Hallo Thomas
Ich hatte das gleiche Problem bei meinem SM Getriebe, das ja grundsätzlich baugleich mit dem der DS ist (abgesehen von gewissen Gehäuseteilen, dem Fliehkraftregler für die Lenkung und der Übersetzung).
Grundsätzlich hat Sebastian recht, wenn das Getriebe vorher nicht geheult hat, kann man sich überlegen, das Teil wieder einzubauen. Es stimmt auch, dass man beim Auswechseln die Eintauchtiefe des Kegelrads sowie die Lager des Differentials einstellen muss, und das Problem dazu ist nicht unbedingt das Können, sondern die Tatsache dass man rares Spezialwerkzeug benötigt. Unter anderem ist dies das 3170-T zum Messen der Eintauchtiefe. Wenn Du kein 3170T besitzt, hat vielleicht der Club eins, oder Du gehst mit dem vorbereiteten Getriebe zu einem DS/SM Spezi. Wenn Du eins hast, kann ich es mir bitte ausleihen?

Hinzu kommt der hohe Preis für NOS Kegelradkombinationen (Grundsätzlich muss das Kegelrad zusammen mit dem Tellerad ersetzt werden, und am Kegelrad hängt die ganze Getriebewelle) Für mein SM-Tellerad waren 1000€ bei Harry Simmens (
www.ds-vitesse.com) fällig.
Das sind die Punkte die gegen einen Austausch sprechen.
Aber: Letzendlich musst Du für Dich entscheiden ob Du das Risiko tragen willst, das gerade eingebaute Getriebe gleich wieder auszubauen weil das Ding heult oder schlimmeres. Grundsätzlich sollte der Abrieb vom Kegelrad direkt am Magneten landen, von daher sehe ich keine grosse Gefahr. Hingegen dürften das Rollenlager und die Verzahnung der Gänge 1+2 grösserer Belastung ausgesetzt sein wenn das Kegelrad Spiel bekommt.
Wenn Du Wert auf ein gutes Kegelrad legst, halte ich AT Getriebe für keine gute Idee, ausser Du kannst vor dem Kauf einen Blick auf das Kegelrad werfen.
Unten ein Bild von meiner Kegelrad Kombi. Sieht Deine ähnlich aus?
Gruss
Chris
DS 21 i.e. HA 1972, Sable métallise