Hans-Uwe Fischer hat geschrieben:
Vor einger Zeit wurde eine Zukunftsstudie in einem bekannten DS-Buch vorgestellt. Das Design war für meinem Geschmack stimmig und war eine logische Weiterentwicklung der DS.
Vielleicht dieses hier? Das stammt von einem Steve Harper (damals designer bei Volvo) aus 1985, ich finde es perfekt.
[attachment 16071 NewDSSteveHarper.jpg]
(das Bild findet man auf Flickr)
Ganz schlimm!
Solche Studien gibt es etliche. Die DS ist dabei auffallend oft Opfer. Bietet sich ja auch an; sie hat auch heute noch etwas futuristisches. Obiger "Designer" hat tatsächlich gar nichts verstanden. Also nicht einmal die verdeckten Hinterräder. Denn die zeichnet er ja dann doch in "moderner" Manier deutlich ab. Weil halt wuchtige Räder und noch wuchtigere Kotflügel en vogue sind (Wie lange eigentlich noch? Das hängt uns doch schon seit Jahren zum Hals raus). Hier noch ein paar schlimme Kandidaten…
Pit hat geschrieben:
Wurde die HP wirklich auch in der Ente eingesetzt?
Nein, es wurde am Anfang der Entwicklung mit der HP experimentiert und das bekam man nicht in den Griff - daher wurde die Idee bei der Ente fallen gelassen und beim 15CV und beim HY an der Hinterachse dann funktionierend eingesetzt. HY nur Krankenwagen bzw. Feuerwehrfahrzeuge.
Soweit meine Erinnerung - ich habe es nur ein einziges Mal gelesen, weiß die Quelle nicht mehr und würde auch nicht drauf wetten, dass das Fakt ist. Vielleicht kann das jemand anderes bestätigen?
Viele Grüße
Ralph
Hallo Ralph,
im "Das große Citroën DS Buch" von Daniel Puiboube stehen auf Seite 15 folgende Sätze:
"...und noch im April 1944 rüstete er (Mages) einen Prototyp des 2 CV mit einer Gasfederung aus. Es wollte nicht so recht funktionieren, aber Boulanger ermutigte den jungen Konstrukteur zur Weiterarbeit. Im Sommer 1945 lief dann der erste luftgefederte 2CV auf dem Testgelände...."
Es steht da nichts von Hydropneumatik, sondern nur von Luftfederung. weiß jemand mehr?
So hat Albert Uderzo die DS bereits 1961 "weiterentwickelt". Veröffentlicht in L'Auto-Journal im Juil 1961 und von mir gefunden im Buch "La France au volant" von Xavier Chimits aus L'Auto-Journal in den Solar Editions, das ich letztes Jahr in Frankreich an einer Raststation gekauft habe.
Hallo Pit,
ich befürchte, Du hast Recht und ich habe die Luftfederung als HP abgespeichert.
Danke Dir und bin gespannt auf weitere Reaktionen
Viele Grüße
Ralph
Das Vorkriegsmodell des 2CV (wassergekühlter Zweizylinder Boxer, nur ein Scheinwerfer, Alu-Karosserie) hatte eine Drehstabfederung und war mehr oder weniger eine Studie ohne Serienreife, gebaut in Kleinstserie. Sehr leicht möglich, dass in diesem Zusammenhang auch mit alternativen Federungssystemen experimentiert wurde. Ich denke da an das Hydrolastic- System, das in den 60er- Jahren u.a. im Austin Mini zur Anwendung kam. Verglichen mit der Hydropneumatik ist das ein sehr einfaches System.
Eine echte Hydropneumatik bei einem A- Modell gab es einzig bei dem vom Ami8 abgeleiteten M35 mit dem Wankelmotor. Auch dieser blieb Kleinserie.
lg ...hannes
Pit hat geschrieben:
Hallo Ralph,
im "Das große Citroën DS Buch" von Daniel Puiboube stehen auf Seite 15 folgende Sätze:
"...und noch im April 1944 rüstete er (Mages) einen Prototyp des 2 CV mit einer Gasfederung aus. Es wollte nicht so recht funktionieren, aber Boulanger ermutigte den jungen Konstrukteur zur Weiterarbeit. Im Sommer 1945 lief dann der erste luftgefederte 2CV auf dem Testgelände...."
Es steht da nichts von Hydropneumatik, sondern nur von Luftfederung. weiß jemand mehr?
Grüße,
pit
Das erwähnte Buch ist in vielen Punkten fehlerhaft.
In frühen Prototypen des 2CV wurde in der Tat die Hydropneumatik erprobt. Es gibt sogar mindestens eine Filmaufnahme eines solchen Fahrzeugs. Ich recherchiere es mal bei Gelegenheit…