Stabilisator und Höhenkorrektur
Verfasst: Mo 31. Okt 2022, 21:10
Hallo zusammen,
ich mache zu diesem Thema mal einen neuen Thread auf.
Die Höhenkorrektur der Vorderachse meiner 58er DS war von Anbeginn auffällig.
Temporär auftretender Fahrstuhleffekt (hoch - runter - hoch…) während der Fahrt wurde begleitet von dem oft speziell bei frühen Modellen beobachteten „Herunterfallen“ der Front beim Rangieren. Auch beim Überfahren von Bodenwellen reagierte der Korrektor übertrieben heftig und ließ den Vorderwagen unsanft auf die Anschlagpuffer plumpsen.
Akustisch wurde das Ganze von Poltergeräuschen untermalt.
Um die Probleme zu beheben, lagerte ich zunächst die spielbehafteten Umlenkhebel neu und ersetzte eine Spurstange. Kugelbolzen und sonstige Aufhängungsgelenke sind spielfrei.
Als nächstes stellte ich viel Spiel (ca. 3mm) an der Lagerung des vom Stabi kommenden Höhenfühlers unterhalb des Höhenkorrektors fest. Dies konnte durch nach außen schieben der betreffenden Stabi-Lagerschale auf ca.
0,5mm minimiert werden.
Zudem ergänzte ich zunächst die unteren Gelenke der Stabi-Koppelstangen mit den Federn späterer Modelle. Gibt es hier eigentlich ein definiertes Drehmoment für die Muttern?
Danach war der Fahrstuhleffekt noch ausgeprägter. Der Korrektor-Hebel agiert bei Höhenänderungen sichtbar ruckartig, wodurch der Korrektor nur in seltenen Fällen eine stabile Höhe findet. Ansonsten „schnalzt“ er bei Höhenänderung zu weit in die jeweilige Richtung, wodurch der Vorderwagen entweder zu hoch oder zu tief steht. Vermutlich ist die Lotverbindung an der Bride mittig am Stabi lose. Wie repariert man diese am besten? Corbillards hatte schon einmal darüber berichtet…
Zudem klappert es bei einseitigem Einfedern nun deutlich lauter und häufiger.
Ich habe am rechten Stabilager ein erhebliches Höhenspiel des Torsionsstabes festgestellt.
Dort sind zwei Distanzbleche je vor und hinter dem Lager eingelegt. Gibt es diese in unterschiedlichen Stärken?
Hat jemand noch Ideen, Tipps und Erfahrungen zu dem Thema?
Viele Grüße
Henning
ich mache zu diesem Thema mal einen neuen Thread auf.
Die Höhenkorrektur der Vorderachse meiner 58er DS war von Anbeginn auffällig.
Temporär auftretender Fahrstuhleffekt (hoch - runter - hoch…) während der Fahrt wurde begleitet von dem oft speziell bei frühen Modellen beobachteten „Herunterfallen“ der Front beim Rangieren. Auch beim Überfahren von Bodenwellen reagierte der Korrektor übertrieben heftig und ließ den Vorderwagen unsanft auf die Anschlagpuffer plumpsen.
Akustisch wurde das Ganze von Poltergeräuschen untermalt.
Um die Probleme zu beheben, lagerte ich zunächst die spielbehafteten Umlenkhebel neu und ersetzte eine Spurstange. Kugelbolzen und sonstige Aufhängungsgelenke sind spielfrei.
Als nächstes stellte ich viel Spiel (ca. 3mm) an der Lagerung des vom Stabi kommenden Höhenfühlers unterhalb des Höhenkorrektors fest. Dies konnte durch nach außen schieben der betreffenden Stabi-Lagerschale auf ca.
0,5mm minimiert werden.
Zudem ergänzte ich zunächst die unteren Gelenke der Stabi-Koppelstangen mit den Federn späterer Modelle. Gibt es hier eigentlich ein definiertes Drehmoment für die Muttern?
Danach war der Fahrstuhleffekt noch ausgeprägter. Der Korrektor-Hebel agiert bei Höhenänderungen sichtbar ruckartig, wodurch der Korrektor nur in seltenen Fällen eine stabile Höhe findet. Ansonsten „schnalzt“ er bei Höhenänderung zu weit in die jeweilige Richtung, wodurch der Vorderwagen entweder zu hoch oder zu tief steht. Vermutlich ist die Lotverbindung an der Bride mittig am Stabi lose. Wie repariert man diese am besten? Corbillards hatte schon einmal darüber berichtet…
Zudem klappert es bei einseitigem Einfedern nun deutlich lauter und häufiger.
Ich habe am rechten Stabilager ein erhebliches Höhenspiel des Torsionsstabes festgestellt.
Dort sind zwei Distanzbleche je vor und hinter dem Lager eingelegt. Gibt es diese in unterschiedlichen Stärken?
Hat jemand noch Ideen, Tipps und Erfahrungen zu dem Thema?
Viele Grüße
Henning