uvlight schrieb:
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> Gegenüber Dichtungen soll E10 weniger agressiv
> sein als E5, (chemische Erklärung im Artikel).
Hallo,
diese Aussage scheint mir bar jeglicher Logik! Wenn dem so wäre, wäre 100%iger Sprit am aggressivsten gegenüber Dichtungen! Die behauptete Aggressivität wird doch dem Bio-Ethanol zugeschrieben. Wieso also sollte sie bei einem erhöhten Anteil hiervon niedriger sein?
Benzin mit 10 % Bioethanol in Frankreich
Re: Benzin mit 10 % Bioethanol in Frankreich
Beste Grüße, Uwe
Re: Benzin mit 10 % Bioethanol in Frankreich
...die Verbindung, das Verhältnis und die daraus resultierenden chemischen Reaktionen machen den Unterschied. Wie gesagt, ich möchte nicht den ganzen Artikel zitieren, die Zeitung ist wirklich lesenswert, nicht nur wegen des E10-Beitrags. Ein kleiner Auszug:
"Durch die niedrige Alkoholkonzentration kommt es zu einer Aufhebung der Wasserstoffbrückenbildung. Gibt man einem Ottokraftstoff beispielsweise 3% Ethanol zu, erhöht sich der Dampfdruck- ein Effekt der Aufhebung der Wasserstoffbrückenbildung. Dabei stellt sich als Nebeneffekt ein, dass physikalisch gesehen die Moleküle kleiner werden. Sie können somit in die Dichtungsmaterialien sehr viel leichter eindringen und diese mehr angreifen. Die Aufhebung der Wasserstoffbrückenbildung bildet sich tendenziell wieder zurück, je mehr Ethanol zugegeben wird. Das heißt bezüglich der Dichtungen, Autos, welche bisher mit E5 keine Probleme hatten, mit E10 auch keine bekommen, weil dieser Kraftstoff unkritischer ist...."
"....Allerdings ist E10 agressiver gegenüber Aluminium. Je höher der Ethanolanteil im Kraftstoff ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Alkoholatbildung, das heißt Aluminium kann unter Druck und Temperatur mit Ethanol reagieren.....
dort hat das Ethanol mit dem blanken und ungeschützten Aluminium ...... reagiert.
Das Gewinde hat sich dann sozusagen aufgelöst...." Zitate Ende.
Trotzdem, gute Nacht
Uli
"Durch die niedrige Alkoholkonzentration kommt es zu einer Aufhebung der Wasserstoffbrückenbildung. Gibt man einem Ottokraftstoff beispielsweise 3% Ethanol zu, erhöht sich der Dampfdruck- ein Effekt der Aufhebung der Wasserstoffbrückenbildung. Dabei stellt sich als Nebeneffekt ein, dass physikalisch gesehen die Moleküle kleiner werden. Sie können somit in die Dichtungsmaterialien sehr viel leichter eindringen und diese mehr angreifen. Die Aufhebung der Wasserstoffbrückenbildung bildet sich tendenziell wieder zurück, je mehr Ethanol zugegeben wird. Das heißt bezüglich der Dichtungen, Autos, welche bisher mit E5 keine Probleme hatten, mit E10 auch keine bekommen, weil dieser Kraftstoff unkritischer ist...."
"....Allerdings ist E10 agressiver gegenüber Aluminium. Je höher der Ethanolanteil im Kraftstoff ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Alkoholatbildung, das heißt Aluminium kann unter Druck und Temperatur mit Ethanol reagieren.....
dort hat das Ethanol mit dem blanken und ungeschützten Aluminium ...... reagiert.
Das Gewinde hat sich dann sozusagen aufgelöst...." Zitate Ende.
Trotzdem, gute Nacht
Uli