alternative Zündkabel
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H-U Fischer
Re: alternative Zündkabel
Hallo Leute,
was ist eigentlich so unselig an den originalen Zündkabel usw.?
Und noch etwas: Denkt an die thermischen Veränderungen und Verschmutzung bei fehlenden Abschlußkappen.
Grüße
Hans-Uwe
was ist eigentlich so unselig an den originalen Zündkabel usw.?
Und noch etwas: Denkt an die thermischen Veränderungen und Verschmutzung bei fehlenden Abschlußkappen.
Grüße
Hans-Uwe
unselig
Hallo doppel D,
> fahre nach Langenfeld zum Seyffarth
Du hast natürlich recht das könnte ich machen, aber bevor ich mir 'ne Woche Urlaub nehme um Nachforschungen anzustellen dachte ich mir, daß vielleicht schon mal jemand auf die Idee gekommen wäre und mir die Syssiphos-Arbeit erspart. Zumal das ja zu GvA-Zeiten durchaus öfter gemacht wurde und ja auch MK schon das Thema in der HP anschnitt...
Hi H-U,
nun ja man kann ja auch aus einem Zündkerzenwechsel ein Mantra machen, aber mir ist die Verlängerungs Ab-Aufschrauberei, die wackelige Kerzenschachtabdeckung, die brüchigen Kabel, das Bremborium um die Kerze aus dem Schacht zu fischen ein Graus.
Vor-/Nachteile in Kürze:
Zündkabel Graphit-Seele
jeder der in der Schule schon mal mit Bleistiften gearbeitet hat, weiss wie schnell die Mine bricht, wie siehts denn aus wenn man das ganze noch unter Hochspannung setzt und auf eine Temperatur von ca 80 Grad erhitzt?
Na, ja irgenwann sind die dann kaputt.
Zündkabel Kupfer-Seele:
Wenn's um Stromleiter geht ist glaub ich kein Material so anerkannt gut und billich wie Kupfer. Die Kabel halten fast ewig, wenn das Isolatormaterial nicht nach 100 Jahren schalpp machen würde.
Die roten Kerzenschacht-Abdeckungen sind wackelig und nicht wasserdicht.
Kerzenstecker mit Gummilippe sitzen fest und halten Wasser draußen.
Verlängerungen und Backelit (?) sind fummelig und nervig - es gibt keinen Grund der mir einfiehle (außer Nostalgie) auf den Dingern zu beharren, wenn man auch alles in einem Stecker haben kann und noch dazu die Kerze dann wieder kompatibel zum guten alten Zündkerzenstecker wird, der mit seinem Gummiinnenring das Rausholen doch ungemein vereinfacht.
Kurzum das ganze Zündgedöns ist einfach unpraktisch.
> fahre nach Langenfeld zum Seyffarth
Du hast natürlich recht das könnte ich machen, aber bevor ich mir 'ne Woche Urlaub nehme um Nachforschungen anzustellen dachte ich mir, daß vielleicht schon mal jemand auf die Idee gekommen wäre und mir die Syssiphos-Arbeit erspart. Zumal das ja zu GvA-Zeiten durchaus öfter gemacht wurde und ja auch MK schon das Thema in der HP anschnitt...
Hi H-U,
nun ja man kann ja auch aus einem Zündkerzenwechsel ein Mantra machen, aber mir ist die Verlängerungs Ab-Aufschrauberei, die wackelige Kerzenschachtabdeckung, die brüchigen Kabel, das Bremborium um die Kerze aus dem Schacht zu fischen ein Graus.
Vor-/Nachteile in Kürze:
Zündkabel Graphit-Seele
jeder der in der Schule schon mal mit Bleistiften gearbeitet hat, weiss wie schnell die Mine bricht, wie siehts denn aus wenn man das ganze noch unter Hochspannung setzt und auf eine Temperatur von ca 80 Grad erhitzt?
Na, ja irgenwann sind die dann kaputt.
Zündkabel Kupfer-Seele:
Wenn's um Stromleiter geht ist glaub ich kein Material so anerkannt gut und billich wie Kupfer. Die Kabel halten fast ewig, wenn das Isolatormaterial nicht nach 100 Jahren schalpp machen würde.
Die roten Kerzenschacht-Abdeckungen sind wackelig und nicht wasserdicht.
Kerzenstecker mit Gummilippe sitzen fest und halten Wasser draußen.
Verlängerungen und Backelit (?) sind fummelig und nervig - es gibt keinen Grund der mir einfiehle (außer Nostalgie) auf den Dingern zu beharren, wenn man auch alles in einem Stecker haben kann und noch dazu die Kerze dann wieder kompatibel zum guten alten Zündkerzenstecker wird, der mit seinem Gummiinnenring das Rausholen doch ungemein vereinfacht.
Kurzum das ganze Zündgedöns ist einfach unpraktisch.
Gruß
patric
patric
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H.-U. Fischer
Re: unselig
Hallo Patric,
das saß
Trotzdem möchte ich dazu (etwas eingeschüchtert) ein paar Anmerkungen machen:
ZÜNDKABEL GRAPHIT-SEELE:
Also, das mit dem Bleistift war schon toll. Nur.... es gibt garkeine Zündkabel mit Graphit-Seele. Wenn Du z.B. ein sog. Graphitkabel (rotes Kabel) zerlegst, wirst du folgenden Kabelaufbau sehen:
1. Die Seele besteht aus einem hochflexiblen, nichtleitenden Kunststoffkern.
2. Um diese Kunststoffseele ist ein nichtleitender (!), graphithaltiger, weicher und flexibler Mantel angebracht.
3. Um, bzw. auf diesen Mantel wird der eigentliche elektrische Leiter gewickelt. Dieser flexible, metallische Leiter (Widerstandsdraht) ist ca. 0,1 mm dick und wird spulenförmig gewickelt. Der Leiter/Draht bettet sich in den "weichen" Mantel ein und gleichzeitig werden dadurch die einzelnen Windungen untereinander isoliert.
Ca. 3 cm Spulenlänge, also Zündkablelänge brauchen da etwa 70 cm Draht. Mit anderen Worten, ein Graphit-Zündkabel ist eine sehr lange und flexible Spule.
Das erklärt auch, daß ein "Graphit-Kabel" solch einen hohen Widerstand besitzt. Die Spule hat dann zusätzlich auch noch eine entsprechend hohe Induktivität. Diese wirkt dann den hohen Störfrequenzen dämpfend entgegen. In einer steilen Ein/Auschalt-Flanke befinden sich praktisch alle Frequenzen.
Viel wichtiger bei einem solchen Zündkabel ist ihre Oberflächenbeschaffenheit. Ist das Kabel porös, rissig, verletzt, vom Marder angeknabbert usw., dann dringt leitende Feuchtigkeit/Schmutz in die Isolierung-Ummantelung. Das gibt dann Nebenschlüsse und Störkapazitäten. Diese Kapazität liegt parallel zu dem langen Draht und erzeugt einen langsamen Spannungsaufbau (Strom eilt voraus). Erstens muß diese Energie von der Zündspule zusätzlich aufgebracht werden und zweitens gibt es "Zündhemmungen" und Zünzeitpunktverschiebungen bei hohen Drehzahlen.
KERZENSCHACHT-ABDECKUNGEN:
Diese Abdeckungen verhindern sehr wirksam, daß kein Dreck in die Kerzenschächte gerät. Das ist besonders bei senkrechten Schächten wichtig. Dreht man aus solch einem senkr. Schacht die Kerzen heraus, fällt dieser dann in den Verbrennungsraum! Dahilft auch kein noch so toller Kerzenstecker. Es gäbe da noch mehr zu sagen.
VERLÄNGERUNGEN und BACKELIT (?):
Diese Verlängerungen haben doch kein Nachteil. Aufgeschraubt und fertig. Fest angezogen halten die doch ewig. Und zum Herausnehmen der Kerze sind die doch auch eher hilfreich. Ein Steckschlüssel geht auch darüber und wenn dieser Schlüssel einen Gummieinsatz hat, geht die Kerze samt Schlüssel und Verlängerung (und evtl. auch Röhrchen) spielend heraus.
Das Isolierröhrchen (Hartfasergewebe (?)) dient nur der Isolierung. Bei heißem und trockenem Motor evtl. überflüssig. Falls sich aber Feuchtigkeit im Schacht befindet (Kondenswasser, Motorwäsche keine Original-Abdeckungen
, dann verdampft dieses Wasser und setzt sich nicht nur überall ab, sondern es leitet auch (kondensierter "Dampf"). Dann springt die Kiste nicht mehr an oder stottert.
Kurzum, die Citroën-Leute haben wieder einmal gute Arbeit geleistet
Beste Grüsse
Hans-Uwe
das saß
ZÜNDKABEL GRAPHIT-SEELE:
Also, das mit dem Bleistift war schon toll. Nur.... es gibt garkeine Zündkabel mit Graphit-Seele. Wenn Du z.B. ein sog. Graphitkabel (rotes Kabel) zerlegst, wirst du folgenden Kabelaufbau sehen:
1. Die Seele besteht aus einem hochflexiblen, nichtleitenden Kunststoffkern.
2. Um diese Kunststoffseele ist ein nichtleitender (!), graphithaltiger, weicher und flexibler Mantel angebracht.
3. Um, bzw. auf diesen Mantel wird der eigentliche elektrische Leiter gewickelt. Dieser flexible, metallische Leiter (Widerstandsdraht) ist ca. 0,1 mm dick und wird spulenförmig gewickelt. Der Leiter/Draht bettet sich in den "weichen" Mantel ein und gleichzeitig werden dadurch die einzelnen Windungen untereinander isoliert.
Ca. 3 cm Spulenlänge, also Zündkablelänge brauchen da etwa 70 cm Draht. Mit anderen Worten, ein Graphit-Zündkabel ist eine sehr lange und flexible Spule.
Das erklärt auch, daß ein "Graphit-Kabel" solch einen hohen Widerstand besitzt. Die Spule hat dann zusätzlich auch noch eine entsprechend hohe Induktivität. Diese wirkt dann den hohen Störfrequenzen dämpfend entgegen. In einer steilen Ein/Auschalt-Flanke befinden sich praktisch alle Frequenzen.
Viel wichtiger bei einem solchen Zündkabel ist ihre Oberflächenbeschaffenheit. Ist das Kabel porös, rissig, verletzt, vom Marder angeknabbert usw., dann dringt leitende Feuchtigkeit/Schmutz in die Isolierung-Ummantelung. Das gibt dann Nebenschlüsse und Störkapazitäten. Diese Kapazität liegt parallel zu dem langen Draht und erzeugt einen langsamen Spannungsaufbau (Strom eilt voraus). Erstens muß diese Energie von der Zündspule zusätzlich aufgebracht werden und zweitens gibt es "Zündhemmungen" und Zünzeitpunktverschiebungen bei hohen Drehzahlen.
KERZENSCHACHT-ABDECKUNGEN:
Diese Abdeckungen verhindern sehr wirksam, daß kein Dreck in die Kerzenschächte gerät. Das ist besonders bei senkrechten Schächten wichtig. Dreht man aus solch einem senkr. Schacht die Kerzen heraus, fällt dieser dann in den Verbrennungsraum! Dahilft auch kein noch so toller Kerzenstecker. Es gäbe da noch mehr zu sagen.
VERLÄNGERUNGEN und BACKELIT (?):
Diese Verlängerungen haben doch kein Nachteil. Aufgeschraubt und fertig. Fest angezogen halten die doch ewig. Und zum Herausnehmen der Kerze sind die doch auch eher hilfreich. Ein Steckschlüssel geht auch darüber und wenn dieser Schlüssel einen Gummieinsatz hat, geht die Kerze samt Schlüssel und Verlängerung (und evtl. auch Röhrchen) spielend heraus.
Das Isolierröhrchen (Hartfasergewebe (?)) dient nur der Isolierung. Bei heißem und trockenem Motor evtl. überflüssig. Falls sich aber Feuchtigkeit im Schacht befindet (Kondenswasser, Motorwäsche keine Original-Abdeckungen
Kurzum, die Citroën-Leute haben wieder einmal gute Arbeit geleistet
Beste Grüsse
Hans-Uwe
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H-U Fischer
Re: unselig
Korrektur:
Leider hat sich ein Fehler eingeschlichen:
... Das erklärt auch, daß ein "Graphit-Kabel" solch einen hohen Widerstand besitzt. Das ZÜNDKABEL hat dann zusätzlich auch noch eine .......
Also nicht "Die Spule", sondern "Das Zündkabel" ist gemeint.
Patric macht mich immer so nervös.
H-U
Leider hat sich ein Fehler eingeschlichen:
... Das erklärt auch, daß ein "Graphit-Kabel" solch einen hohen Widerstand besitzt. Das ZÜNDKABEL hat dann zusätzlich auch noch eine .......
Also nicht "Die Spule", sondern "Das Zündkabel" ist gemeint.
Patric macht mich immer so nervös.
H-U
Re: unselig
H.-U. Fischer schrieb:
> Kurzum, die Citroën-Leute haben wieder einmal gute Arbeit
> geleistet
>
Hallo Hans-Uwe,
bekanntlich ist das Bessere des Guten Feind
, und so haben selbst die Citroën-Leute immerhin noch während der Bauzeit des CX eingesehen, dass es bessere Lösungen gibt, und die von Patric in ihren Vorzügen so trefflich geschilderten verlängerten Stecker samt angegossener Kabel eingeführt. Aber wie gesagt - ich persönlich ziehe Kupferkabel und Stecker mit dort eingebauten Widerständen vor, das ist einfach zuverlässiger, aber leider eben nicht für DS und CX erhältlich.
Hochspannende Grüße
Uwe
> Kurzum, die Citroën-Leute haben wieder einmal gute Arbeit
> geleistet
>
Hallo Hans-Uwe,
bekanntlich ist das Bessere des Guten Feind
Hochspannende Grüße
Uwe
Beste Grüße, Uwe
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Robert Kruse
Re: alternative Zündkabel
Es gibt ja auch noch Widerstands-Zündkerzen, bei denen ein Entstör-Widerstand integriert ist. Da braucht man dann gar keine speziellen Kabel und Stecker mehr. Ich für meinen Teil habe seit der Restaurierung meines Wagens vor 6 Jahren und 50 TKm die roten Kabel drin und keine Probleme.
Gruss
Robert
Gruss
Robert
Re: alternative Zündkabel
Hallo HU und andere Experten,
ich habe Kupferkabel ohne Widerstand drin. Bei guten Sendern gibt es bei meinem altem Blaupunkt keine Störungen.
Kannst du mir bitte erklären welche Widerstände da wo rein sollten und was sie bewirken? Kannst du eventuell noch mehr zur Entstörung sagen? Gehört da an die Zündspule noch ein Kondensator? Wie groß, wo hin?
Danke
pit
ich habe Kupferkabel ohne Widerstand drin. Bei guten Sendern gibt es bei meinem altem Blaupunkt keine Störungen.
Kannst du mir bitte erklären welche Widerstände da wo rein sollten und was sie bewirken? Kannst du eventuell noch mehr zur Entstörung sagen? Gehört da an die Zündspule noch ein Kondensator? Wie groß, wo hin?
Danke
pit
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H.-U. Fischer
Re: unselig
Halo Uwe,
schade, daß Dich meine Erklärungen/Argumente nicht erreichen. In der Tat gibt es da sicher unterschiedliche Ansichten und Prioritäten. Patrics Bleistiftvergleich hat mich dann aber doch auf den Plan gerufen.
Also gerade die Citroën-Leute haben bis heute die Gewickelte-Widerstands-Technik in ihren Zündkabeln favorisiert und eingesetzt! Soviel ich weiß, sogar alle französischen Automobilhersteller. Nur die Bezeichnung hat sich etwas geändert: Teilweise werden diese Kabel auch BLINDWIDERSTANDS-Zündkabel genannt. Aufgrund ihrer relativ hohen Induktivität (Spule + Ferro-Kern), erhöht sich ja mir steigender Drehzahl die Frequenz (das ist jetzt nicht so ganz richtig, würde aber den Rahmen sprengen..) und somit die Blindwiderstandskomponente vom Scheinwiderstand. Diese Dämpfungserhöhung soll praktisch ein weiterer Vorteil sein (?).
Beru nennt sein "Graphikkabel", also sein Widerstands-Zündkabel übrigends POWER-CORD.
Wer seinen Stecker, also nicht das Kabel, ändern möchte, sollte dann aber den Kerzenschacht gegen Verschmutzung abdichten.
Wer wie Robert (und ich) die roten Original-Kabel einsetzt, sollte aber beachten, daß ja der Entstörwiderstand das Kabel selbst ist. D.h., wird jetzt noch ein Kerzenstecker oder/und Zündkerze mit integriertem Widerstand eingesetzt, dann addieren sich die Widerstände. So können aus ca. 5kOhm schnell 10 kOhm oder sogar 15 kOhm und mehr werden. Auch in diesem Fall: Weniger ist mehr!
Übrigens, daß Kupfer ein guter elektr. Leiter ist, haben wir alle gelernt. Aber im sekundären Zündstromkreis spielen dieser milli-Ohm-Gewinn gegenüber den Mega-Ohms absolut keine Rolle!
Grüsse
Hans-Uwe
schade, daß Dich meine Erklärungen/Argumente nicht erreichen. In der Tat gibt es da sicher unterschiedliche Ansichten und Prioritäten. Patrics Bleistiftvergleich hat mich dann aber doch auf den Plan gerufen.
Also gerade die Citroën-Leute haben bis heute die Gewickelte-Widerstands-Technik in ihren Zündkabeln favorisiert und eingesetzt! Soviel ich weiß, sogar alle französischen Automobilhersteller. Nur die Bezeichnung hat sich etwas geändert: Teilweise werden diese Kabel auch BLINDWIDERSTANDS-Zündkabel genannt. Aufgrund ihrer relativ hohen Induktivität (Spule + Ferro-Kern), erhöht sich ja mir steigender Drehzahl die Frequenz (das ist jetzt nicht so ganz richtig, würde aber den Rahmen sprengen..) und somit die Blindwiderstandskomponente vom Scheinwiderstand. Diese Dämpfungserhöhung soll praktisch ein weiterer Vorteil sein (?).
Beru nennt sein "Graphikkabel", also sein Widerstands-Zündkabel übrigends POWER-CORD.
Wer seinen Stecker, also nicht das Kabel, ändern möchte, sollte dann aber den Kerzenschacht gegen Verschmutzung abdichten.
Wer wie Robert (und ich) die roten Original-Kabel einsetzt, sollte aber beachten, daß ja der Entstörwiderstand das Kabel selbst ist. D.h., wird jetzt noch ein Kerzenstecker oder/und Zündkerze mit integriertem Widerstand eingesetzt, dann addieren sich die Widerstände. So können aus ca. 5kOhm schnell 10 kOhm oder sogar 15 kOhm und mehr werden. Auch in diesem Fall: Weniger ist mehr!
Übrigens, daß Kupfer ein guter elektr. Leiter ist, haben wir alle gelernt. Aber im sekundären Zündstromkreis spielen dieser milli-Ohm-Gewinn gegenüber den Mega-Ohms absolut keine Rolle!
Grüsse
Hans-Uwe
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H.-U. Fischer
Re: alternative Zündkabel
Hallo Pit,
Entstörmaßnahmen sind äußerst komplex und individuell. Jedesmal wenn wir unsere elektrischen Geräte durch die CE-Kennzeichenprüfung, bzw. EMV-Prüfung, bringen müssen, geht alles wieder von vorne los.
Generell kann man sagen: Abschirmen und die HF über Filter kurzschließen. Also alle infrage kommenden Blechteile (Motorhaube usw.) niederohmig mit Masse verbinden (Kupfergewebebänder). Freistehende Zündkerzen Abschirmen (Diese Blechstecker, die bis zum Sechskant reichen). Zündkabel mit geflecht ummanteln. Übliche Entstörmittel (RC-Glieder, Kondensatoren, LC-Glieder usw.) entsprechend ihrer Herstellerempfehlung anbringen und testen.
Vorsicht beim Anschließen von kapazitiven Entstörmitteln am Verteiler/Unterbrecher. Wenn hier der "Zündkondensator" durch Parallelschalten von weiteren Cs verändert wird, gibt´s Probleme.
Am besten die Entstörfibel von BOSCH zur Hand nehmen.
Beste Grüsse
Hans-Uwe
Entstörmaßnahmen sind äußerst komplex und individuell. Jedesmal wenn wir unsere elektrischen Geräte durch die CE-Kennzeichenprüfung, bzw. EMV-Prüfung, bringen müssen, geht alles wieder von vorne los.
Generell kann man sagen: Abschirmen und die HF über Filter kurzschließen. Also alle infrage kommenden Blechteile (Motorhaube usw.) niederohmig mit Masse verbinden (Kupfergewebebänder). Freistehende Zündkerzen Abschirmen (Diese Blechstecker, die bis zum Sechskant reichen). Zündkabel mit geflecht ummanteln. Übliche Entstörmittel (RC-Glieder, Kondensatoren, LC-Glieder usw.) entsprechend ihrer Herstellerempfehlung anbringen und testen.
Vorsicht beim Anschließen von kapazitiven Entstörmitteln am Verteiler/Unterbrecher. Wenn hier der "Zündkondensator" durch Parallelschalten von weiteren Cs verändert wird, gibt´s Probleme.
Am besten die Entstörfibel von BOSCH zur Hand nehmen.
Beste Grüsse
Hans-Uwe
Re: alternative Zündkabel
Hans-Uwe,
vielen Dank. Ist eine kurze Erklärung zu den "Entstörwiderständen" im, vor, hinter dem Zündkabel auch schon so schwierig? Ich glaube "D" sprach von 1k oder 5k? Ich werde auch mal nach der "Entstörfibel" von Bosch suchen.
Danke
Pit
vielen Dank. Ist eine kurze Erklärung zu den "Entstörwiderständen" im, vor, hinter dem Zündkabel auch schon so schwierig? Ich glaube "D" sprach von 1k oder 5k? Ich werde auch mal nach der "Entstörfibel" von Bosch suchen.
Danke
Pit