leitung bremskraftverteiler fertigungsfehler?

Diskussionen rund um's Thema...
sebastianklaus
Beiträge: 1288
Registriert: Sa 28. Okt 2006, 09:41

Re: leitung bremskraftverteiler fertigungsfehler?

Beitrag von sebastianklaus »

Hi Tom,
das wäre nett, wen Du das tun könntest.
Viele Grüße
Sebastian
Medi
Beiträge: 564
Registriert: Mi 18. Mai 2005, 16:24

Re: leitung bremskraftverteiler fertigungsfehler?

Beitrag von Medi »

Habe am Wochenende ein paar Leitungen gebördelt und bei der Gelegenheit noch mal die Innendurchmesser der CuNiFers gecheckt:

Aus verschiedenen Quellen: 2,5 bis 3mm!
3mm hatten die Leitung aus Polen, eine aus den Niederlanden sowie eine Leitung eines deutschen DS-Händlers (hat der Kollege mitgebracht, keine näheren Details bekannt)

Wenn ich mich richtig erinnere, haben die originalen Stahlleitungen 3mm.

@Tom: <werde meine "bruchstücke" mal vermessen.
Bin gespannt!
roumanie pique 23
Beiträge: 18
Registriert: Di 16. Feb 2010, 22:14

Re: leitung bremskraftverteiler fertigungsfehler?

Beitrag von roumanie pique 23 »

Hallo!
Vor Jahren hatte an meiner ID von 63 die Zuleitung zur Servolenkung sich durch Bruch verabschiedet. Dort fand ich selbigen Draht! Erst auch Fehler vermutet, Draht entfernt, zusammengelötet uuuund, sehr nervöse Lenkung festgestellt ;-)
Tja, beim planlosen basteln kommt einem der A-HA Effekt halt erst hinterher...

Grüße, Rüdiger
Medi
Beiträge: 564
Registriert: Mi 18. Mai 2005, 16:24

Re: leitung bremskraftverteiler fertigungsfehler?

Beitrag von Medi »

Danke Rüdiger!

im Anhang noch ein Bild vom Rohr im Rohr der Leitung vom Bremsdruckspeicher zum Bremsventil

L.G.
Dietmar

@Godot ;-)
Draht hat 2,6mm, damit verkleinert sich der freie Querschnitt auf 1,76qmm (ein viertel)

uvlight
Beiträge: 1474
Registriert: Fr 2. Jan 2009, 16:49

Re: leitung bremskraftverteiler fertigungsfehler?

Beitrag von uvlight »

Hallo Dietmar,

zum Thema Glühen: Stahl wird beim Abschrecken nur hart, wenn es härtbarer Stahl (Werkzeugstahl) ist. Bei diesem Material wird das wohl kaum der Fall sein. Selbst wenn der Stahlanteil hart würde, nach nochmaligem Glühen und langsamen Abkühlen würde er auch wieder weich, Kupfer wird erst wieder durch Verformung hart. Das ist mein Wissen über Metall, ob das auf diese Legierung zutrifft, weiß ich nicht, Versuch macht klug !

Gruß Uli
Bernhard(Süd) Verified
Beiträge: 1294
Registriert: Mo 16. Okt 2006, 17:00

Re: leitung bremskraftverteiler fertigungsfehler?

Beitrag von Bernhard(Süd) Verified »

Hallo Kollegas,

KANN es sein, dass zuweilen (selten) auch bei der Stahl-Hauptdruckleitung von der H-Pumpe zum Druckspeicher das verengende Rohr-im-Rohr-System verwendet wurde-??

Ich meine mich nämlich zu erinnern, dass vor Jahren mal eine Solche Leitung in einem Gebrauchtteile-Fundus aufgetaucht ist (vielleicht hab ichs sogar noch in meinem Keller),- das ich dann nach mühsamen Anpassungsversuchen beiseite gelegt und durch eins ohne "Innenrohr" ersetzt habe...

ABER ???warum nur sollte eine Druckreduzierung in der Hochdruckleitung
sinnvoll sein-???

Rätselnd:
bernhard
(Citroenfahrer seit 1980, wie schön :-) )
Medi
Beiträge: 564
Registriert: Mi 18. Mai 2005, 16:24

Re: leitung bremskraftverteiler fertigungsfehler?

Beitrag von Medi »

Uli, danke für die Antwort. Meine Wunsch- und Frageliste wächst schneller als ich abarbeiten kann ;-) aber ich werde mir einen reproduzierbaren Testaufbau überlegen, der Winter wird schneller kommen als mir lieb ist ;-)

Hallo Bernhard, in der Hauptversorgungsleitung habe ich noch keine Verjüngung entdeckt. Etwas verstört habe ich mir gestern über das mir nachgesagte Messie-Syndrom Gedanken gemacht … egal … ich habe jedenfalls in mehr als 10 herumliegende Leitungen gekuckt, außer alter Hydraulikbrühe war da nichts drinnen ;-)
Medi
Beiträge: 564
Registriert: Mi 18. Mai 2005, 16:24

Und täglich grüßt der Kalibrierdraht!

Beitrag von Medi »

Und täglich grüßt der Kalibrierdraht!

DSuper, vor einigen Jahren aufwendig restauriert, sehr guter Gesamtzustand, sehr saubere Technik! Von heute auf morgen macht die Höhenverstellung Stress. Der Vorderwagen geht zwar binnen Sekunden hoch, braucht zum Runterfahren aber mehrere Minuten.

In der Rücklaufleitung (Rücklauf- nicht Leckleitung!) vom Höhenkorrektor befindet sich wie Jack schon geschrieben hat eine Drossel - ein Kalibrierdraht - in der Leitung. Verirrte Gummibrösel haben sich zwischen Draht und Stahlrohr gepresst und die Leitung verschlossen. Die Verstopfung war auch durch Druckbeaufschlagung von der anderen Seite nicht zu lösen, ich musste die Leitung absägen und ein neues Stück einlöten.

Im Anhang ein Bild der Leitung mit der Gummiablagerung.

Um einer erneuten Verstopfung vorzubeugen, habe ich vorerst den Kalibrierdraht noch nicht wieder in die neue Leitung geschoben. Drückt man den Verstellhebel nun nach unten, plumpst die DS wie zu erwarten runter wie ein Stein.

Ich frag mich nun ob diese Drossel wirklich zwingend notwendig ist. Im Fahrbetrieb (gemütlich schaukelnd) ist dem Kollegen bislang kein Nachteil aufgefallen.

Hat von Euch jemand Erfahrungen rund um diese Drossel?
War / ist die in allen Modellen drinnen? Ich habe dazu in den Unterlagen nichts gefunden.

L.G.
Dietmar
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