Anfahren am Berg, rückwärts
Anfahren am Berg, rückwärts
Hallo zusammen
Als DS-Neuling hab ich mal ne blöde Frage. Wie fahrt Ihr am Berg an? Habe heute vorwärts abwärts auf einem Parkplatz geparkt. Beim Wegfahren hatte ich das Problem, dass ich rückwärts hoch musste. Mit Schaltgetriebe und ohne Handbremse konnte ich die Karre nicht halten und bin vorwärts in einen Pfosten geknallt. Resultat: eine Beule in der Stossstange, nicht gross aber sehr ärgerlich.
Sorry für die blöde Frage, aber ich hab echt keinen Plan wie ich das machen könnte.
Danke schon mal für Tips
Als DS-Neuling hab ich mal ne blöde Frage. Wie fahrt Ihr am Berg an? Habe heute vorwärts abwärts auf einem Parkplatz geparkt. Beim Wegfahren hatte ich das Problem, dass ich rückwärts hoch musste. Mit Schaltgetriebe und ohne Handbremse konnte ich die Karre nicht halten und bin vorwärts in einen Pfosten geknallt. Resultat: eine Beule in der Stossstange, nicht gross aber sehr ärgerlich.
Sorry für die blöde Frage, aber ich hab echt keinen Plan wie ich das machen könnte.
Danke schon mal für Tips
Gruss
Jürg
Mein Fuhrpark:
Citroën DS 23 Pallas, 1974, beige Tholonet
Citroën 11 BN "Traction Avant", 1954
Citroën 15/6 "Traction Avant", 1953
Triumph Spitfire 1500, 1978 brown
VW Käfer 1300, 1972 marathonblau
Jürg
Mein Fuhrpark:
Citroën DS 23 Pallas, 1974, beige Tholonet
Citroën 11 BN "Traction Avant", 1954
Citroën 15/6 "Traction Avant", 1953
Triumph Spitfire 1500, 1978 brown
VW Käfer 1300, 1972 marathonblau
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symphatique
- Beiträge: 1656
- Registriert: Do 15. Feb 2007, 23:51
Re: Anfahren am Berg, rückwärts
Bei Schaltgetriebe:
Feststellbremse ist getreten/ Hebel gezogen, sodaß die Kiste damit steht,
Motor starten,
Kupplung treten,
Rückwärtsgang einlegen,
Kupplung langsam bis zum Schleifpunkt kommen lassen (merkt man an der sich dann verringernden Lerrlaufdrehzahl),
etwas Gas geben, Schleifpunkt nachkorrigieren,
Handbremsentriegelung ziehen/ Handbremshebel entriegeln,
wiederum etwas mehr Gas und gleichzeitig die Kupplung kommen lassen.
Wenn die Feststellbremse nicht zieht:
Bremse treten und halten,
Kupplung treten und halten,
Motor starten,
Leerlaufdrehzahl durch minimales Ziehen des Chokes erhöhen,
Rückwärtsgang einlegen,
Kupplung kommen lassen bis zum Schleifpunkt,
Fussbremse langsam loslassen, idealerweise rollt Madame nicht vor,
dann mit Gas und Kupplung rückwärts.
Danach sofort die Feststellbremse instandsetzen!
Die muss bei einem D-Modell funktionieren, denn bei Hydraulikausfall haste sonst nix zum bremsen!
MfG
Volker
Feststellbremse ist getreten/ Hebel gezogen, sodaß die Kiste damit steht,
Motor starten,
Kupplung treten,
Rückwärtsgang einlegen,
Kupplung langsam bis zum Schleifpunkt kommen lassen (merkt man an der sich dann verringernden Lerrlaufdrehzahl),
etwas Gas geben, Schleifpunkt nachkorrigieren,
Handbremsentriegelung ziehen/ Handbremshebel entriegeln,
wiederum etwas mehr Gas und gleichzeitig die Kupplung kommen lassen.
Wenn die Feststellbremse nicht zieht:
Bremse treten und halten,
Kupplung treten und halten,
Motor starten,
Leerlaufdrehzahl durch minimales Ziehen des Chokes erhöhen,
Rückwärtsgang einlegen,
Kupplung kommen lassen bis zum Schleifpunkt,
Fussbremse langsam loslassen, idealerweise rollt Madame nicht vor,
dann mit Gas und Kupplung rückwärts.
Danach sofort die Feststellbremse instandsetzen!
Die muss bei einem D-Modell funktionieren, denn bei Hydraulikausfall haste sonst nix zum bremsen!
MfG
Volker
"Das is´nich´kaputt! Das kann man reparieren!"
Re: Anfahren am Berg, rückwärts
Bis du das Rückwärtsanfahren am Berg heraußen hast: Holzkeil vors Vorderrad 
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M. Ferchaud
- Beiträge: 2152
- Registriert: Mi 13. Jan 2010, 21:45
Re: Anfahren am Berg, rückwärts
Besser: an unbefahrener Steigung üben!
Prinzipiell funktioniert das Anfahren am Berg mit einem D-Modell genau so wie mit jedem anderen Auto auch. Dabei ist
es unerheblich, ob Handhebel oder Fusspedal vorhanden sind, da beide von Hand entriegelt werden. Einziger Unterschied: der Handhebel lässt sich ein wenig dosieren, das Fusspedal nicht.
Bei zahlreichen Mercedes-Modellen und beim XM ist das übrigens genauso gelöst.
Besonders schön lässt sich übrigens mit halbautomatischen DS am Berg anfahren: Dort lässt sich nach dem Entriegeln die festgehaltene Fußbremse weich lösen, da man den linken Fuß nicht für die Kupplung benötigt.
Prinzipiell funktioniert das Anfahren am Berg mit einem D-Modell genau so wie mit jedem anderen Auto auch. Dabei ist
es unerheblich, ob Handhebel oder Fusspedal vorhanden sind, da beide von Hand entriegelt werden. Einziger Unterschied: der Handhebel lässt sich ein wenig dosieren, das Fusspedal nicht.
Bei zahlreichen Mercedes-Modellen und beim XM ist das übrigens genauso gelöst.
Besonders schön lässt sich übrigens mit halbautomatischen DS am Berg anfahren: Dort lässt sich nach dem Entriegeln die festgehaltene Fußbremse weich lösen, da man den linken Fuß nicht für die Kupplung benötigt.
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Carsten_SM
- Beiträge: 1141
- Registriert: Sa 5. Sep 2009, 20:51
Re: Anfahren am Berg, rückwärts
Dasselbe ist bergauf vorwärts im MX5, Heckantrieb Handbremse hinten…geht genauso.
Carsten
Carsten
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M. Ferchaud
- Beiträge: 2152
- Registriert: Mi 13. Jan 2010, 21:45
Re: Anfahren am Berg, rückwärts
Nur blöd, wenn man vorwärts anfahren will...hannes hat geschrieben: Bis du das Rückwärtsanfahren am Berg heraußen hast: Holzkeil vors Vorderrad
Re: Anfahren am Berg, rückwärts
Handbremse? Ich hab keine Handbremse. Ich hab nur eine Fuss-Feststellbremse auf der linken Seite. Wenn ich den Entriegelungshebel betätige, löst sich die Feststellbremse auf einen Schlag und der Wagen rollt. Ich kann nicht gleichzeitig mit dem linken Fuss, Kupplung und Feststellbremse bedienen.symphatique hat geschrieben: Bei Schaltgetriebe:
Feststellbremse ist getreten/ Hebel gezogen, sodaß die Kiste damit steht,
Motor starten,
Kupplung treten,
Rückwärtsgang einlegen,
Kupplung langsam bis zum Schleifpunkt kommen lassen (merkt man an der sich dann verringernden Lerrlaufdrehzahl),
etwas Gas geben, Schleifpunkt nachkorrigieren,
Handbremsentriegelung ziehen/ Handbremshebel entriegeln,
wiederum etwas mehr Gas und gleichzeitig die Kupplung kommen lassen.
Wenn die Feststellbremse nicht zieht:
Bremse treten und halten,
Kupplung treten und halten,
Motor starten,
Leerlaufdrehzahl durch minimales Ziehen des Chokes erhöhen,
Rückwärtsgang einlegen,
Kupplung kommen lassen bis zum Schleifpunkt,
Fussbremse langsam loslassen, idealerweise rollt Madame nicht vor,
dann mit Gas und Kupplung rückwärts.
Danach sofort die Feststellbremse instandsetzen!
Die muss bei einem D-Modell funktionieren, denn bei Hydraulikausfall haste sonst nix zum bremsen!
MfG
Volker
Ich fahre seit 45 Jahren die unterschiedlichsten Autos, hatte aber noch nie eines mit Fuss-Feststellbremse.
Gruss
Jürg
Mein Fuhrpark:
Citroën DS 23 Pallas, 1974, beige Tholonet
Citroën 11 BN "Traction Avant", 1954
Citroën 15/6 "Traction Avant", 1953
Triumph Spitfire 1500, 1978 brown
VW Käfer 1300, 1972 marathonblau
Jürg
Mein Fuhrpark:
Citroën DS 23 Pallas, 1974, beige Tholonet
Citroën 11 BN "Traction Avant", 1954
Citroën 15/6 "Traction Avant", 1953
Triumph Spitfire 1500, 1978 brown
VW Käfer 1300, 1972 marathonblau
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aquablader
- Beiträge: 1590
- Registriert: So 7. Aug 2011, 11:55
Re: Anfahren am Berg, rückwärts
Ja aber die Fußfeststellbremse löst Du doch mit der linken Hand.
Kupplung zum Schleifpunkt, etwas Gas, Hebel nach unten und die Fuhre fährt los.
Beim Halbautomatik super komfortabel, beim Schaltwagen ploppt dann das Pedal eben hörbar hoch.
VG Ingo
Kupplung zum Schleifpunkt, etwas Gas, Hebel nach unten und die Fuhre fährt los.
Beim Halbautomatik super komfortabel, beim Schaltwagen ploppt dann das Pedal eben hörbar hoch.
VG Ingo
Re: Anfahren am Berg, rückwärts
Du kannst die Fussfeststellbremse ja wie eine normale Bremse mit dem linken Fuss bedienen, dafür Arretierung entsprechen lösen, dann funktioniert das mit dem Choke prima!
DS 23 Pallas, HA, Bj.74, .....