Hallo Frank,
ach, Du meinst die Kupplungsverriegelung!?
Die bewegt sich brav nach vorne allerdings nicht zurück, wenn ich "drucklos" mache. (Macht das lösen der Schraube am Druckregler wirklich das gesammte System drucklos? Ich habe nicht den Eindruck.)
Das Verändern der Vorspannung des Kupplungskorrektors hat leider nichts gebracht.
Bin ratlos...
Gruß
patric
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel..
Re: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel..
Gruß
patric
patric
Re: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel..
OK,
ich habe einiges nochmal auseinandergepflückt und folgendes festgestellt:
Aus der Zuleitung zum Kupplungsnehmerzylinder (KNZ) kommt viel Flüssigkeit, aber wie ich meine ohne Hochdruck (es plätschert eher als es spritzt). Dazu paßt folgende Beobachtung: Macht man den Schaltkreislauf durch mehrfaches Schalten aller Gänge drucklos, bewegt sich der KNZ zurück bis an seinen Anschlag, gibt man dann wieder Druck drauf, bewegt er sich nach Vorn, bis zu der Stelle an der er auf den Widerstand der Kupplungsgabel trifft. Für die Bewegung des Kolbens reicht der Druck also, aber nicht für die "Arbeit" die Kupplungsscheiben auseinanderzudrücken. Ergo, zu wenig Druck. Warum dies ? Es kommen wohl zwei Möglichkeiten in Frage, nachdem ich einen allgemeinen Druckmangel ausschließen kann (Wagen fährt hoch, Lenkung ist Servounterstützt, Bremsen funktionieren):
1. Der Mengenregulator (MR)
Ja, auch den habe ich zerlegt und gereinigt (damit ich später möglichst wenige Fehlerquellen ausschließen kann!
Dabei kann es durchaus sein, wie mir jetzt aufgefallen ist, daß ich beim Reinigen des Zylinders mit einem Lappen, die ab Werk eingestellte Schraube verstellt (sie ist zu meinem Entsetzen äußerst leichtgängig) und somit den korrekten Druckwert im Schaltsystem vermurkst habe.
Ist der exakte Druckwert im Schaltsystem wichtig, damit der KNZ seinen vollen Druck bekommt ? Schaltet der Schaltblock also erst bei präzise diesem Wert den vollen Druck zum KNZ durch und eben nicht bei mehr oder weniger ? Ist es irgendwie möglich die Werkseinstellung des MR wiederherzustellen oder ist das aussichtslos?
2. Der Kupplungskorrektor (KK)
Dieses Aggregat hat bei mir noch nie so richtig funktioniert, er begrenzt das Gas entweder nicht oder so sehr, daß der Moter abstirbt (vorzugsweise im Winter und erst an der 5. Ampel und mit einigem Wackeln an der Verbindung zum Vergaser ist dann alles wieder "normal"), also habe ich alle Warnungen des Werkstattbuches in den Wind geschlagen und ihn zerlegt, als sich die Möglichkeit bot einigermaßen an, die Ihn haltende, Schraube unter dem Ansaugkrümmer zu kommen. Mit dem Ergebnis, daß ich nichts gefunden und nun ein Problem mehr habe !
Ist es denkbar, daß der KK durch irgendeinen Fehler beim Zusammenbau den Druck nur vermindert an den KNZ weitergibt ? Eigentlich spielt der KK doch nur beim Druckabbau eine Rolle oder ?
Oder sollte man das philosophieren gänzlich lassen und einfach MR und KK ersetzen?
Dank und Gruß
patric
ich habe einiges nochmal auseinandergepflückt und folgendes festgestellt:
Aus der Zuleitung zum Kupplungsnehmerzylinder (KNZ) kommt viel Flüssigkeit, aber wie ich meine ohne Hochdruck (es plätschert eher als es spritzt). Dazu paßt folgende Beobachtung: Macht man den Schaltkreislauf durch mehrfaches Schalten aller Gänge drucklos, bewegt sich der KNZ zurück bis an seinen Anschlag, gibt man dann wieder Druck drauf, bewegt er sich nach Vorn, bis zu der Stelle an der er auf den Widerstand der Kupplungsgabel trifft. Für die Bewegung des Kolbens reicht der Druck also, aber nicht für die "Arbeit" die Kupplungsscheiben auseinanderzudrücken. Ergo, zu wenig Druck. Warum dies ? Es kommen wohl zwei Möglichkeiten in Frage, nachdem ich einen allgemeinen Druckmangel ausschließen kann (Wagen fährt hoch, Lenkung ist Servounterstützt, Bremsen funktionieren):
1. Der Mengenregulator (MR)
Ja, auch den habe ich zerlegt und gereinigt (damit ich später möglichst wenige Fehlerquellen ausschließen kann!
Ist der exakte Druckwert im Schaltsystem wichtig, damit der KNZ seinen vollen Druck bekommt ? Schaltet der Schaltblock also erst bei präzise diesem Wert den vollen Druck zum KNZ durch und eben nicht bei mehr oder weniger ? Ist es irgendwie möglich die Werkseinstellung des MR wiederherzustellen oder ist das aussichtslos?
2. Der Kupplungskorrektor (KK)
Dieses Aggregat hat bei mir noch nie so richtig funktioniert, er begrenzt das Gas entweder nicht oder so sehr, daß der Moter abstirbt (vorzugsweise im Winter und erst an der 5. Ampel und mit einigem Wackeln an der Verbindung zum Vergaser ist dann alles wieder "normal"), also habe ich alle Warnungen des Werkstattbuches in den Wind geschlagen und ihn zerlegt, als sich die Möglichkeit bot einigermaßen an, die Ihn haltende, Schraube unter dem Ansaugkrümmer zu kommen. Mit dem Ergebnis, daß ich nichts gefunden und nun ein Problem mehr habe !
Ist es denkbar, daß der KK durch irgendeinen Fehler beim Zusammenbau den Druck nur vermindert an den KNZ weitergibt ? Eigentlich spielt der KK doch nur beim Druckabbau eine Rolle oder ?
Oder sollte man das philosophieren gänzlich lassen und einfach MR und KK ersetzen?
Dank und Gruß
patric
Gruß
patric
patric