Hallo, ich bin neu hier
Hallo, ich bin neu hier
Hallo Forumsmitglieder,
bereits seit längerem lese ich mit großem Interesse eure Threads, besonders die Themen rund um die Hydraulik.
Da ich euer Wissen nicht einfach schnorren wollte habe ich eben einen Mitgliedsantrag ausgefüllt.
Damit ihr mich ein bißchen einschätzen könnt erzähle ich euch jetzt ein wenig über mich und mein D-Modell...und wie ich dazu gekommen bin.
Meine Liebe zum DS erwachte ungefähr mit 16 Jahren, als mein Vater diesen Wagen, einen DS 23 i.e., fuhr. Später, Anfang 20, stolperte ich in Berlin zufällig in eine kleine Citroën-Werkstatt, die neben anderen Kunden einen Stamm von etwa 10 bis 15 DS-Fahrern hatte. Dort machte ich eine Lehre als KfZ-Mechaniker und kam intensiv mit der öligen und rostigen Realität der damals noch mehr oder wenig im Alltagsgebrauch befindlichen DS in Berührung. Oft mussten die Autos für wenig Geld über den TÜV geschweißt werden, der Wechsel von Feder- und Druckspeicherkugeln, HD-Pumpen, Kühlern, Ventile einstellen, der Austausch der hinteren RL-Manschetten und der Lenkungen waren wenn ich mich recht entsinne die häufigsten Arbeiten. Ein paar Kupplungen habe ich denke ich auch gemacht.
Unangenehm sind mir vor allem der Wechsel von Bremsventilen, das Einstellen der Handbremse und der Aus/Einbau der Gelenkwellen auf der Tripodenseite in Erinnerung.
Im Lauf der Lehrzeit entzauberte sich der ursprüngliche Fetisch und es machte für mich in der Tagesroutine keinen Unterschied, ob ich gerade an einem DS, CX, an einem Golf II oder an einem 190er schraubte. Die Mähr, daß Citroën so besonders kompliziert sein soll kann ich jedenfalls nicht bestätigen, bei jedem Hersteller habe ich mir irgendwo die Karten gelegt oder die Finger gebrochen...
Seltsamerweise war mir damals der Unterschied zwischen DS und ID überhaupt nicht klar, ebensowenig habe ich mich tiefergehend mit der Hydraulik auseinandergesetzt. Fehlerdiagnose und HA-Einstellen waren Sache des Chefs und ich habe mit relativ kleinem Horizont einfach nur an den Autos geschraubt.
Zum Ende der Lehrzeit war mir trotz der Affinität für das Auto klar daß ich noch was anderes machen musste...und begann ein Ingenieursstudium.
Für die folgenden 20 Jahre lief dann DS-mäßig ersteinmal garnichts. Erst diesen Sommerurlaub in der Provence ist es plötzlich, als ich an mehreren DS-Halden vorbeigefahren war, plötzlich wieder aufgeflammt.
Zurück in Deutschland fing ich an, im Internet auf den entsprechenden Seiten zu suchen, natürlich nach einem 23er IE....Halbautomat. Ich suchte nach einem Auto in der Preisklasse bis 15K€ das von der Karrosseriesubstanz her Top sein sollte.
Ich stieß dann nach einigen Flirts mit anderen Anbietern auf eine Website eines spanischen Anbieters nahe Barcelona. Ihr kennt ihn sicher, ich habe den entsprechenden Thread gelesen...
Ich interessierte mich für einen roten HA und flog mit 6000 € in bar und einem Endoskop dahin. Ich hatte mir fest vorgenommen beim geringsten Zweifel mit leeren Händen zurückzufliegen und die Reise als kleinen Extraurlaub zu verbuchen. Aber natürlich ist es schwer, konsequent zu bleiben wenn die Weichen eigentlich schon längst auf KAUFEN! gestellt sind. Und entsprechend geschwächt ist auch die Verhandlungsposition.
In Tona angelangt schauten wir uns ersteinmal den roten HA an, der kein originaler Pallas war (auf der Website auch so kommuniziert). Da ich eher ein Schrauber als ein Restaurierer bin war mir besonders der gute Zustand der Karrosserie und hier primär des Heck- Hinterachs- und Schwellerbereiches wichtig. Bereitwillig wurden alle von mir geforderten Bleche (Tankabdeckung, HA-Stabiabdeckung, hintere Kotflügel) demontiert und ich konnte mit meinem Endoskop in alle Bereiche hineinschauen. Auf alle Fragen habe ich umfassende und überzeugende Antworten bekommen. Vor der darauffolgenden Probefahrt wurde ich darauf hingewiesen, daß mit der Motorleistung des Fahrzeuges etwas nicht stimme, was ich dann auch nachvollziehen konnte. Der Wagen kam einfach nicht richtig in die Gänge, obwohl sich der Motor gesund anhörte. Möglicherweise nur ein Einstellungsproblem der HA. Da ich vorhatte, mit dem Auto per Achse nach Hause zu fahren war mir das aber zu heikel und ich entschied mich gegen den Roten (mit dem HA kenne ich mich nicht ausreichend aus denn der war ja bekanntlich Chefsache).
Da war erstmal die Enttäuschung groß, da das Auto mir von der Karrosse her wirklich gut gefallen hatte.
Da standen aber noch zwei weitere DS in der Halle. Ein ID 19 Gris Nacré und ein DSuper Bleu Camargue. Der ID war mir zu teuer also schaute ich den D Super (Bj 72, 5 Gang) an.
Blechmäßig war das Auto noch besser als der erste und auch vom Fahren sagte mir das Auto sofort zu. Ich habe mich dann relativ schnell und aus dem Bauch heraus für das Auto entschieden. OK, die Kupplung wird irgendwann soweit sein und die Lenkmanschetten sind defekt, aber sonst war eigentlich alles OK, auch keinerlei Ölverlust. Wir haben dann noch Luft aufgepumpt, die Kennzeichen dranmontiert und ich fuhr los.
Meine Erfahrungen mit dem Verkäufer waren sehr gut. Möglicherweise ist er, wie im betreffenden Thread geäußert, tatsächlich kein Technikprofi und schwerpunktmäßig eher ein Händler. Aber alle seine ausgestellten Fahrzeuge waren gut ausgesucht, unverbastelt und meiner Meinung nach mit Gefühl restauriert. Dazu gehört nach meinem Geschmack auch, daß nur das Notwendige gemacht wird und die Originalität so weit wie möglich, erhalten bleibt. Sein Know How liegt in der guten Vorauswahl der Fahrzeuge und dafür bin ich auch bereit etwas zu bezahlen. Je weniger später gemacht werden muss um das Auto in einen adäquaten Kundenzustand zu bringen um so besser für ihn (aber auch für den Kunden). Und die Liebe zum Fahrzeug war nicht nur Marketing. Vielleicht habe ich kein Schnäppchen gemacht aber ich habe ein reelles Fahrzeug bekommen mit dem ich erstmal (relativ) sorglos fahren kann.
Außerdem lief das ganze Geschäft sauber und transparent ab, alle meine Fragen wurden ohne Ausflüchte beantwortet.
Mein Fazit: Ich würde mir dort sofort wieder ein Auto kaufen (dann aber einen 23erIE). Sicher habe ich auch Glück gehabt. Alles läßt sich nicht vorher checken.
Auch mit der Entscheidung jetzt einen DSuper anstelle eines DS HA zu fahren bin ich ganz zufrieden, ich kann mich hier den vielen Foristen nur anschließen, die diese Variante wegen der einfacheren Technik empfehlen.
Auf dem Rückweg wurde es dann nochmal spannend:
Den ersten Schreck bekam ich nach 100km. Da zeigte die Tanknadel bereits halb leer. Danach fuhr ich allerdings noch weitere 500 km bis zum nächsten Tankstop. Davor gabs aber noch diverse andere Stops
Den zweiten Schreck bekam ich an der letzen Zahlstelle in Spanien vor der französischen Grenze. Die Außentemperaturen waren um die 35 Grad, pralle Sonne. Als ich in der Schlange vor der Zahlstelle stand ging die rote Lampe an. Ich fuhr noch ein paar 100 m weiter und stellte ersteinmal ab. Er war wirklich heiß, es blubberte aus dem Kühler raus. Ich rief in Tona an und und fragte Juan, wo eine DS Werkstatt in der Nähe sei. Er empfahl mir Hidraulique bei Narbonne (ca. 40 km weiter). Ich ließ den Motor erstmal abkühlen und fuhr dann vorsichtig die lange Steigung bis zur französischen Grenze hoch und ließ den Wagen dann bis zur nächsten Raststätte bergab rollen. Dort kaufte ich mir Spannriemen, stellte die Motorhaube ca. 5 cm auf und band sie in dieser Position fest. Dann stellte ich die Heizung und das Gebläse an (bei 35°C Aussentemperatur) und fuhr mit 80 km/h und offenem Fenster die nächsten 20 km nach Narbonne. Dort ließ ich das Thermostat ausbauen und die Zündung zurücknehmen. Und dann fuhr ich vorsichtig weiter mit maximal 110 km/h. Und 2 Tage später war ich dann ziemlich KO in Berlin. Verbrauch: unter 8 Liter/100 km.
Seitdem habe ich mit dem (zweireihigen) Kühler und neuem Thermostat bei der hiesigen Witterung keine Probleme gehabt. Mal sehen was der nächste Sommer bringt.
Inzwischen habe ich nur kleinere Wartungs- und Einstellarbeiten am Auto gemacht und bin inklusive Rückfahrt etwa 8000 km gefahren.
Jetzt steht er bereits im Winterlager. Als Winterarbeit habe ich mir in den Kopf gesetzt, die Lenkung selbst zu überholen. Ich habe alles im Forum gelesen was zu den Stichworten Servolenkung und Drucküberschneidung gibt und dank der Threads viele interessante Links auf französische Seiten entdeckt in denen die Überholung gut anhand von Bildern erklärt wird. Das ist aber sicher trotzdem eine Herausforderung. Ein Zweifel sind die Dichtsätze, die man auf den ET-Seiten angeboten bekommt. Ist das das Beste was man bekommen kann oder gibt es vielleicht noch eine andere Quelle?
Ich hoffe ich habe euch mit meiner Lebensgeschichte und dem Abenteuerbericht nicht gelangweilt.
Viele Grüße
Dominik
PS: Hier ein Link zu Fotos vom Auto...Bilder DSuper
bereits seit längerem lese ich mit großem Interesse eure Threads, besonders die Themen rund um die Hydraulik.
Da ich euer Wissen nicht einfach schnorren wollte habe ich eben einen Mitgliedsantrag ausgefüllt.
Damit ihr mich ein bißchen einschätzen könnt erzähle ich euch jetzt ein wenig über mich und mein D-Modell...und wie ich dazu gekommen bin.
Meine Liebe zum DS erwachte ungefähr mit 16 Jahren, als mein Vater diesen Wagen, einen DS 23 i.e., fuhr. Später, Anfang 20, stolperte ich in Berlin zufällig in eine kleine Citroën-Werkstatt, die neben anderen Kunden einen Stamm von etwa 10 bis 15 DS-Fahrern hatte. Dort machte ich eine Lehre als KfZ-Mechaniker und kam intensiv mit der öligen und rostigen Realität der damals noch mehr oder wenig im Alltagsgebrauch befindlichen DS in Berührung. Oft mussten die Autos für wenig Geld über den TÜV geschweißt werden, der Wechsel von Feder- und Druckspeicherkugeln, HD-Pumpen, Kühlern, Ventile einstellen, der Austausch der hinteren RL-Manschetten und der Lenkungen waren wenn ich mich recht entsinne die häufigsten Arbeiten. Ein paar Kupplungen habe ich denke ich auch gemacht.
Unangenehm sind mir vor allem der Wechsel von Bremsventilen, das Einstellen der Handbremse und der Aus/Einbau der Gelenkwellen auf der Tripodenseite in Erinnerung.
Im Lauf der Lehrzeit entzauberte sich der ursprüngliche Fetisch und es machte für mich in der Tagesroutine keinen Unterschied, ob ich gerade an einem DS, CX, an einem Golf II oder an einem 190er schraubte. Die Mähr, daß Citroën so besonders kompliziert sein soll kann ich jedenfalls nicht bestätigen, bei jedem Hersteller habe ich mir irgendwo die Karten gelegt oder die Finger gebrochen...
Seltsamerweise war mir damals der Unterschied zwischen DS und ID überhaupt nicht klar, ebensowenig habe ich mich tiefergehend mit der Hydraulik auseinandergesetzt. Fehlerdiagnose und HA-Einstellen waren Sache des Chefs und ich habe mit relativ kleinem Horizont einfach nur an den Autos geschraubt.
Zum Ende der Lehrzeit war mir trotz der Affinität für das Auto klar daß ich noch was anderes machen musste...und begann ein Ingenieursstudium.
Für die folgenden 20 Jahre lief dann DS-mäßig ersteinmal garnichts. Erst diesen Sommerurlaub in der Provence ist es plötzlich, als ich an mehreren DS-Halden vorbeigefahren war, plötzlich wieder aufgeflammt.
Zurück in Deutschland fing ich an, im Internet auf den entsprechenden Seiten zu suchen, natürlich nach einem 23er IE....Halbautomat. Ich suchte nach einem Auto in der Preisklasse bis 15K€ das von der Karrosseriesubstanz her Top sein sollte.
Ich stieß dann nach einigen Flirts mit anderen Anbietern auf eine Website eines spanischen Anbieters nahe Barcelona. Ihr kennt ihn sicher, ich habe den entsprechenden Thread gelesen...
Ich interessierte mich für einen roten HA und flog mit 6000 € in bar und einem Endoskop dahin. Ich hatte mir fest vorgenommen beim geringsten Zweifel mit leeren Händen zurückzufliegen und die Reise als kleinen Extraurlaub zu verbuchen. Aber natürlich ist es schwer, konsequent zu bleiben wenn die Weichen eigentlich schon längst auf KAUFEN! gestellt sind. Und entsprechend geschwächt ist auch die Verhandlungsposition.
In Tona angelangt schauten wir uns ersteinmal den roten HA an, der kein originaler Pallas war (auf der Website auch so kommuniziert). Da ich eher ein Schrauber als ein Restaurierer bin war mir besonders der gute Zustand der Karrosserie und hier primär des Heck- Hinterachs- und Schwellerbereiches wichtig. Bereitwillig wurden alle von mir geforderten Bleche (Tankabdeckung, HA-Stabiabdeckung, hintere Kotflügel) demontiert und ich konnte mit meinem Endoskop in alle Bereiche hineinschauen. Auf alle Fragen habe ich umfassende und überzeugende Antworten bekommen. Vor der darauffolgenden Probefahrt wurde ich darauf hingewiesen, daß mit der Motorleistung des Fahrzeuges etwas nicht stimme, was ich dann auch nachvollziehen konnte. Der Wagen kam einfach nicht richtig in die Gänge, obwohl sich der Motor gesund anhörte. Möglicherweise nur ein Einstellungsproblem der HA. Da ich vorhatte, mit dem Auto per Achse nach Hause zu fahren war mir das aber zu heikel und ich entschied mich gegen den Roten (mit dem HA kenne ich mich nicht ausreichend aus denn der war ja bekanntlich Chefsache).
Da war erstmal die Enttäuschung groß, da das Auto mir von der Karrosse her wirklich gut gefallen hatte.
Da standen aber noch zwei weitere DS in der Halle. Ein ID 19 Gris Nacré und ein DSuper Bleu Camargue. Der ID war mir zu teuer also schaute ich den D Super (Bj 72, 5 Gang) an.
Blechmäßig war das Auto noch besser als der erste und auch vom Fahren sagte mir das Auto sofort zu. Ich habe mich dann relativ schnell und aus dem Bauch heraus für das Auto entschieden. OK, die Kupplung wird irgendwann soweit sein und die Lenkmanschetten sind defekt, aber sonst war eigentlich alles OK, auch keinerlei Ölverlust. Wir haben dann noch Luft aufgepumpt, die Kennzeichen dranmontiert und ich fuhr los.
Meine Erfahrungen mit dem Verkäufer waren sehr gut. Möglicherweise ist er, wie im betreffenden Thread geäußert, tatsächlich kein Technikprofi und schwerpunktmäßig eher ein Händler. Aber alle seine ausgestellten Fahrzeuge waren gut ausgesucht, unverbastelt und meiner Meinung nach mit Gefühl restauriert. Dazu gehört nach meinem Geschmack auch, daß nur das Notwendige gemacht wird und die Originalität so weit wie möglich, erhalten bleibt. Sein Know How liegt in der guten Vorauswahl der Fahrzeuge und dafür bin ich auch bereit etwas zu bezahlen. Je weniger später gemacht werden muss um das Auto in einen adäquaten Kundenzustand zu bringen um so besser für ihn (aber auch für den Kunden). Und die Liebe zum Fahrzeug war nicht nur Marketing. Vielleicht habe ich kein Schnäppchen gemacht aber ich habe ein reelles Fahrzeug bekommen mit dem ich erstmal (relativ) sorglos fahren kann.
Außerdem lief das ganze Geschäft sauber und transparent ab, alle meine Fragen wurden ohne Ausflüchte beantwortet.
Mein Fazit: Ich würde mir dort sofort wieder ein Auto kaufen (dann aber einen 23erIE). Sicher habe ich auch Glück gehabt. Alles läßt sich nicht vorher checken.
Auch mit der Entscheidung jetzt einen DSuper anstelle eines DS HA zu fahren bin ich ganz zufrieden, ich kann mich hier den vielen Foristen nur anschließen, die diese Variante wegen der einfacheren Technik empfehlen.
Auf dem Rückweg wurde es dann nochmal spannend:
Den ersten Schreck bekam ich nach 100km. Da zeigte die Tanknadel bereits halb leer. Danach fuhr ich allerdings noch weitere 500 km bis zum nächsten Tankstop. Davor gabs aber noch diverse andere Stops
Den zweiten Schreck bekam ich an der letzen Zahlstelle in Spanien vor der französischen Grenze. Die Außentemperaturen waren um die 35 Grad, pralle Sonne. Als ich in der Schlange vor der Zahlstelle stand ging die rote Lampe an. Ich fuhr noch ein paar 100 m weiter und stellte ersteinmal ab. Er war wirklich heiß, es blubberte aus dem Kühler raus. Ich rief in Tona an und und fragte Juan, wo eine DS Werkstatt in der Nähe sei. Er empfahl mir Hidraulique bei Narbonne (ca. 40 km weiter). Ich ließ den Motor erstmal abkühlen und fuhr dann vorsichtig die lange Steigung bis zur französischen Grenze hoch und ließ den Wagen dann bis zur nächsten Raststätte bergab rollen. Dort kaufte ich mir Spannriemen, stellte die Motorhaube ca. 5 cm auf und band sie in dieser Position fest. Dann stellte ich die Heizung und das Gebläse an (bei 35°C Aussentemperatur) und fuhr mit 80 km/h und offenem Fenster die nächsten 20 km nach Narbonne. Dort ließ ich das Thermostat ausbauen und die Zündung zurücknehmen. Und dann fuhr ich vorsichtig weiter mit maximal 110 km/h. Und 2 Tage später war ich dann ziemlich KO in Berlin. Verbrauch: unter 8 Liter/100 km.
Seitdem habe ich mit dem (zweireihigen) Kühler und neuem Thermostat bei der hiesigen Witterung keine Probleme gehabt. Mal sehen was der nächste Sommer bringt.
Inzwischen habe ich nur kleinere Wartungs- und Einstellarbeiten am Auto gemacht und bin inklusive Rückfahrt etwa 8000 km gefahren.
Jetzt steht er bereits im Winterlager. Als Winterarbeit habe ich mir in den Kopf gesetzt, die Lenkung selbst zu überholen. Ich habe alles im Forum gelesen was zu den Stichworten Servolenkung und Drucküberschneidung gibt und dank der Threads viele interessante Links auf französische Seiten entdeckt in denen die Überholung gut anhand von Bildern erklärt wird. Das ist aber sicher trotzdem eine Herausforderung. Ein Zweifel sind die Dichtsätze, die man auf den ET-Seiten angeboten bekommt. Ist das das Beste was man bekommen kann oder gibt es vielleicht noch eine andere Quelle?
Ich hoffe ich habe euch mit meiner Lebensgeschichte und dem Abenteuerbericht nicht gelangweilt.
Viele Grüße
Dominik
PS: Hier ein Link zu Fotos vom Auto...Bilder DSuper
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symphatique
- Beiträge: 1656
- Registriert: Do 15. Feb 2007, 23:51
Re: Hallo, ich bin neu hier
Bienvenue Dominik,
sehr schönes Auto!!
Schön auch, daß man durch Deine Erzählung einschätzen kann, mit welchen Tipps man Dir weiterhelfen kann ohne Angst zu haben, mit z.B. Bremsen-oder Lenkungsreparaturempfehlungen den Fragenden zu überfordern oder gar zu gefährden...
Ich empfehle für Deine Mademoiselle einen frischen Kühler, einfach weil Du dann darauf keine Rücksicht mehr nehmen musst und das Fahren dann mehr Spass macht (als die Kohle in der Tasche, die Du vielleicht sparst). Hätte ich an Deiner Stelle schon in Frankreich gemacht...
MfG
Volker
sehr schönes Auto!!
Schön auch, daß man durch Deine Erzählung einschätzen kann, mit welchen Tipps man Dir weiterhelfen kann ohne Angst zu haben, mit z.B. Bremsen-oder Lenkungsreparaturempfehlungen den Fragenden zu überfordern oder gar zu gefährden...
Ich empfehle für Deine Mademoiselle einen frischen Kühler, einfach weil Du dann darauf keine Rücksicht mehr nehmen musst und das Fahren dann mehr Spass macht (als die Kohle in der Tasche, die Du vielleicht sparst). Hätte ich an Deiner Stelle schon in Frankreich gemacht...
MfG
Volker
"Das is´nich´kaputt! Das kann man reparieren!"
Re: Hallo, ich bin neu hier
Herzlich Willkommen,
aber Vorsicht, hier gibt es jetzt strenge Regeln:
read.php?1,85719,88994#msg-88994
Gruß
Gerhard
aber Vorsicht, hier gibt es jetzt strenge Regeln:
read.php?1,85719,88994#msg-88994
Gruß
Gerhard
[img]https://www.dsclub.de/forum/file.php/6/12371/Motorfarbe_klein.gif[/img]
Re: Hallo, ich bin neu hier
Hallo Dominik,
nett geschrieben - überhaupt nicht langweilig
schönes Auto - schöne Farbe, auch das Dach!
viel Spass damit!
- und herzlich willkommen!
)
grüsse karl
nett geschrieben - überhaupt nicht langweilig
schönes Auto - schöne Farbe, auch das Dach!
viel Spass damit!
- und herzlich willkommen!
grüsse karl
Re: Hallo, ich bin neu hier
Hallo Dominik,
beneidenswert Deine Vorgeschichte.
Gute Voraussetzung um die schöne DS der Nachwelt zu erhalten.
Meine sieht sehr ähnlich aus, über Wartung, reinigen und Kleinigkeiten zu reparieren,
bin ich aber noch nicht hinaus gekommen.
Dafür habe ich aber schon bald zwei Jahre ausgesprochen genießen dürfen....
Allzeit genug LHM...!
beneidenswert Deine Vorgeschichte.
Gute Voraussetzung um die schöne DS der Nachwelt zu erhalten.
Meine sieht sehr ähnlich aus, über Wartung, reinigen und Kleinigkeiten zu reparieren,
bin ich aber noch nicht hinaus gekommen.
Dafür habe ich aber schon bald zwei Jahre ausgesprochen genießen dürfen....
Allzeit genug LHM...!
Viele Grüße,
Harald
"... alles ist immer in Bewegung, irgendwohin..!"
http://auto.gaffry.de
Harald
"... alles ist immer in Bewegung, irgendwohin..!"
http://auto.gaffry.de
Re: Hallo, ich bin neu hier
Salut,
da Du ja bei Berlin wohnst, kannst Du gerne beim Berliner Stammtisch vorbeischauen. Findet morgen (5.12.) ab 19 Uhr im Restaurant Trofeo in der Classic Remise in Moabit statt.
bonne route,
Frank
da Du ja bei Berlin wohnst, kannst Du gerne beim Berliner Stammtisch vorbeischauen. Findet morgen (5.12.) ab 19 Uhr im Restaurant Trofeo in der Classic Remise in Moabit statt.
bonne route,
Frank
Re: Hallo, ich bin neu hier
Hallo Dominik,
Glückwunsch zu deinem ganz persönlichen Abenteuer. Das ist sicher wichtiger Teil vom Hobby.
Deine Frage zur Lenkung ging was unter.
Ohne persönliche Erfahrung mit einer Überholung:
Warum möchtest du denn an die Lenkung? Undicht oder schwergängig?
Wenn du das konkretisierst können die Spezis besser helfen.
Soweit ich das verstehe, kann man selbst nichts an den Steuerventilen nichts reißen. Nur wenn du Undichtigkeiten an den Betätigungszylindern hast ist der Dichtungswechsel zielführend.
just my 5 cent
Andreas
Glückwunsch zu deinem ganz persönlichen Abenteuer. Das ist sicher wichtiger Teil vom Hobby.
Deine Frage zur Lenkung ging was unter.
Ohne persönliche Erfahrung mit einer Überholung:
Warum möchtest du denn an die Lenkung? Undicht oder schwergängig?
Wenn du das konkretisierst können die Spezis besser helfen.
Soweit ich das verstehe, kann man selbst nichts an den Steuerventilen nichts reißen. Nur wenn du Undichtigkeiten an den Betätigungszylindern hast ist der Dichtungswechsel zielführend.
just my 5 cent
Andreas
-
DS20_break Verified
- Beiträge: 3522
- Registriert: Mo 30. Aug 2010, 23:10
Re: Hallo, ich bin neu hier
Hallo Dominik,
herzlich willkommen. Deine Madame hat die gleiche Farbe wie meine(r).
Mein Rat, bevor du einen Schraubenschlüssel in die Hand nimmst besorge dir die zu deinem Modell gehörenden Reparaturanleitungen/Ersatzteillisten. Ohne die bist du trotz deiner Vorbildung verloren. Hinweise zur Literatur gibt's ja genug hier.
Sag mal, das mitgenommene Geld hat gereicht? Oder nur für die Anzahlung?
Immer genug LHM im Behälter, und
herzlich willkommen. Deine Madame hat die gleiche Farbe wie meine(r).
Mein Rat, bevor du einen Schraubenschlüssel in die Hand nimmst besorge dir die zu deinem Modell gehörenden Reparaturanleitungen/Ersatzteillisten. Ohne die bist du trotz deiner Vorbildung verloren. Hinweise zur Literatur gibt's ja genug hier.
Sag mal, das mitgenommene Geld hat gereicht? Oder nur für die Anzahlung?
Immer genug LHM im Behälter, und
"Mach Dir keine Gedanken, wenn sie nicht auf Realität beruhen!"
erdgebundene Grüße,
Hardy
erdgebundene Grüße,
Hardy
Re: Hallo, ich bin neu hier
Hallo Dominik, schönes Auto, viel Spaß damit.
Wie hast Du denn den deutschen TÜV von den gelben Fernscheinwerfern überzeugt?
Wie hast Du denn den deutschen TÜV von den gelben Fernscheinwerfern überzeugt?
- Michael Klette
- Beiträge: 1394
- Registriert: Mo 21. Apr 2003, 10:58
Re: Hallo, ich bin neu hier
Also ich muss meinen TÜV-Mann auch seit Jahren nicht von meinen gelben Fernscheinwerfern überzeugen. Die waren noch nie Thema bei einer Abnahme. In Solingen kenne ich noch eine weitere ID mit gelben Zusatzscheinwerfern.
Gruß Michael
Gruß Michael