Blechkleid behandeln

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Gerhard Trosien
Beiträge: 1055
Registriert: Mi 5. Dez 2007, 07:04

Re: Blechkleid behandeln

Beitrag von Gerhard Trosien »

tomsail schrieb:
-------------------------------------------------------
> karosse ist das was du abschrauben kannst
> chassis ist das schwarze was dann übrigbleibt
>
>
> ____________
> DS20
> Triumph Spitfire MkIV

Wobei das D-Modell mit seiner Schalenbauweise einen Sonderfall darstellt.
tomsail
Beiträge: 2236
Registriert: Di 4. Sep 2007, 13:45

Re: Blechkleid behandeln

Beitrag von tomsail »

Gerhard Trosien schrieb:
-------------------------------------------------------
> tomsail schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > karosse ist das was du abschrauben kannst
> > chassis ist das schwarze was dann
> übrigbleibt
> >
> >
> > ____________
> > DS20
> > Triumph Spitfire MkIV
>
> Wobei das D-Modell mit seiner Schalenbauweise
> einen Sonderfall darstellt.
>

nicht unbedingt.
für einen triumph herald oder eine vitesse gilt das gleiche. da kannst du auch alles einzeln abschrauben und wegtragen.

und bei den meisten anderen "nicht selbsttragenden" ist die "karosse" halt am stück. :-)

grüße
thomas
---
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Thomas Held Verified
Beiträge: 5070
Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11

Re: Blechkleid behandeln

Beitrag von Thomas Held Verified »

Hallo Sven,

du hast die Mennige nicht ueberlackiert? Das sieht man doch spaetestens beim Oeffnen der Tuer an der A-Saeule...!?
Gruss,

Tom
Gruß

Tom
Sven
Beiträge: 221
Registriert: Sa 25. Feb 2006, 11:22

Re: Blechkleid behandeln

Beitrag von Sven »

Doch, habe ich ja weiter oben beschrieben. Oberfläche angerauht, dann Primer, dann Chassislack. Ein Stand vor ca einer Woche mit ähnlichem Blickwinkel und erstem Lackauftrag ist angehängt. Mittlerweile ist es ganz schwarz...

Gruß Sven
Kiwicana
Beiträge: 5
Registriert: Di 25. Jan 2011, 13:56

Re: Blechkleid behandeln

Beitrag von Kiwicana »

Ich kann JEDEM nur davon abraten das Zeugs zu verarbeiten. Es hat schon seinen Grund das bleihaltige Farben und Lacke kaum noch verkauft werden und z.B. die Beimischung von Bleiverbindungen ins Benzin seit langer Zeit verboten sind.
Es stimmt zwar dass eine akute Bleivergiftung nur sehr selten auftritt, das ist aber auch nicht das Problem bei Blei. Sondern die lange Verweildauer in Umwelt und vor allem auch im Körper und die daraus resultierende Akkumulation. Es sammelt sich halt im Laufe schon so einiges an und so werden aus kaum nachweisbaren Mengen auf einmal hohe Konzentrationen. Zudem entstehen organische Bleiverbindungen die um ein vielfaches schädlicher sind als rein metallisches Blei. Chronische Bleiexposition, also niedrige Dosen über lange Zeit, und deren Folgen auf die Menschen und Menschheit ist grad ein ganz aktuelles Thema, am schlimmsten ist es in z.Zt. China.
Kleine Anekdote nebenbei: Die Verwendung von Blei für Wasserrohre und die chronischen Folgen werden von einigen u.a. für den Untergang des römischen Reiches verantwortlich gemacht...

Einigen wird das wurscht sein, aber wer nochmal gesunde Kinder in die Welt setzen will, im Alter geradeaus denken will oder wenigstens an Mitmenschen und Umwelt denkt der sollte von Blei tunlichst die Finger lassen. Es ist eines der am meisten unterschätzten Umweltgifte. Und nein, ich bin kein Öko sondern Toxikologe.

Kein Mensch verwendet heute mehr Bleimennige! Unterhaltet Euch mit einem Lackierer und fragt ihn nach dem sinnvollsten Lackaufbau für Euer Projekt. Im Korrosionsschutzdepot gibt's auch viele Tips!

Nichts für ungut, frohes Schrauben.
Gruß Kiwicana

PS:
Interessierten empfehle ich diesen Artikel:
http://www.cbsnews.com/stories/2006/11/ ... 1153.shtml
Wer den ausführlichen Originalaufsatz lesen möchte, der kann mir gerne eine PN schreiben.
Sven
Beiträge: 221
Registriert: Sa 25. Feb 2006, 11:22

Re: Blechkleid behandeln

Beitrag von Sven »

Danke für den Hinweis. Als ich 2005 angefangen habe, meine Ds in Ordnung zu bringen, war dieses Thema allerdings nicht sonderlich akut. Aus dieser Zeit stammt auch obiges Bild. Mittlerweile habe ich keine Mennege mehr und würde auch keine neue kaufen. Da mir aber wieder Abschleifen auch nicht gerade sinnvoll erschien (allein schon wegen der Stäube), habe ich jetzt dann versucht, das Beste daraus zu machen. Auf jeden Fall sorge ich dafür, dass sie überall komplett abgedeckt ist, um mögliche Auswaschungen zu verhindern. Mehr, denke ich, kann ich jetzt nicht wirklich tun.

Aus heutiger Sicht würde ich es definitiv sicher nicht mehr machen. Auch schon deshalb, weil diese Farbe nicht wirklich gut zu handhaben ist, ewig zum Trocknen braucht und lange riecht (jetzt glücklicherweise nicht mehr)

Gruss Sven
Lowrider
Beiträge: 295
Registriert: Di 26. Jul 2011, 20:57

Re: Blechkleid behandeln

Beitrag von Lowrider »

Hallo Leute. Das mit dem giftigen Lack sollte man beachten, ...wer will. Es muss aber jeder selber entscheiden was er nimmt. Ich bin Drucker und habe 1981 in meiner Ausbildung mit Bleibuchstaben gearbeitet. Wer kennt diese Tätigkeit eigentlich noch in Zeiten von Internet und iphone? Man bin ich alt ;-). Also, dort waren die Finger von morgens um sieben immer mit Bleistaub behaftet. Regelmässiges reinigen der Hände war Pflicht, aber man konnte ja nun nicht alles 5 Minuten Hände waschen gehen. Einige Gesellen schoben sich mit Bleifingern analog die Butterstullen rein, die Bildzeitung in der Hand mit Druckerschwärze (und die ist übel) getränkt. Das merkt man heute noch wenn ihr ne Zeitung frisch vom Bäcker holt. Die stinkt nach Farbe und Drucklack. Weiter gehts mit ätzenden und hochgiftigen Reinigungsmitttlen um die Druckerschwärze von den Maschinen zu bekommen. Von wegen Atemschutz oder so,..hallo? Weiter gings in die Druckplattenherstellung. Aluminiumträger mit 1,5 mm wurden mit einer fotoempfindlichen Schicht beschichtet. Wieder Gift. Um's kurz zumachen: Heute 2011, besitze ich eine Druckerei, erfülle alle Umweltauflagen und drucke mit ökologischen Farben usw. . Rauche 1,5 Schachteln, trinke 2 Bier die Woche und gehe zu Mac Donalds. Also, ich lebe völlig ungesund. Was soll Euch das sagen? Ich bin 45 Jahre alt, lebe noch und mein Gesundheitszustand ist nach einem Check sehr gut. Ich habe in meinem Leben mit Chemikalien, Lacke und Druckfarbenoder hantieren müssen, mit Blei hautnah arbeiten und reinigen. Glaubt mir,...mich haut keine so lächerliche Dose mit 500ml Lack um. Da kann man auch empfindlich sein. Gegenfrage: Wenn wir im Stau stehen mit unserer Lady,...ohne Partikelfilter usw., was glaubt ihr atmen wir vom Vordermann ein??? Reines Gift. Also, wer mit solchen Lacken arbeiten will eigenes Risiko, wer den Weichspülerlack auf Öko-Grün-Basis verwenden will, bitte schön. Ist doch wie beim Essen, der eine ist gerne Salat, der andere haut sich die ungesunde Schweinshaxe rein. Muss jeder selber wissen. Oder? Tipps zur gesunden Ernährung gibts jede Menge, nur ein Bruchteil hält sich daran. Also, ran an den Schraubendreher und nicht so viel über jede Kleingkeit nachdenken sondern der Göttin auch mal was gönnen.
Fantomas lebt...
DS20_break Verified
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Registriert: Mo 30. Aug 2010, 23:10

Re: Blechkleid behandeln

Beitrag von DS20_break Verified »

von dem was du alles "genießt" ist die Schweinshaxe noch das gesündeste :-)
"Mach Dir keine Gedanken, wenn sie nicht auf Realität beruhen!"
erdgebundene Grüße,
Hardy
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Garvin
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Registriert: So 13. Mai 2007, 16:01

Re: Blechkleid behandeln

Beitrag von Garvin »

na dann sprechen wir uns 2051 wieder ;-)
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DailyDriver DSuper5 mit Baguette-Krümeln in sämtlichen Sitzritzen
Lowrider
Beiträge: 295
Registriert: Di 26. Jul 2011, 20:57

Re: Blechkleid behandeln

Beitrag von Lowrider »

DS20_break schrieb:
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> von dem was du alles "genießt" ist die
> Schweinshaxe noch das gesündeste :-)
>
> Schwebende Grüße,
> Hardy


LACH,..genau!
Fantomas lebt...
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