Die Linkslastigkeit der deutschen Presse ist tatsächlich ein
alter, gut gepflegter, falscher Mythos - das sieht mensch allein schon daran, wer mit welchen Interessen dahinter steht:
- FAZ und NZZ sind im letzten Jahrzehnt leider weit nacht Rechts gedriftet (war mal konservativer Qualitätsjournalismus...)
- WELT, BLÖD (für die, die dieselben Inhalte ohne Hauptschulabschluß vermittelt bekommen sollen...) und Lokus waren immer schon bekennend Rechts
- Stern und Spiegel als BLÖD für Menschen mit Realschulabschluß und Zeit für diejenigen mit Abitur sind von leicht links in die liberalkonservative Mitte gerückt
- selbst die TAZ bemüht sich immer mehr, es auch konservativen Lesern Recht zu machen (, was ich gar nicht so übel finde - die legen inzwischen viel Wert auf kontroverse Kommentare aus gegensätzlichen Blickwinkeln)
Dieser Mythos ist nicht wirklich einer, siehe auch:
https://uebermedien.de/35884/journalist ... rnalismus/
Auszugsweise:
Döpfner argumentiert in diesem Sinne, und bezieht sich dabei auf Daten zu den politischen Einstellungen von Journalisten:
„Es ist klar, dass Journalisten grösstenteils dem linksliberalen Meinungsspektrum zuzuordnen sind. Das ist kein Klischee, es ist durch Umfragen und Forschung belegt. Zum Beispiel zitiert Professor Hans Mathias Kepplinger, einer der bekanntesten deutschen Kommunikationsforscher […] eine Statistik, nach der die Parteipräferenzen deutscher Journalisten zu 36 Prozent bei den Grünen und zu 25 Prozent bei der SPD, aber nur zu 11 Prozent bei der CDU/CSU und nur zu 6 Prozent bei der FDP liegen. 23 Prozent entfallen auf ‚Sonstige‘ oder ‚ohne Parteineigung‘. Mehrere Studien zeichnen ein ähnliches Bild: Deutsche Journalisten fühlen sich weit überwiegend linken Parteien nah, während die Verteilung unter den Bürgern – also Lesern – anders aussieht.“
Zur Pressefreiheit:
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste/2019/
Da liegen z. B. (erstaunlicherweise) Länder wie Jamaica oder Costa Rica noch vor uns.
Es ist vielleicht das berühmte "Jammern auf hohem Niveau", aber mich stört am meisten, dass über vieles gar nicht erst nicht berichtet wird (zumindest nicht von der deutschen Presse) oder das logische Konsequenzen bei manchen Themen verschwiegen werden.
Beispiel Tempolomit:
Wenn man dieses, wie zuletzt erst von den Grünen und jetzt von der SPD gefordert, einführen würde, wäre es doch nur logisch, dass ab dann auch nur noch Fahrzeuge neu zugelassen werden sollten, deren maximale Höchstgeschwindigkeit nicht höher als dieses Tempolimit ist (vielleicht als Toleranz um 10% höher).
Oder wozu sollten dann noch Fahrzeuge schneller fahren können?
Diesen Gedanken spricht aber keiner aus, kein Politiker und auch kein Journalist! Der eine hat Angst seine Wähler zu verlieren, der andere seine Anzeigenkunden, oder lese ich die falschen Zeitungen? Ein "Hoch" auf die Autolobby!!!
Ein kurzes Statement noch zum Ursprungsthema:
Ich persönlich befürchte, dass sich die Wasserstoff, bzw. Brennstoffzellentechnologie zumindest bei uns in Deutschland vorerst nicht durchsetzen wird.
Alles schaut nur auf den E-Antrieb und hier auch nur auf die mangels vorhandener Infrastruktur bezüglich der Ladestationen sehr kostenintensive Technik mit fest eingebauten Akkus.
Das ginge auch anders, wie z. B. bei Nio
https://www.nio.com/de_DE?noredirect= mit Wechselakkus.
Wahrscheinlich wird sich aber nicht die beste Technik, sondern die am stärksten promotete durchsetzen.
Als Beispiel aus der Vergangenheit sei hier nur der Videorecorder genannt, durchgesetzt hat sich VHS, besser war z.B. Video 2000 von Grundig.
Gruß Tim