Hallo Hans-Uwe, liebe Mitstreiter,
eine spannende Frage bei einem theoretischen e - IDee wäre ob man auf das Getriebe verzichtet - oder eben nicht.
Einen Elektromotor könnte man direkt am Differenzial anflanschen - so etwas müsste man dann aber neu konstruieren - bauen. Also eine EMotor-Differenzialeinheit - die zwischen den Bremsen sitzt.
Alle maschinenbauer mit denen ich gesprochen habe würden so etwas vorziehen: "was willst Du mit einem getriebe - das braucht man doch gar nicht!"
soso - stimmt!
Aber ich würde z.B. gerne Schalten - der "Charakter" eines/des alten Wagens würde weniger leiden, wenn man sich durch die Kulisse schalten kann, als wenn am (wie bei Autoscooter) nur noch "Gas" gibt.
Zumal das Getriebe ja ein historische Artefakt wäre!
Alle "Oldtimerumbauten" werde im übrigen aktuell genau so gemacht.
Also Benzinmotor raus - E-Motor rein.
Derzeit werden die eigentlich immer die tonnenförmigen eMotoren verbaut - die groß und schwer sind.
Dies
ashwoods sind schlanke Alternativen die z.B. hier eingebaut sind:
electric 3 weeler coole Kiste!
Diese Motoren sind nur gut 20 cm tief und haben ca. den Durchmesser der Getriebeglocke des DS Getriebes - das wäre eine geschmeidige und auch optisch geschmeidige Sache!
...
auch 2010 geschrieben:
Lasst mich noch einmal zusammenfassen, welche Komponenten ersetzt werden könnten .. und überlegen welche Konsequenzen sich ergeben.
- Motor, Kühler, Wasserpumpe, Luftfilter, Vergaser, Krümmer, Auspuff, Aufhängungsteile
- Lichtmaschine, Anlasser, Zündanlage, Starterbatterie
- Tank, Benzinleitungen, Filter, Benzinpumpe
All diese Teile wären entbehrlich. Sie wiegen zusammen ca. 400. kg. vermutlich mehr? Der Mehrteil dieser Bauteile wird (glühend) heiss und anschliessend wieder kalt - macht krach und schüttelt, schwingt und vibriert in unterschiedlichsten Frequenzen.
Wenn ich überlege welche Bauteile in den letzten 30 Jahren bei meinem Wagen verschlissen sind - die obengenannten Komponenten sind alle dabei gewesen.
Bei einem Akkutriebwagen würden sie durch einen wartungsfreien Elektromotor - einen Controller - und Battereisätze ersetzt.
Ich vermute so ein e ID hätte ein deutlich verlängertes Leben. Ich persönlich horte jedenfalls schon Fahrwerks und Anbauteile...

)
jetzt mal konkreter:
.. die Akkupacks gehören meiner Meinung in den Bereich des Tanks - und unter die Fahrersitze. Das ist bei einem niederländischen Experiment auch genauso gemacht worden.
mit diesen beiden Batteriepacks (2 x 30 Batterien a´100 AH mit 3,2 Volt) käme der Wagen knapp 150km weit - bei der Qualität und Energiedichte von chinesischen Handarbeitsakkus von 2015....
Wie auf den Sketchupbild abgebildet könnten jeweils zwei Reihen a` 15 Batterien (insgesamt 30 Batterien) in Reihe zu einer 96Volt Einheit zusammengefasst werden - eine weitere Einheit aus 2x15 Batterien parallel dazugeschaltet werden.
Also würde der potentielle Energiespeicher aus insgesamt 60 Battereien - bestehend aus zwei 96Volt Einheiten (aus je 30 Einzelbatterien) bestehen. Die Batterien hätten ein Gewicht von rund 210 Kg.
Der Elektromotor des Wagens kann und soll in dieser Überlegung mit 96Volt betrieben werden.
Bei den Fortschritten bei den Batterien (doppelte Energiedichte bei gleicher Grösse z.B. BMW i3 Jahr 2015 auf Jahr 2017) ist mit einer deutlichen Reduzierung des Platzbedarfs - oder einer steigerung der Reichweite zu rechnen.
Richtig interessant wird das für mich, wenn ich mit einer Ladung bis nach Egmond aan Zee komme - 260km .. wobei es auf halber Strecke in NL seit 4 jahren bereits eine Elektrotankstelle gibt.

)
soweit so gut!
und lasst uns doch darüber diskutieren!
Grüße
karl