quo vadis DS(A)
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Frank Plate Verified
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quo vadis DS(A)
Erstaunlich wenig Beachtung findet in der aktuellen Diskussion um DSA das Engagement von DSA mit dem DSV-02 in der Formel E. Interessantester Satz im u.g. Artikel:
"DS soll im PSA-Konzern nicht nur die Luxusmarke sein, sondern auch die Elektro-Marke werden."
Der vollständige Artikel: Formel-E-Renner - mit Energie ums Eck
Gruß Frank
"DS soll im PSA-Konzern nicht nur die Luxusmarke sein, sondern auch die Elektro-Marke werden."
Der vollständige Artikel: Formel-E-Renner - mit Energie ums Eck
Gruß Frank
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Jint Nijman Verified
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Re: quo vadis DS(A)
Die Auto Industrie soll keine (teuere) Luxus Elektro-Autos bauen, sondern einfache, günstige!
Jint
Jint
Jint
www.citroen-ds-id.com
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Re: quo vadis DS(A)
wie wirkt sich die elektoenergie
bei elektroautos
auf den menschlichen organismuss aus?
gibt es da untersuchungen?
erik
bei elektroautos
auf den menschlichen organismuss aus?
gibt es da untersuchungen?
erik
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Frank Plate Verified
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Re: quo vadis DS(A)
Mal unterstellt, dass der Verbrennungsmotor langfristig keine Zukunft mehr als die Antriebquelle für Kraftfahrzeuge hat, welche Alternativen gibt es? Neben dem Wasserstoff bleibt nach heutigen Stand nur der Elektroantrieb. Beide Antriebsarten sind noch teuer und auf Grund der technischen Schwierigkeiten unattraktiv, stecken aber im Vergleich zum Verbrennungsmotor auch noch in den Kinderschuhen. Wenn ein Automobilhersteller, dessen Geschäftsmodell eben auf diesem Verbrennungsmotor basiert, überlebensfähig bleiben will, bleibt ihm wohl nichts anderes übrig, als sich (rechtzeitig) mit möglichen Alternativen zu beschäftigen.
Allerdings ändern sich die Rahmenbedingungen: nicht mehr der Motor selbst, seine Leistungsentfaltung, Zuverlässigkeit und Baugröße sind die entscheidenden Indikatoren für die Zukunftsfähigkeit, sondern die Speicherung und Abrufbarkeit der Energie, die ein wie auch immer gearteter Motor benötigt. Bisher waren fossile Brennstoffe auf Grund ihrer Energiedichte, Verfügbarkeit und Transportfähigkeit das Mittel der Wahl - mit all ihren Nebenwirkungen. Es wird interessant sein zu beobachten, in wie weit die Automobilhersteller in der Lage sind, die Problematik der Energiespeicherung und ihre Entwicklung mitzubestimmen oder ob ihnen das Heft der Entscheidungen von anderen aus der Hand genommen wird.
Gruß Frank
Allerdings ändern sich die Rahmenbedingungen: nicht mehr der Motor selbst, seine Leistungsentfaltung, Zuverlässigkeit und Baugröße sind die entscheidenden Indikatoren für die Zukunftsfähigkeit, sondern die Speicherung und Abrufbarkeit der Energie, die ein wie auch immer gearteter Motor benötigt. Bisher waren fossile Brennstoffe auf Grund ihrer Energiedichte, Verfügbarkeit und Transportfähigkeit das Mittel der Wahl - mit all ihren Nebenwirkungen. Es wird interessant sein zu beobachten, in wie weit die Automobilhersteller in der Lage sind, die Problematik der Energiespeicherung und ihre Entwicklung mitzubestimmen oder ob ihnen das Heft der Entscheidungen von anderen aus der Hand genommen wird.
Gruß Frank
Re: quo vadis DS(A)
Das ist Gleichstrom, da gibts i.d.R. nichts, außer du fast bei über 60 V beide Pole an, dann hauts dich nieder.dosdres hat geschrieben: wie wirkt sich die elektoenergie
bei elektroautos
auf den menschlichen organismuss aus?
gibt es da untersuchungen?
erik
MsG
Hans

Hans
Re: quo vadis DS(A)
Na ja, das ist das, was die Autoindustrie wohl vorgauckeln will.Frank Plate hat geschrieben: Neben dem Wasserstoff bleibt nach heutigen Stand nur der Elektroantrieb. Beide Antriebsarten sind noch teuer und auf Grund der technischen Schwierigkeiten unattraktiv, stecken aber im Vergleich zum Verbrennungsmotor auch noch in den Kinderschuhen.
Gruß Frank
Es gibt keine technischen Schwierigkeiten beim Elektroantrieb. Älter als der Benzinmotor und mein ältestes Emobil bekommt bald H-Kennzeichen ...
MsG
Hans

Hans
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Frank Plate Verified
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Re: quo vadis DS(A)
Die technische Schwierigkeit beginnt schon beim Energietransport.
Die Energiedichte eines 20 Liter Benzinkanister verschafft einem Verbrennungsmotor bei etwas mehr als 20 Kg Gewicht und einer überschaubaren Transportgröße eine Reichweite von ca. 200 Kilometern. Und das unter fast allen klimatischen Umständen und niedrigen Tansportkosten, zu Not läßt sich so ein Kanister auch per Hand transportieren.
Um einem Elektromotor die gleiche Reichweite zu entlocken ist ein Li-Ionen-Akku von mind. 300 Kilogramm und deutlich größeren Ausmaßen notwendig und das auch nur, wenn die bestimmtes thermischen und klimatisches Fenster eingehalten wird. Transportfähig ist dieser Akku nicht mehr mit Muskelkraft, sondern benötigt einen externen, energieverzehrenden Antrieb: entweder kommt der (fast) leer Akku zu Ladestation oder die Ladestation oder Ersatz-Akku kommt zum leeren Akku.
In unsere Welt mag das funktionieren, doch die Welt ist deutlich größer und der größte Teil davon besitzt nicht die Infrastruktur, um von Steckdose zu Steckdose zu fahren. Dort ist ein 20 Liter-Kanister durch nichts zu ersetzen, außer durch einen 20 Liter-Kanister.
Das der Elektroantrieb funktioniert steht außer Frage. Aber das Problem, wie er möglichst einfach und unabhängig mit der notwendigen Energie versorgt wird ist - gerade im Hinblick auf die schon lange Geschichte des Elektromotors - noch nicht wirklich gelöst.
Gruß Frank
Die Energiedichte eines 20 Liter Benzinkanister verschafft einem Verbrennungsmotor bei etwas mehr als 20 Kg Gewicht und einer überschaubaren Transportgröße eine Reichweite von ca. 200 Kilometern. Und das unter fast allen klimatischen Umständen und niedrigen Tansportkosten, zu Not läßt sich so ein Kanister auch per Hand transportieren.
Um einem Elektromotor die gleiche Reichweite zu entlocken ist ein Li-Ionen-Akku von mind. 300 Kilogramm und deutlich größeren Ausmaßen notwendig und das auch nur, wenn die bestimmtes thermischen und klimatisches Fenster eingehalten wird. Transportfähig ist dieser Akku nicht mehr mit Muskelkraft, sondern benötigt einen externen, energieverzehrenden Antrieb: entweder kommt der (fast) leer Akku zu Ladestation oder die Ladestation oder Ersatz-Akku kommt zum leeren Akku.
In unsere Welt mag das funktionieren, doch die Welt ist deutlich größer und der größte Teil davon besitzt nicht die Infrastruktur, um von Steckdose zu Steckdose zu fahren. Dort ist ein 20 Liter-Kanister durch nichts zu ersetzen, außer durch einen 20 Liter-Kanister.
Das der Elektroantrieb funktioniert steht außer Frage. Aber das Problem, wie er möglichst einfach und unabhängig mit der notwendigen Energie versorgt wird ist - gerade im Hinblick auf die schon lange Geschichte des Elektromotors - noch nicht wirklich gelöst.
Gruß Frank
Re: quo vadis DS(A)
der baum, auf dem die ganze strompower wächst,
muss noch gezüchtet werden.
und soviel strom wie diese elektroautos dann (ver) brauchen,
soviel können die deutschen schweine und kühe gar nicht
in die biogasanlagen scheißen.
die herstellung eines neuwagen verschlingt unmengen von resourcen,
egal ob verbrenner oder elektro.
schöne neue welt, man muss nur daran glauben.
erik
muss noch gezüchtet werden.
und soviel strom wie diese elektroautos dann (ver) brauchen,
soviel können die deutschen schweine und kühe gar nicht
in die biogasanlagen scheißen.
die herstellung eines neuwagen verschlingt unmengen von resourcen,
egal ob verbrenner oder elektro.
schöne neue welt, man muss nur daran glauben.
erik
Re: quo vadis DS(A)
Elektro hat schon seine Berechtigung, aber bislang nur lokal halt . Die Ladestruktur ist das große Problem. In der Stadt müßten endlich alle Parkhäuser mit Steckdosen und Solar auf dem Dach (und den umliegenden?) ausgestattet werden, denn es gibt genug E-Autos inzwischen, um die 2 "Tankstellen" für den Tag zu blockieren. Auf dem Land/in den Speckgürteln könnten dezentrale (oder D-Zentrale? Für uns D-Modell Fahrer
) Konzepte helfen: Solar aufs Dach und dann an der privaten Steckdose die Sonne tanken. Ein App könnte dort hinführen. Und dann halt 5 min zu Fuß zur naheliegenden Arbeitsstelle pilgern.
Besser wäre eine Wasserstoff Infrastruktur. Analog zum 20l Kanister. Wasserstoff müßte doch trotz Effizienzmängeln aus der nicht-genutzten Sonnenenergie hergestellt werden können. Ist genug da. Zwei Minuten tanken und 200km fahren. Akzeptanz wäre schnell geschaffen. Antrieb elektrisch und Strom aus der Brennstoffzelle.
Und zum Thema "herstellung eines neuwagen verschlingt unmengen von resourcen,
egal ob verbrenner oder elektro" könnten Umrüstangebote helfen. Bei millionenfach standardisierten Klein- und Mittelklasseautos, wäre das eine gute Beschäftigung für mittelständische Betriebe. E-Motor an das existierende Getriebe anflanschen und den verbleibenden Platz für die Brennstoffzelle. Und für die Wartung fährt man zum lokalen Elektroprofi.
Und wenn das für aktuelle Autos funktioniert, dann täte es das auch für unsere D-Modelle dereinst, wenn zwar unsere ABE nicht aufgehoben wurde, aber Einfahrverbote den gleichen Effekt haben. Nicht vergessern das Motorengeräusch aufzunehmen und dann per MP3 and den Aussenlautsprecher senden.
Visionen eines DS Fahrers mit gefährlichem technischen Halbwissen.
Erstmal schönen Pfingstmontag wünscht Euch
Sebastian
Besser wäre eine Wasserstoff Infrastruktur. Analog zum 20l Kanister. Wasserstoff müßte doch trotz Effizienzmängeln aus der nicht-genutzten Sonnenenergie hergestellt werden können. Ist genug da. Zwei Minuten tanken und 200km fahren. Akzeptanz wäre schnell geschaffen. Antrieb elektrisch und Strom aus der Brennstoffzelle.
Und zum Thema "herstellung eines neuwagen verschlingt unmengen von resourcen,
egal ob verbrenner oder elektro" könnten Umrüstangebote helfen. Bei millionenfach standardisierten Klein- und Mittelklasseautos, wäre das eine gute Beschäftigung für mittelständische Betriebe. E-Motor an das existierende Getriebe anflanschen und den verbleibenden Platz für die Brennstoffzelle. Und für die Wartung fährt man zum lokalen Elektroprofi.
Visionen eines DS Fahrers mit gefährlichem technischen Halbwissen.
Erstmal schönen Pfingstmontag wünscht Euch
Sebastian
1973 DS 23 Break in Bleue Delta; 1975 Dyane 6 Orange; 1990 BX 16 TGI Break, Vert Triton; 1990 BX 19 4WD Break, Gris Meteore; 1991 BX 19 GTI 4x4 Silber; 1991 BX 16 Image; 2016 C5 Tourer Selection 150 S&S Dunkelgrau
Re: quo vadis DS(A)
bleibt immer noch die frage,
mit elektro im stau stehen oder mit verbrenner?
wie wird das gelöst?
die bahn schliesst derzheit über 400 gleisanschlüsse,
alles zum wohl der investoren.
der ganze dort freigesetzte güterverkehr
weicht dann gezwungenermaßen auch noch auf die autobahn aus.
der induvidualverkehr ist am ende.
so oder so.
erik
mit elektro im stau stehen oder mit verbrenner?
wie wird das gelöst?
die bahn schliesst derzheit über 400 gleisanschlüsse,
alles zum wohl der investoren.
der ganze dort freigesetzte güterverkehr
weicht dann gezwungenermaßen auch noch auf die autobahn aus.
der induvidualverkehr ist am ende.
so oder so.
erik