Wundert mich, dass es hier noch nicht losgegangen ist, weil es jetzt einen Extrafred für die Impressionen gibt…

Egal, ich wollte ja zum Meckern, Gucken und Mitfahren kommen und, bumm, mein Herr, fiel die Veranstaltung mal ins Wasser. Petrus öffnete alle Schleusen des Himmels und es waren spärliche Momente der Wasserarmut gegönnt, die aber, je nachdem in welchem Lot man fuhr, so fallen konnten, dass man immer an einem Stopp ankam, wenn es gerade wieder anfing.
Aber, welch Wunder, das Wetter hatte auch scheinbar die vermufften Miesepeter mit Mundwinkelbeschwerern davon abgehalten, ihre Aufwartung zu machen und während letztgenannte lieber in der Garage ihrem heiligen Blechle beim Einstauben zuguckten, zog ein munterer Haufen wildentschlossener Francophil- und auch mal –phoner los an den Niederrhein, getragen vom ungebrochenen Mut und der guten Laune, einiger karnevalswettererprobter Rheinländer, die sich das Feiern nicht verbieten ließen.
Hatte man sich erst einmal daran gewöhnt, ergaben sich auf einmal ungeahnte Perspektiven und Bekanntschaften, entweder man kam mit vier dem Regen trotzenden und offenfahrenden Damen im Peugeot ins Gespräch, man nutzte die Gelegenheit Fotos von drei bei strömendem Regen hintereinanderherfahrenden Chapronetten zu machen, Fotos von geputzten bei Sonnenschein gibt’s ja zuhauf oder man fuhr einfach mal mit einem ordentlichen Rums auf nasser Fahrbahn seinem Nachbarn hinten rein und kam so nicht nur ins Gespräch, sondern auch in den Besitz der Handynummer der Fahrerin.
Ja und so endete ein wirklich schöner Tag und ich musste ohne Meckern, aber mit viel Gucken und Mitfahren den Rückweg antreten.
Einige Impressionen habe ich in einer Galerie eingestellt:
Tour de Düsseldorf 2012
Gruß, Ingo