Hallo Technik-Experten,
in der HP-AUSGABE 1993-2, Seite 42, wird empfohlen, im Getriebe unter dem Getriebedeckel eine Schraube zu überprüfen, die sich evtl. durch nicht ausreichende Sicherung (nur Schlag mit dem Körner) lösen kann.
Auf dem Rand der Schraube ist eine Schnecke angebracht sein, die die Tachowelle antreibt.
Beim 5-Gang-Schaltgetriebe sitzt die Schraube auf dem Zahnrad des 5. Gangs.
Klingt für mich vernünftig, das mal zu überprüfen. Scheint auch nicht so schwierig zu sein.
Meine Frage:
Hat jemand von Euch dies schon überprüft?
Falls ja, bei wem war die Schraube tatsächlich locker?
Hatte gar jemand einen Getriebeschaden durch die gelöste Schraube?
Danke.
Gruß Thorsten
HP-AUSGABE 1993-2: Schraube im Getriebe
HP-AUSGABE 1993-2: Schraube im Getriebe
D Super 5, Bj. '74, brun-scarabée aus Italien
Re: HP-AUSGABE 1993-2: Schraube im Getriebe
hat mich vor 20 jahren auch beunruhigt - als ich das las!
nix gemacht
bisher gut gegangen ...
)
grüsse karl
nix gemacht
bisher gut gegangen ...
grüsse karl
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Thomas Hermann
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- Registriert: Fr 18. Okt 2013, 10:19
Re: HP-AUSGABE 1993-2: Schraube im Getriebe
Das ist mir vor 25 Jahren mit meiner Dsuper5 auf dem Weg in den Kroatien-Urlaub passiert: zuerst fing die Tachonadel an, hin und her zu hüpfen, hab mir gedacht, nicht schlimm, kann nur die Tachowelle sein; dann ließ sich das Getriebe nicht mehr schalten und die Fahrt ging im ersten Gang in eine Citroën Werkstatt. Der Meister tippte richtig auf den Tachowellenantrieb und hat den vorderen Getriebedeckel geöffnet. Die Mutter mit der Tachoschnecke hatte sich gelöst, bis sie innen am Deckel anschlug und dort Fräsarbeit verrichtete, dadurch sind natürlich die Zahnräder auf der Welle verrutscht und nix ging mehr.
Diese Mutter ist tatsächlich nur mit einem Körnerschlag gesichert! Also Getriebe reinigen (ohne Ausbau) und neue Mutter drauf. Da die Werkstatt natürlich keine hatte, wurde eine normale mit loctite und Schmackes eingebaut. Deckel drauf und weiter gings in den Urlaub. Auf den Tacho konnte ich gut verzichten. Der Händler hat mir noch ein intaktes 5-Gang Getriebe zum kleinen Preis verkauft, das dann im Kofferraum mit in Urlaub fuhr. Fazit: das "notreparierte" Getriebe hat in meiner DSuper5 bis zu ihrer Schlachtung nach 450.000 km perfekt seinen Dienst getan und das Ersatzgetriebe hab ich heute noch liegen. Ist mir nie wieder passiert. Man sollte aber daran denken, wenn der Tacho zu spinnen anfängt und die Welle in Ordnung ist.
Grüsse, Thomas
Diese Mutter ist tatsächlich nur mit einem Körnerschlag gesichert! Also Getriebe reinigen (ohne Ausbau) und neue Mutter drauf. Da die Werkstatt natürlich keine hatte, wurde eine normale mit loctite und Schmackes eingebaut. Deckel drauf und weiter gings in den Urlaub. Auf den Tacho konnte ich gut verzichten. Der Händler hat mir noch ein intaktes 5-Gang Getriebe zum kleinen Preis verkauft, das dann im Kofferraum mit in Urlaub fuhr. Fazit: das "notreparierte" Getriebe hat in meiner DSuper5 bis zu ihrer Schlachtung nach 450.000 km perfekt seinen Dienst getan und das Ersatzgetriebe hab ich heute noch liegen. Ist mir nie wieder passiert. Man sollte aber daran denken, wenn der Tacho zu spinnen anfängt und die Welle in Ordnung ist.
Grüsse, Thomas
Re: HP-AUSGABE 1993-2: Schraube im Getriebe
Hallo Thomas,
bei mir zittert / schwankt die Tachonadel so ein paar Millimeter hin und her, v.a. bei Geschwindigkeiten bis ca. 50 km/h. Ich glaube, das ist noch normal.
Wo fängt bei Dir "Spinnen" an? Heftige Ausschläge?
Danke.
Gruß Thorsten
PS: Beim Getriebölwechsel im Frühjahr schaue ich mal rein...
bei mir zittert / schwankt die Tachonadel so ein paar Millimeter hin und her, v.a. bei Geschwindigkeiten bis ca. 50 km/h. Ich glaube, das ist noch normal.
Wo fängt bei Dir "Spinnen" an? Heftige Ausschläge?
Danke.
Gruß Thorsten
PS: Beim Getriebölwechsel im Frühjahr schaue ich mal rein...
D Super 5, Bj. '74, brun-scarabée aus Italien
Re: HP-AUSGABE 1993-2: Schraube im Getriebe
Dein Tachozittern erscheint mir normal, im Rahmen des Spiels in den Wellen.
Die Mutter fixiert die untere Getriebewelle axial im Lager, d.h. sie verhindert die Verschiebung zum Tellerrad hin.An der anderen Seite der Welle sitzt das Kegelrad, die Höhe wird eingemessen und mit Distanzscheiben eingestellt.
Wenn sich die Mutter löst, führt das zu übermässigem Verschleiss der Kegel/Tellerradeinheit.
Bei loser Mutter bekommt das untere Rad des fünften Ganges Spiel, das ist quasi im system Mutter Lager Gangräder Welle vorgespannt und arbeitet sich langsam in die Verzahnung ein, bis zum Totalverlust, in extremen Fällen.
Aber dann klingt das schon wie eine Trambahn.
Die Mutter fixiert die untere Getriebewelle axial im Lager, d.h. sie verhindert die Verschiebung zum Tellerrad hin.An der anderen Seite der Welle sitzt das Kegelrad, die Höhe wird eingemessen und mit Distanzscheiben eingestellt.
Wenn sich die Mutter löst, führt das zu übermässigem Verschleiss der Kegel/Tellerradeinheit.
Bei loser Mutter bekommt das untere Rad des fünften Ganges Spiel, das ist quasi im system Mutter Lager Gangräder Welle vorgespannt und arbeitet sich langsam in die Verzahnung ein, bis zum Totalverlust, in extremen Fällen.
Aber dann klingt das schon wie eine Trambahn.
Re: HP-AUSGABE 1993-2: Schraube im Getriebe
Danke!
Gruß Thorsten
Gruß Thorsten
D Super 5, Bj. '74, brun-scarabée aus Italien
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Thomas Hermann
- Beiträge: 3
- Registriert: Fr 18. Okt 2013, 10:19
Re: HP-AUSGABE 1993-2: Schraube im Getriebe
Ein Zittern oder sogar leichtes Pendeln des Tachozeigers ist "normal" liegt wohl z. B. an ausgeleierten Vierkanten der Welle, bei meinem Getriebeschaden sprang der Zeiger schlagartig zwischen 0km/ und der gefahrenen Geschwindigkeit, da die Tachowelle mal stand und mal von den Resten der Schnecke im Getriebe mitgenommen wurde. Ich halte dies für einen extrem seltenen Defekt und hab bei meinen späteren DSsen besagte Mutter nicht kontrolliert, weil ich nichts "kaputtreparieren" wollte, entkörnen, anziehen (mit welchem Drehmoment) und neu verkörnen kann eine zig-Jahre feste Verbindung möglicherweise dauerhaft destabilisieren und bis man da erst mal hinkommt
.
Gruss, Thomas
Gruss, Thomas