Re: Erfahrungen mit kontaktlosen Zündungen
Verfasst: Fr 11. Mär 2005, 00:03
Hallo Matthias,
> Luminition ersetzt den mechanischen Kontakt durch
> einen optischen Rotor. Der Unterschied zum
> normalen Kontaktverteiler besteht darin, dass es
> keinen Verschleiss mehr gibt, ansonsten verhaelt
> sie sich wie die mechanische Variante.
Nicht ganz richtig, wenn ich nicht irre ist die Lumenition, eine Transitor-Zündanlage - wobei der mechanische Kontakt durch eine Lichtschranke ersetzt wurde.
Den Unterschied zwischen normaler kontaktgesteuerter Zündung und kontaktgesteuerter Transistor-Zündung beschreibt Siggi sehr anschaulich.
> 123 misst die Motordrehzahl mit Hilfe von
> Hallsensoren alle Viertel Umdrehung und kann so
> mit Hilfe der einprogrammierten Kennlinien den
> Zuendzeitpunkt fuer jeden Zylinder individuell
> (optimal!) festlegen.
Es gibt jeweils nur eine Verstellkurve (außer bei ID19 s.o.), aber ich habe auch schon gehört (gelesen?), die 123 würde tatsächlich Drehzahlschwankungen zwischen den Zündvorgängen messen und dann für jeden Zylinder Individuell früher oder später zünden, um unrundem Leerlauf entgegenzuwirken - auf deren Website kann ich dazu aber nichts finden.
> Dies ist der Hauptvorteil der 123. Sie braucht kein separates Steuergeraet
> wie die Luminition, es sieht also optisch "originaler" aus.
Genau, kein extra Leistungsmodul, keine mechanische Fliehkraftverstellung, variabler Schließwinkel. Und man bekommt so ganz nebenbei einen neuen Verteiler, die ollen Mechanischen sind -wenn überhaupt neu zu bekommen- doch mindestens eben so teuer wie eine 123. Da kann man doch besser die 123 einbauen und fahren ohne den Alten zu strapaziern. Derweil in aller Ruhe den Mechanischen überholen und zwischenlagern und wenn die D ins Museum kommt baut man ihn halt wieder ein. Und bis dahin spart man sich das lästige Kontakte wechseln und Zündung einstellen - man sollte allerdings aufpassen, daß man es nicht ganz verlernt sonst springt Sie im Museum nicht mehr an...
Ach, ja und sollte die 123 mal kaputtgehen braucht man diese Fähigkeiten natürlich auch wieder.
> Luminition ersetzt den mechanischen Kontakt durch
> einen optischen Rotor. Der Unterschied zum
> normalen Kontaktverteiler besteht darin, dass es
> keinen Verschleiss mehr gibt, ansonsten verhaelt
> sie sich wie die mechanische Variante.
Nicht ganz richtig, wenn ich nicht irre ist die Lumenition, eine Transitor-Zündanlage - wobei der mechanische Kontakt durch eine Lichtschranke ersetzt wurde.
Den Unterschied zwischen normaler kontaktgesteuerter Zündung und kontaktgesteuerter Transistor-Zündung beschreibt Siggi sehr anschaulich.
> 123 misst die Motordrehzahl mit Hilfe von
> Hallsensoren alle Viertel Umdrehung und kann so
> mit Hilfe der einprogrammierten Kennlinien den
> Zuendzeitpunkt fuer jeden Zylinder individuell
> (optimal!) festlegen.
Es gibt jeweils nur eine Verstellkurve (außer bei ID19 s.o.), aber ich habe auch schon gehört (gelesen?), die 123 würde tatsächlich Drehzahlschwankungen zwischen den Zündvorgängen messen und dann für jeden Zylinder Individuell früher oder später zünden, um unrundem Leerlauf entgegenzuwirken - auf deren Website kann ich dazu aber nichts finden.
> Dies ist der Hauptvorteil der 123. Sie braucht kein separates Steuergeraet
> wie die Luminition, es sieht also optisch "originaler" aus.
Genau, kein extra Leistungsmodul, keine mechanische Fliehkraftverstellung, variabler Schließwinkel. Und man bekommt so ganz nebenbei einen neuen Verteiler, die ollen Mechanischen sind -wenn überhaupt neu zu bekommen- doch mindestens eben so teuer wie eine 123. Da kann man doch besser die 123 einbauen und fahren ohne den Alten zu strapaziern. Derweil in aller Ruhe den Mechanischen überholen und zwischenlagern und wenn die D ins Museum kommt baut man ihn halt wieder ein. Und bis dahin spart man sich das lästige Kontakte wechseln und Zündung einstellen - man sollte allerdings aufpassen, daß man es nicht ganz verlernt sonst springt Sie im Museum nicht mehr an...
Ach, ja und sollte die 123 mal kaputtgehen braucht man diese Fähigkeiten natürlich auch wieder.