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Re: "Aufbocken"
Verfasst: So 5. Nov 2006, 16:46
von Frank S
Du nimmst den Keilriemen und legst den über die Pumpe und über das Bohrfutter des Accuschraubers Drehrichtung beachten!
Wahrscheinlich brauchst Du einen Helfer der die Hydraulikpumpe solage festhält oder Du fixierst die mit Gummi , Spannseil ect.
Re: "Aufbocken"
Verfasst: So 5. Nov 2006, 18:07
von ideefix
Moin,
vielen Dank.
Gruß
Arne
Re: "Aufbocken"
Verfasst: So 5. Nov 2006, 20:54
von Uli
Nur die Pumpe (Drehrichtung wäre egal!) drin zu lassen reicht nicht, der Druckregler und alle entsprechenden Leitungen müssen auch wieder angeschlossen werden.
Du kannst im aufgebocktem Zustand auch die Federkugeln rausschrauben und Rundhölzer in die Federzylinder stecken und dann am besten alte Kugeln wieder draufschrauben.
Gruß Uli
Re: "Aufbocken"
Verfasst: Mo 6. Nov 2006, 21:17
von smrt808h
nein, ich gewöhne mich dran
...hannes schrieb:
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Bildlich erklärt: Es ist Sommer und
> du stehst gerade barfuß auf einem Kiesweg. Je
> länger du unbewegt verharrst, desto unangenehmer
> erscheint dir der Druck der Steinchen gegen deine
> Fußsohle.
> lg
Re: "Aufbocken"
Verfasst: Mo 6. Nov 2006, 21:36
von smrt808h
moin!
@huf
schmierung brauche ich nur dort, wo es bewegung/reibung gibt, im von dir angenommenen (und hier in rede stehenden) statischen fall nützt der mikrometer lagerfett gar nichts. oder anders ausgedrückt: die kraft wirkt auch auf die laufbahn, wenn sich zwischen dieser und der kugel noch ein paar moleküle kohlenwasserstoff befinden. oder wohin soll die kraft nach deiner meinung abgeleitet werden?
ausserdem fallen im stand alle lastspitzen durch fahrwerksschläge weg, die im
fahrbetrieb das mehrfache der statischen last ausmachen.
im falle einer einlagerung über jahre magst du recht haben, besonders wenn noch korrosive prozesse hinzukommen, aber wir reden hier ja nur über die winterpause. also: entspannen....
martin
Hans-Uwe schrieb:
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m dynamischen Fall
> werden die Laufflächen (Linien/Punkte) permanent
> nachgeschmiert. Im statischen Fall nicht. Und hier
> liegen m.E. die Probleme. Es ist aufgrund der
> immensen Drücke nur eine Frage der Zeit, bis sich
> die beiden Metalle berühen (z.B. Kugel und
> Lagerschale). Und dann gibt es mehrere Arten der
> Oberflächenbeschädigung.
Re: "Aufbocken"
Verfasst: Mo 6. Nov 2006, 23:00
von Matthias Gebauer
Hallo Martin,
Fahrwerksschlaege verteilen sich zumindest beim Radlager statistisch ueber 360 Grad des Lagers. Die dauerhafte Punktbelastung bei stehendem Fahrzeug betrifft exakt eine Stelle (und dies ueber die gesamte Standzeit). Das ist schon ein Unterschied. Der Schmierfilm leitet sicherlich keine Kraefte ab, kann aber Kontaktkorrision vermeiden.
Gruss
Matthias
Re: "Aufbocken"
Verfasst: Sa 11. Nov 2006, 21:35
von Bernhard(Süd)
Hallo,
...also nu` Aufbocken oder nicht-???-???...
In diesem Zusammenhang noch ein vielleicht interessanter Zusatz:
Ein mittlerweile pensionierter Citroenmeister hat mir mal erzählt, die fabrikneuen DSen seien damals per Bahn transportiert worden, und zwar angeblich in Höchststellung der Höhenverstellung.
Dabei hätten die Rucke und Stöße beim Abrollen der Waggons dann gnadenlos auf die Radlager der ruhig festgezurrt stehenden (sic!!!) Wagen eingewirkt. Ziemlich viele DS seien tatsächlich neu mit defekten Radlagern beim Händler angekommen!
Grüße: Bernhard
Re: "Aufbocken"
Verfasst: Mi 22. Nov 2006, 02:33
von cluster72
meine gute kommt nach jeder fahrt, sofern ich dran denke, rückwärts inns häuschen. wird beim rangieren schon hochgepumpt und nach positionierung mit 12x10er klötzen aufgebockt. die höhe entspricht ungefähr der vorletzten stufe der höhenverstellung. also nicht ganz oben.
hat zum einen den vorteil, die gummies sowie die lager und reifen werden entlastet. desweiteren lässt sie sich nur schwer aus der garage bewegen. vorbeugend gegen klauschweine sozusagen.
und gut gegen partielles hochwasser im garagenhof ist es ausserdem.
aber am ende bewege ich sie auch fast nur am wochenende....
so im gesamten betrachtet macht es sicher sinn und schadet zumindest nicht.