i.e. säuft und zieht nicht...
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Christoph Muthers
i.e. säuft und zieht nicht...
Hi,
ich hab mal wieder ne Frage: Meine DS 21 i.e. braucht 16 bis 18 Liter und kommt mir ziemlich schwächlich vor (habe aber keinen Vergleich).
Woran könnte das am ehesten liegen; Zündung einstellen, oder Einspritzdüsen wechslen?
Ich habe im Club-Archiv gelesen, daß verschlissene Düsen erhöhten Verbauch verursachen, aber sie springt bei der ersten Anlasserumdrehung ohne Gasgeben an, und das sollte doch gegen alte Düsen sprechen, oder?
Habe letzens hier im Forum was von dem Poti am Steuergerät zur Einstellung des Gemischs gelesen, will aber da nicht einfach dran rumdrehen, da ich auch mal was von Überhitzen durch zu mageres Gemisch gelesen habe.
Ich habe auch schon mal versucht die Zündung nach Handbuch einzustellen, aber nachdem ich endlich unter Einsatz eines zusätzlichen Ellenbogens den 6mm Stift in die verdreckte Bohrung am Getriebegehäuse gepopelt hatte mußte ich erstmal abbrechen, weil es bis dahin ziemlich lange gedauert hatte... Deswegen wollte ich erst mal nachfragen.
Grüße,
Christoph
ich hab mal wieder ne Frage: Meine DS 21 i.e. braucht 16 bis 18 Liter und kommt mir ziemlich schwächlich vor (habe aber keinen Vergleich).
Woran könnte das am ehesten liegen; Zündung einstellen, oder Einspritzdüsen wechslen?
Ich habe im Club-Archiv gelesen, daß verschlissene Düsen erhöhten Verbauch verursachen, aber sie springt bei der ersten Anlasserumdrehung ohne Gasgeben an, und das sollte doch gegen alte Düsen sprechen, oder?
Habe letzens hier im Forum was von dem Poti am Steuergerät zur Einstellung des Gemischs gelesen, will aber da nicht einfach dran rumdrehen, da ich auch mal was von Überhitzen durch zu mageres Gemisch gelesen habe.
Ich habe auch schon mal versucht die Zündung nach Handbuch einzustellen, aber nachdem ich endlich unter Einsatz eines zusätzlichen Ellenbogens den 6mm Stift in die verdreckte Bohrung am Getriebegehäuse gepopelt hatte mußte ich erstmal abbrechen, weil es bis dahin ziemlich lange gedauert hatte... Deswegen wollte ich erst mal nachfragen.
Grüße,
Christoph
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Hans-Uwe Fischer
Re: i.e. säuft und zieht nicht...
Hallo Cristoph Muthers,
das kann eine oder viele Ursachen haben. Falls es ein undichtes Einspritzventil ist, kann man es vermutlich an EINER nassen, schwarzen oder/und fettigen Zündkerze erkennen. Falls alles in Ordnung ist, und dazu gehören auch Einlaßventile, Zündung, Steuerung, Verteiler incl. Kasette, Drucksensoren usw., könnte es auch am "hängenden" Kaltstartventil liegen. Einfach nach dem Start den Stecker abziehen und Spritverbrauch beobachten.
Äußerst wichtig für den Verbrauch ist auch der richtige Druck im Ringverteiler (2,0bar). Ist dieser zu hoch, kommt bei gleichen bzw. richtigen Ventilöffnungszeiten zuviel Sprit in die Zylinder. Dann haben ALLE Zündkerzen vermutlich nicht mehr eine "rehbraune" Farbe.
Viel Erfolg
Hans-Uwe Fischer
PS: Bei einem zu hohen Druck sind nicht immer die Druckregler oder deren Einstellung die Fehlerursache. Hier braucht nur die Rücklaufleitung verstopft oder verklemmt sein, und schon ist eine Regelung nicht mehr möglich. Dann ist p-ein = p-aus.
das kann eine oder viele Ursachen haben. Falls es ein undichtes Einspritzventil ist, kann man es vermutlich an EINER nassen, schwarzen oder/und fettigen Zündkerze erkennen. Falls alles in Ordnung ist, und dazu gehören auch Einlaßventile, Zündung, Steuerung, Verteiler incl. Kasette, Drucksensoren usw., könnte es auch am "hängenden" Kaltstartventil liegen. Einfach nach dem Start den Stecker abziehen und Spritverbrauch beobachten.
Äußerst wichtig für den Verbrauch ist auch der richtige Druck im Ringverteiler (2,0bar). Ist dieser zu hoch, kommt bei gleichen bzw. richtigen Ventilöffnungszeiten zuviel Sprit in die Zylinder. Dann haben ALLE Zündkerzen vermutlich nicht mehr eine "rehbraune" Farbe.
Viel Erfolg
Hans-Uwe Fischer
PS: Bei einem zu hohen Druck sind nicht immer die Druckregler oder deren Einstellung die Fehlerursache. Hier braucht nur die Rücklaufleitung verstopft oder verklemmt sein, und schon ist eine Regelung nicht mehr möglich. Dann ist p-ein = p-aus.
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Christoph Muthers
Re: i.e. säuft und zieht nicht...
Hallo Hans-Uwe Fischer,
nach einem Kaltstart ist der langsame Leerlauf bei Bremsbetätigung für 5-10 Minuten höher. Wenn der Motor dann warm ist, ändert sich das, und es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Leerlauf und beschleunigtem Leerlauf.
Heißt das, das mein Kaltstartventil in Ordnung ist?
Christoph
nach einem Kaltstart ist der langsame Leerlauf bei Bremsbetätigung für 5-10 Minuten höher. Wenn der Motor dann warm ist, ändert sich das, und es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Leerlauf und beschleunigtem Leerlauf.
Heißt das, das mein Kaltstartventil in Ordnung ist?
Christoph
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Hans-Uwe Fischer
Re: i.e. säuft und zieht nicht...
Hallo Christoph Muthers,
das Kaltstartventil ist nur für sehr kurze Zeit (ca. 1 sec. ?) aktiviert. Und auch nur bei Erstbetätigung ( Thermoschalter schaltet dann kpl. aus) und auch nur während der Zündschlüssel auf START gehalten wird. Das K.-Ventil hat nichts mit dem Steuergerät zu tun. Also am Besten sofort nach dem Anspringen des Motors Stecker vom K.-Ventil abziehen; es darf dann nicht die geringste Motorlaufveränderung geben.
Nach einem echten Kaltstart (Kühlwasser kalt) sorgt der Kaltluftschieber für einen erhöhten Leerlauf. Dies ist nichts weiter als ein BYPASS an der geschlossenen Drosselklappe. Erwärmt jetzt das langsam wärmer werdende Kühlwasser den Kaltluftschieber, schließt dieser entsprechend der Temperatur den Bypass und die Drehzahl fällt zurück. Somit wird der Drehzahlunterschied während der Aufwärmphase immer größer.
Also: Soweit ist alles in bester Ordnung. Viele Kaltluftschieber blockieren mit dem Alter.
Viel Glück bei der weiteren Suche
Hans-Uwe Fischer
PS: Muss leider wieder abbrechen.
das Kaltstartventil ist nur für sehr kurze Zeit (ca. 1 sec. ?) aktiviert. Und auch nur bei Erstbetätigung ( Thermoschalter schaltet dann kpl. aus) und auch nur während der Zündschlüssel auf START gehalten wird. Das K.-Ventil hat nichts mit dem Steuergerät zu tun. Also am Besten sofort nach dem Anspringen des Motors Stecker vom K.-Ventil abziehen; es darf dann nicht die geringste Motorlaufveränderung geben.
Nach einem echten Kaltstart (Kühlwasser kalt) sorgt der Kaltluftschieber für einen erhöhten Leerlauf. Dies ist nichts weiter als ein BYPASS an der geschlossenen Drosselklappe. Erwärmt jetzt das langsam wärmer werdende Kühlwasser den Kaltluftschieber, schließt dieser entsprechend der Temperatur den Bypass und die Drehzahl fällt zurück. Somit wird der Drehzahlunterschied während der Aufwärmphase immer größer.
Also: Soweit ist alles in bester Ordnung. Viele Kaltluftschieber blockieren mit dem Alter.
Viel Glück bei der weiteren Suche
Hans-Uwe Fischer
PS: Muss leider wieder abbrechen.
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Christoph Muthers
Re: i.e. säuft und zieht nicht...
Hallo,
habe gestern abend mal den Stecker vom Kaltstartventil abgezogen, und dabei gemerkt, daß Benzin aus der Verkleidung des Schwellers tropft!
Von der Benzinpumpe bis vor zum vorderen Radkasten.
Einerseits bin ich froh, so eine einfache Erklärung für den hohen Verbrauch gefunden zu haben, andererseits erklärt das nicht die schwache Motorleistung.
Soweit mal vielen Dank für die bisherigen Tips, ich melde mich, sobald ich die Benzinleitung ausgetauscht habe.
Christoph
PS.: Bis gestern hat es nicht aus dem Schweller getropft, sonst hätte ich das schon vorher bemerkt. Kann es trotzdem die alleinige Ursache für den hohen Verbrauch sein? Vielleicht ist ja das Loch im der Leitung mittlerweile größer als noch vor Kurzem, und deswegen kommt erst jetzt soviel raus, daß es sofort nach dem Anlassen auf dem Boden tropft?
habe gestern abend mal den Stecker vom Kaltstartventil abgezogen, und dabei gemerkt, daß Benzin aus der Verkleidung des Schwellers tropft!
Von der Benzinpumpe bis vor zum vorderen Radkasten.
Einerseits bin ich froh, so eine einfache Erklärung für den hohen Verbrauch gefunden zu haben, andererseits erklärt das nicht die schwache Motorleistung.
Soweit mal vielen Dank für die bisherigen Tips, ich melde mich, sobald ich die Benzinleitung ausgetauscht habe.
Christoph
PS.: Bis gestern hat es nicht aus dem Schweller getropft, sonst hätte ich das schon vorher bemerkt. Kann es trotzdem die alleinige Ursache für den hohen Verbrauch sein? Vielleicht ist ja das Loch im der Leitung mittlerweile größer als noch vor Kurzem, und deswegen kommt erst jetzt soviel raus, daß es sofort nach dem Anlassen auf dem Boden tropft?
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Robert
Re: i.e. säuft und zieht nicht...
Hallo Christoph,
bei mir tropfte auch mal der Sprit aus dem Schweller, lag bei mir an der Benzinpumpe, die undicht war...
Tip: Wenn Deine Benzinpumpe undicht sein sollte und Du Ersatz suchst, der Peugeot 504 TI hatte die gleiche drin, solch eine habe ich in meiner Werkstatt gebraucht geschenkt bekommen. Es müßten eigentlich noch mehrere andere Fabrikate dieser Epoche die gleiche Benzinpumpe gehabt haben... (Evtl. der alte 323i von BMW?). Das erhöht die Chancen etwas günstiges beim Teilehändler oder im Internet zu finden, denn die Pumpen bei den DS_Händlern sind doch recht teuer...
Bei mir hat das so etwa 2-3 Lieter auf 100km ausgemacht.
Der Rest der Sauforgie wurde beendet durch: Reinigung des Luftfilters, neue Kerzen, neue Kabel, neuer Kondensator, neue Verteilerkappe und was mich besonders erstaunt hatte:
laut Handbuch soll der Unterbrecherkontakt (auch den habe ich neu) auf 0,4mm mit der Fühlerlehre eingestellt werden, wenn man kein Schließwinkelmessgerät hat. Habe ich so gemacht, bin dann ne Weile damit herum gefahren und hatte dann mal die Möglichkeit in einer Werkstatt den Schließwinkel zu messen: Der Schließwinkel betrug nur 34Grad, es sollten aber 50+/-3 Grad sein... also wesentlich weniger als 0,4mm Unterbrecherkontaktabstand... Habe es zwar nicht mehr mit der Fühlerlehre nachgemessen, aber es hat einen besseren Anzug und eine Verbrauchsreduktion von gut ein bis zwei Lietern gebracht!
Zur Zeit fahre ich mit 12,5 Lietern durch die Gegend, wobei es Madam egal zu sein scheint, ob es auf der Autobahn mit 120 oder 160 über die Piste geht...
Wünsche viel Erfolg bei der Verabreichung der Diät,
Gruß, Robert
bei mir tropfte auch mal der Sprit aus dem Schweller, lag bei mir an der Benzinpumpe, die undicht war...
Tip: Wenn Deine Benzinpumpe undicht sein sollte und Du Ersatz suchst, der Peugeot 504 TI hatte die gleiche drin, solch eine habe ich in meiner Werkstatt gebraucht geschenkt bekommen. Es müßten eigentlich noch mehrere andere Fabrikate dieser Epoche die gleiche Benzinpumpe gehabt haben... (Evtl. der alte 323i von BMW?). Das erhöht die Chancen etwas günstiges beim Teilehändler oder im Internet zu finden, denn die Pumpen bei den DS_Händlern sind doch recht teuer...
Bei mir hat das so etwa 2-3 Lieter auf 100km ausgemacht.
Der Rest der Sauforgie wurde beendet durch: Reinigung des Luftfilters, neue Kerzen, neue Kabel, neuer Kondensator, neue Verteilerkappe und was mich besonders erstaunt hatte:
laut Handbuch soll der Unterbrecherkontakt (auch den habe ich neu) auf 0,4mm mit der Fühlerlehre eingestellt werden, wenn man kein Schließwinkelmessgerät hat. Habe ich so gemacht, bin dann ne Weile damit herum gefahren und hatte dann mal die Möglichkeit in einer Werkstatt den Schließwinkel zu messen: Der Schließwinkel betrug nur 34Grad, es sollten aber 50+/-3 Grad sein... also wesentlich weniger als 0,4mm Unterbrecherkontaktabstand... Habe es zwar nicht mehr mit der Fühlerlehre nachgemessen, aber es hat einen besseren Anzug und eine Verbrauchsreduktion von gut ein bis zwei Lietern gebracht!
Zur Zeit fahre ich mit 12,5 Lietern durch die Gegend, wobei es Madam egal zu sein scheint, ob es auf der Autobahn mit 120 oder 160 über die Piste geht...
Wünsche viel Erfolg bei der Verabreichung der Diät,
Gruß, Robert
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Hans-Uwe Fischer
Re: i.e. säuft und zieht nicht...
Hallo,
auch bei mir lief eine große Menge Bezin nach dem Tanken aus dem Schweller. Wie bei einem Kieslaster. Bei meiner DS waren es die Kunststoffleitungen und das Y - Verbindungsstück. Hier hat sich der Dichtkleber mit der Zeit aufgelöst. Ich habe die Originalteile aufgehoben und gegen "Fremdteile" ausgetauscht. Auch waren die kurzen Gummischläuche ausgehärtet und porös.
Falls die Benzinpumpe gegen eine Nicht-DS-Pumpe getauscht wird, sollte unbedingt der Benzindruck im Ringverteiler danach geprüft werden. ( 2,0 bar ). Das kann man leicht am abgezogenen Benzinschlauch am Kaltstartventil mit einem Hydraulikmanometer erledigen.
Viel Erfolg
Hans-Uwe Fischer
PS: Da die Pumpe zwecks Geräuschdämmung nicht fest mit dem Chassis verbunden ist ( mehr oder weniger ) sollte unbeding das Masse-Kabel gut leitend montiert sein.
auch bei mir lief eine große Menge Bezin nach dem Tanken aus dem Schweller. Wie bei einem Kieslaster. Bei meiner DS waren es die Kunststoffleitungen und das Y - Verbindungsstück. Hier hat sich der Dichtkleber mit der Zeit aufgelöst. Ich habe die Originalteile aufgehoben und gegen "Fremdteile" ausgetauscht. Auch waren die kurzen Gummischläuche ausgehärtet und porös.
Falls die Benzinpumpe gegen eine Nicht-DS-Pumpe getauscht wird, sollte unbedingt der Benzindruck im Ringverteiler danach geprüft werden. ( 2,0 bar ). Das kann man leicht am abgezogenen Benzinschlauch am Kaltstartventil mit einem Hydraulikmanometer erledigen.
Viel Erfolg
Hans-Uwe Fischer
PS: Da die Pumpe zwecks Geräuschdämmung nicht fest mit dem Chassis verbunden ist ( mehr oder weniger ) sollte unbeding das Masse-Kabel gut leitend montiert sein.
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Christoph Muthers
Re: i.e. säuft und zieht nicht...
Hallo,
meine Benzinpumpe war tatsächlich undicht, die beiden O-Ringe (der unter der Verschraubung und der im Gehäuse waren verhärtet und teilweise rissig.) Ich brauchte keine neue zu kaufen, weil die mechanischen Teile der Pumpe noch sehr gut aussahen. Nur zwei benzinfeste O-Ringe.
Allerdings hat das keine merkliche Verbrauchsreduktion gebracht, deswegen habe ich mich jetzt an die Einspritzventile gewagt.
Ich habe das vordere ausgebaut, und frage mich jetzt ob man irgendwie feststellen kann, ob es ausgetauscht werden sollte, oder ob man das erst nach dem Kauf der neuen weiß?
Bei Anlegen von Spannung scheint sich das Ventil zu öffnen. Aber sonst kann ich nicht viel festellen, ausser daß Durchgang zwischen den Anschlüssen ist, aber ich vermute mal im Inneren verbirgt sich eine Spule, somit wäre das OK.
Ich habe ein Bild davon angehängt, vielleicht kann ja jemand anhand des allgemeinen Erscheinungsbildes einen Tip abgeben.
Besten Dank,
Christoph
meine Benzinpumpe war tatsächlich undicht, die beiden O-Ringe (der unter der Verschraubung und der im Gehäuse waren verhärtet und teilweise rissig.) Ich brauchte keine neue zu kaufen, weil die mechanischen Teile der Pumpe noch sehr gut aussahen. Nur zwei benzinfeste O-Ringe.
Allerdings hat das keine merkliche Verbrauchsreduktion gebracht, deswegen habe ich mich jetzt an die Einspritzventile gewagt.
Ich habe das vordere ausgebaut, und frage mich jetzt ob man irgendwie feststellen kann, ob es ausgetauscht werden sollte, oder ob man das erst nach dem Kauf der neuen weiß?
Bei Anlegen von Spannung scheint sich das Ventil zu öffnen. Aber sonst kann ich nicht viel festellen, ausser daß Durchgang zwischen den Anschlüssen ist, aber ich vermute mal im Inneren verbirgt sich eine Spule, somit wäre das OK.
Ich habe ein Bild davon angehängt, vielleicht kann ja jemand anhand des allgemeinen Erscheinungsbildes einen Tip abgeben.
Besten Dank,
Christoph
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Hans-Uwe Fischer
- Beiträge: 1834
- Registriert: Do 30. Jan 2003, 08:27
Re: i.e. säuft und zieht nicht...
Hallo,
wie sieht es mit dem Druck aus? Sind es 2.0 bar? Ist die Rücklaufleitung frei? Wenn alle oben angeführten Punkte nicht überprüft wurden, ist eine Aussage in Bezug auf Verbrauch schwierig. Ein funktionierendes Einspritzventil läßt auch im Alter kaum merklich mehr Sprit durch. Hat man aber z.B. anstelle von 2.0 bar nur 0.2 bar mehr, so hat man 10 %mehr Spritverbrauch ( das ist etwas theoretisch). Wie bereits schon alles gesagt, hat eine nicht funktionierende Rücklaufleitung eine verheerende Wirkung.
Das Bild läßt auf Fehlzündungen (Verbrennungsablagerungen) und Falschluft (poröse Dichtung) schließen. Selbstverständlich kommen noch viele weitere Möglichkeiten in Betracht.
Baldigen Erfolg wünschend
Hans-Uwe
wie sieht es mit dem Druck aus? Sind es 2.0 bar? Ist die Rücklaufleitung frei? Wenn alle oben angeführten Punkte nicht überprüft wurden, ist eine Aussage in Bezug auf Verbrauch schwierig. Ein funktionierendes Einspritzventil läßt auch im Alter kaum merklich mehr Sprit durch. Hat man aber z.B. anstelle von 2.0 bar nur 0.2 bar mehr, so hat man 10 %mehr Spritverbrauch ( das ist etwas theoretisch). Wie bereits schon alles gesagt, hat eine nicht funktionierende Rücklaufleitung eine verheerende Wirkung.
Das Bild läßt auf Fehlzündungen (Verbrennungsablagerungen) und Falschluft (poröse Dichtung) schließen. Selbstverständlich kommen noch viele weitere Möglichkeiten in Betracht.
Baldigen Erfolg wünschend
Hans-Uwe
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Christoph Muthers
Re: i.e. säuft und zieht nicht...
Hallo Hans-Uwe Fischer,
Danke für die Tips, aber was genau ist die Rücklaufleitung? Wo finde ich die, und wie stelle ich fest, ob sie frei ist?
Kann ich die 2 bar an jeder Stelle der Kraftstoffzufuhr überprüfen?
Mir erscheint dieses Thema vergleichsweise kompliziert, oder liegt das nur daran, daß ich sowas noch nie gemacht habe? Aber es scheint (siehe oben) sehr viele mögliche Ursachen für übermäßigen Verbrauch zu geben.
Trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, irgendwann durchzublicken.
Mit 400km Reichweite verbleibe ich,
Christoph
Danke für die Tips, aber was genau ist die Rücklaufleitung? Wo finde ich die, und wie stelle ich fest, ob sie frei ist?
Kann ich die 2 bar an jeder Stelle der Kraftstoffzufuhr überprüfen?
Mir erscheint dieses Thema vergleichsweise kompliziert, oder liegt das nur daran, daß ich sowas noch nie gemacht habe? Aber es scheint (siehe oben) sehr viele mögliche Ursachen für übermäßigen Verbrauch zu geben.
Trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, irgendwann durchzublicken.
Mit 400km Reichweite verbleibe ich,
Christoph