Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber
Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber
Im vergangenen Jahr habe ich erstmalig eines von diesen "Klassiker- bzw. Oldtimerölen" in meine 58er DS gefüllt (namhafter bekannter Hersteller). Ich möchte hier auch keine neue Öldiskussion mit den hinreichend bekannten technischen Abhandlungen auslösen, sondern lediglich meine Beobachtung schildern.
In der Vergangenheit hatte ich immer moderne Mehrbereichsöle aus dem mittleren Preissegment verwendet. Ölwechsel führe ich nach spätestens 5.000 Km bzw. mindestens jährlich durch. Die abgelassenen Öle zeigten immer nur normale Verfärbungen und wirkten noch durchaus frisch. Da die Experten mich seit Jahren ermahnen, habe ich dann den Wechsel auf besagtes und empfohlenes Oldtimeröl vollzogen.
Gestern dann ein regelrechter Schock. Was da aus dem Motor lief, war eine pechschwarze und stinkende Drecksbrühe, nach nicht einmal 2.000 Kilometern. Also erst einmal nix wie hin zum nächstgelegenen Kfz-Zubehör und modernes Mehrbereichsöl eingekauft.
Ich bin nur Hobby-Schrauber und kein Experte mit fundierten Kenntnissen des Kfz-Handwerks.
Jedenfalls habe ich für mich gestern entschieden, wieder die modernen Mehrbereichsöle wie in all den Jahren davor zu verwenden.
Gruß,
Ralf
In der Vergangenheit hatte ich immer moderne Mehrbereichsöle aus dem mittleren Preissegment verwendet. Ölwechsel führe ich nach spätestens 5.000 Km bzw. mindestens jährlich durch. Die abgelassenen Öle zeigten immer nur normale Verfärbungen und wirkten noch durchaus frisch. Da die Experten mich seit Jahren ermahnen, habe ich dann den Wechsel auf besagtes und empfohlenes Oldtimeröl vollzogen.
Gestern dann ein regelrechter Schock. Was da aus dem Motor lief, war eine pechschwarze und stinkende Drecksbrühe, nach nicht einmal 2.000 Kilometern. Also erst einmal nix wie hin zum nächstgelegenen Kfz-Zubehör und modernes Mehrbereichsöl eingekauft.
Ich bin nur Hobby-Schrauber und kein Experte mit fundierten Kenntnissen des Kfz-Handwerks.
Jedenfalls habe ich für mich gestern entschieden, wieder die modernen Mehrbereichsöle wie in all den Jahren davor zu verwenden.
Gruß,
Ralf
DS 19, 29. Jan. 1958 - http://rsa-rgs.blogspot.de / AMI 8 Break Okt. 1976 / Renault Megane Grandtour TCe 140 EDC, 06.25, Titanium-Grau /BMW 2er Active Tourer 218i, 03.2025, Alpinweiß, adaptives Fahrwerk / Mini Cooper Cabrio, 03.2022 Chili Red, 7-Gang DKG
Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber
Hallo Ralf
Interessant. Kannst du bitte auch verraten was du als Oldtimer Öl und als modernes Öl genommen hast? Also Marke, Produktnamen und Viskosität.
Prinzipiell soll ein Öl schwarz werden. Das ist an sich kein Grund zur Besorgnis.
Gruß
Andreas
Interessant. Kannst du bitte auch verraten was du als Oldtimer Öl und als modernes Öl genommen hast? Also Marke, Produktnamen und Viskosität.
Prinzipiell soll ein Öl schwarz werden. Das ist an sich kein Grund zur Besorgnis.
Gruß
Andreas
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Bernhard(Süd) Verified
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- Registriert: Mo 16. Okt 2006, 17:00
Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber
Hallo,
...ich meine, nur ein Mderöl im Dieselmotor wird rasch regelrecht schwarz, das in Benzinmotoren wird sich dagegen sehr allmählich von hell- nach dunkelbraun verfärben.
Auch ich habe bisher im Langhubermotor stets alle 2000...5000 km handelsübliches Mehrbereichsöl 20-40 oder 20-50 verwendet, mit dem genannten Effekt nur allmählicher Verfärbung.
Grüsse:
be
...ich meine, nur ein Mderöl im Dieselmotor wird rasch regelrecht schwarz, das in Benzinmotoren wird sich dagegen sehr allmählich von hell- nach dunkelbraun verfärben.
Auch ich habe bisher im Langhubermotor stets alle 2000...5000 km handelsübliches Mehrbereichsöl 20-40 oder 20-50 verwendet, mit dem genannten Effekt nur allmählicher Verfärbung.
Grüsse:
be
(Citroenfahrer seit 1980, wie schön :-) )
Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber
Ich hatte letztes Jahr "A.T.U. Basic 15W40" eingefüllt, weil es
a.) nach Angabe auf dem Etikett rein mineralisch ist, und
b.) der Viskosität in der Bedienungsanleitung, 10W30, am ähnlichsten schien.
Nach 3800km habe ich es dann gewechselt. Es war schwarz und roch brenzelig.
Jetzt habe ich "unlegiertes" Wagner Oldtimeröl 20W50 drin, und werde es 5000km fahren.
Allmählich wandelt sich meine Einstellung zum Öl von:
"Hier steh' ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor"
zu
"Wie man es macht, macht man es verkehrt"
Klemens
a.) nach Angabe auf dem Etikett rein mineralisch ist, und
b.) der Viskosität in der Bedienungsanleitung, 10W30, am ähnlichsten schien.
Nach 3800km habe ich es dann gewechselt. Es war schwarz und roch brenzelig.
Jetzt habe ich "unlegiertes" Wagner Oldtimeröl 20W50 drin, und werde es 5000km fahren.
Allmählich wandelt sich meine Einstellung zum Öl von:
"Hier steh' ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor"
zu
"Wie man es macht, macht man es verkehrt"
Klemens
[i]"Wer in meinen Beiträgen Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten"[/i]
(DS 19M, Ez 7/1963 in Stuttgart)
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Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber
[quote=Bernhard(Süd)]
Mderöl
[/quote]
Nix versteh... ???
Mderöl
[/quote]
Nix versteh... ???
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Carsten_SM
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Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber
"Wennä, was macht das Moderboot ?"
... "is vermodert".....
Carsten
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Carsten
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Bernhard(Süd) Verified
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- Registriert: Mo 16. Okt 2006, 17:00
Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber
...jauu Caa`stn, von doheä kummdat! Un tudatt noudd, daddad Ööl sooo brennslich riichn dout???
Tschüü`, be
Tschüü`, be
(Citroenfahrer seit 1980, wie schön :-) )
Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber
Also,
den Hersteller von dem Öl werde ich hier nicht öffentlich nennen. Ich bin in der Klassikerszene durchaus bekannt und habe keine Lust auf Verwarnungen bzw. Schadenersatzforderungen.
Den Ölwechsel führe ich immer bei betriebswarmen Motor durch. Zunächst kam dann auch wie gewohnt die heiße Brühe aus dem Ablassloch geschossen, gefolgt von einer pechschwarzen gallertartigen Gelee, die sich glibberig aus dem Ablassloch schlängelte um dann in die Auffangschale zu platschen.
Dieser Aggregatzustand war auch beim Entleeren der Auffangwanne noch feststellbar.
Vielleicht ist das ja auch genau der gewünschte Effekt?
Allerdings kann ich mir kaum vostellen, dem Motor einen Gefallen zu erweisen, wenn sich eine derartige Pampe durch die Ölkanäle bzw. -bohrungen zwängen muss.
Von daher zunächst wieder modernes Leichtlauföl 10W-40, von der Marke die auch die Briten für ihre Reihensechser und V8 empfehlen.
Gruß,
Ralf
den Hersteller von dem Öl werde ich hier nicht öffentlich nennen. Ich bin in der Klassikerszene durchaus bekannt und habe keine Lust auf Verwarnungen bzw. Schadenersatzforderungen.
Den Ölwechsel führe ich immer bei betriebswarmen Motor durch. Zunächst kam dann auch wie gewohnt die heiße Brühe aus dem Ablassloch geschossen, gefolgt von einer pechschwarzen gallertartigen Gelee, die sich glibberig aus dem Ablassloch schlängelte um dann in die Auffangschale zu platschen.
Dieser Aggregatzustand war auch beim Entleeren der Auffangwanne noch feststellbar.
Vielleicht ist das ja auch genau der gewünschte Effekt?
Allerdings kann ich mir kaum vostellen, dem Motor einen Gefallen zu erweisen, wenn sich eine derartige Pampe durch die Ölkanäle bzw. -bohrungen zwängen muss.
Von daher zunächst wieder modernes Leichtlauföl 10W-40, von der Marke die auch die Briten für ihre Reihensechser und V8 empfehlen.
Gruß,
Ralf
DS 19, 29. Jan. 1958 - http://rsa-rgs.blogspot.de / AMI 8 Break Okt. 1976 / Renault Megane Grandtour TCe 140 EDC, 06.25, Titanium-Grau /BMW 2er Active Tourer 218i, 03.2025, Alpinweiß, adaptives Fahrwerk / Mini Cooper Cabrio, 03.2022 Chili Red, 7-Gang DKG
Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber
Dieter Korp schrieb einst, dass die verlängerten Ölwechselintervalle von 2500 - 4000 - 5000 zu 7500km weniger auf eine Verbesserung der Motortechnik zurückzuführen seien, als auf eine Verbesserung der Öle.
Insoweit ist es vielleicht normal, dass ein wirklich nach alter Rezeptur hergestelltes Oldtimeröl nach 5000km so aussieht, dass man es gerne wechselt?
Ich war eigentlich auch immer der naiven Auffassung, dass die Schmutzstoffe bei einem Öl in der Schwebe gehalten werden sollten, damit sie beim Wechsel mit rauskommen. Und wenn man den Ölwechsel häufiger macht, als bei modernen Autos, dann sollte sich natürlich auch gar nicht erst soviel Dreck ansammeln.
Wenn man aber ewig Öl gefahren ist, dass den Dreck in der Ölwanne ablagert, und dann auf ein Öl umsteigt, das ihn anlöst, dann kommt vielleicht der Glibber am Boden der Ölwanne irgendwann raus?
Vielleicht heisst "schwarzes Öl" schlicht und einfach altmodisches mineralisches Öl, und braunes Öl ist ein modernes Langlauföl, das noch nicht am Ende seiner Lebensdauer angekommen ist?
Unabhängig mal davon, was diese beiden Öltypen jeweils im Inneren der Motors anstellen.
Klemens
Insoweit ist es vielleicht normal, dass ein wirklich nach alter Rezeptur hergestelltes Oldtimeröl nach 5000km so aussieht, dass man es gerne wechselt?
Ich war eigentlich auch immer der naiven Auffassung, dass die Schmutzstoffe bei einem Öl in der Schwebe gehalten werden sollten, damit sie beim Wechsel mit rauskommen. Und wenn man den Ölwechsel häufiger macht, als bei modernen Autos, dann sollte sich natürlich auch gar nicht erst soviel Dreck ansammeln.
Wenn man aber ewig Öl gefahren ist, dass den Dreck in der Ölwanne ablagert, und dann auf ein Öl umsteigt, das ihn anlöst, dann kommt vielleicht der Glibber am Boden der Ölwanne irgendwann raus?
Vielleicht heisst "schwarzes Öl" schlicht und einfach altmodisches mineralisches Öl, und braunes Öl ist ein modernes Langlauföl, das noch nicht am Ende seiner Lebensdauer angekommen ist?
Unabhängig mal davon, was diese beiden Öltypen jeweils im Inneren der Motors anstellen.
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(DS 19M, Ez 7/1963 in Stuttgart)
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Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber
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mach dir die richtigen Gedanken und genieße dein Auto,
Hardy
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"Mach Dir keine Gedanken, wenn sie nicht auf Realität beruhen!"
erdgebundene Grüße,
Hardy
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