Philosophisch-emotionale Frage: Warum DS?
selbst.
es ist eine für mich etwas schwierige Frage. Ich bin noch nicht mit einem Fahrzeug, in Topzustand,gefahren oder mitgefahren.
Der Zustand meiner DS ist äußerlich nicht befriedigend. Die Technik ist wohl o.k. Wie dankenswerter Weise ein hier in der Nähe wohnender Kollege sagt, ist nur eine geringe Undichtigkeit am Kupplungskorrektor festzustellen.
Von der Werkstatt ( Ingo Lieb ) habe ich erfahren, daß altersbedingte Eigenschaften aber festzustellen sind.
Natürlich möchte ich einen bessern Zustand noch erreichen. Aber Gemach. Die Reibung von Daumen und Zeigefinger stimmt noch nicht.
Begeistert bin ich selbstverständlich von der DS. Wer liebt nicht schöne Frauen.
Viele Grüße
KW
Der Zustand meiner DS ist äußerlich nicht befriedigend. Die Technik ist wohl o.k. Wie dankenswerter Weise ein hier in der Nähe wohnender Kollege sagt, ist nur eine geringe Undichtigkeit am Kupplungskorrektor festzustellen.
Von der Werkstatt ( Ingo Lieb ) habe ich erfahren, daß altersbedingte Eigenschaften aber festzustellen sind.
Natürlich möchte ich einen bessern Zustand noch erreichen. Aber Gemach. Die Reibung von Daumen und Zeigefinger stimmt noch nicht.
Begeistert bin ich selbstverständlich von der DS. Wer liebt nicht schöne Frauen.
Viele Grüße
KW
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M. Ferchaud
- Beiträge: 2152
- Registriert: Mi 13. Jan 2010, 21:45
Re: Philosophisch-emotionale Frage: Warum DS?
Es ist die Ganzheitlichkeit der Konzeptes der DS - Innovation auf ganzer Linie, kompromisslos und radikal, dabei ästhetisch und intelligent gelöst - die DS ist für mich eine absolute Vergeistigung des Automobils.
Die unbeschreibliche Vielzahl an Innovationen, das kultivierte Dahingleiten, der maßlose Komfort, die organischen Bewegungen des Fahrwerks, der brummig rumorende Motor (Langhuber in diesem Falle...) - da kommt nichts anderes ran.
Grüße
M.
Die unbeschreibliche Vielzahl an Innovationen, das kultivierte Dahingleiten, der maßlose Komfort, die organischen Bewegungen des Fahrwerks, der brummig rumorende Motor (Langhuber in diesem Falle...) - da kommt nichts anderes ran.
Grüße
M.
Re: Philosophisch-emotionale Frage: Warum DS?
Ca, 1969/70 war im Rahmen eines Wandertages, der in einer westfälischen Bauernschaft am Nachmittag aufgelöst wurde, eine Fahrt per Anhalter mit dem unverhofften Glück, in einer DS mitgenommen zu werden, emotionaler Auslöser für meine Begeisterung. Der Tritt in den unerwartet weichen Teppichboden und die kommode Fahrt über die Feldwege waren so eindrucksvoll, daß ich mir als damaliger Untersekundaner vornahm, nach Eintritt in mein Erwerbsleben ein solches Auto haben zu wollen, was jedoch in der Realität durch den bis dahin erfolgten Modellwechsel zum CX vereitelt wurde. Ich hatte dann viel Freude mit GS-Modellen und CX-Limousinen. Da die Citroên-Modelle ab XM immer konservativer wurden, habe ich keine weiteren mehr gekauft mit Ausnahme meiner jetztigen Oldtimer: einer Dolly-Ente (1987) der seit ein paar Jahren eine restaurierte DS19 aus 1967 (Modell68) Gesellschaft leistet.
Franz-Josef
Franz-Josef
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buntspecht
- Beiträge: 129
- Registriert: Mi 7. Sep 2011, 23:32
Re: Philosophisch-emotionale Frage: Warum DS?
Warum DS ?
Das frage ich mich auch heute noch...! Es ist ein unheilbarer Virus. Sind es die Louis de Funès Filme gewesen? Anfangs schon. Ich bin ein Kind aus den 80gern und größtenteils in der Autowerkstatt aufgewachsen. Ds waren auf der Straße zu meiner Zeit selten zu sehen da sie auch für viele Banausen nicht erhaltungswürdig erschienen. Und wenn ich eine sah schlug das Herz wie verrückt. Geparkt oder in der Werkstatt durfte keine rumstehen - dann bekam man mich so schnell nicht wieder von Dieser weg. Ich war fasziniert als ich das erste mal in eine einstieg und den Pilz betätigte - "pffft" machte es. Am Schalthebel rumgefummelt - Lenkrad gedreht - "klonk" und "zisch" machte es. Ich war fasziniert! Alles anders als die anderen langweiligen Kutschen. Und dann durfte ich mitfahren (leider nicht selber mit fahren - ich war erst zarte 8 Jahre jung)! Diese Bewegungen! Dieses Erheben! Diese Technik! Ich sagte zu mir: Irgendwann werde ich auch so eine haben müssen. Erst (!) mit Mitte 20 konnte ich mir eine kaufen, die laufenden Preissteigerungen machten mir immer einen Strich durch die Rechnung und ich als chronisch pleiter...da auch andere Marken schöne Modelle hatten war ich stark verausgabt (ich sammle und restauriere meine Traumwagen selber) und die D-Modelle immer preislich höher angesiedelt waren. Mittlerweile habe ich meine dritte und bin trotz der Zicken und nervigen Rostanfälligkeit stolz wie Oskar!
Frauen stehen erstaunlicherweise mehr auf diese Form, werde auch mehr von denen angesprochen (liegt es vielleicht doch an mir
), so meine Erfahrungen. Männer glotzen meist kommentarlos hinterher. Neid? Möglich.
Eines hat die Ds auf jeden Fall erreicht - sie hat mein Leben stark beeinflusst! Im positiven Sinne... ein wahnsinns Wagen!
Gruß
Goran
Das frage ich mich auch heute noch...! Es ist ein unheilbarer Virus. Sind es die Louis de Funès Filme gewesen? Anfangs schon. Ich bin ein Kind aus den 80gern und größtenteils in der Autowerkstatt aufgewachsen. Ds waren auf der Straße zu meiner Zeit selten zu sehen da sie auch für viele Banausen nicht erhaltungswürdig erschienen. Und wenn ich eine sah schlug das Herz wie verrückt. Geparkt oder in der Werkstatt durfte keine rumstehen - dann bekam man mich so schnell nicht wieder von Dieser weg. Ich war fasziniert als ich das erste mal in eine einstieg und den Pilz betätigte - "pffft" machte es. Am Schalthebel rumgefummelt - Lenkrad gedreht - "klonk" und "zisch" machte es. Ich war fasziniert! Alles anders als die anderen langweiligen Kutschen. Und dann durfte ich mitfahren (leider nicht selber mit fahren - ich war erst zarte 8 Jahre jung)! Diese Bewegungen! Dieses Erheben! Diese Technik! Ich sagte zu mir: Irgendwann werde ich auch so eine haben müssen. Erst (!) mit Mitte 20 konnte ich mir eine kaufen, die laufenden Preissteigerungen machten mir immer einen Strich durch die Rechnung und ich als chronisch pleiter...da auch andere Marken schöne Modelle hatten war ich stark verausgabt (ich sammle und restauriere meine Traumwagen selber) und die D-Modelle immer preislich höher angesiedelt waren. Mittlerweile habe ich meine dritte und bin trotz der Zicken und nervigen Rostanfälligkeit stolz wie Oskar!
Frauen stehen erstaunlicherweise mehr auf diese Form, werde auch mehr von denen angesprochen (liegt es vielleicht doch an mir
Eines hat die Ds auf jeden Fall erreicht - sie hat mein Leben stark beeinflusst! Im positiven Sinne... ein wahnsinns Wagen!
Gruß
Goran
Re: Philosophisch-emotionale Frage: Warum DS?
Traum-Auto aus den Kindheitstagen, Französischunterricht in der Schule, Symbol für französische Lebensart und Kultur, technische Faszination, automobiler Meilenstein, automobiles Gesamtkunstwerk aus Technik und Design, einfach schön anzuschauen und auch nach langer und häufiger Betrachtung immer noch interessant und faszinierend, ein Sympathieträger / erntet ein Lächeln von vielen Menschen, tolles Fahren - ich fühle mich drin wie "ein Kapitän eines Schiffes", technisch reizvolles Auto zum selber Schrauben und noch viele andere Gründe.
Der wichtigste für mich: Jeder Tag ist ein Genuß, an dem ich mit damit kann!
Gruß Thorsten
Der wichtigste für mich: Jeder Tag ist ein Genuß, an dem ich mit damit kann!
Gruß Thorsten
D Super 5, Bj. '74, brun-scarabée aus Italien
-
Gerhard Trosien
- Beiträge: 1055
- Registriert: Mi 5. Dez 2007, 07:04
Re: Philosophisch-emotionale Frage: Warum DS?
Dieses Auto sollte der Arzt verschreiben dürfen
Re: Philosophisch-emotionale Frage: Warum DS?
[quote="Gerhard Trosien"]
Dieses Auto sollte der Arzt verschreiben dürfen[/quote]

Dieses Auto sollte der Arzt verschreiben dürfen[/quote]
Gruß,
Christian
Christian
-
Guenter1966
- Beiträge: 9
- Registriert: Mi 14. Apr 2010, 15:22
Re: Philosophisch-emotionale Frage: Warum DS?
Hallo Citroenisten,
Meine frühe DS-Prägung geschah während der Schulzeit. Ganz in der Nähe gab es damals noch eine französische Garnison (war normal damals in Rheinland Pfalz). Die französischen Soldaten fuhren viele Citroën (Dienstwagen DS oder ID für Offiziere, oder auch R4 für einfachere Dienstgrade). Militärische Verwendung als Geländewagen fanden Citroën Mehari (!) und der Peugeot-Lizenzbau des Mercedes G. Natürlich fuhren auch viele Soldaten privat D-Modelle. Am besten gefiel mir ein DSuper in babyblau mit weissem Dach, den sah ich jahrelang fast täglich auf dem Schulweg....
Im Jahr 2002 habe ich dann selbst eine D Spécial (Bj 8/71) angeschafft...und es keinen Tag bereut
Bin wohl einer der wenigen hier unter 50.
Gruß von Günter
Meine frühe DS-Prägung geschah während der Schulzeit. Ganz in der Nähe gab es damals noch eine französische Garnison (war normal damals in Rheinland Pfalz). Die französischen Soldaten fuhren viele Citroën (Dienstwagen DS oder ID für Offiziere, oder auch R4 für einfachere Dienstgrade). Militärische Verwendung als Geländewagen fanden Citroën Mehari (!) und der Peugeot-Lizenzbau des Mercedes G. Natürlich fuhren auch viele Soldaten privat D-Modelle. Am besten gefiel mir ein DSuper in babyblau mit weissem Dach, den sah ich jahrelang fast täglich auf dem Schulweg....
Im Jahr 2002 habe ich dann selbst eine D Spécial (Bj 8/71) angeschafft...und es keinen Tag bereut
Bin wohl einer der wenigen hier unter 50.
Gruß von Günter
DSpécial, Bj. August 1971
Re: Philosophisch-emotionale Frage: Warum DS?
Hallo zusammen,
habe mit Freunden in einer WG zusammengewohnt, die den lieben langen Tag mir von Ihren "verflossenen" DSen vorgeschwärmt haben. Dadurch wurde ich infiziert.
Irgendwann hatte ich mich dann aufgemacht und habe meine erste DS 20 aus Frankreich geholt.
Mittlerweile habe ich meine dritte DS, die ganz meiner Idealvorstellung einer DS entspricht.
Das Design steht bei mir an erster Stelle. Es ist für mich ein Traum ein Auto zu fahren, das sich so radikal von dem ganzen "Auto-Einheitsbrei" unterscheidet.
Viele Grüße und nutzt die schönen Herbsttage.
Markus
habe mit Freunden in einer WG zusammengewohnt, die den lieben langen Tag mir von Ihren "verflossenen" DSen vorgeschwärmt haben. Dadurch wurde ich infiziert.
Irgendwann hatte ich mich dann aufgemacht und habe meine erste DS 20 aus Frankreich geholt.
Mittlerweile habe ich meine dritte DS, die ganz meiner Idealvorstellung einer DS entspricht.
Das Design steht bei mir an erster Stelle. Es ist für mich ein Traum ein Auto zu fahren, das sich so radikal von dem ganzen "Auto-Einheitsbrei" unterscheidet.
Viele Grüße und nutzt die schönen Herbsttage.
Markus
Re: Philosophisch-emotionale Frage: Warum DS?
Mein Vater fuhr schon immer Autos die in D (München) sonst nur wenige fuhren DS / CX / RO 80. Gerne erinnere ich mich an die langen Fahrten nach Italien oder Frankreich. Zu Schulzeiten hat ein Freund dann eine Traction gekauft und ich erwähnte, dass mir die DS gut gefällt. Darauf seine Frage warum ich denn dann keine kaufe. Das wars dann, seitdem infiziert... Die erste DS 1986 (eine grünmetallic DS23 ie) in Lyon gekauft und dann kurze Zeit später noch eine DS 19 bei Strassbourg. Getreu Hardys Motto - "ohne Denken brettern" bin ich mit beiden Autos einfach mit französischen Kennzeichen zurückgefahren in der Hoffnung dass mich schon niemand anhält am Zoll...gut dass ich all die Fallstricke von denen in einem anderen Thread gerade gesprochen wurde damals nicht gekannt habe...
Grüsse
Frank
Grüsse
Frank