Tankgebereinbau

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Hans-Uwe Fischer
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Re: Tankgebereinbau

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

MartinED hat geschrieben: Mi 16. Nov 2022, 12:36 Hallo Hans-Uwe,

beim Aufbohren bekomme ich allerdings Späne in den Tank. Das finde ich jetzt auch nicht so prickelnd. (...)

Erstmal vielen Dank. Ich halte Euch auf dem Laufenden, wenn ich die neuen Schrauben geliefert bekomme.

Viele Grüße
Martin
Hallo Martin,

das sollte selbstverständlich auch nicht passieren. Es sei denn, du hast im Tank einen Filter. Durch die große Montageöffnung* im Tank lassen sich die Späne aber sehr leicht auffangen. Der Tank sollte aber möglichst wenig Sprit beinhalten. ;-)

Grüße,
Uwe


*) Also die Öffnung, die nach der Demontage des Tankfühlers entsteht.

Jürgen Verified
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Re: Tankgebereinbau

Beitrag von Jürgen Verified »

Hallo Robert,

vielen Dank für die Bezeichnung und den Link.
Mit diesem Suchwort habe ich dann noch diesen Beitrag gefunden: https://forum.radio-oldtimer.de/viewtop ... 4cf4b44dd6 etwa in der Mitte ewähnt er noch die Gewinde SIM, die bei den gesuchten Ø einheitlich 0,75 Steigung verwenden.
Robert hat geschrieben: Mi 16. Nov 2022, 15:23 Hallo Jürgen,

das alte Gewinde nennt sich SI (Système International) und war in F der Vorläufer der ISO-Gewinde. Die M4 haben definitiv 0,75 Steigung. Du findest das Gewinde auch an der Verschraubung des Gasgestänges mit der Drosselklappenwelle.
Voir ici http://ultimalyon.jpcor.fr/filet.html

Viele Grüsse,
Robert
Gruß Jürgen
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hgk Verified
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Re: Tankgebereinbau

Beitrag von hgk Verified »

[quote=MartinED post_id=143135 time=1668598577 user_id=6205]
Hallo Hans-Uwe,
beim Aufbohren bekomme ich allerdings Späne in den Tank. ...
[/quote]
Das kannst Du mit einem Magneten und/oder Fett verhindern ...
MsG
Hans

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MartinED Verified
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Re: Tankgebereinbau

Beitrag von MartinED Verified »

Hallo zusammen,

habe jetzt die Schrauben vom J. Hoch bekommen. Fazit: für meine 69er DS passen sie nicht. Nachdem ich den Kollegen in Essen das mitgeteilt hatte, wurde mir das Geld zurückerstattet. Finde ich gut und die Kommunikation war super!
Jetzt versuche ich, einen alten Tankgeber inklusive intakter Schrauben zu ergattern. Dann ist hoffentlich wieder alles im Lot.

Viele Grüße

Martin
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soga57
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Re: Tankgebereinbau

Beitrag von soga57 »

Nur noch ein Tipp. Gummidichtung taugt nicht. Gummi wird mit der Zeit durch Benzin angegriffen. Deshalb liegt eine Korkdichtung bei. Das sagt schon Michael Manousakis von Morlock Motors. Benzin kannst du nicht mit Gummi dichten, da muss Kork rein.
Gruss

Jürg


Mein Fuhrpark:
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Citroën 15/6 "Traction Avant", 1953
Triumph Spitfire 1500, 1978 brown
VW Käfer 1300, 1972 marathonblau
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Robert Verified
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Re: Tankgebereinbau

Beitrag von Robert Verified »

Hallo Jürg,

ich musste Deine Quelle erst mal googeln, ein TV-Darsteller ist wohl nicht der massgebliche Experte für so etwas. Original sind an dieser Stelle Gummidichtungen (vermutlich nbr) verbaut, und von Undichtigkeiten ist, so lange man nicht es nicht auseinander baut, nichts bekannt.

Viele Grüsse,
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
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hgk Verified
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Re: Tankgebereinbau

Beitrag von hgk Verified »

Moin,
ich habe eine NOS Dichtung in Kunststoff von der Ente eingebaut, paßt und hält seit 4 Jahren.
MsG
Hans

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MartinED Verified
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Re: Tankgebereinbau

Beitrag von MartinED Verified »

Hallo zusammen,

na ja, wenn ich mir meine Korkdichtung so anschaue, finde ich, sieht sie nicht gerade total vertrauenserweckend aus. Ich werde es mit einer neuen Gummidichtung probieren, wenn ich denn bald mal fündig werde, was die Schrauben anbelangt. Ansonsten werde ich dann doch versuchen, M5-Gewinde dort einzubringen. Dummerweise ist der Tank gerade randvoll. :(

Viele Grüße

Martin
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Hans-Uwe Fischer
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Re: Tankgebereinbau

Beitrag von Hans-Uwe Fischer »

Mal generell:

Korkdichtungen haben u.a. den Vorteil, dass sie weich sind und sich den Oberflächenungenauigkeiten anpasen. Auch durch aufquellen. Diese Eigenschaft ist bei verformbaren Teilen unabdingbar. Zum Beispiel allgem. Blechteile, Ölwannen, Ventildeckel usw. . "Gummidichtungen" können da i.d.R. nicht mithalten.
Heute werden Korkdichtungen vermehrt durch Silikonkautschuk abgelöst. Um beim Montieren eine notwendige Formstabilität zu erreichen, werden diese auch duch Metalleinlagen verstärkt.
Zertifizierte Lycoming-Motoren haben größtenteils auch heute noch Korkdichtungen an den Ventildeckeln.

Bei dicken weichen Dichtungen (Kork, Silikokautschuk) dürfen meiner Überzeugung nach die Spannschrauben nicht fest angezogen werden! Dadurch verformen sich die Blechteile so sehr, dass die Dichtungen die entstehenden Spalte nicht mehr auffüllen/schließen/abdichten können. Oft werden aus diesen Gründen Stoppmuttern gewählt. Diese Muttern, ähnlich DIN 6925, sind nur schwer zu erkennen. Das hat zur Folge, dass man eine falsche Gewindesteigung, oder eine Gewindbeschädigung annimmt* und die Muttern tauscht oder nachschneidet.

Es gibt viele Situationen, bei denen Schrauben nicht angeknallt werden dürfen, sondern die Drehmomente sehr genau eingehalten werden müssen. Bei Kork empfiehlt sich nach einer gewissen Zeit ein Nachziehen der Befestigungsschrauben.

huf


*) Gilt nicht für die obigen Tankschrauben.
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wettem Verified
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Re: Tankgebereinbau

Beitrag von wettem Verified »

Serienmäßig war ja eine Gummidichtung vorhanden.
Ich habe das auch so beibehalten, sie muß nur aus dem richtigen Material sein.
Viton geht, mit NBR hatte ich schon negative Erfahrungen.
Viele Grüße Mike
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