Re: LHS Halbautomat Bremsen vorn
Verfasst: So 16. Jun 2024, 09:41
Hallo Robert,
der Dreck besteht aus Resten von aufgelöster Innenbeschichtung des Hydraulikbehälters. Das ist nach dem Auswaschen des Behälters und Entfernung aller darin noch vorhandenen Reste ganz sicher.
Das System insgesamt enthält immer noch feinste Partikel davon, was man gut daran sehen kann, das klare Spülflüssigkeit nach kurzer Laufzeit wieder rabenschwarz aussieht. Allerdings sind diePartikel groß genug, dass der Ansaugfilter im Tank sie einfängt.
Nach einiger "Gymnastik" für das Federsystem, sprich Federung ganz hoch, Federung ganz runter - einen ganzen Tag lang. Lenkung ganz nach links - Lenkung ganz nach rechts. Über die Entlüftungsschrauben aus den Bremsen, Fliehkraftregler usw. die Flüssigkeit mit langen Schläuchen im Kreis laufen lassen, arbeiten nun wieder alle Bremsen, die Höhenkorrektoren können sogar wieder die Höhe halbwegs genau treffen.
Die Kugeln funktionieren einwandfrei, auch die beiden Speicher. Daher sollten die Membranen heile sein.
Das ganze Chaos hat offenbar jemand losgetreten, der es besonders gut meinte und den Hydraulikbehälter von innen mit was auch immer beschichtet hat.
.... und da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen.
Zwischzeitlich hatte ich die Sorge, Deine Vermutung könnte zutreffen, dass z:b. auch Dichtungen aus falschem Material verbaut wurden. Deshalb hatte ich auch einige Verbindungen geöffnet, aber es fand sich überall korrektes Material.
Jo, jetzt muss ich nur noch den Motor mit dem falsch eingebauten Verteilerantrieb vernünftig zum Laufen bringen, die Abgasanlage tauschen (Risse in den Rohranschlüssen) und heraus bekommen, warum der Schalthebel zwischen den Ebenen erster und zweiter Gang, wenn das System Druck hat, nur mit brachialer Gewalt zu bewegen ist. Die Ebenen 2 - Ar und 2 - 4 gehen ganz leicht.
Dann sind die Leichen, die der Restaurierer darin vergraben hat beseitigt und mein Freund hat dann endlich ein Auto das funktioniert.
Beste Grüße und meinen Dank für die vielen Anregungen Tilo
der Dreck besteht aus Resten von aufgelöster Innenbeschichtung des Hydraulikbehälters. Das ist nach dem Auswaschen des Behälters und Entfernung aller darin noch vorhandenen Reste ganz sicher.
Das System insgesamt enthält immer noch feinste Partikel davon, was man gut daran sehen kann, das klare Spülflüssigkeit nach kurzer Laufzeit wieder rabenschwarz aussieht. Allerdings sind diePartikel groß genug, dass der Ansaugfilter im Tank sie einfängt.
Nach einiger "Gymnastik" für das Federsystem, sprich Federung ganz hoch, Federung ganz runter - einen ganzen Tag lang. Lenkung ganz nach links - Lenkung ganz nach rechts. Über die Entlüftungsschrauben aus den Bremsen, Fliehkraftregler usw. die Flüssigkeit mit langen Schläuchen im Kreis laufen lassen, arbeiten nun wieder alle Bremsen, die Höhenkorrektoren können sogar wieder die Höhe halbwegs genau treffen.
Die Kugeln funktionieren einwandfrei, auch die beiden Speicher. Daher sollten die Membranen heile sein.
Das ganze Chaos hat offenbar jemand losgetreten, der es besonders gut meinte und den Hydraulikbehälter von innen mit was auch immer beschichtet hat.
.... und da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen.
Zwischzeitlich hatte ich die Sorge, Deine Vermutung könnte zutreffen, dass z:b. auch Dichtungen aus falschem Material verbaut wurden. Deshalb hatte ich auch einige Verbindungen geöffnet, aber es fand sich überall korrektes Material.
Jo, jetzt muss ich nur noch den Motor mit dem falsch eingebauten Verteilerantrieb vernünftig zum Laufen bringen, die Abgasanlage tauschen (Risse in den Rohranschlüssen) und heraus bekommen, warum der Schalthebel zwischen den Ebenen erster und zweiter Gang, wenn das System Druck hat, nur mit brachialer Gewalt zu bewegen ist. Die Ebenen 2 - Ar und 2 - 4 gehen ganz leicht.
Dann sind die Leichen, die der Restaurierer darin vergraben hat beseitigt und mein Freund hat dann endlich ein Auto das funktioniert.
Beste Grüße und meinen Dank für die vielen Anregungen Tilo
