1. Gang geht sehr schwer rein...
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Frederic1972
- Beiträge: 134
- Registriert: Fr 25. Jul 2008, 16:15
1. Gang geht sehr schwer rein...
Hallo,
seit einiger Zeit schon geht der 1. Gang sehr schwer rein. Manchmal gar nicht, so dass ich in den 2. schalte und dann den Hebel hoch bewege in den ersten.
Hab im Forum nichts gefunden. Habe aber auch das Gefühl, dass der Hebel etwas lockerer ist als früher. Wäre um Tipps dankbar, weil ich morgen zur Ennstal-Classic möchte...
Danke!
seit einiger Zeit schon geht der 1. Gang sehr schwer rein. Manchmal gar nicht, so dass ich in den 2. schalte und dann den Hebel hoch bewege in den ersten.
Hab im Forum nichts gefunden. Habe aber auch das Gefühl, dass der Hebel etwas lockerer ist als früher. Wäre um Tipps dankbar, weil ich morgen zur Ennstal-Classic möchte...
Danke!
Re: 1. Gang geht sehr schwer rein...
Dürfte der Synchronring sein.
Eigentlich kann man damit bedenkenlos weiter fahren.
Eigentlich kann man damit bedenkenlos weiter fahren.
- Stephan J.
- Beiträge: 922
- Registriert: Di 7. Jun 2005, 18:34
Re: 1. Gang geht sehr schwer rein...
Mit einem solchen Problem habe ich auch jahrelang gekämpft.
Alternativ zu Hybrieds Idee kann es auch sein, dass das Kupplungsspiel zu gering ist, das würde man aber zuallererst auch durch krachende Geräusche beim Einlegen des (unsynchronisierten) Rückwärtsgangs merken.
Wenn das Kupplungsspiel das Problem ist und sich das trotz gesunder Kupplung nicht zufriedenstellend einstellen lässt, könnte es sein, dass ein falsches Kupplungsseil und/oder ein falscher Umlenkhebel montiert ist - da gab es nämlich mehrere verschiedene Ausführungen.
Und schließlich könnte die Ursache des Problems auch ein ausgeschlagenes oder nicht richtig eingestelltes Schaltgestänge sein.
Gruß,
Alternativ zu Hybrieds Idee kann es auch sein, dass das Kupplungsspiel zu gering ist, das würde man aber zuallererst auch durch krachende Geräusche beim Einlegen des (unsynchronisierten) Rückwärtsgangs merken.
Wenn das Kupplungsspiel das Problem ist und sich das trotz gesunder Kupplung nicht zufriedenstellend einstellen lässt, könnte es sein, dass ein falsches Kupplungsseil und/oder ein falscher Umlenkhebel montiert ist - da gab es nämlich mehrere verschiedene Ausführungen.
Und schließlich könnte die Ursache des Problems auch ein ausgeschlagenes oder nicht richtig eingestelltes Schaltgestänge sein.
Gruß,
Stephan J.
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Citroën ID 19 B, EZ 19.05.1969 ("Der Frosch")
Citroën C5 Break 2.0i 16V, EZ 16.05.2006
Opel Olympia Rekord P1, EZ 18.02.1959
http://www.buch-jaenicke.de
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Frederic1972
- Beiträge: 134
- Registriert: Fr 25. Jul 2008, 16:15
Re: 1. Gang geht sehr schwer rein...
Danke für die Tipps!
Der Rückwärtsgang kracht tatsächlich...
Kann ich da was am Kupplungsspiel verstellen?
Der Rückwärtsgang kracht tatsächlich...
Kann ich da was am Kupplungsspiel verstellen?
- Stephan J.
- Beiträge: 922
- Registriert: Di 7. Jun 2005, 18:34
Re: 1. Gang geht sehr schwer rein...
>>Der Rückwärtsgang kracht tatsächlich...>Kann ich da was am Kupplungsspiel verstellen?<<
Normalerweise ja, zumindest innerhalb eines gewissen Rahmens.
Aber bitte am besten nicht "nach Gefühl" verstellen, sondern genau nach den Anweisungen im Reparaturhandbuch.
Gruß,
Normalerweise ja, zumindest innerhalb eines gewissen Rahmens.
Aber bitte am besten nicht "nach Gefühl" verstellen, sondern genau nach den Anweisungen im Reparaturhandbuch.
Gruß,
Stephan J.
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Gerhard Trosien
- Beiträge: 1055
- Registriert: Mi 5. Dez 2007, 07:04
Re: 1. Gang geht sehr schwer rein...
Welches Getriebeöl hast Du drin? Das beste und modernste ist nämlich das schlechteste!. Besser als API 5 GL modernster Art ist 4 GL oder gar 3GL.
Das Geheimnis ist die sog. "innere Reibung". 5GL schmiert so gut, dass mit älteren Ölgenerationen abgestimmten Synchronringe ihre Arbeit nicht mehr verrichten können!
Das Geheimnis ist die sog. "innere Reibung". 5GL schmiert so gut, dass mit älteren Ölgenerationen abgestimmten Synchronringe ihre Arbeit nicht mehr verrichten können!
Re: 1. Gang geht sehr schwer rein...
Gerhard Trosien schrieb:
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> 5GL schmiert so gut, dass mit älteren Ölgenerationen
> abgestimmten Synchronringe ihre Arbeit nicht mehr
> verrichten können!
...und verhält sich fatalerweise überdies aggressiv gegenüber Bronze (Bronzelager!). GL4 ist also genau richtig, auch wenn nicht "Hypoid" draufsteht.
lg
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> 5GL schmiert so gut, dass mit älteren Ölgenerationen
> abgestimmten Synchronringe ihre Arbeit nicht mehr
> verrichten können!
...und verhält sich fatalerweise überdies aggressiv gegenüber Bronze (Bronzelager!). GL4 ist also genau richtig, auch wenn nicht "Hypoid" draufsteht.
lg
Re: 1. Gang geht sehr schwer rein...
Absolut richtig !!!
In diese Getriebe nur !!! max. GL4 !!!
Sam
In diese Getriebe nur !!! max. GL4 !!!
Sam
sam
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Gerhard Trosien
- Beiträge: 1055
- Registriert: Mi 5. Dez 2007, 07:04
Re: 1. Gang geht sehr schwer rein...
3GL und 4GL SIND Hypoidöle und damit ausreichend scherfest für die Verwendung in hypoidverzahnten Achsantrieben, die es bei Citroën allerdings nicht gibt. Es sind aber zu ihrer Zeit Standartöle gewesen und lagen der Abstimmung der Getriebe zugrunde.
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Frederic1972
- Beiträge: 134
- Registriert: Fr 25. Jul 2008, 16:15
Re: 1. Gang geht sehr schwer rein...
Also danke nochmals für die Tipps.
Des Rätsels Lösung ist nun gefunden: es gibt da diesen Umlenker des Kupplungszuges unterhalb der WaPu. Da ist mir gestern (glücklicherweise direkt an der Werkstatt) die Schraube abgebrochen. Dann ging gar nix mehr. Das Ganze war wohl vorher schon so angeknackst und hatte Spiel, so dass die Kupplung nicht mehr sauber getrennt hatte. Nun also: WaPu, WaPu-Gehäuse und Riemen ab und dann das Loch ausbohren. Neue Schraube rein und nach ca. 3 h Arbeit war es dann vollbracht. Seitdem schaltet die DS wieder seidenweich und ich kann mit dem kleinen Finger in jeden x-beliebigen Gang schalten. Das jetzt nur für den Fall, dass jemand von Euch mal vor dem gleichen Problem stehen sollte.
Des Rätsels Lösung ist nun gefunden: es gibt da diesen Umlenker des Kupplungszuges unterhalb der WaPu. Da ist mir gestern (glücklicherweise direkt an der Werkstatt) die Schraube abgebrochen. Dann ging gar nix mehr. Das Ganze war wohl vorher schon so angeknackst und hatte Spiel, so dass die Kupplung nicht mehr sauber getrennt hatte. Nun also: WaPu, WaPu-Gehäuse und Riemen ab und dann das Loch ausbohren. Neue Schraube rein und nach ca. 3 h Arbeit war es dann vollbracht. Seitdem schaltet die DS wieder seidenweich und ich kann mit dem kleinen Finger in jeden x-beliebigen Gang schalten. Das jetzt nur für den Fall, dass jemand von Euch mal vor dem gleichen Problem stehen sollte.