Hallo,
es gibt Universalmanschetten oder "Dehnmanschetten". Diese werden mit Montagekegel bzw. druckluftbetriebener Gabel aufgezogen.
Die Lenkung zu zerlegen würd ich mir überlegen, auch "erfahrene" Werkstätten können hier nur Schaden anrichten. Außerdem gehören dann gleich alle O-Ringe getauscht (die Teflonringe könnte man ja nochmal einbauen, aber wer tut das letztendlich).
Die ganze Lenkung auszubauen und hinterher wieder einzurichten, sollte mit den im letzten Monat geposteten Anleitungen möglich sein, auch wenn man kein versierter Schrauber ist. Sonst ausbauen lassen (nach den ausgedruckten Anleitungen).
Gruß Georg
Lenkmanschette
Re: Lenkmanschette
Moin,
ist denn eine Lenkung auch im ausgebauten Zustand zu beurteilen oder zu prüfen?
Beste grüße
Uwe
ist denn eine Lenkung auch im ausgebauten Zustand zu beurteilen oder zu prüfen?
Beste grüße
Uwe
Beste Grüße, Uwe
-
Georg
Re: Lenkmanschette
@H.-U.: Danke für das Kompliment. Hat mir bei der DS19 premier modèle-Achsmanschette gute Dienste geleistet.
@Uwe: Die Dichtheit der Lenkung kannst Du in jedem Fall prüfen, einfach mal alle 4 der möglichen Zu-/Ableitungen des Kopfes unter Druck setzen und sehen, was passiert. Man kann auch zwei Manometer statt des Arbeitskolbens anschließen, dann weiß man, ob wirklich der volle Druck durchgesteuert wird und ob sich evtl. der Druck im Anschlag "verflüchtigt".
Umgekehrt kann man den Arbeitskolben im Schraubstock fixieren und ebenfalls eine Dichtheitsprobe machen, das ist natürlich sehr viel Aufwand an Adaptern und Phantasie... wichtig auf der Arbeitsseite, dass das Öl nicht zur Mitte der Lenkung und über die Teilung der Bleche in der Mitte in die Wölbung oben am Getriebe tropft und für die Funktion der Lenkung, dass, wenn man rechts den vollen Druck einsteuert, dieser nicht über die linke Kammer und den offenen Rücklauf verloren geht...
Das würd ich aber schon als Kür ansehen, Pflicht ist auf jeden Fall
1) den Druckregler des zu lenkenden Wagens auf relativ hohe Ein- und Abschalttdrücke zu tarieren (145-175 bar); damit schaltet (Klackert) der Wagen zwar wieder öfter als bei z.B. 130-175 bar, ABER: der mittlere Druck im System ist höher und die Lenkung sollte leichter drehen.
2) den Drucküberschneidungswert lt. Reparaturhandbuch in allen Ebenen zu kontrollieren (Einbau der Lenkung) und auf den korrekten Wert einzustellen.
Fazit: Lenkung in Ruhe lassen, wenn man mit der Funktion einverstanden ist und sie dicht ist (Kuhle am Getriebedeckel). Die Steuerseite ist nie ganz trocken. Manschetten tauschen, damit sie dicht bleibt - Dreck mag der innere Teflonring der Arbeitsseite wenig...
Ein- und Ausbau bekommt man mit 2-3 Versuchen hin... man muß nur das erste Mal hinter sich bringen
Gruß Georg
@Uwe: Die Dichtheit der Lenkung kannst Du in jedem Fall prüfen, einfach mal alle 4 der möglichen Zu-/Ableitungen des Kopfes unter Druck setzen und sehen, was passiert. Man kann auch zwei Manometer statt des Arbeitskolbens anschließen, dann weiß man, ob wirklich der volle Druck durchgesteuert wird und ob sich evtl. der Druck im Anschlag "verflüchtigt".
Umgekehrt kann man den Arbeitskolben im Schraubstock fixieren und ebenfalls eine Dichtheitsprobe machen, das ist natürlich sehr viel Aufwand an Adaptern und Phantasie... wichtig auf der Arbeitsseite, dass das Öl nicht zur Mitte der Lenkung und über die Teilung der Bleche in der Mitte in die Wölbung oben am Getriebe tropft und für die Funktion der Lenkung, dass, wenn man rechts den vollen Druck einsteuert, dieser nicht über die linke Kammer und den offenen Rücklauf verloren geht...
Das würd ich aber schon als Kür ansehen, Pflicht ist auf jeden Fall
1) den Druckregler des zu lenkenden Wagens auf relativ hohe Ein- und Abschalttdrücke zu tarieren (145-175 bar); damit schaltet (Klackert) der Wagen zwar wieder öfter als bei z.B. 130-175 bar, ABER: der mittlere Druck im System ist höher und die Lenkung sollte leichter drehen.
2) den Drucküberschneidungswert lt. Reparaturhandbuch in allen Ebenen zu kontrollieren (Einbau der Lenkung) und auf den korrekten Wert einzustellen.
Fazit: Lenkung in Ruhe lassen, wenn man mit der Funktion einverstanden ist und sie dicht ist (Kuhle am Getriebedeckel). Die Steuerseite ist nie ganz trocken. Manschetten tauschen, damit sie dicht bleibt - Dreck mag der innere Teflonring der Arbeitsseite wenig...
Ein- und Ausbau bekommt man mit 2-3 Versuchen hin... man muß nur das erste Mal hinter sich bringen
Gruß Georg