Anlasser und Licht-Flackern
Re: Anlasser und Licht-Flackern
Hallo HUF,
ich finde leider wird dein Ton über die Jahre immer aggresiver. Warum muss fast in jedem Beitrag eine Beschimpfung stehen ("Langweiler")? Man kann doch die Aussagen kritisieren ohne die Person anzugreifen!
Physiklehrer ein: Bei Leistung (nicht Arbeit) müsste es wenigstens "Elektronen pro Zeit" heißen.
pit
ich finde leider wird dein Ton über die Jahre immer aggresiver. Warum muss fast in jedem Beitrag eine Beschimpfung stehen ("Langweiler")? Man kann doch die Aussagen kritisieren ohne die Person anzugreifen!
Physiklehrer ein: Bei Leistung (nicht Arbeit) müsste es wenigstens "Elektronen pro Zeit" heißen.
pit
Re: Anlasser und Licht-Flackern
Friede, bitte Friede!
Strom, Spannung, Leistung...
Es ist doch Fasching! Und bevor es jemand besser weiß und mit strengem Zeigefinger sagt: Nein, es ist "Karneval", tue ich das selber und füge dazu: Das ist auch nicht dasselbe, und doch weiß jeder, was gemeint ist!
Also Friede, ok? Wir wollen uns hier doch gegenseitig helfen und nicht fertigmachen!
Hab im Übrigen gerade heute einen wunderschönen recht seltenen 50er-Jahre TeKaDe-"Weltakkord"-Radio wieder in Gang gekriegt....der hatte durch defekte Kondensatoren (normal und üblich) mit nachfolgender Netzteil-Überlastung und Isolationsfehlern im Netztrafo Spannungsüberschläge im Trafo...Trafo raus und einige Stunden in Lack baden hat geholfen...er hat sich wieder isoliert!
Ganz riesig freu! Die Freunde, denen dieser Radio (vom Opa) gehört, sind fast ausgeflippt am Telefon, als sie ihn wieder dudeln hörten...
Jaja, ich weiß schon, DAS Radio, aber sorry, ich bin gebürtiger Bamberger, und dort sagt man seit Generationen "DER" Radio!!! Hab es halt so gelernt!
...was Probleme beim Einstellen eines mechanischen LiMa-Reglers (Beitrag weiter oben) betrifft, kann ich dem Uwe nur zustimmen: Es ist auch hier wie beim Radiobasteln: Beim Abgleich der Bandfilter und der ZF-Frequenz darf man auch nur unmagnetisches Kunststoff-Werkzeug verwenden, allein, dass man mit dem Metallwerkzeug in die Nähe der geöffneten Bandfilterbecher kommt, kann ausreichen, die ganzen Frequenzkurven zu verziehen...macht wenig Spaß, dann mühevoll abzugleichen und hinterher steckt man die Abdeckbecher wieder drauf und huuuuuiiii, wie von Geisterhand ist die ganze mühsam gefundene Einstellung wie vom Winde verweht....
radioaktive Grüße
Stefan
Strom, Spannung, Leistung...
Es ist doch Fasching! Und bevor es jemand besser weiß und mit strengem Zeigefinger sagt: Nein, es ist "Karneval", tue ich das selber und füge dazu: Das ist auch nicht dasselbe, und doch weiß jeder, was gemeint ist!
Also Friede, ok? Wir wollen uns hier doch gegenseitig helfen und nicht fertigmachen!
Hab im Übrigen gerade heute einen wunderschönen recht seltenen 50er-Jahre TeKaDe-"Weltakkord"-Radio wieder in Gang gekriegt....der hatte durch defekte Kondensatoren (normal und üblich) mit nachfolgender Netzteil-Überlastung und Isolationsfehlern im Netztrafo Spannungsüberschläge im Trafo...Trafo raus und einige Stunden in Lack baden hat geholfen...er hat sich wieder isoliert!
Ganz riesig freu! Die Freunde, denen dieser Radio (vom Opa) gehört, sind fast ausgeflippt am Telefon, als sie ihn wieder dudeln hörten...
Jaja, ich weiß schon, DAS Radio, aber sorry, ich bin gebürtiger Bamberger, und dort sagt man seit Generationen "DER" Radio!!! Hab es halt so gelernt!
...was Probleme beim Einstellen eines mechanischen LiMa-Reglers (Beitrag weiter oben) betrifft, kann ich dem Uwe nur zustimmen: Es ist auch hier wie beim Radiobasteln: Beim Abgleich der Bandfilter und der ZF-Frequenz darf man auch nur unmagnetisches Kunststoff-Werkzeug verwenden, allein, dass man mit dem Metallwerkzeug in die Nähe der geöffneten Bandfilterbecher kommt, kann ausreichen, die ganzen Frequenzkurven zu verziehen...macht wenig Spaß, dann mühevoll abzugleichen und hinterher steckt man die Abdeckbecher wieder drauf und huuuuuiiii, wie von Geisterhand ist die ganze mühsam gefundene Einstellung wie vom Winde verweht....
radioaktive Grüße
Stefan
-
Corbillards Verified
- Beiträge: 223
- Registriert: Di 31. Jul 2007, 20:06
Re: Anlasser und Licht-Flackern
MenrathU schrieb:
-------------------------------------------------------
,>, Georg Thiel fährt einen solchen
> spazieren.
Leider muß ich gestehen, dass ich den Regler seit gut einem Jahr aus meinem Motorraum verbannt habe. Der Grund war der, dass ich bei Nachtfahrten seit einiger Zeit so ein Flackern hatte. Gut dachte ich und habe im vorletzten Winter sämtliche Kabel rausgeschmissen und einen neuen Kabelbaum erstellt.
Danach war aber dieses Flackern immer noch nicht weg. Ich habe dann nach langem überlegen, mir eine Lichtmaschiene mit integriertem Regler eingebaut. Und siehe da, das Flackern ist weg.
Schöne Grüße von der Elbe
Georg
Mach es fertig, bevor es dich fertig macht.
-------------------------------------------------------
,>, Georg Thiel fährt einen solchen
> spazieren.
Leider muß ich gestehen, dass ich den Regler seit gut einem Jahr aus meinem Motorraum verbannt habe. Der Grund war der, dass ich bei Nachtfahrten seit einiger Zeit so ein Flackern hatte. Gut dachte ich und habe im vorletzten Winter sämtliche Kabel rausgeschmissen und einen neuen Kabelbaum erstellt.
Danach war aber dieses Flackern immer noch nicht weg. Ich habe dann nach langem überlegen, mir eine Lichtmaschiene mit integriertem Regler eingebaut. Und siehe da, das Flackern ist weg.
Schöne Grüße von der Elbe
Georg
Mach es fertig, bevor es dich fertig macht.
Mach es fertig, bevor es dich fertig macht!
Re: Anlasser und Licht-Flackern
Hans-Uwe schrieb:
-------------------------------------------------------
> Du solltest aber auch nicht immer das Thema
> überziehen. Wir alle wissen aus dem
> Physikunterricht, das Leistung = Strom X Spannung
> ist. Wir wissen aber auch, dass letztendlich die
> Anzahl der Elektronen für die Leistung
> verantwortlich ist. Gemessen in Columb (o.s.ä.).
Moin,
entschuldige, dass ich auch hier wieder korrigierend eingreife (du berührst nun mal eine meiner Kernkompetenzen
): Das Coulomb ist die Maßeinheit für die Ladung, also das Produkt aus Strom und Zeit. Wenn hier auch noch die Spannung hinein multipliziert wird, ergibt sich die Energie bzw. die Arbeit, gemessen in Joule oder Wattsekunden.
Genau genommen ist also die geläufige »Kapazitäts«-Angabe einer Starterbatterie in Amperestunden (Ah) also ein Maß für deren Ladung
. Die Kapazität errechnet sich nämlich aus dem Quotienten von Ladung und Spannung, also C = I x T/U.
Dass nun allerdings der Großbuchstabe C als Symbol sowohl für die Einheit Coulomb als auch für die Dimension Kapazität verwendet wird, trägt ganz sicher nicht zum einfacheren Verständnis bei...
> Und letztendlich drückt sich das dann wieder in
> Ampere aus.
Fast. Ein Elektron trägt die Elementarladung (=kleinst mögliche Ladung) von 1,602 176 487 × 10[sup]-19[/sup] Coulomb. Fließen also in einer Sekunde durch einen Leiter 1/1,602 176 487 × 10[sup]-19[/sup] = 6,241509647 x 10[sup]18[/sup] Elektronen, so fließt ein Strom von genau 1 Ampere.
> Die Spannung ist im Grunde genommen
> nur der Potentialunterschied (Gefälle) der den
> Strom fließen lässt.
Korrekt.
> Wir müssen endlich aufhören, mit irgendwelchen
> rhetorischen Mätzchen immer wieder Recht haben zu
> wollen.
> Solange wir von einander lernen können, ist es
> doch scheissegal wer Recht hat.
Da gebe ich Dir völlig Recht, gebe jedoch zu bedenken, dass Halbwahrheiten oder Fehlinformationen keinerlei Lerngewinn bringen. Unter der Rubrik »rhetorische Mätzchen« würde ich eher selbige einreihen.
Just my opinion.
-------------------------------------------------------
> Du solltest aber auch nicht immer das Thema
> überziehen. Wir alle wissen aus dem
> Physikunterricht, das Leistung = Strom X Spannung
> ist. Wir wissen aber auch, dass letztendlich die
> Anzahl der Elektronen für die Leistung
> verantwortlich ist. Gemessen in Columb (o.s.ä.).
Moin,
entschuldige, dass ich auch hier wieder korrigierend eingreife (du berührst nun mal eine meiner Kernkompetenzen
Genau genommen ist also die geläufige »Kapazitäts«-Angabe einer Starterbatterie in Amperestunden (Ah) also ein Maß für deren Ladung
Dass nun allerdings der Großbuchstabe C als Symbol sowohl für die Einheit Coulomb als auch für die Dimension Kapazität verwendet wird, trägt ganz sicher nicht zum einfacheren Verständnis bei...
> Und letztendlich drückt sich das dann wieder in
> Ampere aus.
Fast. Ein Elektron trägt die Elementarladung (=kleinst mögliche Ladung) von 1,602 176 487 × 10[sup]-19[/sup] Coulomb. Fließen also in einer Sekunde durch einen Leiter 1/1,602 176 487 × 10[sup]-19[/sup] = 6,241509647 x 10[sup]18[/sup] Elektronen, so fließt ein Strom von genau 1 Ampere.
> Die Spannung ist im Grunde genommen
> nur der Potentialunterschied (Gefälle) der den
> Strom fließen lässt.
Korrekt.
> Wir müssen endlich aufhören, mit irgendwelchen
> rhetorischen Mätzchen immer wieder Recht haben zu
> wollen.
> Solange wir von einander lernen können, ist es
> doch scheissegal wer Recht hat.
Da gebe ich Dir völlig Recht, gebe jedoch zu bedenken, dass Halbwahrheiten oder Fehlinformationen keinerlei Lerngewinn bringen. Unter der Rubrik »rhetorische Mätzchen« würde ich eher selbige einreihen.
Just my opinion.
Beste Grüße, Uwe
Re: Anlasser und Licht-Flackern
Moin Uwe,
nimm's mir nicht übel. Aber Du hast mir die letzte Hoffnung in diesem Forum genommen. Du hast aber wenigstens noch Deine Kernkompetenz
Beste Grüsse
Hans-Uwe
nimm's mir nicht übel. Aber Du hast mir die letzte Hoffnung in diesem Forum genommen. Du hast aber wenigstens noch Deine Kernkompetenz
Beste Grüsse
Hans-Uwe
Re: Anlasser und Licht-Flackern
Corbillards schrieb:
-------------------------------------------------------
> Leider muß ich gestehen, dass ich den Regler seit
> gut einem Jahr aus meinem Motorraum verbannt habe.
> Der Grund war der, dass ich bei Nachtfahrten seit
> einiger Zeit so ein Flackern hatte. Gut dachte ich
> und habe im vorletzten Winter sämtliche Kabel
> rausgeschmissen und einen neuen Kabelbaum
> erstellt.
> Danach war aber dieses Flackern immer noch nicht
> weg. Ich habe dann nach langem überlegen, mir eine
> Lichtmaschiene mit integriertem Regler eingebaut.
> Und siehe da, das Flackern ist weg.
>
Moinsen Georg,
ich habe Deine alte Lima im Verdacht! Z.Zt., also durchaus passager, liefert die Lima meines CX (mit angebautem Regler!) ebenfalls eine Ladespannung, die mehr oder weniger rhythmischen Schwankungen unterliegt. Das Scheinwerferlicht, die Instrumentenbeleuchtung etc. flackern also auch. Bevor ich nun für das Fzg. eine neue Lima ordere, muss ich allerdings morgen zunächst mal zum TÜV...
-------------------------------------------------------
> Leider muß ich gestehen, dass ich den Regler seit
> gut einem Jahr aus meinem Motorraum verbannt habe.
> Der Grund war der, dass ich bei Nachtfahrten seit
> einiger Zeit so ein Flackern hatte. Gut dachte ich
> und habe im vorletzten Winter sämtliche Kabel
> rausgeschmissen und einen neuen Kabelbaum
> erstellt.
> Danach war aber dieses Flackern immer noch nicht
> weg. Ich habe dann nach langem überlegen, mir eine
> Lichtmaschiene mit integriertem Regler eingebaut.
> Und siehe da, das Flackern ist weg.
>
Moinsen Georg,
ich habe Deine alte Lima im Verdacht! Z.Zt., also durchaus passager, liefert die Lima meines CX (mit angebautem Regler!) ebenfalls eine Ladespannung, die mehr oder weniger rhythmischen Schwankungen unterliegt. Das Scheinwerferlicht, die Instrumentenbeleuchtung etc. flackern also auch. Bevor ich nun für das Fzg. eine neue Lima ordere, muss ich allerdings morgen zunächst mal zum TÜV...
Beste Grüße, Uwe
Re: Anlasser und Licht-Flackern
Hallo,
es flackert nicht mehr. Ich habe in der letzten Woche immer wieder ein wenig an den Kabeln von Madame gebastelt. Die beiden Schwenkscheinwerfer wollten nämlich plötzlich auch nicht mehr. Die Ursache war dieselbe wie beim Blinker, der vor zwei Wochen streikte. Die Kabel waren einfach gebrochen. Ist bei den Wackellampen ja auch klar: spröde Kabel und dann die permanente mechanische Belastung. Hier half es auch wieder, die spröden Teile abzuschneiden und die Kontakte durch den flexiblen Teil wieder herzustellen.
Wie werden die Kabel nun immer auf den letzten 5-10 cm spröde? Ich denke, dass die Kontakte an den Verbrauchern einfach oxidieren. Dadurch steigt an den Steckverbindungen der Widerstand und es wird dort heiß, was die Kabel nicht besonders mögen.
Ich habe nun alle Steckverbindungen der Kabel, die aus dem Innenraum kommen, getrennt, gereinigt und wieder zusammen gesteckt. Das brachte schon einiges, aber ganz weg war das Flackern noch nicht.
Gestern blieb ich nun mit dem Auto zum ersten Mal liegen. Ganz trivial wegen Spritmangel. Die Tankanzeige ist ja nun mal sehr großzügig. Auf dem Weg zur Tankstelle ging an einer Ampel der Motor aus und das war´s. Meine Freundin brachte mir einen Kanister Sprit vorbei, den ich einfüllte. Trotzdem wollte Madame nicht mehr starten. Ich rief den ADAC an. Nach ca 90 Minuten kam dann das gelbe Auto. Der Fahrer checkte zuerst die Spritzufuhr und stellte fest, dass einfach zu wenig Sprit gefördert wird. Mit einer großen Spritze saugte er etwas Sprit an der Leitung am Vergaser an. Trotzdem kam der Wagen nicht. Dann zog der Fahrer mal nacheinander alle Kabel am Zündverteiler ab und reinigte die Kontakte. Immer noch nichts. Als letztes meinte er, dass die Drehzahl des Anlassers vielleicht nicht reichen würde, um den Sprit soweit zu fördern, dass die restliche Luft aus den Leitungen geht. Er sprühte etwas Start-Pilot in den Vergaser, wodurch der Wagen beim Starten natürlich schon auf Drehzahl kam. Nach ca einer Minute lief das Auto dann wieder absolut brav.
Kein großes Problem.
Nach der Aktion fuhr ich ca 10km zur Arbeit (natürlich mit einem Umweg über die Tankstelle). Als ich dann in der Nacht zurückfuhr, fiel mir auf, dass weder die Armaturenbrettbeleuchtung, noch die Scheinwerfer flackerten. Alles war absolut ruhig.
Ich denke, dass durch die ADAC-Behandlung nun auch die restlichen Kabel soweit gereinigt wurden, dass der Strom nun sauber fließen kann. Deshalb noch mal der Tipp: Kabel putzen bis der Arzt kommt, anstatt auf Verdacht den Regler zu wechseln.
Der ADAC-Mann hatte übrigens richtig Spaß an dem Auto. Er war noch etwas jünger und freute sich „endlich mal ein Auto, an dem man noch etwas machen kann“ zu haben. Auch nett: ca 10 Minuten, nachdem ich weitergefahren bin klingelte mein Handy. Es war noch mal der ADAC-Mann. Er wollte wissen, ob ich denn problemlos zur Tankstelle gekommen wäre.
Viele Grüße
Stefan
es flackert nicht mehr. Ich habe in der letzten Woche immer wieder ein wenig an den Kabeln von Madame gebastelt. Die beiden Schwenkscheinwerfer wollten nämlich plötzlich auch nicht mehr. Die Ursache war dieselbe wie beim Blinker, der vor zwei Wochen streikte. Die Kabel waren einfach gebrochen. Ist bei den Wackellampen ja auch klar: spröde Kabel und dann die permanente mechanische Belastung. Hier half es auch wieder, die spröden Teile abzuschneiden und die Kontakte durch den flexiblen Teil wieder herzustellen.
Wie werden die Kabel nun immer auf den letzten 5-10 cm spröde? Ich denke, dass die Kontakte an den Verbrauchern einfach oxidieren. Dadurch steigt an den Steckverbindungen der Widerstand und es wird dort heiß, was die Kabel nicht besonders mögen.
Ich habe nun alle Steckverbindungen der Kabel, die aus dem Innenraum kommen, getrennt, gereinigt und wieder zusammen gesteckt. Das brachte schon einiges, aber ganz weg war das Flackern noch nicht.
Gestern blieb ich nun mit dem Auto zum ersten Mal liegen. Ganz trivial wegen Spritmangel. Die Tankanzeige ist ja nun mal sehr großzügig. Auf dem Weg zur Tankstelle ging an einer Ampel der Motor aus und das war´s. Meine Freundin brachte mir einen Kanister Sprit vorbei, den ich einfüllte. Trotzdem wollte Madame nicht mehr starten. Ich rief den ADAC an. Nach ca 90 Minuten kam dann das gelbe Auto. Der Fahrer checkte zuerst die Spritzufuhr und stellte fest, dass einfach zu wenig Sprit gefördert wird. Mit einer großen Spritze saugte er etwas Sprit an der Leitung am Vergaser an. Trotzdem kam der Wagen nicht. Dann zog der Fahrer mal nacheinander alle Kabel am Zündverteiler ab und reinigte die Kontakte. Immer noch nichts. Als letztes meinte er, dass die Drehzahl des Anlassers vielleicht nicht reichen würde, um den Sprit soweit zu fördern, dass die restliche Luft aus den Leitungen geht. Er sprühte etwas Start-Pilot in den Vergaser, wodurch der Wagen beim Starten natürlich schon auf Drehzahl kam. Nach ca einer Minute lief das Auto dann wieder absolut brav.
Kein großes Problem.
Nach der Aktion fuhr ich ca 10km zur Arbeit (natürlich mit einem Umweg über die Tankstelle). Als ich dann in der Nacht zurückfuhr, fiel mir auf, dass weder die Armaturenbrettbeleuchtung, noch die Scheinwerfer flackerten. Alles war absolut ruhig.
Ich denke, dass durch die ADAC-Behandlung nun auch die restlichen Kabel soweit gereinigt wurden, dass der Strom nun sauber fließen kann. Deshalb noch mal der Tipp: Kabel putzen bis der Arzt kommt, anstatt auf Verdacht den Regler zu wechseln.
Der ADAC-Mann hatte übrigens richtig Spaß an dem Auto. Er war noch etwas jünger und freute sich „endlich mal ein Auto, an dem man noch etwas machen kann“ zu haben. Auch nett: ca 10 Minuten, nachdem ich weitergefahren bin klingelte mein Handy. Es war noch mal der ADAC-Mann. Er wollte wissen, ob ich denn problemlos zur Tankstelle gekommen wäre.
Viele Grüße
Stefan
Re: Anlasser und Licht-Flackern
Hallo Stefan, schön zu hören, dass Du Erfolg hattest! Bravo! Jaja, der Kupferwurm....hat mir auch schon so manchen Streich gespielt...Da werd ich mir wohl vorsorglich alle bewegten Kabel meiner "neuen" 1969er Break aus Holland, die ich jetzt in 5 min. abholen fahre, ganz genau anschauen...muss da eh' noch vor dem losfahren gleich was an den Lichtern was machen, denn gelbes Licht (gelbe Birnen bzw. Glaskappen) ist in D verboten und ich hab auf der Rückfahrt am Dienstag, so die Kiste nach jahrelanger Standzeit und behutsamem aufwecken die 1000 km gut laufen will, gleich einen ambulanten Vollservice-Termin bei einer DS-fitten Werkstatt in Speyer/Rhein, und wenn die Scheinwerfer einmal korrekt justiert sind, will ich da vor dem TÜV-Termin nicht mehr dran drehen...
Re: Anlasser und Licht-Flackern
...und lass dir, stefha, bitte nicht einfallen, die gelben Glaskolben einfach zu zerschlagen. Das wäre Kulturfrevel, denn die Gelblichteinsätze sind selten zu bekommen. Ich habe damals lange nach so etwas suchen müssen, denn sie passen u.a. nämlich auch in die Cibie- Zusatzscheinwerfer meiner Rundaugen-IDS.
Bei uns in Österreich ist übrigens das Gelblicht bei historischen Fahrzeugen nach wie vor erlaubt.
Bei uns in Österreich ist übrigens das Gelblicht bei historischen Fahrzeugen nach wie vor erlaubt.