Zumindest wird das einer DS ja nachgesagt...
Bei mir ist letztens nach längerer Fahrtstrecke der Motor an der Ampel ausgegangen. Der Wagen sprang dabei dann zwar sofort wieder an, aber er konnte die Drehzahl im Stand/ Leerlauf nicht halten und ging aus...
Das Problem hatte ich schon mal, damals waren es die Leerlaufdüsen. Nach zweimaliger Reinigung derselben war das Problem diesmal aber immer noch da. Außerdem ruckelte er immer recht stark wenn man so dahinrollte und Gas gab. Hmmm. Nachdem meine anderes Auto grad halb zerlegt in der Garage steht, wollte ich nicht da jetzt auch noch groß rangehen, weil meistens kommt's dann doch ganz Dicke...
Jedenfalls habe ich heute (7 Tage nach dem Vorfall und einigen Kilometern dazwischen) den Wagen gestartet und die Drehzahl wird seitdem gehalten (wenn auch etwas hoch mit ca. 1100 U/min im Stand), das Ruckeln ist außerdem weg.
Ich fände es schon interessant, da eine plausible Erklärung zu haben...
Fähigkeit zur Selbstreparatur??
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Frederic1972
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Frederic1972
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Re: Fähigkeit zur Selbstreparatur??
Naja, und dann hat sich das auch wieder erledigt mit der "Selbstreparatur". Seit heute geht sie wieder aus im Stand und das Ruckeln ist auch wieder da. Also doch Vergaser zerlegen. Hat jemand einen heißen Tipp?
Re: Fähigkeit zur Selbstreparatur??
Frederic1972 schrieb:
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> Hat jemand
> einen heißen Tipp?
ja!
vergaser zerlegen, säubern, mit druckluft gut durchblasen, kraftstoffilter erneuern/einbauen und den tank sanieren.
viel spaß!
grüße
thomas
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> Hat jemand
> einen heißen Tipp?
ja!
vergaser zerlegen, säubern, mit druckluft gut durchblasen, kraftstoffilter erneuern/einbauen und den tank sanieren.
viel spaß!
grüße
thomas
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Gerhard Trosien
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- Registriert: Mi 5. Dez 2007, 07:04
Re: Fähigkeit zur Selbstreparatur??
Im Vergaser (ich gehe vom Weber-Registervergaser aus) gibt es einige versteckte Bohrungen, auch solche, die auf den ersten Blick nicht viel zu tun haben.
An der Oberseite des Gehäuses gibt es (in Fahrtrichtung) hinten links am Rand eine unscheinbare Bohrung, mit einem winzigen Messingring verziert, den man nicht ausbauen kann. Ich erinnere mich grad nicht an den Zweck dieser Bohrung, ich weiß nur, dass sie fast immer verstopft ist, aber schwer zu reinigen.
Rechts und links von den Drosselklappen gibt es Übergangsbohrungen, die verhindern, dass das Auto sich beim Gasgeben "verschluckt". Die sind aber leicht zugänglich: im Gehäuse gibt es daneben, also jeweils in Vergaserfußmitte nach rechts und links, Messingdeckel, durch die man die Bohrungen erreicht.
Das Allerwichtigste beim Vergaserreinigen ist die exakte Einstellung des Schwimmerstands.
Prüfe das Spiel der Drosselklappenwellen. Ist hier schon sichtbares, nicht nur fühlbares Spiel, müssen Büchsen eingebaut werden. DER Effekt ist sensationell: das Auto wird um gefühlte 25 Jahre jünger!
Reinigen geht, wenn man kein Ultraschallbad mit Spezial-Reinigungsflüssigkeiten hat, recht gut, wenn man den Vergaser mehrere Tage lang vollständig in Petroleum einlegt.
An der Oberseite des Gehäuses gibt es (in Fahrtrichtung) hinten links am Rand eine unscheinbare Bohrung, mit einem winzigen Messingring verziert, den man nicht ausbauen kann. Ich erinnere mich grad nicht an den Zweck dieser Bohrung, ich weiß nur, dass sie fast immer verstopft ist, aber schwer zu reinigen.
Rechts und links von den Drosselklappen gibt es Übergangsbohrungen, die verhindern, dass das Auto sich beim Gasgeben "verschluckt". Die sind aber leicht zugänglich: im Gehäuse gibt es daneben, also jeweils in Vergaserfußmitte nach rechts und links, Messingdeckel, durch die man die Bohrungen erreicht.
Das Allerwichtigste beim Vergaserreinigen ist die exakte Einstellung des Schwimmerstands.
Prüfe das Spiel der Drosselklappenwellen. Ist hier schon sichtbares, nicht nur fühlbares Spiel, müssen Büchsen eingebaut werden. DER Effekt ist sensationell: das Auto wird um gefühlte 25 Jahre jünger!
Reinigen geht, wenn man kein Ultraschallbad mit Spezial-Reinigungsflüssigkeiten hat, recht gut, wenn man den Vergaser mehrere Tage lang vollständig in Petroleum einlegt.