Lenkung: Das nächste Problem
Re: Lenkung: Das nächste Problem
Es tut mir leit, dass kann ich Dir nicht sagen. Aber der Geert von Citroworld ist ein sehr netter Mensch, vielleicht kann er Dir wohl weiter helfen.
Schöne Grüsse,
Jeroen
Schöne Grüsse,
Jeroen
- Michael Klette
- Beiträge: 1395
- Registriert: Mo 21. Apr 2003, 10:58
Re: Lenkung: Das nächste Problem
Hallo,
ich möchte hier bezüglich des Einbaus nochmal etwas aus dem Nirvana des Forums hervorbringen. Ich habe im Juli die Lenkmanschetten erneuert. Alles schön nach Anleitung. Einbaustellung der Lenkung markiert und beim Einbau habe ich dann auch brav das Spezialwerkzeug zur Ausrichtung des Lenkkopfes benutzt. Die erste Fahrt war eine Katastrophe, ich habe kaum noch Lenkunterstützung gespürt. Auch ein nochmaliges Ausrichten brachte nichts. Also gestern mal die Suche bemüht und folgende Anleitung ausgegraben:
"Von michaIN:
Zur Lenkungseinstellung gibt es noch einen Trick, den Du vielleicht schonmal selbst versuchen kannst, bis die Werkstatt wieder Zeit für dich findet.
Alles bei ausgeschaltetem Motor, ohne Druck:
Die beiden Böcke, mit denen die Lenkung festgespannt ist, etwas lösen. So weit, daß man die Lenkung leicht im Lager verdrehen kann.
Dann jemanden am Lenkrad etwas Lenkmoment aufbauen lassen.
Soll heissen: nicht hin und her drehen, sondern nur in eine Richtung "Druck aufnehmen". So, als würdest Du beim Rangieren ohne Servo am Lenkrad asten.
Du wirst sehen, daß sich die Lenkung dabei etwas im Lager aufbäumt, weil sich die Linie Lenksäule/Lenkkopf streckt.
So festschrauben, fertig.
Hat bei mir immer besser funktioniert als der Nachbau des Originalwerkzeugs.
Betrifft aber nur den Winkel, die Seiteneinstellung mußt Du "nach Auge" oder besser den alten Markierungen (man kann die Einstellung u.U. erkennen) vornehmen."
Heute morgen habe ich mir die Zeit genommen und bin genau nach dieser Anleitung nochmals an die Einstellung meiner Lenkung gegangen. Das Ergebnis ist unglaublich. So leicht ließ sich meiner ID noch nie lenken.
In der Hinsicht ist dieses Forum wirklich unersetzlich!
Grüße Michael
ich möchte hier bezüglich des Einbaus nochmal etwas aus dem Nirvana des Forums hervorbringen. Ich habe im Juli die Lenkmanschetten erneuert. Alles schön nach Anleitung. Einbaustellung der Lenkung markiert und beim Einbau habe ich dann auch brav das Spezialwerkzeug zur Ausrichtung des Lenkkopfes benutzt. Die erste Fahrt war eine Katastrophe, ich habe kaum noch Lenkunterstützung gespürt. Auch ein nochmaliges Ausrichten brachte nichts. Also gestern mal die Suche bemüht und folgende Anleitung ausgegraben:
"Von michaIN:
Zur Lenkungseinstellung gibt es noch einen Trick, den Du vielleicht schonmal selbst versuchen kannst, bis die Werkstatt wieder Zeit für dich findet.
Alles bei ausgeschaltetem Motor, ohne Druck:
Die beiden Böcke, mit denen die Lenkung festgespannt ist, etwas lösen. So weit, daß man die Lenkung leicht im Lager verdrehen kann.
Dann jemanden am Lenkrad etwas Lenkmoment aufbauen lassen.
Soll heissen: nicht hin und her drehen, sondern nur in eine Richtung "Druck aufnehmen". So, als würdest Du beim Rangieren ohne Servo am Lenkrad asten.
Du wirst sehen, daß sich die Lenkung dabei etwas im Lager aufbäumt, weil sich die Linie Lenksäule/Lenkkopf streckt.
So festschrauben, fertig.
Hat bei mir immer besser funktioniert als der Nachbau des Originalwerkzeugs.
Betrifft aber nur den Winkel, die Seiteneinstellung mußt Du "nach Auge" oder besser den alten Markierungen (man kann die Einstellung u.U. erkennen) vornehmen."
Heute morgen habe ich mir die Zeit genommen und bin genau nach dieser Anleitung nochmals an die Einstellung meiner Lenkung gegangen. Das Ergebnis ist unglaublich. So leicht ließ sich meiner ID noch nie lenken.
In der Hinsicht ist dieses Forum wirklich unersetzlich!
Grüße Michael
- Thomas Held Verified
- Beiträge: 5070
- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: Lenkung: Das nächste Problem
Hallo Michael,
war hier nicht auch schon mal die Rede von einem Nachbau des Einstellwerkzeugs, das so schlecht ist, dass man damit zu einer falschen Einstellung kommt?
Gruss,
Tom
war hier nicht auch schon mal die Rede von einem Nachbau des Einstellwerkzeugs, das so schlecht ist, dass man damit zu einer falschen Einstellung kommt?
Gruss,
Tom
Gruß
Tom
Tom
- Michael Klette
- Beiträge: 1395
- Registriert: Mo 21. Apr 2003, 10:58
Re: Lenkung: Das nächste Problem
Hallo Tom,
hmm, keine Ahnung. Ich habe mir ein Original geliehen.
Grüße Michael
hmm, keine Ahnung. Ich habe mir ein Original geliehen.
Grüße Michael
- Thomas Held Verified
- Beiträge: 5070
- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: Lenkung: Das nächste Problem
Hallo,
was mir dazu noch einfiel: Die Lenkung muss nach Einbau, also Seiten- und Winkeleinstellung ja auch noch in der Druckueberschneidung justiert werden. Wenn diese Justierung bei einer nicht mit korrekter Winkeleinstellung montierten Lenkung erfolgte und diese Lenkung spaeter korrekt justiert in einen anderen Wagen eingebaut wird ohne dass nochmals die Drueckueberschneidung eingestellt wird, kann das Ergebnis besser sein, wenn die Winkelstellung nicht der mit dem Spezialwerkzeug erreichbaren, korrekten entspricht.
Eventuell richtet sich der Lenkung bei der beschriebenen Methode so aus, dass das Optimum bzgl. der Druckueberschneidung erreicht wird.
Ich werde das an meinem Wagen trotz korrekt ausgerichteter Lenkung und eingestellter Druckueberschneidung auch mal ausprobieren, wenn der rechte Kotfluegel wegen irgendwas anderem sowieso mal runter ist.
Gruss,
Tom
was mir dazu noch einfiel: Die Lenkung muss nach Einbau, also Seiten- und Winkeleinstellung ja auch noch in der Druckueberschneidung justiert werden. Wenn diese Justierung bei einer nicht mit korrekter Winkeleinstellung montierten Lenkung erfolgte und diese Lenkung spaeter korrekt justiert in einen anderen Wagen eingebaut wird ohne dass nochmals die Drueckueberschneidung eingestellt wird, kann das Ergebnis besser sein, wenn die Winkelstellung nicht der mit dem Spezialwerkzeug erreichbaren, korrekten entspricht.
Eventuell richtet sich der Lenkung bei der beschriebenen Methode so aus, dass das Optimum bzgl. der Druckueberschneidung erreicht wird.
Ich werde das an meinem Wagen trotz korrekt ausgerichteter Lenkung und eingestellter Druckueberschneidung auch mal ausprobieren, wenn der rechte Kotfluegel wegen irgendwas anderem sowieso mal runter ist.
Gruss,
Tom
Gruß
Tom
Tom
Re: Lenkung: Das nächste Problem
Hallo Michael,
freut mich ja, daß mein alter Tip noch weiterhelfen konnte!
Viele Grüße,
Michael.
freut mich ja, daß mein alter Tip noch weiterhelfen konnte!
Viele Grüße,
Michael.
Re: Lenkung: Das nächste Problem
Thomas Held schrieb:
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> Hallo,
>
> was mir dazu noch einfiel: Die Lenkung muss nach
> Einbau, also Seiten- und Winkeleinstellung ja auch
> noch in der Druckueberschneidung justiert werden.
>
Hallo Tom,
das gilt aber nur für den Fall der "Selbstüberholung", eigentlich sollte die Drucküberschneidung auf der Werkbank mit einer entsprechenden Lehre durchgeführt werden. Wenn die Drucküberschneidung einmal eingestellt ist, muss sie unter normalen Umständen nach Ein- und Ausbau nicht wieder vorgenommen werden. Den Trick von Michael werde ich auch mal ausprobieren, wenngleich ich mir nicht recht vorstellen kann, wieso das funktioniert. Ich stelle mit einer Fühlerlehre ein, indem ich das Lenkrad so drehe, dass die beiden Geberzylinder senkrecht übereinander stehen, schlage dann die Gummimanschette zurück und stelle dann auf genau gleichen Abstand oben und unten ein. Das ist genauer als mit der Lenkungslehre, die m.E. nur den Zweck hatte, die Arbeit in der Werkstatt zu beschleunigen, aber wir müssen ja nicht gar so sehr auf die Zeit achten.
Grüsse
Robert
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> Hallo,
>
> was mir dazu noch einfiel: Die Lenkung muss nach
> Einbau, also Seiten- und Winkeleinstellung ja auch
> noch in der Druckueberschneidung justiert werden.
>
Hallo Tom,
das gilt aber nur für den Fall der "Selbstüberholung", eigentlich sollte die Drucküberschneidung auf der Werkbank mit einer entsprechenden Lehre durchgeführt werden. Wenn die Drucküberschneidung einmal eingestellt ist, muss sie unter normalen Umständen nach Ein- und Ausbau nicht wieder vorgenommen werden. Den Trick von Michael werde ich auch mal ausprobieren, wenngleich ich mir nicht recht vorstellen kann, wieso das funktioniert. Ich stelle mit einer Fühlerlehre ein, indem ich das Lenkrad so drehe, dass die beiden Geberzylinder senkrecht übereinander stehen, schlage dann die Gummimanschette zurück und stelle dann auf genau gleichen Abstand oben und unten ein. Das ist genauer als mit der Lenkungslehre, die m.E. nur den Zweck hatte, die Arbeit in der Werkstatt zu beschleunigen, aber wir müssen ja nicht gar so sehr auf die Zeit achten.
Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Lenkung: Das nächste Problem
Hallo Roland, hallo Jeroen,
nochmals danke fuer die Tipps, der Ausbau des Mittelbolzens geht wirklich ohne Probleme, auch wenn man das Spezialwerkzeug 1966-T nicht hat: Zahnstange blockieren (habe ich mit einem Stueck Holz gemacht um das Gewinde zu schonen) und mit einem kurzen Messingstab (siehe Bild) und einem Hammerschlag den Mittelbolzen geloest. Der ist wirklich nicht fest (die Betaetigungsstange, die den Bolzen festhaelt, soll ja auch lt. Handbuch nur mit 7 mkg angezonen werden).
Soweit, sogut.
DAnn habe ich auch den Lenkkopf demontiert und kann nur von einem absolut desolaten Zustand der Teflonringe berichten (s. Bild). Der oberste und der unterste Teflonring siht aus, wie er soll, die beiden mittleren sind so verschlissen, dass sie keinerlei
Dichtfungktion mehr ausgeuebt haben konnten. Man sieht dir Teflonringe nur nach randstaendig, ansonsten sind die Gummidichtungen zu sehen. Dass da keine gescheite Servowirkung mehr aufkommt, ist klar, vielleicht ist das auch der Grund fuer dehr kurze Pumpintervalle (Druckregler) - oder irre ich da? Das letzte Bild zeigt die Ringe in ausgebautem Zustand, nur der zeite Teflonring von rechts sieht noch aus, wie er soll, ist allerdings auch viel duenner als die neuen Ringe.
Gruesse
Peter
nochmals danke fuer die Tipps, der Ausbau des Mittelbolzens geht wirklich ohne Probleme, auch wenn man das Spezialwerkzeug 1966-T nicht hat: Zahnstange blockieren (habe ich mit einem Stueck Holz gemacht um das Gewinde zu schonen) und mit einem kurzen Messingstab (siehe Bild) und einem Hammerschlag den Mittelbolzen geloest. Der ist wirklich nicht fest (die Betaetigungsstange, die den Bolzen festhaelt, soll ja auch lt. Handbuch nur mit 7 mkg angezonen werden).
Soweit, sogut.
DAnn habe ich auch den Lenkkopf demontiert und kann nur von einem absolut desolaten Zustand der Teflonringe berichten (s. Bild). Der oberste und der unterste Teflonring siht aus, wie er soll, die beiden mittleren sind so verschlissen, dass sie keinerlei
Dichtfungktion mehr ausgeuebt haben konnten. Man sieht dir Teflonringe nur nach randstaendig, ansonsten sind die Gummidichtungen zu sehen. Dass da keine gescheite Servowirkung mehr aufkommt, ist klar, vielleicht ist das auch der Grund fuer dehr kurze Pumpintervalle (Druckregler) - oder irre ich da? Das letzte Bild zeigt die Ringe in ausgebautem Zustand, nur der zeite Teflonring von rechts sieht noch aus, wie er soll, ist allerdings auch viel duenner als die neuen Ringe.
Gruesse
Peter
-
Diosa Roja
- Beiträge: 135
- Registriert: Di 5. Jan 2010, 18:54
Re: Lenkung: Das nächste Problem
Hallo Peter,
Nein du irrst nicht, interne leckagen in der lenkung sind einer der hauptgründe für kurze schaltintervalle.
Saludos
Roland
Nein du irrst nicht, interne leckagen in der lenkung sind einer der hauptgründe für kurze schaltintervalle.
Saludos
Roland
DS20HA - Original: Blanc Stellaire AC097, ausgeliefert Jan. 1969 nach Spanien -Erste Inverkehrssetzung März 1969. Jetzt Rouge Corsair AC403 mit weissem Dach, teilweise pallasiert.
Re: Lenkung: Das nächste Problem
Liebe Lenkungsinteressierte,
habe nun etwas weiterzerlegt und will wieder zusammenbauen. Nun habe ich eine Frage bezueglich des Lenkungskolbens. Hier muss eine Gummdichtung und ein Teflonring (der um die Gummidichtung aufgebracht wird) eingesetzt werden.
Im Handbuch wird beschrieben, dass das mit eine Konus aufgeschoben werden soll (s. Bild).
popup.php?popurl=http%3A%2F%2Fwww.dsclu ... picheight=
Nun ist es aber auch moeglich, die Gummidichtung und den Teflonring aufzuschieben, indem man den Sicherungsring an der Kolbenstange entfernt (s. Bild)
popup.php?popurl=http%3A%2F%2Fwww.dsclu ... picheight=
und die Haltescheibe un die Rilsanscheibe ebenfalls entfernt um dann die Gummidichtung mit dem Teflonring aufzuschieben.
Hat das schon mal jemand probiert?
Ist vielleicht nach Montage der Gummidichtung (und des Teflonrings) der Schlitz zwischen Haltescheibe und Kolbenstange zu schmal um den Sicherungsring anzubringen? (dann koennte man allerdings den Sicherungsring etwas abdrehen, so dass der einen groesseren Durchmesser hat. Oder?)
Fragen ueber Fragen, ich hoffe, jemand weiss was.
Viele Gruesse
Peter
habe nun etwas weiterzerlegt und will wieder zusammenbauen. Nun habe ich eine Frage bezueglich des Lenkungskolbens. Hier muss eine Gummdichtung und ein Teflonring (der um die Gummidichtung aufgebracht wird) eingesetzt werden.
Im Handbuch wird beschrieben, dass das mit eine Konus aufgeschoben werden soll (s. Bild).
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Nun ist es aber auch moeglich, die Gummidichtung und den Teflonring aufzuschieben, indem man den Sicherungsring an der Kolbenstange entfernt (s. Bild)
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und die Haltescheibe un die Rilsanscheibe ebenfalls entfernt um dann die Gummidichtung mit dem Teflonring aufzuschieben.
Hat das schon mal jemand probiert?
Ist vielleicht nach Montage der Gummidichtung (und des Teflonrings) der Schlitz zwischen Haltescheibe und Kolbenstange zu schmal um den Sicherungsring anzubringen? (dann koennte man allerdings den Sicherungsring etwas abdrehen, so dass der einen groesseren Durchmesser hat. Oder?)
Fragen ueber Fragen, ich hoffe, jemand weiss was.
Viele Gruesse
Peter