mit einem nativem Kunststoffdach ist eine DS/ID idealer Träger für eine Kunststoffdach mit eingelassenen Solarzellen. Wäre es bei Deinen Dachnachbauten möglich, Solarzellen einzugiessen/einzuarbeiten?
ich musste kürzlich das Dach meines Autos neu montieren. Während der stundenlangen Dichtmassenentfernerei hatte ich viel Zeit zum Nachdenken und erinnerte mich auch an die Geschichte mit dem "Glas"dach. Der Nachteil eines solchen Daches wäre doch, dass man von aussen in den inneren Teil des Dachrahmens (also wo die Kabel für die Innenleuchten verlaufen) und auf den hinteren "Überrollbügel" mit dem quer verlaufenden Dichtgummi schauen könnte. Beim Pallas würde man die Rückseite der Dachrahmenverkleidung sehen. Man müsste also m.E. in Erwägung ziehen, die Dachränder, ähnlich wie es bei den geklebten Scheiben vieler heutiger Autos gemacht wird, einzufärben. Hat da auch jemand anders schon drüber nachgedacht?
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
das Umformwerkzeug für die transparenten Dächer ist weitgehend fertig gestellt. Die ersten Teile werden produziert, sobald ich dies zeitlich einrichten kann.
Zu den gestellten Fragen / Anmerkungen:
@ Dietmar: Dächer können noch nicht erworben werden; falls bisher noch nicht geschehen, bitte ich alle Interessenten, ihr Interesse direkt bei mit per Email anzumelden (Kontakt siehe entsprechende HP oder hier im Forum an mich per PN).
@ Karl: Ich habe bereits Projekte mit Glasdächern und eingegossenen Solarzellen betreut. Prinzipiell wäre dies auch beim DS-Dach möglich. Allerdings wäre ein zweischaliger Aufbau nötig (Innen- und Außenscheibe), was eine deutlich aufwändigere Werkzeugerstellung nach sich ziehen würde (präzises Offset zwischen den Scheiben erforderlich). Zudem wären Material- und Prozessaufwand extrem hoch und würden den Kostenrahmen sprengen.
Empfehlenswerter ist hier der Einsatz von gedruckten OPV-Zellen ( polymerbasiert, siehe Beispielbild). Auch hier würden allerdings unverhältnismäßig hohe Kosten anstehen.
@ Robert: Da ich das Projekt "Transparentes Dach" ganzheitlich betrachte, berücksichtige ich die genannten Aspekte natürlich in meiner Planung. Hierzu folgende Aspekte:
- bei Non-Pallas reicht voraussichtlich ein umlaufender, dunkler Einleger im umlaufenden Dachrahmen, um die konstruktiven Bereiche abzudecken. Material und Ausführung werden definiert, sobald die ersten Dächer erstellt und ans Fahrzeug angepasst und montiert sind.
- Beim Pallas-Wulst wird dies etwas aufwändiger, sollte jedoch auch möglich sein.
- Der Heckscheibenbügel wird offen sichtbar sein, ähnlich wie bei der Heckscheibe bei geöffneter Klappe.
- Bei der dunkelsten der mittlerweile möglichen fünf Varianten ergibt sich eine von außen annähernd schwarze Anmutung, wodurch ein Kaschieren der Bereiche voraussichtlich komplett entfallen kann.
- Eine umlaufende Bedruckung mit einem Schwarzfeld, wie bei modernen geklebten Scheiben üblich, wäre möglich (die Firma, mit der das Dach realisiert wird, hat vor Ort eine große Siebdruckanlage, die Druckvorlagen kann ich selber erstellen), allerdings sehe ich dies bezüglich zeitgenössischer Aspekte als kritisch und habe eine solche Maßnahme derzeit nicht in Planung. Auf ausdrücklichen Wunsch wäre das aber möglich.
Unten auf dem Foto sind die Farbvarianten anhand von Materialmustern zu erkennen.
Sobald die ersten Dächer realisiert sind, informiere ich darüber.
Kann man so ein transparentes Dach auch optisch weiß einfärben, so dass von außen der Eindruck eines einheitlich hellen Dachs entstünde ?
Nicht zu jedem Auto passt ein schwarz getöntes Dach. Steht noch ein Stückpreis von 550,00 € (inkl. MwSt. ?) ? Kann man sagen, was die Anpassung und Einbau noch kosten würde ?
Zuletzt: tolles Projekt ! Die D-Modelle bieten sich wegen der austauschbaren Dachhaut sehr an. Es wär ein Umbau, der sich zugunsten der Originalität einfach rückgängig machen ließe.
Kann man so ein transparentes Dach auch optisch weiß einfärben, so dass von außen der Eindruck eines einheitlich hellen Dachs entstünde ?
Nicht zu jedem Auto passt ein schwarz getöntes Dach. Steht noch ein Stückpreis von 550,00 € (inkl. MwSt. ?) ? Kann man sagen, was die Anpassung und Einbau noch kosten würde ?
Zuletzt: tolles Projekt ! Die D-Modelle bieten sich wegen der austauschbaren Dachhaut sehr an. Es wär ein Umbau, der sich zugunsten der Originalität einfach rückgängig machen ließe.
Viele Grüße
Ronald[/quote]
Eine helle Optik funktioniert nur mit Eintrübung des Materials, wodurch das transparente Material opak wird und nicht mehr vollständig durchsichtig ist.
Ist das Dach voll transparent und ohne Einfärbung, ergibt sich allein durch die Reflektion des von oben kommenden Tageslichts eine "helle" Optik - natürlich verbunden mit starker Innenraumaufheizung, da die Filterung durch die Tönung dann fehlt.
Die Preisangabe steht nach wie vor für die umgeformte, beschichtete und unbeschnittene Dachhaut. Für die Anpassung und Montage plane ich einen standardisierten Prozess. Eine verlässliche Preisangabe kann ich erst nach Aufbau der ersten Muster abgeben.
Danke für die Antwort!
Fix entschieden: Bin mit einem dunkelgrauen (thermisch isolierten) Dach dabei!
Meine Daten schick ich Dir ins Büro.
Beste Grüße
Dietmar