An den alten DSsen ist eigentlich nichts gewöhnungsbedürftig, zumindest wenn man zuvor Entenfahrer war. Bunte Kabel - nahezu jedes Baujahr kam wieder eine andere Farbe, damit es nicht Routine wird

Aber mit der Prüflampe schafft man 95%, den Rest mit dem Messgerät.
Viel ist an der Elektrik ja eh nicht dran, die vielen elektrischen Helferlein heutiger Fahrzeuge gab es gottseidank damals nicht. Die Kofferraumbeleuchtung (übrigens nur bei eingeschaltenem Licht) weist die D-Modelle quasi schon als Luxusauto aus.
@ Sicherungsdose: meine ID19 Rundauge hatte ursprünglich gerade einmal 4 Sicherungen, und nicht nur diesbezüglich gab es eine Menge zu tun - in Frankreich pfeift man sich nicht viel, zapft da und dort mit einem Piraten ein Kabel an, in dem man Strom vermutet und betreibt optimistisch an einem Nullachterkabel die Zusatzscheinwerfer...
Der Rückbau solcher Wahnsinnigkeiten, der Austausch von durch Klemmen zerstörter Kabel, der Ersatz unzähliger Lusterklemmen gegen ordentliche Steckverbindungen - das hat mich locker zwei Wochenenden gekostet.
Dafür kann ich mich jetzt in Sicherheit wiegen, dass mir auch hinter dem Armaturenbrett kein Ungemach lauert, das vorzugsweise zur mitternächtlichen Stunde, fernab jeder menschlichen Behausung, völlig unvermutet dazu veranlasst, die Polklemme von der Batterie zu reißen...
lg