Hallo Forum,
mir ist klar, dass gerade keiner hier ist: Ihr seid im Depotdrom oder bei dem schönen Wetter auf Ausfahrt...
Trotzdem eine kleine technische Frage, die ich per Suche nicht beantworten konnte: meine Türpappen sind ganz leicht gewellt, an den Ecken natürlich am stärksten.
Gibt es eine Technik bzw. Chance, diese wieder ohne Textildemontage zu begradigen, z.B. durch Wasserdampf-Beaufschlagung von der Rückseite o.ä.? Hat das jemand von Euch schon mal geschafft?
Viele Grüsse, Jochen (ID19B 10/67)
Türpappen entwellen
- Stephan J.
- Beiträge: 922
- Registriert: Di 7. Jun 2005, 18:34
Re: Türpappen entwellen
Soweit ich weiß, nur durch Beaufschlagung mit einem 1-Tonnen-Gewicht oder durch Überfahren mit einer Dampfwalze... 
Gruß,
Gruß,
Stephan J.
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Citroën ID 19 B, EZ 19.05.1969 ("Der Frosch")
Citroën C5 Break 2.0i 16V, EZ 16.05.2006
Opel Olympia Rekord P1, EZ 18.02.1959
http://www.buch-jaenicke.de
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Re: Türpappen entwellen
Hallo Jochen,
ich stelle mir vor,daß man hier ähnlich verfahren kann wie beim "Plätten" wellig gewordener Rückwände von Röhrenradios,die längere Zeit irgendwo feucht standen.
Bei meinen Radio-Rückwänden gehe ich folgendermaßen vor:
Ich nehme einen Akkord-Pinsel und bestreiche die Preßpappe beidseitig mit Wasser,warte dann,bis das Wasser eingezogen ist und lege sie dann auf den glatten Boden oder eine andere glatte Fläche,und oben drauf kommt eine dicke Kunststoff- oder Glasplatte mit einem entsprechenden (Zusatz-) Gewicht.
Dann heißt es geduldig (u.U.wochenlang) warten,bis die Pappe trocken und wieder total glatt ist.
VG
Simon
ich stelle mir vor,daß man hier ähnlich verfahren kann wie beim "Plätten" wellig gewordener Rückwände von Röhrenradios,die längere Zeit irgendwo feucht standen.
Bei meinen Radio-Rückwänden gehe ich folgendermaßen vor:
Ich nehme einen Akkord-Pinsel und bestreiche die Preßpappe beidseitig mit Wasser,warte dann,bis das Wasser eingezogen ist und lege sie dann auf den glatten Boden oder eine andere glatte Fläche,und oben drauf kommt eine dicke Kunststoff- oder Glasplatte mit einem entsprechenden (Zusatz-) Gewicht.
Dann heißt es geduldig (u.U.wochenlang) warten,bis die Pappe trocken und wieder total glatt ist.
VG
Simon
Re: Türpappen entwellen
Hi Simon,
das ist doch schon mal ein guter Hinweis. Ich will das nach dem Urlaub gleich mal probieren, denn die Pappe ist doch dick genug, als dass es nicht gleich durchnässen sollte.
Danke! Jochen
das ist doch schon mal ein guter Hinweis. Ich will das nach dem Urlaub gleich mal probieren, denn die Pappe ist doch dick genug, als dass es nicht gleich durchnässen sollte.
Danke! Jochen
Re: Türpappen entwellen
Ergänzung zu Simons Beitrag:
Beidseits einige Lagen Zeitungspapier beilegen und ab und zu austauschen hat bei mir den Trocknungs- und Begradigungsprozess beschleunigt.
Gruß, Christian
Beidseits einige Lagen Zeitungspapier beilegen und ab und zu austauschen hat bei mir den Trocknungs- und Begradigungsprozess beschleunigt.
Gruß, Christian
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Gerhard Trosien
- Beiträge: 1055
- Registriert: Mi 5. Dez 2007, 07:04
Re: Türpappen entwellen
Wenn die Pappen anfangen, sich aufzulösen, gibt man dem Einweichwasser wasserlöslichen Holzleim dazu.
Wenn die Pappen wellig sind, ist die Ursache (fast?) immer in nicht tadellos eingeklebten Folien über den Türöffnungen innen zu suchen. Die großen Löcher sind mit Folien zugeklebt, die kleinen, in denen keine Platikstopfen für die Pappenmontage stecken, sind mit Isolierband zugeklebt.
Es reicht aus, dass eine der Folien sich an einer kleinen Stelle gelöst hat, damit die Pappen Schaden nehmen.
Wenn die Pappen wellig sind, ist die Ursache (fast?) immer in nicht tadellos eingeklebten Folien über den Türöffnungen innen zu suchen. Die großen Löcher sind mit Folien zugeklebt, die kleinen, in denen keine Platikstopfen für die Pappenmontage stecken, sind mit Isolierband zugeklebt.
Es reicht aus, dass eine der Folien sich an einer kleinen Stelle gelöst hat, damit die Pappen Schaden nehmen.
Re: Türpappen entwellen
Genau - als ich meinen ID bekam, fehlten fast alle Folien => dafür sind die Pappen sogar noch relativ gut in Form 