Hallo zusammen,
angefixt von meinem Schwiegervater, der bereits seinen zweiten DS
fährt, denke ich ebenfalls über den Erwerb eines DS nach.
Leider ist das für jemanden wie mich, der einfach das Auto nur fahren möchte, nicht ganz so einfach.
Wie sollte ich vorgehen, um einen schönen und haltbaren DS zu bekommen?
Eigentlich gefallen mir fast alle DS (inklusive Break). Ich möchte aber einen möglichst originalen in einer Originalfarbe und in jedem Fall mit Lederausstattung haben. Ob Halbautomatik oder Schalten ist mir eigentlich egal. Angesichts des Preisunterschieds würde ich wohl einen Schaltwagen nehmen. Oder spricht da was gegen?
Gibt es eine Baureihe, die für Anfänger und Technikidioten wie mich besonders geeignet ist?
Ich möchte das Fahrzeig gerne im gesamten Jahr als Erstfahrzeug fahren (ca. 25.000 km, natürlich mit regelmäßiger Wartung beim DS-Fachmann). Ist das überhaupt realistisch oder würdet Ihr davon abraten?
Last but not least: wieviel Geld sollte ich anlegen, um einen wirklich alltagstauglichen DS zu bekommen?
Viele Fragen eines absoluten Anfängers. Danke im Voraus für zumindest ein paar Antworten! Falls ich die Informationen irgendwo selber finden kann, bin ich auch für einen schnöden Link sehr dankbar!
Gruß
ocj
Wald vor lauter Bäumen: wo anfangen?
Re: Wald vor lauter Bäumen: wo anfangen?
hi ocj,
auch wir sind absolute NICHTBASTLER!
schau mal auf
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wenn du mehr INFO'S haben willst, setzt dich einfach mit uns in Verbindung
mfg
mark & uwe
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- Michael Klette
- Beiträge: 1394
- Registriert: Mo 21. Apr 2003, 10:58
Re: Wald vor lauter Bäumen: wo anfangen?
Hallo OCJ,
also ich gehöre auch zu den Alltagsfahrern, fahre aber im Winter immer einen anderen Wagen neben meiner ID. Bei gesalzenen Straßen sollte man eigentlich keine DS mehr im Alltagseinsatz fahren.
Ansonsten ist ein D-Modell sehr solide, aber ob es für einen Laien das geeignete Auto für eine jährliche Kilometerleistung von 25000 KM ist, wage ich zu bezweifeln.
Nun ist das aber immer auch abhängig von Deinen finanziellen Mitteln. Ein gutes D-Modell kostet in der Anschaffung mittlerweile mindestens gut 10000 €, eher mehr.
Ich empfehle, die DS als Zweitwagen ins Auge zu fassen, die jüngsten Modelle sind immerhin 35 Jahre alt.
Ich würde Dir zu einem Schaltwagen raten, allerdings gab es Leder nur in den Pallas- Modellen. Ein solches Auto kostet dann aber wesentlich mehr als eine ID.
Besorge Dir mal Literatur zur DS, es gibt viele empfehlenswert Bücher.
Gruß Michael
also ich gehöre auch zu den Alltagsfahrern, fahre aber im Winter immer einen anderen Wagen neben meiner ID. Bei gesalzenen Straßen sollte man eigentlich keine DS mehr im Alltagseinsatz fahren.
Ansonsten ist ein D-Modell sehr solide, aber ob es für einen Laien das geeignete Auto für eine jährliche Kilometerleistung von 25000 KM ist, wage ich zu bezweifeln.
Nun ist das aber immer auch abhängig von Deinen finanziellen Mitteln. Ein gutes D-Modell kostet in der Anschaffung mittlerweile mindestens gut 10000 €, eher mehr.
Ich empfehle, die DS als Zweitwagen ins Auge zu fassen, die jüngsten Modelle sind immerhin 35 Jahre alt.
Ich würde Dir zu einem Schaltwagen raten, allerdings gab es Leder nur in den Pallas- Modellen. Ein solches Auto kostet dann aber wesentlich mehr als eine ID.
Besorge Dir mal Literatur zur DS, es gibt viele empfehlenswert Bücher.
Gruß Michael
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Frederic1972
- Beiträge: 134
- Registriert: Fr 25. Jul 2008, 16:15
Re: Wald vor lauter Bäumen: wo anfangen?
Ich würde als absolute beginner nicht unbedingt mit einem Rundauge anfangen, bei dem die Teileversorgung z.T. etwas problematischer ist (auch teurer), sondern ein späteres Modell in Erwägung ziehen. Dabei auch am besten ein Vergasermodell. Da kann man deutlich Kosten reduzieren im Falle von Reparaturen. Und: einen Spezialisten beim Begutachten zu Rate ziehen, sonst entpuppt sich ein Fahrzeug mit dem Hinweis "braucht etwas Arbeit, aber alles kein Problem" als Müllhaufen mit schönem Lack, was aber ein schwarzes Loch im Geldbeutel verursachen könnte.
Ich persönlich würde niemals ein frisch lackiertes Auto kaufen. Pfusch erkennt man erst nach einiger Zeit, aber dann ist's zu spät. Sollte die DS vor 10 Jahren schon mal lackiert worden sein und der Lack ist noch top, dann bleibt er es auch.
Fahre selber eine DSuper Viergang und Wartungskosten halten sich wirklich in Grenzen.
Gruß und viel Erfolg , Frederic
Ich persönlich würde niemals ein frisch lackiertes Auto kaufen. Pfusch erkennt man erst nach einiger Zeit, aber dann ist's zu spät. Sollte die DS vor 10 Jahren schon mal lackiert worden sein und der Lack ist noch top, dann bleibt er es auch.
Fahre selber eine DSuper Viergang und Wartungskosten halten sich wirklich in Grenzen.
Gruß und viel Erfolg , Frederic
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Gerhard Trosien
- Beiträge: 1055
- Registriert: Mi 5. Dez 2007, 07:04
Re: Wald vor lauter Bäumen: wo anfangen?
Ich fahre seit über 20 Jahren D-Modelle, am liebsten im Alltag, auch im Winter. Dabei ist äußerst hilfreich, wenn man für Wartung und Reparatur nicht auf Werkstätten angewiesen ist. Als die DSse noch Alltagsautos waren, konnte man Citroën-Werkstätten, die das Auto nicht verhunzten, suchen. Heute ist man auf die äußerst seltenen DSpezialisten angewiesen. Dabei schlägt zu Buche, dass sehr viele Arbeiten am Auto seeeeehhr zeitaufwändig und somit exorbitant teuer sind.
Ein gut durchrepariertes D-Modell ist aber ein sehr zuverlässiges Auto mit höchstem Spaßfaktor; mit einem D-Modell durch die Gegend zu cruisen ist wie Medizin, die der Arzt verschreiben sollte. Da verliert selbst der nervtötende, weil viel zu dichte und hektische Alltagsverkehr in D viel von seinem Schrecken. Ich habe allerdings auch einen Halbautomaten, dessen Schaltung perfekt funktioniert. Das trägt viel zum guten Fahrgefühl bei. Die nervige Schalterei im Berufsverkehr möchte ich bei einem solch komfortabel ausgelegten Wagen eigentlich nicht haben, während sie mich weder im 2CV noch im HY stört.
Ein gut durchrepariertes D-Modell ist aber ein sehr zuverlässiges Auto mit höchstem Spaßfaktor; mit einem D-Modell durch die Gegend zu cruisen ist wie Medizin, die der Arzt verschreiben sollte. Da verliert selbst der nervtötende, weil viel zu dichte und hektische Alltagsverkehr in D viel von seinem Schrecken. Ich habe allerdings auch einen Halbautomaten, dessen Schaltung perfekt funktioniert. Das trägt viel zum guten Fahrgefühl bei. Die nervige Schalterei im Berufsverkehr möchte ich bei einem solch komfortabel ausgelegten Wagen eigentlich nicht haben, während sie mich weder im 2CV noch im HY stört.
Re: Wald vor lauter Bäumen: wo anfangen?
Hängt ein bisschen von Deinem Standort ab.25tkm im Alltag sind sehr strapaziös für das Auto.Ich hatte(gottseidank hat das nachgelassen) ein paar Kunden, die das durchgezogen haben.Es ist extrem.Im Winter fault Dir die Kiste trotz Mike Sander und Fluidfilm und Wachs in Grund und Boden, es sei denn man trennt Kästen und Häute der Türen und betreibt da beim Zusammenbau wieder safer sex.Oder man nimmt das Auto immer mit hoch in die Wohnung.Ich habe hier ein Auto, die Kiste ist vor acht Jahren von einem namhaften Spezialisten gemacht worden, aber nicht um damit in der bayerischen Lake zu fahren.So sieht das jetzt aber finster aus.Chassis hat ein Loch und das ist echt gut gemacht.Lackablösungen, Rost an der Karosse.Schwingen hart, Hinterachse hat Spiel.Erster Gang springt raus, diverse Hydraulikteile mehrfach abgedichtet, aber trotzdem wegen mechanischen Verschleiss wieder undicht.36k DM gepflegt draufgeritten.In zwei Jahren wird man sehen, was mit dem Auto passiert.
Leider vergisst man, da die Kisten eigentlich sehr modern fahren, daß das ein richtig altes Auto ist.
Sommer bis 10tkm halte ich für machbar, aber bei einem relativ naturbelassenen Auto wird immer wieder irgendwas sein.Der Geldpuffer für solche Sachen ist da wichtig.Zeit mitbringen.Das ist kein Golf, den Auto Heinzelmann umme Ecke richtet.Die Teile sind nicht das Problem.Die bringt DPD.
Im Frühjahr und Sommer wollen alle fahren.Wenn dann der Motor breit ist, stösst man da teilweise an Kapazitätsgrenzen, wenn das nicht eben huschhusch gemacht werden soll.
Naja.Genug.
Leider vergisst man, da die Kisten eigentlich sehr modern fahren, daß das ein richtig altes Auto ist.
Sommer bis 10tkm halte ich für machbar, aber bei einem relativ naturbelassenen Auto wird immer wieder irgendwas sein.Der Geldpuffer für solche Sachen ist da wichtig.Zeit mitbringen.Das ist kein Golf, den Auto Heinzelmann umme Ecke richtet.Die Teile sind nicht das Problem.Die bringt DPD.
Im Frühjahr und Sommer wollen alle fahren.Wenn dann der Motor breit ist, stösst man da teilweise an Kapazitätsgrenzen, wenn das nicht eben huschhusch gemacht werden soll.
Naja.Genug.