...lass' Dich nicht von Deiner vorbildlichen Einstellung zum Werkstattumfeld abbringen. Genau in solch einem Ambiente wird ernsthaft gearbeitet. Es ist schön, wenn man sieht, wie die DS/ID-Szene aus den Schmuddel- und Murkslöchern so langsam heraus kommt.
..Ihr seid also die berühmten Ausnahmen die die Regeln bestätigen )
Aber ein bisschen ist es leider schon so.
Als ich noch weniger Geld besaß als heute, sah mein Umfeld auch nicht ganz so toll aus wie bei Sheriff. Dennoch: Das Umfeld lässt schon auf die Qualität der Arbeit schliessen. Meine Ausführungen dazu würden aber langweilen und hier den Rahmen sprengen.
Grüsse
Hans-Uwe
PS: Schön, dass Ihr Euch nicht provozieren lasst und Euer Humor ist schlagfertig und erfrischend!
Ich hatte letzte Woche wieder meinen "Lieblingstermin" beim TÜV.
Bremswerte wie ein Neuwagen und auf der Bühne der Spruch
"und was soll ich hier kontrollieren ?"
Ein frisch saniertes DS Chassis hat der auch lange nicht gesehen.
Fazit...: Bei mir kann man nicht vom Boden essen
(bin aber noch vom "Schmuddelloch" entfernt)
,aber es wird gute Arbeit abgeliefert !
Ich blicke aber ein wenig neidisch auf solche Räume.
Ich gelobe aber Besserung.
Ich werde noch vor dem Winter die Wände weiss streichen.
Also,das sind schon traumhafte Verhältnisse bei Bernhard, aber davon bin ich weit entfernt. Meine DS steht in einer Garage mit Holztor,6m x 2,80m. In dieser Garage erledige ich eigentlich alles,was an dem Auto anfällt. Mein Haus ist aber auch von 1906 und die Garage scheint mir nicht viel jünger zu sein.
Als ich noch kinderlos und somit unabhängig war wohnte ich in Köln und meine DS hatte einen Tiefgaragenplatz. Das ist oft mehr als die Regel, zumindest wenn man wie ich in einem Ballungsraum wohnt. Hier wären solche "Garagenverhältnisse" für jeden Normalverdiener unerschwinglich, zumindest wenn es einem nicht in den Schoß fällt.
Nichtsdestotrotz liebe ich meinen Wagen, auch wenn er und das Umfeld nicht perfekt sein mag und ich fühle mich wie amputiert, wenn ich mal keine DS hatte. Das Gefühl hatte ich noch bei keinem anderen Wagen.
Seit '82 fahre ich mit einer Unterbrechung von 6 Monaten DS, davon 20 Jahre ausschließlich ein D-Modell als Alltagswagen. Das geht, und keines meiner Autos (es waren drei) habe ich runtergeritten oder verschrottet.
Somit gehöre ich nachwievor zu den wenigen D-Modell-Fahrern, die der DS uneingeschränkte Alltagstauglichkeit zuschreiben, und diese auch fast täglich bewegen.