einschätzen kann ich das Problem nicht.
"Tritt nur in höchster Position auf", sagt der Besitzer. Kann dies überhaupt sein, bzw. wäre dann nicht eine Fahrt auf Norma-Stufe ok?
Nicolas
Ist mir aber irgendwie zuviel Act ;-( Der Wagen wird regelmäßig gefahren, das Problem scheint nicht sooo riesig zu sein.
Daher möchte ich nochmal nachhaken: Gibt es da Erfahrungen der Art "wenn, dann immer gleich katastrophal" oder "muss unbedingt gemacht werden, sollte aber für eine softe Überführung kein Problem sein".
Ich weiß, aus der Ferne ist das schwer zu beurteilen, und ein Hänger ist sicher besser, aber so richtig einschätzen kann ich das Problem nicht.
"Tritt nur in höchster Position auf", sagt der Besitzer. Kann dies überhaupt sein, bzw. wäre dann nicht eine Fahrt auf Norma-Stufe ok?
Nicolas
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Jürgen
Re: Federzylinder hi.re.
Hallo Nicolas,
hast du ein gutes Gefühl bei dem Verkäufer?
Oder will er die DS schönreden?
Hast du schon eine Probefahrt gemacht?
Wenn die Antriebswelle nur bei Kurvenfahrt Geräusche macht, kann man mit ihr sicher noch einige 100km fahren.
Typischerweise ist an den hinteren Federzylindern die Manschette kaputt, die das Lecköl auffängt und wieder zum Topf zurückleitet.
Wenn der Federzylinder sonst gut ist, kommen nur geringe LHM-Mengen auf die Straße, manche sind über Jahre mit kaputten Manschetten gefahren und brauchten noch nicht mal LHM nachfüllen.
Ich halte Uwes Rat trotzdem für richtig. Wer weis, was an der DS sonst noch im Argen sein könnte. Mit Anhänger brachst du auch keine Versicherung abschließen.
Gruß Jürgen
hast du ein gutes Gefühl bei dem Verkäufer?
Oder will er die DS schönreden?
Hast du schon eine Probefahrt gemacht?
Wenn die Antriebswelle nur bei Kurvenfahrt Geräusche macht, kann man mit ihr sicher noch einige 100km fahren.
Typischerweise ist an den hinteren Federzylindern die Manschette kaputt, die das Lecköl auffängt und wieder zum Topf zurückleitet.
Wenn der Federzylinder sonst gut ist, kommen nur geringe LHM-Mengen auf die Straße, manche sind über Jahre mit kaputten Manschetten gefahren und brauchten noch nicht mal LHM nachfüllen.
Ich halte Uwes Rat trotzdem für richtig. Wer weis, was an der DS sonst noch im Argen sein könnte. Mit Anhänger brachst du auch keine Versicherung abschließen.
Gruß Jürgen
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Nicolas
Re: Federzylinder hi.re.
Danke, Jürgen, für Deinen Hinweis!
Nein, ich kenne den Wagen bislang nur von Fotos (Großformate, inkl. Unterboden etc.) Demnach sieht er wirklich gut aus.
Weil ich wegen des Hinweises auf den Hänger schon misstrauisch war, habe ich nochmals beim Verkäufer nachgehakt. Er meint, dass in der Tat das Problem nur in der höchsten Position auftritt, in der normalen nicht. Sie seien in der Vergangenheit nie mehr als 200km gefahren. Wenn ich nun eine längere Strecke (2x500km) fahren würde und zudem der Wagen beladen wäre (Türen, Kotflügel etc. dabei), dann wüssten sie nicht, ob es hielte.
Kann sich eigentlich der Druck bei längerer Fahrt erhöhen? Ich denke eher nicht, oder?
Nach dem, was Du schreibst, denke ich, dass es mit ein paar Fläschen LHM für die Überfahrt getan ist.
Was den Verkäufer angeht: Ich denke, er macht sich einfach nur Gedanken, sichergehen kann man nie..
Meinem Gefühl nach möchte ich das Risiko also eher eingehen.. habe zudem gerade weder einen Hänger (ist ausleihbar), noch einen Wagen zur Verfügung.. *hm
Weil Du auf die Versicherung ansprichst:
Der Wagen hätte noch die frz. Kennzeichen (ich spare mir die rote Nummer) und wird dann erstmal in die Garage wandern. Welche Verfahren gibt es, sich abzusichern? Die Plus-Mitgliedschaft beim ADAC? Oder gibt es andere Versicherungen, die einem die Madame dann nach Hause bringen?
Pardon, dass ich hier so nachfrage. In Sachen Kauf im Ausland habe ich weniger Erfahrung.
Nicolas
Nein, ich kenne den Wagen bislang nur von Fotos (Großformate, inkl. Unterboden etc.) Demnach sieht er wirklich gut aus.
Weil ich wegen des Hinweises auf den Hänger schon misstrauisch war, habe ich nochmals beim Verkäufer nachgehakt. Er meint, dass in der Tat das Problem nur in der höchsten Position auftritt, in der normalen nicht. Sie seien in der Vergangenheit nie mehr als 200km gefahren. Wenn ich nun eine längere Strecke (2x500km) fahren würde und zudem der Wagen beladen wäre (Türen, Kotflügel etc. dabei), dann wüssten sie nicht, ob es hielte.
Kann sich eigentlich der Druck bei längerer Fahrt erhöhen? Ich denke eher nicht, oder?
Nach dem, was Du schreibst, denke ich, dass es mit ein paar Fläschen LHM für die Überfahrt getan ist.
Was den Verkäufer angeht: Ich denke, er macht sich einfach nur Gedanken, sichergehen kann man nie..
Meinem Gefühl nach möchte ich das Risiko also eher eingehen.. habe zudem gerade weder einen Hänger (ist ausleihbar), noch einen Wagen zur Verfügung.. *hm
Weil Du auf die Versicherung ansprichst:
Der Wagen hätte noch die frz. Kennzeichen (ich spare mir die rote Nummer) und wird dann erstmal in die Garage wandern. Welche Verfahren gibt es, sich abzusichern? Die Plus-Mitgliedschaft beim ADAC? Oder gibt es andere Versicherungen, die einem die Madame dann nach Hause bringen?
Pardon, dass ich hier so nachfrage. In Sachen Kauf im Ausland habe ich weniger Erfahrung.
Nicolas
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joern
Re: Federzylinder hi.re.
hallo nicolas,
habe gerade mal deinen themenbeitrag nebst antworten ueberflogen....
habe mich vor genau einem jahr in ein aehnliches abenteuer gestuerzt, mit dem unterschied, dass ich bereits in frankreich vor ort war und nur halt zurueck nach d musste.... dort in frankreich (paris) war ich auf eine wunderschoene madame gestossen (id20 bj 1971) aus erster hand in gutem erhaltungstzustand..... da sie einwandfrei lief und der verkaeufer selbst versierter ds-schrauber war (dem ich auch das entsprechende vertrauen entgegenbrachte!), habe ich kurzerhand auf das zugticket verzichtet und mich ans steuer gesetzt.....ich selber war uebrigens (mit ausnahme der ueblichen literatur) ds-maessig recht unerfahren, insbesondere was die technik betraf.... hatte 850 km vor mir - einziges bordwerkzeug war ein schlitzschraubenzieher....!
300 km klappte das auch ganz gut, bis dann schliesslich die benzinleitung verstopfte (die id hatte nur serienmaessig EINEN filter im tank....).....und ich einen ersten zwischenstop einlegen musste. mit ein wenig druckluft bei einer Citroën-werkstatt konnte ich mir weiterhelfen..... in nl schliesslich war es dann wieder soweit, diesmal aber weniger angenehm: stroemender regen, dunkel, enger standstreifen auf stark befahrener autobahnbruecke, OHNE warnblinker..... es half schliesslich das ansaugen des sprits mit dem eigenen mund, was zwar dann fuer abhilfe sorgte, jedoch einen grausamen geschmack im mund hinterliess
.....
nach einer odyssee von 11h kam ich dann schliesslich mit der id aus eigener kraft zu hause an......
hier reichte also schon eine besch.... kleinigkeit, um das vorhaben (fast) scheitern zu lassen.......
ob ich solch eine aktion ein weiteres mal starten wuerde vermag ich an dieser stelle nicht zu sagen.......wenn jedoch, dann nur mit entspr. guter ausruestung und einem einwandfreien fahrzeug....!
dies ganz abgesehen von den bereits genannten moeglichen konsequenzen:
- erhoehte unfallgefahr bei technischen problemen
- ds/id nur umstaendlich und nicht ueber lange stecken abschleppbar
- versicherungsrisiko (deckung?)
- fahren mit ausl. zulassung auf dt. strassen (steuerhinterziehung...)
demggü. kostet ein autotrailer nicht die welt....und es beruhigt ungemein....!!!
im uebrigen wuerde ich mich auf gar keinen fall auf eine foto-dok. sowie verkaeuferaussagen verlassen, bevor ich das fahrzeug nicht gesehen und getestet habe....
noch ein, zwei tips beim erwerb einer goettin in frankreich:
- kaufvertrag schriftlich abschliessen (eigentl. selbstverstaendl.)
--> es gibt in f blanko-formulare dafuer (certificat de cession d'un véhicule)
- dabei die "garte grise" (eine art frhzg.-schein / -brief) uebergeben lassen (vom verkaeufer wird dieses dokument durchgestrichen und mit dem vermerk: "verkauft am ..." / "vendu le ..... versehen und unterzeichnet)
- daneben vom verkaeufer bei der zustaendigen préfecture ein sog. "certificat de non-gage" (nicht zwingend vorgschrieben aber empfehlenswert) besorgen lassen:
--> nachweis dafuer, dass das rechtl. eigentum am fahrzeug in f nicht belastet ist (z.b. durch sicherungsuebereignung o.ae. dingliche belastungen frz. rechts....) wenn ok, dann dortiger vermerk: "aucune opposition"
- weiterhin empfiehlt sich auf jeden fall der abschluss einer temporaeren haftplicht-versicherung in f - werden von speziellen versicherungsbueros vor ort auch fuer auslaender gegen pauschalpraemie angeboten (wahlw. f. 3, 8 bzw. 10 tage) - das gruene versicherungs-kaertchen gibts gegen vorlage der o.g. dokumente, das procedere laeuft nach meiner erfahrung recht unbuerokratisch in f ab...!
- mit der gueltigen, alten frz. nummer kannst du theoret. nach d fahren - jedoch ist es IN d verboten mit auslaendischer nummer als inlaender zu fahren (steuerhinterzeihung....)!
soo, ich hoffe ich konnte dir mit diesen (vielleicht etwas langatmigen...) ausfuehrungen ein wenig weiterhelfen....
mit nunmehr schwebenden gruessen aus dem norden,
joern <<
habe gerade mal deinen themenbeitrag nebst antworten ueberflogen....
habe mich vor genau einem jahr in ein aehnliches abenteuer gestuerzt, mit dem unterschied, dass ich bereits in frankreich vor ort war und nur halt zurueck nach d musste.... dort in frankreich (paris) war ich auf eine wunderschoene madame gestossen (id20 bj 1971) aus erster hand in gutem erhaltungstzustand..... da sie einwandfrei lief und der verkaeufer selbst versierter ds-schrauber war (dem ich auch das entsprechende vertrauen entgegenbrachte!), habe ich kurzerhand auf das zugticket verzichtet und mich ans steuer gesetzt.....ich selber war uebrigens (mit ausnahme der ueblichen literatur) ds-maessig recht unerfahren, insbesondere was die technik betraf.... hatte 850 km vor mir - einziges bordwerkzeug war ein schlitzschraubenzieher....!
300 km klappte das auch ganz gut, bis dann schliesslich die benzinleitung verstopfte (die id hatte nur serienmaessig EINEN filter im tank....).....und ich einen ersten zwischenstop einlegen musste. mit ein wenig druckluft bei einer Citroën-werkstatt konnte ich mir weiterhelfen..... in nl schliesslich war es dann wieder soweit, diesmal aber weniger angenehm: stroemender regen, dunkel, enger standstreifen auf stark befahrener autobahnbruecke, OHNE warnblinker..... es half schliesslich das ansaugen des sprits mit dem eigenen mund, was zwar dann fuer abhilfe sorgte, jedoch einen grausamen geschmack im mund hinterliess
nach einer odyssee von 11h kam ich dann schliesslich mit der id aus eigener kraft zu hause an......
hier reichte also schon eine besch.... kleinigkeit, um das vorhaben (fast) scheitern zu lassen.......
ob ich solch eine aktion ein weiteres mal starten wuerde vermag ich an dieser stelle nicht zu sagen.......wenn jedoch, dann nur mit entspr. guter ausruestung und einem einwandfreien fahrzeug....!
dies ganz abgesehen von den bereits genannten moeglichen konsequenzen:
- erhoehte unfallgefahr bei technischen problemen
- ds/id nur umstaendlich und nicht ueber lange stecken abschleppbar
- versicherungsrisiko (deckung?)
- fahren mit ausl. zulassung auf dt. strassen (steuerhinterziehung...)
demggü. kostet ein autotrailer nicht die welt....und es beruhigt ungemein....!!!
im uebrigen wuerde ich mich auf gar keinen fall auf eine foto-dok. sowie verkaeuferaussagen verlassen, bevor ich das fahrzeug nicht gesehen und getestet habe....
noch ein, zwei tips beim erwerb einer goettin in frankreich:
- kaufvertrag schriftlich abschliessen (eigentl. selbstverstaendl.)
--> es gibt in f blanko-formulare dafuer (certificat de cession d'un véhicule)
- dabei die "garte grise" (eine art frhzg.-schein / -brief) uebergeben lassen (vom verkaeufer wird dieses dokument durchgestrichen und mit dem vermerk: "verkauft am ..." / "vendu le ..... versehen und unterzeichnet)
- daneben vom verkaeufer bei der zustaendigen préfecture ein sog. "certificat de non-gage" (nicht zwingend vorgschrieben aber empfehlenswert) besorgen lassen:
--> nachweis dafuer, dass das rechtl. eigentum am fahrzeug in f nicht belastet ist (z.b. durch sicherungsuebereignung o.ae. dingliche belastungen frz. rechts....) wenn ok, dann dortiger vermerk: "aucune opposition"
- weiterhin empfiehlt sich auf jeden fall der abschluss einer temporaeren haftplicht-versicherung in f - werden von speziellen versicherungsbueros vor ort auch fuer auslaender gegen pauschalpraemie angeboten (wahlw. f. 3, 8 bzw. 10 tage) - das gruene versicherungs-kaertchen gibts gegen vorlage der o.g. dokumente, das procedere laeuft nach meiner erfahrung recht unbuerokratisch in f ab...!
- mit der gueltigen, alten frz. nummer kannst du theoret. nach d fahren - jedoch ist es IN d verboten mit auslaendischer nummer als inlaender zu fahren (steuerhinterzeihung....)!
soo, ich hoffe ich konnte dir mit diesen (vielleicht etwas langatmigen...) ausfuehrungen ein wenig weiterhelfen....
mit nunmehr schwebenden gruessen aus dem norden,
joern <<
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Bernhard(Süd)
Re: Federzylinder hi.re.
Hallo Nicolas,
kann mich Joern et al. anschließen, gerade auch bezüglich der technischen Detailteufel und der guten versicherungstechnischen Möglichkeiten (würde aber eine kurze Strecke in D mit F-Nummer -auf eigenes Risiko und bei bestehendem Versicherungsschutz- nicht gar so eng sehen).
Kann Dich sehr gut verstehen, denn auch ich hatte vor nicht sooo langer Zeit irre große Lust, eine DS "nur" von Burgund nach Süddeutschland zu fahren, denn natüüüürlich bedeutet es ein Hochgefühl, la plus belle maitresse eigenhändig durch das Land der Genießer nach Hause zu führen...
ABER: Haste Madame zuvor mehrere Tage(!) probegefahren und kennengelernt? Flüssigkeiten gewechselt? Die :)grrr!!(=/&!!-Rostkrümel aus dem Tank gehext??? In Ruhe auf alle erdenklichen Arten geprüft, ob bei längerer Fahrt kein Motor-Hitzetod durch Kalk/Rost/Verstopfung zu erwarten (jawohl, zu erwarten und nicht nur zu befürchten!) ist?!?
Das sind auch die Dinge, die ein Mechaniker, der z.B. oft Autos nach D importiert, prüfen und gegebenenfalls reparieren kann bzw. muß, was halt Geld kostet... (wobei auch diese Menschen oft aus Vorsicht Hängerüberführungen machen).
Zurück zu meiner bittersüßen Erfahrung: Wollte dann die DS meiner Wahl nur ca. 90 km vom deutschen Vorbesitzer zu meiner Werkstatt selbst holen (wegen Hochgefühl), hab` mich aber überreden lassen, dies für 100,- EU einen Fahrer mit Hänger machen zu lassen. Fazit: Gottseidank so gelaufen, denn in der Werkstatt stellte sich nach vielleicht 5 gefahrenen Kilometern und vorsorglichem Ölablassen ein Zylinderkopfschaden heraus: jede Menge Wasser im Öl, wohl durch stetes zu-heiß-Fahren des Vorbesitzers... Motor war rettbar mit gebrauchtem Kopf und nach Entkalken des Blocks,- zuers stundenlanges Freibohren der totaaaal zugekalkten Waserablsßöffnung im Block. Nicht auszudenken (doch, eben doch!!!), was ich alles in nur 90 km frohgemuter Autobahnfahrt ruiniert hätte!
Deshalb kann ich nur raten (und das soll keineswegs nach erhobenem Zeigefinger aussehen), zügle Deine Leidenschaft (wirt sie noch brauchen...), fahr`nach Frankreich mit Beifahrer/in UND Hänger & sei Dir bewußt, daß das halt Zeit, Geld und eventuell eine Enttäuschung kostet. Wie wär`s, eine Woche einzuplanen inclusive landestypisch essen/angeln/wandern/bummeln (ich weiß, dann wird`s noch teurer..., aber richtig scheee)!?
kann mich Joern et al. anschließen, gerade auch bezüglich der technischen Detailteufel und der guten versicherungstechnischen Möglichkeiten (würde aber eine kurze Strecke in D mit F-Nummer -auf eigenes Risiko und bei bestehendem Versicherungsschutz- nicht gar so eng sehen).
Kann Dich sehr gut verstehen, denn auch ich hatte vor nicht sooo langer Zeit irre große Lust, eine DS "nur" von Burgund nach Süddeutschland zu fahren, denn natüüüürlich bedeutet es ein Hochgefühl, la plus belle maitresse eigenhändig durch das Land der Genießer nach Hause zu führen...
ABER: Haste Madame zuvor mehrere Tage(!) probegefahren und kennengelernt? Flüssigkeiten gewechselt? Die :)grrr!!(=/&!!-Rostkrümel aus dem Tank gehext??? In Ruhe auf alle erdenklichen Arten geprüft, ob bei längerer Fahrt kein Motor-Hitzetod durch Kalk/Rost/Verstopfung zu erwarten (jawohl, zu erwarten und nicht nur zu befürchten!) ist?!?
Das sind auch die Dinge, die ein Mechaniker, der z.B. oft Autos nach D importiert, prüfen und gegebenenfalls reparieren kann bzw. muß, was halt Geld kostet... (wobei auch diese Menschen oft aus Vorsicht Hängerüberführungen machen).
Zurück zu meiner bittersüßen Erfahrung: Wollte dann die DS meiner Wahl nur ca. 90 km vom deutschen Vorbesitzer zu meiner Werkstatt selbst holen (wegen Hochgefühl), hab` mich aber überreden lassen, dies für 100,- EU einen Fahrer mit Hänger machen zu lassen. Fazit: Gottseidank so gelaufen, denn in der Werkstatt stellte sich nach vielleicht 5 gefahrenen Kilometern und vorsorglichem Ölablassen ein Zylinderkopfschaden heraus: jede Menge Wasser im Öl, wohl durch stetes zu-heiß-Fahren des Vorbesitzers... Motor war rettbar mit gebrauchtem Kopf und nach Entkalken des Blocks,- zuers stundenlanges Freibohren der totaaaal zugekalkten Waserablsßöffnung im Block. Nicht auszudenken (doch, eben doch!!!), was ich alles in nur 90 km frohgemuter Autobahnfahrt ruiniert hätte!
Deshalb kann ich nur raten (und das soll keineswegs nach erhobenem Zeigefinger aussehen), zügle Deine Leidenschaft (wirt sie noch brauchen...), fahr`nach Frankreich mit Beifahrer/in UND Hänger & sei Dir bewußt, daß das halt Zeit, Geld und eventuell eine Enttäuschung kostet. Wie wär`s, eine Woche einzuplanen inclusive landestypisch essen/angeln/wandern/bummeln (ich weiß, dann wird`s noch teurer..., aber richtig scheee)!?
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Markus Poweska Verified
- Beiträge: 69
- Registriert: Fr 30. Aug 2002, 08:39
Re: Federzylinder hi.re.
Hallo Nicolas,
einen Hänger könnte ich Dir leihen, da habe ich meine Madame auch schon oft mit hinter mir her gezogen. Ich komme aus dem Ruhrgbiet, aus Recklinghausen. Falls Bedarf besteht, melde Dich.
Salut, Markus.
einen Hänger könnte ich Dir leihen, da habe ich meine Madame auch schon oft mit hinter mir her gezogen. Ich komme aus dem Ruhrgbiet, aus Recklinghausen. Falls Bedarf besteht, melde Dich.
Salut, Markus.
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wolfgang
Re: Federzylinder hi.re.
hallo nicolas,
joern hat die details sehr gut beschrieben.
ich habe es allerdings vor über zwei jahren im januar bei - 10° c gewagt meine ds in trets bei aix-en-provence abzuholen und an einem rutsch ca. 1000 km bis nach bensheim zu fahren.ich hatte glück alles ist gut verlaufen.aber im nachhinein:das auto sah nur gut aus,sonst war eine menge nicht in ordnung .
wolfgang
joern hat die details sehr gut beschrieben.
ich habe es allerdings vor über zwei jahren im januar bei - 10° c gewagt meine ds in trets bei aix-en-provence abzuholen und an einem rutsch ca. 1000 km bis nach bensheim zu fahren.ich hatte glück alles ist gut verlaufen.aber im nachhinein:das auto sah nur gut aus,sonst war eine menge nicht in ordnung .
wolfgang
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Robert
Re: Federzylinder hi.re.
Habe vor zwei Jahren meine Madame im Burgund geholt und hatte dafür die deutschen Kurzzeitkenzeichen dabei um sie ab der Grenze dranzuschrauben (sind meines Wissens in F nicht zugelassen, werden aber wohl von der Polizei geduldet, weiss aber nicht wie das versicherungstechnisch aussieht). Hatte dann aber die F Kennzeichen drangelassen, weil der Wagen ja noch zugelassen war...
Bei der Besichtigung vor Ort im Burgund stellte sich erst mal raus, dass Madame gar nicht so rostfrei wie angepriesen und auch auf den Fotos erscheinend war (dafür konnte ich den Preis druecken, hatte aber am Ende statt eines Schnäppchens dann nur noch ein faires Angebot...), der Kupplungszylinder leckte, habe ich noch vom Vorbesitzer wechseln lassen, ebenso das Öl, das einen weißen Schleim am Einfüllstutzen aufwies. Mulmig war mir ja schon wegen dem Öl, aber es hat sich im Nachhinnein zum Glück bewahrheitet, dass der Schleim tatsächlich nur vom Kurzstreckenbetrieb kam...
Rückfahrt verlief ohne Probleme und recht entspannt, aber immer mit Begleitperson im zweiten Fahrzeug hintendran.
Zum Federzylinder: Meine Madame leckt auch hinten links in Höchststellung, die Manschette hat einen Riß. In Fahrposition kommt gar nichts raus, habe seit 12000 Kilometern noch nie LHM nachfüllen müssen.
Zur Antriebswelle: Die ist eigentlich innerhalb von 30 Minuten sehr leicht gewechselt: Madame aufbocken, Rad ab, zwei Kreuzschlitzschrauben an der Radnabe lösen, Band an der Manschette Getriebeseitig lösen, Antriebswelle einfach durch die Radnabe herausziehen (Funktioniert glaube ich aber nur bei den Modellen der letzten Baujahre (ab69?). Bei den älteren habe ich gehört braucht man einen Abzieher für das Tridodes.
Einbau: Tripodegehäuse gut mit Fett füllen und in genau umgekehrter Richtung vorgehen.
Viel Spaß und viel Glück,
Robert
Bei der Besichtigung vor Ort im Burgund stellte sich erst mal raus, dass Madame gar nicht so rostfrei wie angepriesen und auch auf den Fotos erscheinend war (dafür konnte ich den Preis druecken, hatte aber am Ende statt eines Schnäppchens dann nur noch ein faires Angebot...), der Kupplungszylinder leckte, habe ich noch vom Vorbesitzer wechseln lassen, ebenso das Öl, das einen weißen Schleim am Einfüllstutzen aufwies. Mulmig war mir ja schon wegen dem Öl, aber es hat sich im Nachhinnein zum Glück bewahrheitet, dass der Schleim tatsächlich nur vom Kurzstreckenbetrieb kam...
Rückfahrt verlief ohne Probleme und recht entspannt, aber immer mit Begleitperson im zweiten Fahrzeug hintendran.
Zum Federzylinder: Meine Madame leckt auch hinten links in Höchststellung, die Manschette hat einen Riß. In Fahrposition kommt gar nichts raus, habe seit 12000 Kilometern noch nie LHM nachfüllen müssen.
Zur Antriebswelle: Die ist eigentlich innerhalb von 30 Minuten sehr leicht gewechselt: Madame aufbocken, Rad ab, zwei Kreuzschlitzschrauben an der Radnabe lösen, Band an der Manschette Getriebeseitig lösen, Antriebswelle einfach durch die Radnabe herausziehen (Funktioniert glaube ich aber nur bei den Modellen der letzten Baujahre (ab69?). Bei den älteren habe ich gehört braucht man einen Abzieher für das Tridodes.
Einbau: Tripodegehäuse gut mit Fett füllen und in genau umgekehrter Richtung vorgehen.
Viel Spaß und viel Glück,
Robert