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Re: Adaptierungsbohrung an neuen Marchal HSW
Verfasst: Mi 2. Nov 2005, 22:23
von patric
Hallo hannes,
> Hat nicht vielleicht jemand zufällig 2 Stück dieser Fassungen übrig,
> die er veräußern würde
...sowas bitte in den
D-Markt setzen.
Re: Adaptierungsbohrung an neuen Marchal HSW
Verfasst: Do 3. Nov 2005, 02:48
von Mr.Hulot
Hallo,
es handelt sich bei den gesuchten Teilen um die Stecker, die auf die Biluxlampe gesteckt werden. Daran befindet sich die Halterung der Standlichtlampe, je nach Ausführung Sofitten- oder Stecksockelform. Diese Lampen leuchten dann durch das Loch im Biluxsockel. Gibt es teilweise auch als Zwischenadapter. Schau mal bei anderen französischen Autos aus der Dekade.
Ansonsten geht´s tatsächlich auch mit einem zusätzlich mit einem Kegel/Schälbohrer gebohrten Loch, in das man den Standlichtsockel und den Gummiklemmring aus den 2CV Reflektoren einsetzen kann. Don´t touch die Reflektorinnenseite, läuft innerhalb kürzester Zeit an, wird matt.
Gruß
Re: Adaptierungsbohrung an neuen Marchal HSW
Verfasst: Fr 4. Nov 2005, 14:58
von Jürgen
Hallo Hannes,
hier sind 2 Bilder von der Version mit der kleinen Bajonett-Standlichtlampe.
die Version mit der Sofitte habe ich nicht, habe sie aber schon mal irgendwo gesehen.
Re: Adaptierungsbohrung an neuen Marchal HSW
Verfasst: Fr 4. Nov 2005, 19:07
von ...hannes
Jürgen, Herzlichen Dank!! Genau diese Fotos helfen. Ich habe bereits in diese Richtung zu überlegen begonnen, etwa ein gegen den Fußdurchgang mündendes Röhrchen an dem Birnensockel oder am Dreierstecker der Biluxbirne zu befestigen, um die Fassung der Standlichtbirne in dieses einzuschieben. Aber da klemmt noch einiges im Detail.
Könntest du mir vielleicht das Foto "Standlicht2. jpg" nochmals in unkomprimierter Qualität an meine Mailadresse schicken, damit ich genauer erkennen kann, wie die stehende Fassung befestigt ist?
Merci nochmals ...hannes
Re: Adaptierungsbohrung an neuen Marchal HSW
Verfasst: Mo 7. Nov 2005, 15:50
von ...hannes
Um dieses Thema jetzt auch für die Nachleser abzuschließen: All meine Tüfteleien haben kein wirklich befriedigendes Ergebnis erbracht (vernünftige Befestigung, genaue Ausrichtung auf den Schlitz, Hitzeentwicklung... ), sodass ich, um nicht ein weiteres Wochenende unverrichteter Dinge vorüberziehen zu lassen, die Reflektoren schlussendlich doch noch angebohrt habe. Zuerst mit 3er, 5er, 8er und dann vorsichtig weiter mit einem langsam drehenden Krauskopf auf 14 mm. Da der Krauskopf im r=max- Bereich nicht mehr ganz sauber bohrt, habe ich den letzten Feinschliff noch mit dem Dremel vorgenommen. Die Sache ist besser verlaufen als gedacht, ohne Aussplitterung oder Beschädigung der Reflektorfläche.
Die ins Glas gefallene Späne bekommt man rückstandslos mit einem Teleskopmagnet aus dem Reflektorinneren.
Re: Adaptierungsbohrung an neuen Marchal HSW
Verfasst: Mo 7. Nov 2005, 23:58
von maldini
Hey hannes,
das was Du gemacht hast um !Standlichtbirnchen! zu montieren - ist aus meiner Sicht der Schlechteste aller Wege
- sorry
Ich würde neue oder neu verspiegelte Reflektoren - niemals - und keinen Fall anbohren. - never ever!
Was hättest Du gemacht, wenn es bei dem einem Reflektor geklappt hätte - und bei dem Anderen nicht?
Ich kann an dieser Stelle nur noch mal Sockelbasteln an der Birnenfassung empfehlen!
- wenn es zu heiss? (wie das) werden sollte, kann man mit LEDs experimentieren...
aber man muss immer selber entscheiden -
solong maldini
Re: Adaptierungsbohrung an neuen Marchal HSW
Verfasst: Di 8. Nov 2005, 12:48
von ...hannes
Ich war mir schon bewusst, dass ich mit der Bohrung einen "locus minoris resistentia" schaffe, doch bewegte sich mein Risiko innerhalb der 60.-€ Grenze, vor allem aber ist der Reflektor selbst kein unwiederbringliches Kulturgut und beliebig reproduzierbar. Sassen bohrt im Bedarfsfall ebenso, und dass die Verspiegelung entgegen ürsprünglicher Befürchtung nirgendwo abplatzte, zeugt von der Qualität des Produkts.
Die empfindliche Stelle aller meiner Reflektoren bislang lag nicht um die Lampendurchtritte sondern am unteren Tiefpunkt, wo Unterrostung die Spiegelfläche abgelöst hat.
lg
Re: Adaptierungsbohrung an neuen Marchal HSW
Verfasst: Di 8. Nov 2005, 14:54
von maldini
hey hannes,
missversteh mich nicht!

)
Ich freu mich für Dich das es geklappt hat - und die Standlichtbirne durch den gumminöppel in den Reflektor zu stecken ist schon einfach und gut - ich hatte vor Jahren ähnliche Probleme.
Ich habe sie für mich (und den TÜV) - völlig befriedigend - eben viel einfacher gelöst.
.... natürlich ist so ein Scheinwerfer kein Kulturgut - übriges gut zu hören, dass man sie für 60 €ronen wieder neu bekommt - waren mal knapp und teuer!
Ich habe mir sagen lassen, dass auch neuverspiegeln inzwischen sehr gut geht!
solong maldini