wollen wir wirklich so leben ?
Re: wollen wir wirklich so leben ?
glaubt mir, es geht auch besser, nämlich bei meinen Volvo Oldies, die ich noch habe...
erstmal gibt es die Teile da noch original neu, weil Volvo kümmert sich um die Kunden älteren Bjs.
Citroën aber nicht. Es geht auch besser!!!
erstmal gibt es die Teile da noch original neu, weil Volvo kümmert sich um die Kunden älteren Bjs.
Citroën aber nicht. Es geht auch besser!!!
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Gerhard Trosien
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Re: wollen wir wirklich so leben ?
Die Teile, die man im Rheinland kauft, werden nicht dort hergestellt. Und ich denke, der Rheinländer, der sie verkauft, weiß, was er da seinen Kunden antut und wäre froh, wenn er andere Lieferanten finden würde. Die gibt es aber nicht..
Was mich in diesem Zusammenhang wütend macht: die Herstellung der Werkzeuge kostet immer RICHTIG Geld. Ob ich eine Lampenfassung herstelle, die brauchbar ist, ist, wenn überhaupt, nur unwesentlich teurer, als wenn ich Schrott herstelle.
Wenn ich Federmanschetten nachbaue, ist das allerteuerste die Form. Und da ist es bei den Kosten egal, ob ich Originalmaße zugrunde lege, oder die Form so baue, dass die Manschetten viel zu dick ausfallen. Das Originalmaterial ist teuer. Zugegeben. Außerdem gilt es als nur bedingt mineralölbeständig (jahrzehntelange Erfahrung zeigt, dass die Beständigkeit mehr als ausreichend ist). Wenn nun aber (aus Kostengründen??) ein anderes, deutlich weniger elastisches Material in Formen gegeben wird, die daraus deutlich dickere Teile machen, die wegen mangelhafter Elastizität kaum mehr ohne Beschädigung zu montieren sind und nach höchsten 5.- oder 7.000km wegen ihrer Steifheit kaputtgewalkt sind, dann ist das mehr als ärgerlich. Die höheren Materialkosten des richtigen Materials würden sich angesichts des Aufwands, den allein das Werkzeug verursacht, allein durch die höhere Lebenserwartung des Teil mehr als amortisieren.
Wenn die Qualität unverzichtbarer Nachfertigungsteile bei englischen Roadstern noch deutlich schlechter ist, ist das nicht wirklich ein Trost. Dabei hätte die Situation nach Einführung des neuen Gewährleistungsrechts eigentlich besser werden sollen. Das einzige, was es gebracht hat, ist, dass die Produktion verschiedener Teile einfach eingestellt wurde. So gab es im grenznahen Elsaß eine Kleinstfirma, die aus Standartteilen hervorragend passende Handbremsseile in 1A-Qualität für Oldtimer baute, die über den Kfz-Teilehandel vertrieben wurden. Die gibts wegen des Gewährleistungsrechts nicht mehr...
Was mich in diesem Zusammenhang wütend macht: die Herstellung der Werkzeuge kostet immer RICHTIG Geld. Ob ich eine Lampenfassung herstelle, die brauchbar ist, ist, wenn überhaupt, nur unwesentlich teurer, als wenn ich Schrott herstelle.
Wenn ich Federmanschetten nachbaue, ist das allerteuerste die Form. Und da ist es bei den Kosten egal, ob ich Originalmaße zugrunde lege, oder die Form so baue, dass die Manschetten viel zu dick ausfallen. Das Originalmaterial ist teuer. Zugegeben. Außerdem gilt es als nur bedingt mineralölbeständig (jahrzehntelange Erfahrung zeigt, dass die Beständigkeit mehr als ausreichend ist). Wenn nun aber (aus Kostengründen??) ein anderes, deutlich weniger elastisches Material in Formen gegeben wird, die daraus deutlich dickere Teile machen, die wegen mangelhafter Elastizität kaum mehr ohne Beschädigung zu montieren sind und nach höchsten 5.- oder 7.000km wegen ihrer Steifheit kaputtgewalkt sind, dann ist das mehr als ärgerlich. Die höheren Materialkosten des richtigen Materials würden sich angesichts des Aufwands, den allein das Werkzeug verursacht, allein durch die höhere Lebenserwartung des Teil mehr als amortisieren.
Wenn die Qualität unverzichtbarer Nachfertigungsteile bei englischen Roadstern noch deutlich schlechter ist, ist das nicht wirklich ein Trost. Dabei hätte die Situation nach Einführung des neuen Gewährleistungsrechts eigentlich besser werden sollen. Das einzige, was es gebracht hat, ist, dass die Produktion verschiedener Teile einfach eingestellt wurde. So gab es im grenznahen Elsaß eine Kleinstfirma, die aus Standartteilen hervorragend passende Handbremsseile in 1A-Qualität für Oldtimer baute, die über den Kfz-Teilehandel vertrieben wurden. Die gibts wegen des Gewährleistungsrechts nicht mehr...
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Sensenmann
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- Registriert: Di 19. Dez 2006, 14:01
Re: wollen wir wirklich so leben ?
Bereits als ich vor 12 Jahren meinen 59er Käfer restaurierte, habe ich gemerkt daß die meisten Nachfertigungen Schrott sind. Teilweise sogar lebensgefährlicher Schrott, wenn es um nachgefertigte Bremsenteile geht.
Es hilft nichts, man muß sehen, daß man so viel NOS Teile wie möglich bekommt, oder man muß die alten Teile aufarbeiten.
Es hilft nichts, man muß sehen, daß man so viel NOS Teile wie möglich bekommt, oder man muß die alten Teile aufarbeiten.
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Louis de Funes
- Beiträge: 219
- Registriert: Sa 10. Nov 2007, 18:45
Re: wollen wir wirklich so leben ?
Ich finde auch, das es kein Trost ist das es bei Engländern noch schlechter aussieht. Beim Rennen kam ein Mechaniker mit einer abgerissenen Ölpumpenwelle zu mir. Das Teil war frisch montiert gewesen, Nachbau Qualität und bezogen von einem sehr großen Anbieter im Engländerbereich. Die Welle lief 0,22mm exzentrisch, da war der Dauerbiegebruch in kürzester Zeit vorprogrammiert.... Nur ein Beispiel. Eingefallene Kolben, Nachbau Pleuelsätze in der Qualität des kalten Krieges, in Ducati Kreisen nur "Abreißpleuel" genannt, endlos kann ich die Geschichte fortsetzen.
Aber das war nicht immer so: Am Anfang kamen Nachbauteile in guter Qualität, dann gings bergab, aber der Preis stieg. Es ist ein bißchen wie in der aktuellen Wirtschaftskrise: Die Gewinnmaximierung stand zu sehr im Vordergrund, nicht die langfristige Martpräsenz.
Es ist wie Gerhard es schreibt: Ein gutes Ergebnis abzuliefern ist nur wenig mehr Aufwand als ein mittelmäßiges oder schlechtes. Aber dazugeört Wille, Fähigkeit, eine korrekte Zeichnung, Geld usw. Auch hier ist der Großhändler gefordert mehr Mühe in die Entwicklung zu stecken als einfach nur ein Musterteil zu geben und lediglich "Mach das mal in Neu" vorzugeben.
Eigentlich müßten die Teile in heutiger Qualität durch Fortschritte in Materialwissen und Fertigungstechnik besser sein. Wenn ich natürlich in Betrieben fertigen lasse die in Entwicklungsländern stehen darf das Ergebnis ohne aktiver Entwicklungshilfe nicht verwundern.
Holland und England: sind beides alte Handelsnationen, mit besten Kontakten rund um den Globus und einem konsequenten Handelsdenken. Wie staunt mein holländischer Freund Rob immer über die in Deutschland noch kaufbare Qualität (und die ist auch schon viel schlechter als früher): So eine Qualität (bei Werkzeugen z.B.) gibts in NL schon gar nicht mehr, kann man nirgends kaufen...
Ich will hier keine Nationen beleidigen, aber es fällt auf das in GB und NL oftmals mehr nach kaufmännischen als nach technischen Gesichtspunkten entschieden wird als in D. Wenn der Kunde dort keine Qualität mehr nachfragt wird auch keine mehr angeboten. Wahrscheinlich will der Kunde dort ein sehr günstiges Produkt, Qualitätsmängel werden in Kauf genommen, sonst hätte sich das system so nicht etabliert. Vielleicht muß man aber für anspruchsvollere Kunden eine weitere Linie einführen, dem Kunden die Wahl lassen.
Ich habe übrigens selber einen Handel und importiere teilweise selber aus Fernost. Ich habe immer die Maxime verfolgt: Die Funktion und der Grundlevel der Qualität muß in jedem Falle erreicht werden (ausführliche Qualitätstests und Stichproben der laufenden Lieferungen) , keine Kundenbeschwerden, oder das Produkt wird nicht ins Programm aufgenommen. Daraus folgt der Preis. Läßt sich das Produkt dafür nicht verkaufen verschwindet es eben vom Markt. Den Preiskampf kann ich eh nicht gewinnen, ist auch überflüssig, aber der Kunde darf Qualität erwarten, und die bekommt er auch, im mittleren Preissegment. Das alles ist viel viel Arbeit und macht einen bei den Lieferanten nicht beliebt, aber nach 15 Jahren haben auch die gemerkt: Wer Qualität liefert dem gehts richtig gut, die Produktion ist voll ausgelastet. Die schlechten - sind bankrott, selbst in China, irgendwann wollte niemand mehr das schlechte Zeug, war es doch nur 20% billiger aber qualitativ 2 Stufen schlechter.
Im Grunde was Gerhard Trosien geschrieben hat: Es ist mit wenig mehr Aufwand möglich, der Kunde (Endkunde, Händler) muß es aber einfordern.
Aber das war nicht immer so: Am Anfang kamen Nachbauteile in guter Qualität, dann gings bergab, aber der Preis stieg. Es ist ein bißchen wie in der aktuellen Wirtschaftskrise: Die Gewinnmaximierung stand zu sehr im Vordergrund, nicht die langfristige Martpräsenz.
Es ist wie Gerhard es schreibt: Ein gutes Ergebnis abzuliefern ist nur wenig mehr Aufwand als ein mittelmäßiges oder schlechtes. Aber dazugeört Wille, Fähigkeit, eine korrekte Zeichnung, Geld usw. Auch hier ist der Großhändler gefordert mehr Mühe in die Entwicklung zu stecken als einfach nur ein Musterteil zu geben und lediglich "Mach das mal in Neu" vorzugeben.
Eigentlich müßten die Teile in heutiger Qualität durch Fortschritte in Materialwissen und Fertigungstechnik besser sein. Wenn ich natürlich in Betrieben fertigen lasse die in Entwicklungsländern stehen darf das Ergebnis ohne aktiver Entwicklungshilfe nicht verwundern.
Holland und England: sind beides alte Handelsnationen, mit besten Kontakten rund um den Globus und einem konsequenten Handelsdenken. Wie staunt mein holländischer Freund Rob immer über die in Deutschland noch kaufbare Qualität (und die ist auch schon viel schlechter als früher): So eine Qualität (bei Werkzeugen z.B.) gibts in NL schon gar nicht mehr, kann man nirgends kaufen...
Ich will hier keine Nationen beleidigen, aber es fällt auf das in GB und NL oftmals mehr nach kaufmännischen als nach technischen Gesichtspunkten entschieden wird als in D. Wenn der Kunde dort keine Qualität mehr nachfragt wird auch keine mehr angeboten. Wahrscheinlich will der Kunde dort ein sehr günstiges Produkt, Qualitätsmängel werden in Kauf genommen, sonst hätte sich das system so nicht etabliert. Vielleicht muß man aber für anspruchsvollere Kunden eine weitere Linie einführen, dem Kunden die Wahl lassen.
Ich habe übrigens selber einen Handel und importiere teilweise selber aus Fernost. Ich habe immer die Maxime verfolgt: Die Funktion und der Grundlevel der Qualität muß in jedem Falle erreicht werden (ausführliche Qualitätstests und Stichproben der laufenden Lieferungen) , keine Kundenbeschwerden, oder das Produkt wird nicht ins Programm aufgenommen. Daraus folgt der Preis. Läßt sich das Produkt dafür nicht verkaufen verschwindet es eben vom Markt. Den Preiskampf kann ich eh nicht gewinnen, ist auch überflüssig, aber der Kunde darf Qualität erwarten, und die bekommt er auch, im mittleren Preissegment. Das alles ist viel viel Arbeit und macht einen bei den Lieferanten nicht beliebt, aber nach 15 Jahren haben auch die gemerkt: Wer Qualität liefert dem gehts richtig gut, die Produktion ist voll ausgelastet. Die schlechten - sind bankrott, selbst in China, irgendwann wollte niemand mehr das schlechte Zeug, war es doch nur 20% billiger aber qualitativ 2 Stufen schlechter.
Im Grunde was Gerhard Trosien geschrieben hat: Es ist mit wenig mehr Aufwand möglich, der Kunde (Endkunde, Händler) muß es aber einfordern.
- Thomas Held Verified
- Beiträge: 5067
- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: wollen wir wirklich so leben ?
tomsail schrieb:
>
> neue nockenwellen gehen nach
> erhalt zum nitrieren, unterbrecherkontakte müssen
> abgezogen werden dass sie kontakt haben.... das
> ist alltag bei den engländern!
Das ist bei den meisten DS-Kontakten, die ich so verbaut habe, genauso gewesen...
Gruss,
Tom
>
> neue nockenwellen gehen nach
> erhalt zum nitrieren, unterbrecherkontakte müssen
> abgezogen werden dass sie kontakt haben.... das
> ist alltag bei den engländern!
Das ist bei den meisten DS-Kontakten, die ich so verbaut habe, genauso gewesen...
Gruss,
Tom
Gruß
Tom
Tom
-
Louis de Funes
- Beiträge: 219
- Registriert: Sa 10. Nov 2007, 18:45
Re: wollen wir wirklich so leben ?
> tomsail schrieb:
, unterbrecherkontakte
> müssen
> abgezogen werden dass sie kontakt haben....
> das ist alltag bei den engländern!
>
> Das ist bei den meisten DS-Kontakten, die ich so
> verbaut habe, genauso gewesen...
> Gruss,
>
> Tom
... und auch bei Ducati: 3000km, Kontakte schrott. Damals gab es noch Kontaktplättchen von Bosch, die habe ich dann eingelötet. Kontakt hielt 15000, dann ausgewechselt. Kontaktplättchen von Bosch gibts schon lange nicht mehr, da hilft nur Ausschau halten nach alten Kontakten. Ach ja.
Eigentlich ist diese Krise die rechte Zeit Autozulieferer anzusprechen. Die haben jetzt bestimmt Zeit für Dinge über die sie vormals nichtmals nachgedacht hätten.
Die Firma MEYLE bietet für moderen PKW hochqualitative Bauteile an, z.B. Spurstangenköpfe, besser als originalteile.Etwas teurer. Und fährt richtig gut damit. Die Kunden wollen das nämlich...
, unterbrecherkontakte
> müssen
> abgezogen werden dass sie kontakt haben....
> das ist alltag bei den engländern!
>
> Das ist bei den meisten DS-Kontakten, die ich so
> verbaut habe, genauso gewesen...
> Gruss,
>
> Tom
... und auch bei Ducati: 3000km, Kontakte schrott. Damals gab es noch Kontaktplättchen von Bosch, die habe ich dann eingelötet. Kontakt hielt 15000, dann ausgewechselt. Kontaktplättchen von Bosch gibts schon lange nicht mehr, da hilft nur Ausschau halten nach alten Kontakten. Ach ja.
Eigentlich ist diese Krise die rechte Zeit Autozulieferer anzusprechen. Die haben jetzt bestimmt Zeit für Dinge über die sie vormals nichtmals nachgedacht hätten.
Die Firma MEYLE bietet für moderen PKW hochqualitative Bauteile an, z.B. Spurstangenköpfe, besser als originalteile.Etwas teurer. Und fährt richtig gut damit. Die Kunden wollen das nämlich...
Re: wollen wir wirklich so leben ?
Ich könnte darüber ebenfalls ein Buch schreiben.
Ich habe meine alte Dame komplett neu aufgebaut. Oftmals habe ich drei Teile vom rheinischen Händler bekommen, um eines davon als brauchbar zu befinden und einzubauen.
Kommentar des durchaus kooperativen Händlers: ich wäre einer der ganz wenigen Kunden die für bessere Qualität auch einen höheren Preis akzeptieren würden....!
Also, liegt es doch an uns: dem Kunden der den billigen Repromist schluckt und bezahlt!
Wie wollen wir das ändern? Vorschläge? Ich bin dabei!!
lg
Kalle
Ich habe meine alte Dame komplett neu aufgebaut. Oftmals habe ich drei Teile vom rheinischen Händler bekommen, um eines davon als brauchbar zu befinden und einzubauen.
Kommentar des durchaus kooperativen Händlers: ich wäre einer der ganz wenigen Kunden die für bessere Qualität auch einen höheren Preis akzeptieren würden....!
Also, liegt es doch an uns: dem Kunden der den billigen Repromist schluckt und bezahlt!
Wie wollen wir das ändern? Vorschläge? Ich bin dabei!!
lg
Kalle
- Thomas Held Verified
- Beiträge: 5067
- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: wollen wir wirklich so leben ?
Louis de Funes schrieb:
-------------------------------------------------------
> > tomsail schrieb:
> , unterbrecherkontakte
> > müssen
> > abgezogen werden dass sie kontakt haben....
> > das ist alltag bei den engländern!
> >
> > Das ist bei den meisten DS-Kontakten, die ich
> so
> > verbaut habe, genauso gewesen...
> > Gruss,
> >
> > Tom
> ... und auch bei Ducati: 3000km, Kontakte schrott.
In der Regel funktionieren die leitend gemachten Kontakte dann einwandfrei. Eventuell liegt es auch am Anlaufen der Kontaktflaechen ueber die Lagerzeit...
Gruss,
Tom
-------------------------------------------------------
> > tomsail schrieb:
> , unterbrecherkontakte
> > müssen
> > abgezogen werden dass sie kontakt haben....
> > das ist alltag bei den engländern!
> >
> > Das ist bei den meisten DS-Kontakten, die ich
> so
> > verbaut habe, genauso gewesen...
> > Gruss,
> >
> > Tom
> ... und auch bei Ducati: 3000km, Kontakte schrott.
In der Regel funktionieren die leitend gemachten Kontakte dann einwandfrei. Eventuell liegt es auch am Anlaufen der Kontaktflaechen ueber die Lagerzeit...
Gruss,
Tom
Gruß
Tom
Tom
-
Thorsten Graf Verified
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Re: wollen wir wirklich so leben ?
Wie wäre es mit einer Liste mit Erfahrungswerten zur Qualität der Ersatzteile der verschiedenen Anbieter?
Ich wäre z. B. auch bereit, für bessere Qualität mehr Geld zu bezahlen. Denn wenn die Teile einfach länger halten, entstehen auch weniger Folgekosten durch Ein- und Ausbau.
Ich selbst habe es z. B. erlebt, dass zwei Austausch-Anlasser nicht funktioniert haben. Die arme Werkstatt, die diese Ersatzteile bezogen hatte und nur einbaute, konnte dann auf eigene Kosten zweimal umsonst die Anlasser ein- und wieder ausbauen. Wir waren es dann leid und haben auf einen modernen Anlasser umgebaut incl. geänderter Schwungscheibe. Jetzt läuft der Anlasser wunderbar.
Gruß,
Thorsten
Kalle schrieb:
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> Kommentar des durchaus kooperativen Händlers: ich
> wäre einer der ganz wenigen Kunden die für bessere
> Qualität auch einen höheren Preis akzeptieren
> würden....!
>
> Also, liegt es doch an uns: dem Kunden der den
> billigen Repromist schluckt und bezahlt!
>
> Wie wollen wir das ändern? Vorschläge? Ich bin
> dabei!!
>
> lg
> Kalle
>
Ich wäre z. B. auch bereit, für bessere Qualität mehr Geld zu bezahlen. Denn wenn die Teile einfach länger halten, entstehen auch weniger Folgekosten durch Ein- und Ausbau.
Ich selbst habe es z. B. erlebt, dass zwei Austausch-Anlasser nicht funktioniert haben. Die arme Werkstatt, die diese Ersatzteile bezogen hatte und nur einbaute, konnte dann auf eigene Kosten zweimal umsonst die Anlasser ein- und wieder ausbauen. Wir waren es dann leid und haben auf einen modernen Anlasser umgebaut incl. geänderter Schwungscheibe. Jetzt läuft der Anlasser wunderbar.
Gruß,
Thorsten
Kalle schrieb:
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> Kommentar des durchaus kooperativen Händlers: ich
> wäre einer der ganz wenigen Kunden die für bessere
> Qualität auch einen höheren Preis akzeptieren
> würden....!
>
> Also, liegt es doch an uns: dem Kunden der den
> billigen Repromist schluckt und bezahlt!
>
> Wie wollen wir das ändern? Vorschläge? Ich bin
> dabei!!
>
> lg
> Kalle
>
Re: wollen wir wirklich so leben ?
Kann mich der Aussage des Hern Trosien nur anschließen...versucht doch mal hier in der BRD irgendwelche Teile neu aufzulegen, die Restaurationskosten werden sich den Preisen für die Cabrios annähern.. Also freut euch doch über die fleißigen Chinesen, die für 3 Cent die Stunde neue Innenspiegel herstellen, auch wenns nicht genau passt und man noch selbst Hand anlegen muss... Und was soll das mit dem "Rheinland" - auf diesen kooperativen und engagierten Herren lasse ich persönlich nichts kommen, bei Reklamationen ist ein Umtausch oder Nachbesserung wohlwollender Bestandteil der Geschäftspolitik - zumindest habe ich das persönlich schon mehrfach so erlebt. Aber das Rheinland ist ja vielleicht für Nicht-Rheinländer groß und jemand anders ist gemeint...
Holger