Bremse spricht verzogert an und ist giftig
Verfasst: So 11. Jul 2010, 18:17
Hallo zusammen,
ich habe im Forum gesucht, so einiges gefunden und bin trotzdem ratlos warum meine DS LHM Rundaugenbremse erst rd 1,5sec verzögert anspricht und sehr schwer dosierbar ist.
Aber der Reihe nach:
Es ist mein erstes D Modell und ich bin bis jetzt wegen technischer Defekte kaum zum Fahren gekommen, deswegen fehlt mir auch etwas der Vergleich.
Die Bremsanlage wurde ursprünglich vom Profi gecheckt und für gut befunden. Nach kurzer Zeit begann beim Bremsen der Bremspilz bei Betätigung zu schnarren, akustisch aber auch durch Vibration. Das wurde ständig mehr, hörte dann garnicht mehr auf. Der Profi entlüftete die Bremse, danach war das Schnarren für 10 Minuten weg- und kam wieder. Wenn der Wagen gestartet wurde und auf den Pilz getreten wurde: 2-4x schnarren, dann Ruhe. Der Profi diagnostizierte ein defektes Bremsventil. Ich fand ein -angeblich neues - im ebay. Es sah auf den ersten Blick neu aus, war sauber, ob es aber wirklich neu war? Heute wüßte ich worauf ich achten müßte, damals nicht. Auf jeden Fall war schon LHM drin, unter dem verschraubten Deckel. Der Profi hat dann das Ventil eigebaut, der Wagen fuhr, schlecht dosierbar ging die Bremse, ich habs auf meine mangelnde Fahrpraxis und das berühmte Eingewöhnen bezogen. Den Bremsentest beim TÜV schaffte ich mit Mühe und Not, hinten 30% Bremskraftunterschied und LHM am -umgebauten- Bremsschlauch sieht der Tüv nicht wirklich gerne, aber man kennt sich schließlich schon 20 Jahre... . Nachdem die DS auf feuchter Fahrbahn bei einer Vollbremsung komplett quergestanden hat, der Ölverlust am Bremsschlauch und Umgebung immer größere Pfützen annahm verlor ich die Lust am Fahren. Dann kam der Winter, das Frühjahr, der Sommerund keine Zeit für Reparatur, der Profi hatte Selberschrauben empfohlen um nicht den Weg in seine Werkstatt zu verölen, Frust.
Gestern habe ich mir die Zeit genommen und gesucht:
Die Bremsschlauchleitung war falsch montiert und siffte, der federzylinderanschluß siffte, die Rücklaufleitung siffte am Sammler (siehe anderer Thread) und die Bremsbacken an dem Rad mit mangelnder Bremsleistung waren falsch eingestellt, der Exzenterring saß total falsch. Nach Montage habe ich jetzt an beiden Trommeln geringste Leerhübe der Backen, alles sauber zentriert und eine dichte Hydraulik, aber:
Die Bremse ist noch immer fast nicht dosierbar und spricht erst rd 1,3 Sekunden nach Betätigen an, egal ob man leicht oder stark bremst, ein bekelmmendes Gefühl!
Ich habe hier über die Luft im System gelesen. Daraufhin habe ich die Bremse entlüftet, zuerst hinten. Es tritt ohne Luftblase sauberes LHM aus wenn man den Pilz sanft betätigt. Es tritt unmittelbar nach Betätigung aus, ohne Verzögerung. Drückt man stark auf den Pilz schießt das LHM heraus, dann sind da jede Menge kleinster Luftbläschen drin gelöst. Auf beiden Seiten das gleiche.
Den Ansaugschlauch Vorratsbehälte HD Pumpe habe ich schon angesehen, er ist lang genug und macht einen dichten Eindruck, die Schraubschellen sind fest.
Wie kommt die Luft ins Sytem und wie wieder heraus???
Hat der wagen etwas gestanden und wird gestartet kommt wieder das geschnarre am Pilz, 2-3 Tritte dann ist es weg, tritt während der Fahrt nicht auf. Wenn der Wagen nach 1,5 sekunden endlich bremst verzögert er jetzt brachial und vollkommen spurtreu, allerdings überhaupt nicht dosierbar. Der Versuch einer Stotterbremsung endet im nichts, ich meine es passiert nichts, nichts bremst.
Ich gehe jetzt wieder schrauben, Fortsetzung folgt.
Bitte um Ratschläge.
GRuß
Bernd
ich habe im Forum gesucht, so einiges gefunden und bin trotzdem ratlos warum meine DS LHM Rundaugenbremse erst rd 1,5sec verzögert anspricht und sehr schwer dosierbar ist.
Aber der Reihe nach:
Es ist mein erstes D Modell und ich bin bis jetzt wegen technischer Defekte kaum zum Fahren gekommen, deswegen fehlt mir auch etwas der Vergleich.
Die Bremsanlage wurde ursprünglich vom Profi gecheckt und für gut befunden. Nach kurzer Zeit begann beim Bremsen der Bremspilz bei Betätigung zu schnarren, akustisch aber auch durch Vibration. Das wurde ständig mehr, hörte dann garnicht mehr auf. Der Profi entlüftete die Bremse, danach war das Schnarren für 10 Minuten weg- und kam wieder. Wenn der Wagen gestartet wurde und auf den Pilz getreten wurde: 2-4x schnarren, dann Ruhe. Der Profi diagnostizierte ein defektes Bremsventil. Ich fand ein -angeblich neues - im ebay. Es sah auf den ersten Blick neu aus, war sauber, ob es aber wirklich neu war? Heute wüßte ich worauf ich achten müßte, damals nicht. Auf jeden Fall war schon LHM drin, unter dem verschraubten Deckel. Der Profi hat dann das Ventil eigebaut, der Wagen fuhr, schlecht dosierbar ging die Bremse, ich habs auf meine mangelnde Fahrpraxis und das berühmte Eingewöhnen bezogen. Den Bremsentest beim TÜV schaffte ich mit Mühe und Not, hinten 30% Bremskraftunterschied und LHM am -umgebauten- Bremsschlauch sieht der Tüv nicht wirklich gerne, aber man kennt sich schließlich schon 20 Jahre... . Nachdem die DS auf feuchter Fahrbahn bei einer Vollbremsung komplett quergestanden hat, der Ölverlust am Bremsschlauch und Umgebung immer größere Pfützen annahm verlor ich die Lust am Fahren. Dann kam der Winter, das Frühjahr, der Sommerund keine Zeit für Reparatur, der Profi hatte Selberschrauben empfohlen um nicht den Weg in seine Werkstatt zu verölen, Frust.
Gestern habe ich mir die Zeit genommen und gesucht:
Die Bremsschlauchleitung war falsch montiert und siffte, der federzylinderanschluß siffte, die Rücklaufleitung siffte am Sammler (siehe anderer Thread) und die Bremsbacken an dem Rad mit mangelnder Bremsleistung waren falsch eingestellt, der Exzenterring saß total falsch. Nach Montage habe ich jetzt an beiden Trommeln geringste Leerhübe der Backen, alles sauber zentriert und eine dichte Hydraulik, aber:
Die Bremse ist noch immer fast nicht dosierbar und spricht erst rd 1,3 Sekunden nach Betätigen an, egal ob man leicht oder stark bremst, ein bekelmmendes Gefühl!
Ich habe hier über die Luft im System gelesen. Daraufhin habe ich die Bremse entlüftet, zuerst hinten. Es tritt ohne Luftblase sauberes LHM aus wenn man den Pilz sanft betätigt. Es tritt unmittelbar nach Betätigung aus, ohne Verzögerung. Drückt man stark auf den Pilz schießt das LHM heraus, dann sind da jede Menge kleinster Luftbläschen drin gelöst. Auf beiden Seiten das gleiche.
Den Ansaugschlauch Vorratsbehälte HD Pumpe habe ich schon angesehen, er ist lang genug und macht einen dichten Eindruck, die Schraubschellen sind fest.
Wie kommt die Luft ins Sytem und wie wieder heraus???
Hat der wagen etwas gestanden und wird gestartet kommt wieder das geschnarre am Pilz, 2-3 Tritte dann ist es weg, tritt während der Fahrt nicht auf. Wenn der Wagen nach 1,5 sekunden endlich bremst verzögert er jetzt brachial und vollkommen spurtreu, allerdings überhaupt nicht dosierbar. Der Versuch einer Stotterbremsung endet im nichts, ich meine es passiert nichts, nichts bremst.
Ich gehe jetzt wieder schrauben, Fortsetzung folgt.
Bitte um Ratschläge.
GRuß
Bernd