eine Weitererörterung des o.a. Themas, geht weit über das Ziel hinaus. Wir haben bisher nur an der Spitze des Eisberges gekratzt. Und dafür habe ich von Patric genügend Prügel bezogen
Vielleicht noch soviel:
Am Anfang des Zündvorganges (Vorderflanke), also wenn der Unterbrecherkontakt öffnet, entsteht kurzzeitig (nano-Sekunden ) ein sehr hoher Stromstoß aufgrund der Plasmabildung zwischen den Zündkerzenelektroden. Dieser Strom generiert, vereinfacht gesagt, Störfrequenzen. Die in Serie liegenden ohmschen Widerstände begrenzen diese Stromspitzen. D.h., eine Dämpfung und somit Entstörung findet statt.
Die "roten Kabel" mit ihrer Induktivität (Wickelkern/Spule) setzen aber genau diesen Störfrequenzen samt ihren Oberwellen, einen hohen Widerstand entgegen. Der notwendige Gleichstrom-Anteil wird aber ungedämpft durchgelassen. Auch wird dabei die "Antennen-Funktion" der langen Zündkabel unterbunden.
Bei schnellen und kräftigen Gemischströmungen durch die Kerzenelektroden wird die Plasmagenerierung während der Zündfunken-Phase (msec) mehrfach unterbrochen. Das erzeugt zusätzlich hohe Störenergien, die sich wohl im Radio melden und schlecht in den Griff zu bekommen sind (Stichwort: Turbolader....Hallo Patric).
Grüsse
Hans-Uwe
PS: Es gab früher tatsächlich Kohlenstoff-Seelen. Die waren auch empfindlich. Aber es sind eben nicht diese schönen und guten "Rotkabel"



