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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Verfasst: Mi 12. Nov 2025, 13:24
von Hans-Uwe Fischer
priusb78 hat geschrieben: Mi 12. Nov 2025, 12:27
Ein wichtiger und kostentreibender Aspekt bei der Umrüstung auf E-Antrieb ist immer der Akku.
Hier ein Beispiel für die Hochrüstung ("Upgrade") des BMW i3 von 60 Ah auf 120 Ah.
Kosten im Tausch des alten gegen einen neuen Akku rund 12.500 Euro.
https://www.youtube.com/watch?v=KPUpHq0aj24
Gruß Thorsten
Ja, das ist Teil der Wahrheit, betrifft aber nur die anfänglichen eSysteme. Positiv rechnen sich aber aktuell die zukünftigen Kostenerleichterungen. Die modernen Akkus sind sehr langlebig und haben ca. 20 Jahre Lebensndauer bei ca. 200.000km Laufleistung. Diese knackigen Werte sind mittlerweile Standard. Aus diesen Eckdaten sind leicht die mtl. Finanzierungskosten zu errechnen. Und wer eine Voltaikanlage sein Eigen nennen kann, rechnet diese Erträge dagegen. Ich wäre nicht überrascht, wenn hier ein break-even-point erreichr wird und das Ganze sich ins Positive dreht.
Das Upgrade des BMW i3 war von alt auf neu (finde ich gut). Hier reden wir aber von einer Transformation durch allerneueste Elektro- und Akkutechnik. Und wer sich mit dem Nabenantrieb anfreunden kann, spart sehr viel Raum und Gewicht für die installation der Akkupakete.
huf
Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Verfasst: Mi 12. Nov 2025, 18:20
von priusb78
Toyota gibt inzwischen schon 10 Jahre oder 1 Mio. Kilometer Garantie auf die Akkus.
Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Verfasst: Do 13. Nov 2025, 09:13
von Hans-Uwe Fischer
priusb78 hat geschrieben: Mi 12. Nov 2025, 18:20
Toyota gibt inzwischen schon 10 Jahre oder 1 Mio. Kilometer Garantie auf die Akkus.
Ja, die Entwicklung der Akkutechnologie nimmt rasant Fahrt auf. Auch in Deutschland. Gigantische Lithiumvorkommen wurden kürzlich in D entdeckt. Das verringert zudem auch noch die kostspielige Abhängigkeit vom Ausland.
Durch die enormen Laufzeiten und Kapazitäten neuer und zukünftiger Akkus, werden diese auch für den grünen Hausstrom interessant und erschwinglich. Für Nichthausbesitzer dürften dann z.B. in Schrebergärten die eigenen Voltaikanlagen und Akkuspeicherungen interessant werden.
BTW: Wer mit seiner transformierten ID/DS mit Wohnwagen durch die Lande zieht, hat immer genügen zusätzliche Energie für externe Verbraucher dabei. Mit einem einfachen Adapter lässt sich aus der ladesteckdose 230VAC entnehmen.
Trotz politischer Fehlentscheidungen, wurde aber letztendlich diese positive Entwicklung erst möglich gemacht.
Jm2C.
huf
Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Verfasst: Sa 15. Nov 2025, 09:37
von Hans-Uwe Fischer
Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Verfasst: Sa 15. Nov 2025, 12:23
von maldini
Hallo Hans-Uwe,
da hast du völlig Recht - das wird ein zentrales Thema.
Die aktuellen französischen Elektroautos können im übrigen alle bidirektionales laden - zumindest in Frankreich. Da ist diese Option per Dekret vorgeschrieben.
Das die doppelten Netzentgelte wegfallen ist aber ein erster, richtiger Schritt.
Ich persönlich werde im Mai nächste Jahres meinen SmartIQ wieder abgeben - könnte mir aber perspektivisch gut einen elektrischen Twingo (so er bidirektionales laden beherrscht) vorstellen.
Grüße
Karl
PS: welche Möglichkeiten ein Oldtimer der bidirektionales Laden beherrscht für einen familiären Haushalt bedeuten könnte, kann man sich an 5 Fingern ausrechnen... der teure Speicher würde nicht mehr im Keller, sondern in der Garage stehen …

Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Verfasst: So 16. Nov 2025, 13:06
von Hans-Uwe Fischer
maldini hat geschrieben: Sa 15. Nov 2025, 12:23
Hallo Hans-Uwe,
da hast du völlig Recht - das wird ein zentrales Thema.
Die aktuellen französischen Elektroautos können im übrigen alle bidirektionales laden - zumindest in Frankreich. Da ist diese Option per Dekret vorgeschrieben.Das die doppelten Netzentgelte wegfallen ist aber ein erster, richtiger Schritt.
Ich persönlich werde im Mai nächste Jahres meinen SmartIQ wieder abgeben - könnte mir aber perspektivisch gut einen elektrischen Twingo (so er bidirektionales laden beherrscht) vorstellen.
Grüße
Karl
PS: welche Möglichkeiten ein Oldtimer der bidirektionales Laden beherrscht für einen familiären Haushalt bedeuten könnte, kann man sich an 5 Fingern ausrechnen... der teure Speicher würde nicht mehr im Keller, sondern in der Garage stehen …
Hallo Karl.
Ja, es bleibt spannend. Die ersten Flugzeuge und Boote beginnen auch elektrisch zu fliegen bzw. fahren. Und wer sein eFahrzeug als Zweitfahrzeug nutzt, hat praktisch immer mobilen Strom. Für Haus, Hof, Garten und Auto. Ich denke, das ADAC-Pannenfahrzeug wird auch 'ne fahrende Notladestation.
BTW: Ich habe mir mal die Aufhängung, Federung und Antriebstechnik grob angeschaut. Im
Prinzip könnte man die Antriebswelle am Rahmen fixieren und somit das Gegendrehmoment für den Nabenmotor bilden. Die "Antriebswelle" wird statisch und könnte auch als Torsionsfeder ausgelegt werden. Es gibt da viele positive Lösungsansätze.
Durch den überschaubaren Baukastenaufbau der ID/DS und die sehr simple Konstruktion des Rahmenfahrwerks, ist die ID/DS die ideale Plattform für solche eUmrüstungen.
Grüße
Hans-Uwe
PS: Mein Favorit für eine eTransformation ist immer noch der Ami6 mit Schräghek.

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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Verfasst: So 16. Nov 2025, 20:08
von priusb78
https://www.youtube.com/watch?v=9vQS0TZWdzc
Ein recht interessantes Video eines E-Umbau eines Rolls-Royce. Wie der Titel der Sendung vom SWR schon sagt, "Handwerkskunst". Kosten rund 30.000 Euro mit ca. 45 kWh Akkukapazität.
Gruß Thorsten
Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Verfasst: Mo 17. Nov 2025, 10:55
von Hans-Uwe Fischer
Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: So 16. Nov 2025, 13:06
Ups!
PS: Mein Favorit für eine eTransformation ist immer noch der Ami6 mit
Schrägheck. 
.
Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Verfasst: Mo 17. Nov 2025, 11:23
von Hans-Uwe Fischer
priusb78 hat geschrieben: So 16. Nov 2025, 20:08
https://www.youtube.com/watch?v=9vQS0TZWdzc
Ein recht interessantes Video eines E-Umbau eines Rolls-Royce. Wie der Titel der Sendung vom SWR schon sagt, "Handwerkskunst". Kosten rund 30.000 Euro mit ca. 45 kWh Akkukapazität.
Gruß Thorsten
Sehr interessant, solider Umbau.
Kort un bünnig: Beim Anschauen des Videos wurde es mir dann doch etwas unbehaglich. In obigen RR gehört kein eAntrieb. Anders verhält es sich aber bei der ID/DS. Dieser alte Motor aus den 40/50ern passte schon damals nicht zum 11/15CV-Nachfolger. Die zeitlose Form und Eleganz der DS verträgt aber durchaus einen modernen Antrieb. Da beißt sich nichts und auf den üblichen, teils lächerlichen, Kühlergrill hat Citroën damals schon verzichtet.
Etwas Provokant: Eine ID/DS ist keine Museumsikone, sondern Botschafterin der Moderne.
huf
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?
Verfasst: Mo 17. Nov 2025, 11:36
von Hans-Uwe Fischer
Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Mo 17. Nov 2025, 11:23
priusb78 hat geschrieben: So 16. Nov 2025, 20:08
https://www.youtube.com/watch?v=9vQS0TZWdzc
Ein recht interessantes Video eines E-Umbau eines Rolls-Royce. Wie der Titel der Sendung vom SWR schon sagt, "Handwerkskunst". Kosten rund 30.000 Euro mit ca. 45 kWh Akkukapazität.
Gruß Thorsten
Sehr interessant, solider Umbau.
Kort un bünnig: Beim Anschauen des Videos wurde es mir dann doch etwas unbehaglich. In obigen RR gehört kein eAntrieb. Anders verhält es sich aber bei der ID/DS. Dieser alte Motor aus den 40/50ern passte schon damals nicht zum 11/15CV-Nachfolger. Die zeitlose Form und Eleganz der DS verträgt aber durchaus einen modernen Antrieb. Da beißt sich nichts und auf den üblichen, teils lächerlichen, Kühlergrill hat Citroën schon damals verzichtet.
Etwas Provokant: Eine ID/DS ist keine Museumsikone, sondern Botschafterin der Moderne.
huf
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