1970km in 22h
Verfasst: Mo 24. Mai 2004, 12:13
Freitag, 22Uhr.München Giesing.Frank und Uli brechen auf, um in St.Germain Laval eine 67er anzusehen.Frank hatte Ulis bei einem Unfall zerstört.Unser Gefährt ist ein A6 mit zip und zapp.
So!So gegen 7:30 trafen wir nach einer Tauchfahrt des Schreckens durch die Schweiz und den ersten Teil Frankreichs in besgaten Kaff an, das ist ca ein 3/4 h von Lyon entfernt.Dort firmiert eine Fa. Automusee du Forez, es gibt da noch 3 andere Filialen um Lyon.Natürlich hatte sich Frank vorher schlau gemacht, ein des Französisch sehr mächtigen Freundes hatte dort angerufen und indiskrete Fragen gestellt, die alle recht vielversprechen d beantwortet worden sind.Mehr Fotos gabs nicht, als auf der Seite von den Burschen, "Wir verkaufen 400 Autos, da geht das nicht wegen Aufwand."
Nunja, der Franzose.
Nachdem wir im Hauptkaff in eine Kneipe unter Neonröhren so gegen 7:45 ein Kaffee nahmen, die Einheimischen an der Bar nahmen dann doch lieber den Rosé, fuhren wir zum Musee.Ein schmuckloser Bau, der komplett uneinsichtig war, komplett in silber und rot, der CI des Unternehmens, war zu.Nicht um acht, sondern um zehn öffneten die.Gut, um zehn wieder da, Laden offen.
"You arr vromm münick?"
Da stand da die DS 67er 21 pallas manuell.Gris cyclone, nicht palladium, innen roter Stoff.
Ein Griff unter die Tür, die Ecken innen schön verfault, aussen neuer Lack.
"Id wos painted(da ist pain drin, Schmerz, das arme Auto) srie montz agoh"
Warum hat er das nicht vorher gesagt.Die Karre sprang nicht an(Roule toutes distances :oui).Beim Öffnen der Fahrertür fiel die Türverkleidung ab.Blick in den Motorraum, original verkommen, Transistorzündung, neue CX Kugeln, Keilriemen, Batterie lose ohne Rahmen, was immer auf den Längsträgern war, lackierter Schmutz?, löste sich, ich bin wohl von meinen Kundenwagen verwöhnt.(Etat mécanique:Excellent).
Kofferaum auf.Die Regenleisten schön mit der Flamme, oder doch mit Schutzgas, ´drangebraten.
Insgesamt war das ziemlich bitter.Immerhin ruft man 11k Euro auf.
Das Tableau war eigentlich noch so lala, hatte noch Schrumpflack und innen hab ich schon ärgere gesehen, d.h. sie war nicht von der Sonne verwöhnt worden.Letztlich kann ich mir ungefähr vorstellen, wie die Kiste vor der Dusche ausgesehen hat.Lichtblick war eine 68er 21er, nette Karosse, aber die Robergel Kappen, die Auspufftatze, das Jaegertableau und die Neblschürze zeugten von "nur fliegen ist schöner".70.000km original.Jedenfalls nicht original verkommen.
Angeschissen setzten wir uns wieder ins Auto und fuhren gen Heimat.In einer Stadt bei KA in Deutschland gäbe es noch eine 67er, DS19A, pallas, hydraulisch.Palladium, innen braun, der Verkäufer rief unter 10kE für den Wagen auf, da könnte man ja mal gucken, auch.
So gegen 18:00 schlugen wir dann, Navi sei dank, vor dem Wagen auf.
Was soll ich sagen.Nichts?
Nein, es war wie mit dem -Ich lächelte, und es kam schlimmer-Spruch.
Den schichtdickenmesser hätte Uli stecken lassen können, ein Messschieber hätte es für die Türunterkanten besser getan.Tableau gepinselt, Loch im Leder, toller Kabelbaum.Der Mann erzählte eine Geschichte vom Kauf, zwei zerstrittene Brüder blablabla.
Vielleicht waren es Kain und Abel, aus einem alten Maurergeschlecht, die den Spachtel in der Betonmischmaschine anmachten und Kain den Mist dann aber nicht mehr schleifen wollte?
Der französische Wagen war da fast noch besser.
Tja, um 20:00 waren wir dann wieder daheim, 1970km in 16h Fahrzeit, 22h
gesamt, bisschen Sprit(biturbo!), Kaffee, Kippen und was da so dazugehört.Ich hörte mir bisher immer die Stories meiner Kunden an, jetzt haben wir das mal selbst erlebt.Zwischen Objektivität und der Realität liegen wohl Welten.Wenn es Bewertungen gäbe, wie bei Ebay, dann hätten sie keine gute verdient.Mir tut es dann nur leid, wenn dann tatsächlich irgendein Blödmann morgens durchs Isartor geht und eine Tonne kauft, die auf jeden Fall nur eins kann, nämlich enttäuschen.
Die Suche geht weiter...
So!So gegen 7:30 trafen wir nach einer Tauchfahrt des Schreckens durch die Schweiz und den ersten Teil Frankreichs in besgaten Kaff an, das ist ca ein 3/4 h von Lyon entfernt.Dort firmiert eine Fa. Automusee du Forez, es gibt da noch 3 andere Filialen um Lyon.Natürlich hatte sich Frank vorher schlau gemacht, ein des Französisch sehr mächtigen Freundes hatte dort angerufen und indiskrete Fragen gestellt, die alle recht vielversprechen d beantwortet worden sind.Mehr Fotos gabs nicht, als auf der Seite von den Burschen, "Wir verkaufen 400 Autos, da geht das nicht wegen Aufwand."
Nunja, der Franzose.
Nachdem wir im Hauptkaff in eine Kneipe unter Neonröhren so gegen 7:45 ein Kaffee nahmen, die Einheimischen an der Bar nahmen dann doch lieber den Rosé, fuhren wir zum Musee.Ein schmuckloser Bau, der komplett uneinsichtig war, komplett in silber und rot, der CI des Unternehmens, war zu.Nicht um acht, sondern um zehn öffneten die.Gut, um zehn wieder da, Laden offen.
"You arr vromm münick?"
Da stand da die DS 67er 21 pallas manuell.Gris cyclone, nicht palladium, innen roter Stoff.
Ein Griff unter die Tür, die Ecken innen schön verfault, aussen neuer Lack.
"Id wos painted(da ist pain drin, Schmerz, das arme Auto) srie montz agoh"
Warum hat er das nicht vorher gesagt.Die Karre sprang nicht an(Roule toutes distances :oui).Beim Öffnen der Fahrertür fiel die Türverkleidung ab.Blick in den Motorraum, original verkommen, Transistorzündung, neue CX Kugeln, Keilriemen, Batterie lose ohne Rahmen, was immer auf den Längsträgern war, lackierter Schmutz?, löste sich, ich bin wohl von meinen Kundenwagen verwöhnt.(Etat mécanique:Excellent).
Kofferaum auf.Die Regenleisten schön mit der Flamme, oder doch mit Schutzgas, ´drangebraten.
Insgesamt war das ziemlich bitter.Immerhin ruft man 11k Euro auf.
Das Tableau war eigentlich noch so lala, hatte noch Schrumpflack und innen hab ich schon ärgere gesehen, d.h. sie war nicht von der Sonne verwöhnt worden.Letztlich kann ich mir ungefähr vorstellen, wie die Kiste vor der Dusche ausgesehen hat.Lichtblick war eine 68er 21er, nette Karosse, aber die Robergel Kappen, die Auspufftatze, das Jaegertableau und die Neblschürze zeugten von "nur fliegen ist schöner".70.000km original.Jedenfalls nicht original verkommen.
Angeschissen setzten wir uns wieder ins Auto und fuhren gen Heimat.In einer Stadt bei KA in Deutschland gäbe es noch eine 67er, DS19A, pallas, hydraulisch.Palladium, innen braun, der Verkäufer rief unter 10kE für den Wagen auf, da könnte man ja mal gucken, auch.
So gegen 18:00 schlugen wir dann, Navi sei dank, vor dem Wagen auf.
Was soll ich sagen.Nichts?
Nein, es war wie mit dem -Ich lächelte, und es kam schlimmer-Spruch.
Den schichtdickenmesser hätte Uli stecken lassen können, ein Messschieber hätte es für die Türunterkanten besser getan.Tableau gepinselt, Loch im Leder, toller Kabelbaum.Der Mann erzählte eine Geschichte vom Kauf, zwei zerstrittene Brüder blablabla.
Vielleicht waren es Kain und Abel, aus einem alten Maurergeschlecht, die den Spachtel in der Betonmischmaschine anmachten und Kain den Mist dann aber nicht mehr schleifen wollte?
Der französische Wagen war da fast noch besser.
Tja, um 20:00 waren wir dann wieder daheim, 1970km in 16h Fahrzeit, 22h
gesamt, bisschen Sprit(biturbo!), Kaffee, Kippen und was da so dazugehört.Ich hörte mir bisher immer die Stories meiner Kunden an, jetzt haben wir das mal selbst erlebt.Zwischen Objektivität und der Realität liegen wohl Welten.Wenn es Bewertungen gäbe, wie bei Ebay, dann hätten sie keine gute verdient.Mir tut es dann nur leid, wenn dann tatsächlich irgendein Blödmann morgens durchs Isartor geht und eine Tonne kauft, die auf jeden Fall nur eins kann, nämlich enttäuschen.
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